Der deutsche WM-Kader: Schmelzer darf nicht mit
Joachim Löw gibt sein endgültiges Aufgebot für die WM in Brasilien bekannt: Marcel Schmelzer, Kevin Volland und Shkodran Mustafi müssen zu Hause bleiben.
DÜSSELDORF dpa | Bundestrainer Joachim Löw hat nach Informationen mehrerer Medien Marcel Schmelzer, Kevin Volland, und Shkodran Mustafi aus dem WM-Kader der Fußball-Nationalmannschaft gestrichen. Zum 23 Spieler umfassenden Aufgebot für das Turnier in Brasilien gehören demnach aber Christoph Kramer, Erik Durm und Matthias Ginter, die erst in diesem Jahr im DFB-Team debütiert hatten.
Auch die zuletzt verletzten oder angeschlagenen Stammkräfte Philipp Lahm, Manuel Neuer und Bastian Schweinsteiger zählen wie erwartet zum Kader. Dies berichteten am Montag auch die Bild-Zeitung, der Express und die Hamburger Morgenpost.
Schmelzer wurde von Löw nicht berücksichtigt. Der Dortmunder musste wegen Knieproblemen pausieren, galt trotzdem lange als erster Anwärter für die Position als Linksverteidiger. Dort feierte Durm am Sonntag gegen Kamerun (2:2) seine Premiere.
Durch die Streichung von Volland nimmt Löw in Miroslav Klose nur einen echten Stürmer mit zur WM. Dafür bleibt Julian Draxler als offensiver Mittelfeldspieler im Aufgebot. Löw muss seinen Kader bis Mitternacht der Fifa melden. Anschließend sind Nachnominierungen für verletzte Akteure bis 24 Stunden vor dem ersten deutschen Gruppenspiel möglich.
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen
meistkommentiert