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Diskussion nach U19-­FußballspielHitlergruß bei Jugendpokalfinale

Verhöhnende Fan-Gesänge, eskalierende Gewalt: Die Vorwürfe nach Berliner U19-Finale zwischen Tennis Borussia Berlin (TeBe) und dem SC Staaken wiegen schwer.

Die Diskussion über das U19-­Pokalendspiel zwischen Tennis Borussia Berlin (TeBe) und dem SC Staaken am vergangenen Donnerstag wird immer politischer. Bei der Partie war es zwischen Mitgliedern beider Fanlager zu einer Schlägerei gekommen, das Spiel musste unterbrochen werden. Die Ordnungskräfte waren offenbar überfordert – rund 50 Beamte der Bereitschaftspolizei schritten ein. Nun hat die Abteilung „Tennis Borussia Aktive Fans“ in einer Pressemitteilung Anschuldigungen gegen Anhänger des SC Staaken erhoben.

So habe es aus dem Staakener Block immer wieder homophobe, antiziganistische und gewaltverherrlichende Fan-Gesänge gegeben. Wiederholt sei aus einer Gruppe heraus der Hitlergruß gezeigt worden. Ein Jugendtrainer des SC Staaken habe sich in dieser Gruppe befunden.

Die Abteilung „Tennis Borussia Aktive Fans“ gab da­rüber hinaus dem Berliner Fußball-Verband (BFV) eine Mitschuld an der Eskalation. Mitglieder der TeBe-Fan­abteilung hätten in der zweiten Halbzeit die anwesenden BFV-Vertreter um Sicherheitspersonal im Zuschauerbereich gebeten. Dem sei nicht entsprochen worden. Der BFV wollte sich dazu noch nicht äußern. Man verurteile die Vorkommnisse aber „aufs Äußerste“, ein Sportgerichtsverfahren werde eröffnet.

Der SC Staaken teilte mit, er distanziere sich „von den unangebrachten und unschönen verbalen Beleidigungen aus dem Staakener Fanblock, die offenbar Auslöser der späteren Eskalation waren“. Man wolle die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen. Zu tolerieren sei jedoch auch nicht „die von TeBe-Anhängern ausgehende körperliche Gewalt“. Zum Vorwurf des Hitlergrußes und der Anwesenheit des Jugendtrainers hat sich der Verein noch nicht geäußert.

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