Erfolgreiche Klimaklagen : Die 3 wichtigsten Klima-News der Woche
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Erfolgreiche Klimaklagen gegen die Bundesregierung und die Niederlande. Und: Viel mehr Geld fließt in Naturzerstörung als in Naturschutz.
Das Bundesverwaltungsgericht hat bestätigt: Die Bundesregierung muss beim Klimaschutzprogramm nachbessern – es kann nicht sein, dass die Politik schon von vornherein mit dem Nicht-Erreichen ihrer Klimaziele plant wie aktuell der Fall. Die erfolgreiche Klage der Deutschen Umwelthilfe bezieht sich noch auf das Programm der Ampelregierung. Auch Schwarz-Rot will aber bald eines vorlegen. Zeichnet sich dort Besserung ab? Darüber sprechen Susanne Schwarz und Sandra Kirchner im klima update°.
Noch eine erfolgreiche Klimaklage, diesmal in den Niederlanden: Acht Bonairer*innen haben zusammen mit Greenpeace die Regierung verklagt: Sie würde die Bewohner*innen der Karibik-Insel Bonaire, die von den Niederlanden kolonialisiert wurde und immer noch zu ihnen gehört, schlechter vor der Klimakrise schützen als die europäischen Staatsangehörigen. Das Gericht in Den Haag gab ihnen recht, im Urteil ist die Rede von Diskriminierung und Menschenrechtsverletzung. Jetzt müssen die Niederlande nachsteuern, sowohl bei der Anpassung der stark gefährdeten Insel an die Folgen der Klimakrise als auch beim Klimaschutz. Bonaire ist stark von Meeresspiegelanstieg, extremer Hitze und starken Tropenstürmen betroffen – begünstigt durch den Klimawandel.
Wie viel Geld lassen Staaten und Unternehmen in Naturschutz fließen und wie viel in Naturzerstörung? Das hat sich das UN-Umweltprogramm angeguckt. Das Ungleichgewicht ist frappierend. So viele Milliarden mehr fließen in die Vernichtung unserer Lebensgrundlagen. Wer verantwortlich ist und wie es besser ginge.
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