Die Wahrheit: Großer Preis des Kanzleramts
Donnerstag ist Gedichtetag auf der Wahrheit: Heute darf sich die verehrte Leserschaft an einem Poem über ein Rennen zur Bundestagswahl erfreuen.
Willkommen hier in Hoppegarten,
wo bald der Deutschlandpreis beginnt
und viele Außenseiter starten,
die ohne Rennerfahrung sind.
Die Außenbahn wird „Armin“ nehmen.
Der Wallach gilt als zu verspielt,
mit Abneigung vorm Unbequemen,
der oft zu früh zum Hafer schielt.
Auch „Olaf“ vom Gestüt Hein Bollow
hat erst in allerletzter Zeit
gezeigt, er ist nicht nur ein Trollo
und scheint für Platz und Sieg bereit.
Ganz neu im Feld ist auch die Stute,
die smart auf „Annalena“ hört,
auf der viel Siegeshoffnung ruhte,
doch die zuletzt der Rummel stört.
Als Siebenjähriger läuft innen
der Lippizaner „Christian“.
Mit ihm beim Einlauf zu gewinnen
ist möglich, denn ihm liegt die Bahn.
Als altgedient und Außenseiter
gilt „Dietmar“ auf der Startbahn drei.
Dabei hat er den besten Reiter,
denn Gregor G. ist lang dabei.
Erwähnenswert ist auf der Sieben
ein Maultier mit tiefbraunem Fleck.
Das hat ein Sponsor aufgetrieben
und sinnentfremdet klar den Zweck.
Wenn’s losgeht, melden wir uns wieder.
Noch stehn die Starter brav im Stall.
Die Wetttendenz schwankt auf und nieder.
Doch spannend wird’s auf jeden Fall.
Die Wahrheit auf taz.de
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Deshalb weiß Die Wahrheit immer, wie weit man zu weit gehen kann.
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