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Die WahrheitTraurige Güterzüge

Donnerstag ist Gedichtetag auf der Wahrheit. Heute darf sich die Leserschaft an einem Poem über Waggons zum Weinen erfreuen.

Sah man früher Güterzügen

wartend zu an einem Gleise,

tat man es meist mit Vergnügen

als ein Zeuge einer Reise

von so unterschiedlich vielen

Dingen hin zu ihren Zielen.

Loren voller Eierkohlen,

die hoch bis zum Stromdraht quollen,

hingen an Waggons mit Bohlen,

ach, mit ganzen Wäldern vollen!

Und dazwischen folgten Trecker

zugbereit dem Ruf der Äcker.

Brauereien ließen Wagen

Werbung machen fürs Gebraute

und den Schriftzug vorwärts tragen,

den ein ganzes Land beschaute.

Jeder Zug war ein Verheißen

unterwegs auf kühlen Gleisen.

Heute rumpeln über Weichen

nur Container ohne Ende,

die sich grubenbahnhaft gleichen;

kein Versprechen ziert die Wände.

Siehst du von den Zügen einen,

siehst du alle und musst weinen.

Die Wahrheit auf taz.de

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ist die einzige Satire- und Humorseite einer Tageszeitung weltweit.


Die Wahrheit

hat den einzigartigen Cartoonstreifen: ©Tom Touché.


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hat drei Grundsätze:

Warum sachlich, wenn es persönlich geht.

Warum recherchieren, wenn man schreiben kann.

Warum beweisen, wenn man behaupten kann.

Deshalb weiß Die Wahrheit immer, wie weit man zu weit gehen kann.



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1 Kommentar

  • 6G
    6156 (Profil gelöscht)

    Soooo langweilig sind Güterzüge nun auch wieder nicht, wie man aus fleißigen Kommentaren güterzugerfahrener Internetnutzer ablesen kann:

    https://plus.google.com/u/0/+AchımH/posts/Bp4EVKcAaTp