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Folgen des BöllernsVersicherungen rechnen an Silvester mit tausend Autobränden

Besser nicht an belebten Plätzen parken: An Silvester brennen so viele Autos wie sonst in einem Monat. Grund sind Feuerwerkskörper und Krawalle.

afp | An Silvester geraten jedes Jahr zahlreiche Autos in Brand – üblicherweise so viele wie sonst in einem ganzen Monat. „Die Versicherer rechnen auch diesen Jahreswechsel wieder mit bis zu 1000 kaskoversicherten Autobränden“, erklärte der Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes der Versicherungswirtschaft (GDV), Jörg Asmussen, am Montag. „Während es in den Jahren der Corona-Pandemie weniger Brände gab, befinden wir uns leider wieder auf dem üblichen Niveau.“

Grund ist vor allem Neujahrsfeuerwerk, hinzu kommen Krawalle. Besonders viele mutwillig beschädigte Fahrzeuge gab es laut GDV in der Silvesternacht 2022/2023. „Insgesamt brannten damals mehr als 1.600 Autos.“

Die Versicherer raten dazu, Fahrzeuge in der Neujahrsnacht nicht an belebten Straßen und Plätzen abzustellen. „Bäume oder Unterführungen bieten einen gewissen Schutz vor fehlgeleiteten Raketen oder herabfallenden Raketenresten“, erklärte der Verband.

Polizei, Stadt und Landkreis Cuxhaven empfehlen, leicht entflammbare Gegenstände auf Terrassen und Balkonen wegzustellen und Fenster und Türen zu schließen. Fehlgeleitete Feuerwerkskörper sollten unverzüglich entfernt und Reetdächer von außen und innen kontrolliert werden.

Feuerwerkskörper sind nur im Freien mit Sicherheitsabstand zu anderen Menschen, Autos und Gebäuden zu zünden. Nicht gezündete Feuerwerkskörper (sogenannte Blindgänger) sollten nicht noch einmal angezündet werden.

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