Erneut Flüchtlingsunterkunft zerstört: Letzte Nacht brannte es in Boizenburg

Die geplante Unterkunft für Flüchtlinge in Boizenburg ist jetzt unbewohnbar. Es wurde niemand verletzt, das Gebäude stand noch leer.

Feuerwehrleute löschen den Brand in der Nacht

Und wieder brennt eine Unterkunft. Foto: dpa

BOIZENBURG/ROSTOCK dpa/afp | Eine geplante Notunterkunft für Flüchtlinge in Boizenburg an der Elbe in Mecklenburg-Vorpommern hat gebrannt. Wie die Polizei mitteilte, stand das dreistöckige Mehrfamilienhaus zur Zeit des Feuers am Sonntagabend leer.

Es gebe zunächst keine Verletzten, sagte ein Polizeisprecher. Die Ursache des Feuers sei noch unklar, für einen Brandanschlag gebe es zunächst keine Hinweise.

Der Polizei zufolge brannte das Haus in voller Ausdehnung und wird nach der Löschung unbewohnbar sein. Die Kriminalpolizei und der Staatsschutz sollen demnach die Ermittlungen aufnehmen.

Erst am Sonntag hatten in Mecklenburg-Vorpommern unbekannte Täter zwei mit Brandbeschleuniger gefüllte Glasflaschen gegen die Hauswand eines leer stehenden Gebäudes in Trassenheide auf der Insel Usedom geworfen, in dem möglicherweise Flüchtlinge untergebracht werden sollten. Während das Haus unbeschädigt blieb, brannte vor dem Gebäude die Rasenfläche.

Brandanschläge 2015
Wir würden Ihnen hier gerne einen externen Inhalt zeigen. Sie entscheiden, ob sie dieses Element auch sehen wollen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Bestätigte Brandanschläge, mutmaßliche und solche, bei denen nicht ausgeschlossen werden kann, dass es sich um Brandstiftung handelt, werden in dieser Liste aufgezählt und auf dieser Karte dargestellt. Die Liste wird bis zum Ende des Jahres immer wieder aktualisiert.

Einmal zahlen
.

Fehler auf taz.de entdeckt?

Wir freuen uns über eine Mail an fehlerhinweis@taz.de!

Inhaltliches Feedback?

Gerne als Leser*innenkommentar unter dem Text auf taz.de oder über das Kontaktformular.

Bitte registrieren Sie sich und halten Sie sich an unsere Netiquette.

Haben Sie Probleme beim Kommentieren oder Registrieren?

Dann mailen Sie uns bitte an kommune@taz.de

Ihren Kommentar hier eingeben