piwik no script img

Gender Solidarity GapFrauen machen's vor

Obwohl Frauen benachteiligt werden, sind sie solidarischer. Von Organspende bis zu gleicheren Löhnen: Fünf Studien zeigen, wie das konkret aussieht.

Solidarität in Zahlen Foto: taz grafik: planet-neun.de L.N.

Im binären Geschlechtervergleich werden Frauen nach wie vor strukturell benachteiligt: Weltweit verdienen sie weniger als Männer, sind häufiger von Altersarmut bedroht und leisten den Großteil unbezahlter Care-Arbeit. Sie putzen, übernehmen Pflegeverantwortung und tragen einen erheblichen Teil der emotionalen und organisatorischen Arbeit, damit unser gesellschaftliches Zusammenleben funktioniert.

Diese Ungleichheiten – ob Gender Pay Gap, Pension Gap oder Care Gap – bleiben viel zu oft unsichtbar. Gleichzeitig werden die Leistungen von Frauen systematisch unterbewertet. Was braucht es, damit wir diesen Zustand nicht weiter normalisieren? Zum Beispiel mehr Solidarität für den feministischen Kampf – von Männern. Heute mehr denn je.

Wie Solidarität aussehen kann, zeigen Frauen bereits selbst. Der sogenannte Gender Solidarity Gap verdeutlicht, dass Frauen sich häufiger für Klimagerechtigkeit einsetzen, großzügiger spenden und in ihrem Arbeitsumfeld egalitärer handeln. Die entscheidende Frage ist daher nicht, ob Solidarität möglich ist – sondern wer bereit ist, sich anzuschließen.

Geld bis Organe, Frauen geben mehr

Empfohlener externer Inhalt

Wir würden Ihnen hier gerne einen externen Inhalt zeigen. Sie entscheiden, ob Sie dieses Element auch sehen wollen:

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung

Gerechtere Wissenschaft

In einem brasilianischen Netzwerk von mehr als 270.000 Wis­sen­schaft­le­r:in­nen zeigt sich: Männer arbeiten stärker mit anderen Männern zusammen als Frauen, die egalitärer vernetzt sind. Frauen nähern sich bei der Zusammenarbeit dem tatsächlichen Frauenanteil im Feld an, Männer liegen immer darunter.

Empfohlener externer Inhalt

Wir würden Ihnen hier gerne einen externen Inhalt zeigen. Sie entscheiden, ob Sie dieses Element auch sehen wollen:

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung

Disclaimer: Geschlecht wird in quantitativen Studien häufig nur in männlich und weiblich unterteilt. Die hier dargestellten Studien sollten unter diesem Vorbehalt betrachtet werden.

Drei Frauen strecken ihre Faust in die Höhe, dazu der Spruch: Solidarität ist unsere Superkraft
feministaz

Zum feministischen Kampftag am 8. März wird die wochentaz zur feministaz. Während Rechte von Frauen, trans, inter und nichtbinären Personen weltweit angegriffen und zurückgedreht werden, fragt die Ausgabe, was gegen Ohnmacht und Ratlosigkeit helfen kann. Unsere Antwort: Solidarität. Auf 52 Seiten zeigt die feministaz, wie Solidarität im Großen wie im Kleinen gelebt wird. Auch auf taz.de wird das Thema vier Tage lang begleitet. Das ganze Editorial können Sie hier lesen.

Gemeinsam für freie Presse

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen

Mehr zum Thema
Produkt-Arrangement bestehend aus dem bunt gemusterten „feministaz“-Halstuch, einer gedruckten taz-Sonderausgabe und einem Smartphone, das die digitale taz-Titelseite mit einer lila Faust zeigt.

10 Wochen taz testen + feministisches Tuch

Gerade jetzt ist die Sichtbarkeit solidarischer Stimmen wichtiger denn je – für Frauen, Queers und alle FLINTA* weltweit. Teste die taz jetzt und erhalten unser neues feministisches Tuch als Prämie dazu.

  • Lies 10 Wochen die taz: Montag bis Freitag digital, samstags die gedruckte wochentaz
  • Erhalte das exklusive Tuch als Prämie – so attraktiv kann Solidarität sein!
  • Limitierte Stückzahl, schnell sein lohnt sich

taz zur Probe + Tuch für nur 29 Euro

Jetzt bestellen

0 Kommentare