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Die WahrheitHerbst, auf ein Wort

Donnerstag ist Gedichtetag auf der Wahrheit. Heute darf sich die Leserschaft an einem Poem über die Jahreszeit nach dem Sommer erfreuen.

Die Zeit verrinnt. Schon haben wir Oktober.

Und du, der du den Sommer jetzt beerbst

– ja, genau du, Schwachmaten-König Herbst! –

machst uns das Leben sinnlos und zinnober.

So würdelos, wie du die Welt verfärbst,

die bunten Blätter andienst wie ein Ober,

dein ganzes Indian-Summer-Rumgekober,

das ist zum Kotzen! Ekelhaft und derbst.

Kein Wunder, dass du keine Freunde hast.

Wie Peter Altmaier bleibst du alleine

und niemand spielt mit dir. Herbst, aufgepasst:

Nimm schleunigst deine modrig-feuchten Beine

von meinem Küchentisch. Du bist kein Gast!

Vergiss das nicht. Verpiss dich und zieh Leine.

Die Wahrheit auf taz.de

Die Wahrheit

ist die einzige Satire- und Humorseite einer Tageszeitung weltweit.


Die Wahrheit

hat den einzigartigen Cartoonstreifen: ©Tom Touché.


Die Wahrheit

hat drei Grundsätze:

Warum sachlich, wenn es persönlich geht.

Warum recherchieren, wenn man schreiben kann.

Warum beweisen, wenn man behaupten kann.

Deshalb weiß Die Wahrheit immer, wie weit man zu weit gehen kann.



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3 Kommentare

  • J
    JadotA

    Brest. Herbst berst her.

    Strebt er erst?

  • J
    JadotA

    herb

    herbst

    am herbsten

  • Monika Rohr

    Gegengedicht:

    Du lieber Herbst, verpiss' Dich nicht

    von meinem Tisch und lass' mir eines:

    (ich lieb Dich dafür inniglichst)

    ein Glas des edlen roten Weines.