Corona und Journalismus: Blatt ohne Papier

Gerade in der Krise braucht es unabhängigen Journalismus – und zwar in der Breite. Verlage von Lokalzeitungen sind zum Umdenken gezwungen.

Ein Stapel taz-Zeitungen, wie sie Zeitungslieferanten haben. Die Zeitungen sind mit Plastikschnüren zusammengebunden. Sie liegen auf einem gefliesten Boden.

Wie, gedruckt? Können Zeitungen die Corona-Epidemie so überleben? Foto: Stefan Boness/Ipon

Manchmal braucht es eine Krise, um zu verstehen, was zählt. Wer krank wird, weiß gute Versorgung mehr zu schätzen. Wer keine Freund*innen treffen darf, entdeckt den Wert von Umarmungen. Leere Supermarktregale zeigen, wie wichtig die sind, die sie auffüllen. Ärzt*innen, Pflege- und Supermarktpersonal, sie alle sind nun „systemrelevant“. Waren sie natürlich schon vorher. Aber wer hätte das schon so genannt?

Und Journalist*innen? Auf ihre Art ebenfalls relevant – da, wo sie recherchierten, aufdeckten, kommentierten, und zwar nicht nur an den großen Medienstandorten, sondern überall im Land. Aber oft wurden sie nicht als unabdingbar wahrgenommen fürs Funktionieren der Demokratie. Beachtet wurden stattdessen: Abos und Anzeigen.

Nun erleben wir ein Paradox. Die Nachfrage nach seriösem Journalismus, der informiert und einordnet, steigt. Aber die Anzeigenerlöse, die ihn mitfinanzieren, sinken oder bleiben ganz aus. Vor allem im Lokalen. Die großen überregionalen Titel werden klarkommen. Aber was ist mit der Vielfalt in der Breite?

Erkundigt man sich in diesen Tagen in den Redaktionen über ihre Situation, hört man einerseits Jubel in Häusern wie der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, die von Wachstum „um 80 Prozent“ bei digitalen Zugriffen spricht, andererseits große Besorgnis bei Lokalblättern. Die kleinen sind besonders betroffen, wie die Neue Rottweiler Zeitung, ein unabhängiges Gratisblatt, von einem Verein getragen. Ende März wurde die Printausgabe eingestellt. Andere Lokalblätter haben ihre Seitenzahlen minimiert oder die Redaktionen in Kurzarbeit geschickt.

Widersprüche im System

Ende März veröffentlichte der Chefredakteur der Main-Post, Michael Reinhard, einen Text in seinem Blatt, einer Regionalzeitung mit Sitz in Würzburg, Auflage 115.000. „Wir über uns“, so der Titel, und: „Nie war es wichtiger, die Menschen seriös zu informieren.“ Kein*e Chefredakteur*in hatte in der Krise bis dahin so transparent aufgeschrieben, was die Lokalzeitungsbranche umtreibt: Reinhard sprach über Werbeverluste in Höhe von 80 Prozent. Als eine der ersten Zeitungen schickte die Main-Post ihre Redaktion im April in Kurzarbeit.

Zwischen 50 und 70 Prozent werde in manchen Ressorts nur noch gearbeitet, sagt Reinhard der taz. Mit dem gesellschaftlichen und kulturellen Leben verschwand auch der klassische Terminjournalismus: Empfang beim Bürgermeister. Die neue Rathausglocke wird eingeweiht. Ein Verein feiert sein 100-jähriges Bestehen. Derlei Termine füllen normalerweise verlässlich die Lokalzeitungsseiten.

Die Krise offenbart Widersprüche des derzeitigen Systems Zeitung: Während der Bedarf nach gutem Journalismus steigt, schicken Verlage ihre Redaktionen nach Hause. Dabei könnte es ganz anders sein. Die Lokalzeitungen könnten die großen Profiteure der Krise sein. Das sieht jedenfalls Hannah Suppa so, Chefredakteurin für Digitale Transformation der Madsack-Mediengruppe.

Suppa kümmert sich bei dem Medienkonzern um die Entwicklung einer digitalen Strategie für die Regionaltitel, entwickelt Strukturen und Arbeitsabläufe für Lokalzeitungsredaktionen, um sie stärker ins Digitale zu rücken. Die Coronakrise spiele vor allem direkt vor Ort, sagt sie. „Es ist eine Hoch-Zeit für den Regionaljournalismus – weil viele Leser wiederentdecken, welchen Mehrwert unsere Arbeit für ihr Leben hat.“

In einer Krise wie dieser interessiert das Unmittelbare besonders: Wie viele Infizierte gibt es in meiner Stadt, in meinem Landkreis? Was ist erlaubt? Welche Anlaufstellen gibt es in meiner Umgebung? „Das sind die dringenden Fragen, die die Menschen gerade haben – und die wir als Regionalmedien beantworten“, sagt Suppa. Und: Was heute bundespolitisch debattiert wird, wird morgen regional und lokal umgesetzt – oft sehr unterschiedlich. Das Informationsbedürfnis sei deshalb sehr groß, sagt Suppa. Genau da müssten Lokalmedien ansetzen. „Wir leben in der Region, genauso wie die Menschen, für die wir da sind“, sagt Suppa. Lokalmedien wissen, was die Menschen betrifft. Wissen sie das zu nutzen, können sie wieder zur lokalen Plattform für eine Region werden.

Weniger Termine, mehr Themen

Die Madsack-Mediengruppe besitzt zahlreiche Lokaltitel wie die Hannoversche Allgemeine Zeitung, Ostsee-Zeitung und Leipziger Volkszeitung. Die seien von der Coronakrise betroffen wie viele andere in der Branche, sagt Suppa. Dennoch gibt sich Suppa in ihrem Bereich optimistisch. „Es zeigt sich, dass die Anstrengungen, die wir in den letzten Jahren in der digitalen Transformation unserer journalistischen Marken unternommen haben, sich in dieser Krise auszahlen“, sagt Suppa. Dank eines digitalen Abomodells, das Madsack vergangenes Jahr eingeführt hat, könnten Inhalte jetzt viel einfacher monetarisiert werden. Die Coronakrise habe beschleunigt, woran Suppa schon lange für das Unternehmen gearbeitet habe: eine digitale Transformation. Ist es so einfach?

Michael Reinhard, Chefredakteur „Main Post“

„Wir planen Themen, und daraus wird auch eine Zeitung gemacht, aber wir planen nicht mehr von der Zeitung aus“

Sicher ist: der Regional- und Lokaljournalismus ist nicht erst neuerdings in der Krise. Seit Jahrzehnten diskutiert die Branche Strategien und Ideen, um relevant und finanziert zu bleiben.

Main-Post-Chefredakteur Reinhard sagt: „Was wir in der Coronakrise lernen, wollen und müssen wir auf jeden Fall beibehalten.“ Für die Zeitung heiße das: weniger Terminjournalismus, mehr eigene Recherchen und politische Themen. Die Coronakrise hat klassische Ressortstrukturen aufgeweicht, Reporter*innen arbeiteten deshalb vermehrt themen­orientiert. „Wir planen Themen, und daraus wird auch eine Zeitung gemacht, aber wir planen nicht mehr von der Zeitung aus.“ Die Zukunft des Lokaljournalismus liege nicht in der Papierzeitung. Vielmehr müsse man sich „als regionale Inhalte-Ersteller für relevante Themen“ verstehen – egal ob diese dann im Print, im Netz oder im Podcast landen.

Einen Masterplan haben beide nicht. Aber vielleicht ist die Utopie des Lokaljournalismus ganz simpel: einer, bei dem kritische und investigative Geschichten im Zentrum stehen – und nicht das Medium, das sie transportiert.

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■ Das neuartige Coronavirus trägt die offizielle Bezeichnung SARS-CoV-2. Es ruft die Krankheit mit dem offiziellen Namen Covid-19 hervor. Der Virus ist von Mensch zu Mensch übertragbar.

Ab Januar 2020 hatte sich das Virus von der Stadt Wuhan in der chinesischen Provinz Hubei her ausgebreitet – inzwischen weltweit.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Ausbreitung des Coronavirus am 11. März 2020 zur Pandemie erklärt, also zu einer weltweiten Epidemie.

Alle Artikel der taz zum Thema finden sich im Schwerpunkt Coronavirus.

Eine Pandemie ist eine weltweite Epidemie, also regional nicht begrenzt. Bei einer Pandemie überträgt sich ein neuartiger Virus von Mensch zu Mensch.

■ Da es keine Grundimmunität gibt, keine spezifischen Medikamente und keine Impfung, führt das zu einer hohen Zahl an teils schweren Erkrankungen und Toten. Dies kann unter anderem zu einer Überlastung des Gesundheitssystems führen, wie es beispielsweise in Italien bereits regional zu beobachten war. Deshalb ist das Ziel, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, damit nicht zu viele Menschen gleichzeitig schwer erkranken.

Auf eine weitreichende Beschränkungen sozialer Kontakte hatten sich am 22. März 2020 die Bundeskanzlerin und Regierungschefs der Länder geeinigt. Damit sollte der Anstieg der Fallzahlen verlangsamt und eine Überlastung des Gesundheitssystems möglichst verhindert werden. Im April sowie im Mai beschlossen Kanzlerin und Länderchefs dann schrittweise Lockerungen. Die Kontaktbeschränkungen bleiben grundsätzlich bis zum 29. Juni bestehen. Details regeln weiterhin die Länder. (Hier eine Übersicht der Bundesregiergung zu Regelungen in den Ländern). Im Fall regionaler schneller Anstiege der Infektionszahlen sollen die Behörden vor Ort sofort mit neuen Beschränkungen reagieren.

■ Einen Abstand von mindestens 1,5 Metern soll man weiterhin draußen zu allen anderen Menschen außer der Begleitung einhalten.

■ Ein Mund-Nasen-Schutz muss in ganz Deutschland beim Einkaufen und im Öffentlichen Personennahverkehr getragen werden.

■ Seit Anfang Mai gilt: Angehörige zweier Haushalte dürfen sich grundsätzlich treffen – beispielsweise also zwei Familien oder zwei Wohngemeinschaften. In einzelnen Bundesländern gibt es darüberhinaus Spezialregelungen.

Schulen und Vorschulen sollen unter Auflagen noch vor dem Sommer wieder für alle Kinder öffnen.

■ In Kliniken und Pflegeeinrichtungen wurden die Regeln gelockert: PatientInnen oder BewohnerInnen können wieder durch eine bestimmte Person besucht werden.

Alle Geschäfte in Deutschland dürfen unter Auflagen wieder öffnen – ohne Quadratmeterbegrenzung der Verkaufsfläche.

Im Sport ist das Training unter freiem Himmel wieder erlaubt. Freizeitsportler müssen sich aber an bestimmte Auflagen halten. So muss eine Distanz von mindestens 1,5 Metern gewährleistet sein.

Die Fußball-Bundesliga hat die Saison seit Mitte Mai mit Geisterspielen fortgesetzt – zumindest die erste und zweite Liga der Männer. Die Fußballbundesliga der Frauen bleibt hingegen zunächst ausgesetzt. Vor Publikum werden in dieser Saison in jedem Fall keine Spiele mehr stattfinden.

Großveranstaltungen bleiben bis zum 31. August verboten.

Bei Restaurants sollen die Bundesländer eine schrittweise Öffnungen selbst regeln. Auch für Kinos, Theater, Hotels oder Kosmetikstudios haben die Ländern die Lockerungen eigenständig zu verantworten.

■ Spielplätze sind unter Auflagen wieder geöffnet – darauf einigten sich Kanzlerin und Länderchefs bereits am 30. April.

Gottesdienste und Gebetsversammlungen sind wieder zugelassen – unter besonderen Anforderungen des Infektionsschutzes. Taufen, Beschneidungen und Trauungen sowie Trauergottesdienste sollen im kleinen Kreis möglich sein.

Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Zoos und botanische Gärten können unter Auflagen wieder öffnen.

Aktuelle Fallzahlen zum Coronavirus in Deutschland veröffentlicht das Robert-Koch-Institut (RKI).

Eine ausführliche Darstellung der COVID-19-Fälle in Deutschland bis auf Landkreisebene hat das RKI in einem Corona-Dashboard zusammengestellt. Auch gibt es tägliche Situationsberichte heraus.

Internationale Zahlen hat unter anderem die Weltgesundheitsorganisation WHO in einer interaktiven Grafik aufbereitet.

■ Ebenso weltweite Fallzahlen stellt die Johns Hopkins University auf einer interaktiven Karte dar.

■ Die Unterschiede bei den Fallzahlen von RKI, WHO und Johns Hopkins University bedeuten nicht, dass die Zahlen falsch sind. Differenzen ergeben sich vielmehr aus Melde-Verzögerungen und unterschiedlichen Quellen: Dem RKI werden die Fallzahlen von den Gesundheitsämtern über das jeweilige Bundesland übermittelt. Es meldet die Zahlen nach einer Prüfung dann weiter an die WHO – so kommt es zu Verzögerungen. Die Daten der Johns Hopkins University kommen nach eigenen Angaben aus verschiedenen öffentlich zugänglichen Quellen und können daher von jenen Zahlen von RKI und WHO abweichen.

Eine Erkrankung an Covid-19 nach einer Infektion mit dem Coronavirus äußert sich laut Bundesgesundheitsministerium durch grippeähnliche Symptome, wie trockenem Husten, Fieber, Schnupfen und Abgeschlagenheit. Auch über Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Durchfall sowie Schüttelfrost sei berichtet worden.

Die Inkubationszeit beträgt nach aktuellen Erkenntnissen wohl bis zu 14 Tage: Das heißt, dass es nach einer Ansteckung bis zu zwei Wochen dauern kann, bis Symptome auftreten.

■ Wichtig: Infizierte können den Virus schon übertragen, wenn sie selbst noch keine Symptome bemerken.

Der Coronavirus wird vor allem mit einer Tröpcheninfektion übertragen. Laut Robert-Koch-Institut sind theoretisch auch eine Schmierinfektion (über kontaminierte Oberflächen) und eine Ansteckung über die Bindehaut der Augen möglich. Nach bisherigen Erkenntnissen verlaufen mehr als 80 Prozent der Erkrankungen vergleichsweise mild. Wer meint, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, sollte unbedingt

zu Hause bleiben und zum Telefon greifen. Dann entweder

■ beim Hausarzt anrufen

oder beim

■ Ärztlichen Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117.

Telefonisch gibt es zudem noch weitere Stellen für Informationen:

■ Die Unabhängige Patientenberatung ist zu erreichen unter: ☎ 0800 – 011 77 22

Ein Bürgertelefon hat das Bundesgesundheitsministerium eingerichtet unter: ☎ 030 – 346 465 100

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice des Gesundheitsministeriums per Fax zu erreichen: ☎ 030 – 340 60 66 07, sowie per Mail unter info.deaf@bmg.bund(dot)de und info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Ein Gebärdentelefon mit Videotelefonie findet sich unter: www.gebaerdentelefon.de/bmg/

Die aktuellen Risikogebiete für Ansteckungen hat das Robert-Koch-Institut bis zum 10. April 2020 veröffentlicht. Mittlerweile hat sich Covid-19 weltweit ausgebreitet. Ein Übertragungsrisiko bestehe daher „sowohl in Deutschland als in einer unübersehbaren Anzahl von Regionen weltweit“, schreibt das RKI.

Für Reisende gibt es weitere Informationen zu Covid-19 und Reisewarnungen beim Auswärtigen Amt.

■ Zum Infektionsschutz gibt es auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) umfassende Anleitungen zum richtigen Händewaschen, zu den angemessenen Regeln beim Niesen sowie auch Merkblätter zu allgemeinen Hygiene- und Verhaltensregeln.

■ Niesen oder Husten soll man möglichst in die eigene Armbeuge und versuchen, sich seltener ins Gesicht zu fassen.

Händwaschen sollte man regelmäßig und zwar mindestens 20 Sekunden mit Wasser und Seife.

■ Reduzieren sollte man den Kontakt zu anderen Menschen derzeit so stark wie möglich, empfiehlt die BGzA. Wenn man doch in der Öffentlichkeit unterwegs ist, soll man möglichst einen Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen einhalten.

■ Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) gilt bundesweit einheitlich und bisher richten sich die Maßnahmen der Behörden nach diesem Gesetz, schreibt unser rechtspolitischer Korrespondent Christian Rath in seinem Überblick zur Rechtslage.

■ Die Katastrophenschutzgesetze der Länder sind anwendbar, sofern sich die Lage zur Katastrophe zuspitzen sollte.

■ Die Bundeswehr kann im Rahmen der Amtshilfe heute schon tätig werden, etwa im Sanitätsbereich oder zur logistischen Unterstützung. Im Extremfall kann sie auch im Inland eingesetzt werden, um (gemeinsam mit der Polizei) die öffentliche Ordnung zu bewahren oder wiederherzustellen, etwa wenn geplündert wird oder Krankenhäuser belagert werden.

■ In den „Notstandsgesetzen“ ist das geregelt, zu denen die Artikeln 35, 87a und 91 des Grundgesetzes zählen. Die „Notstandsgesetze“ wurden 1968 gegen den Widerstand der Außerparlamentarischen Opposition (APO) beschlossen.

■ Gerüchte, Falschmeldungen und Verschwörungstheorien über das Coronavirus kursieren derzeit viele.

■ Aufklärung über viele Corona-Falschmeldungen bietet unter anderem der Verein Mimikama.at.

■ Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO hat in englischer Sprache eine eigene Seite zur Aufklärung von Mythen über den Coronavirus veröffentlicht.

■ Zu den häufigsten Fragen hat das Robert-Koch-Institut ein FAQ zu Corona veröffentlicht.

■ Weitere Fachinformationen finden sich ebenso auch auf einer Überblicksseite des Robert-Koch-Instituts.

■ Verhaltens- und Hygienetipps und ebenso in einem FAQ die häufigsten Fragen beantwortet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf ihrer Corona-Übersicht auf infektionsschutz.de.

■ Umfassend informieren kann man sich auch beim Bundesgesundheitsministerium.

■ Eine weltweite Übersicht bietet die Weltgesundheitsorganisation WHO.

Bundesweite Telefonnummern im Überblick:

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117

Unabhängige Patientenberatung: ☎ 0800 011 77 22

■ Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums: 030 346 465 100

Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte: Fax: 030 / 340 60 66 – 07 sowie per Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de / info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Gebärdentelefon (Videotelefonie): www.gebaerdentelefon.de/bmg

■ Bei Sorgen ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr erreichbar unter: 116 123 sowie 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222.

■ Infos über Corona auf Türkisch hat die taz in ihrem Text „Koronavirüs Almanya'da“ zusammengestellt.

■ In weiteren Sprachen sammelt die taz Info-Texte under taz.de/coronainfo

■ Hygiene-Infos in weiteren Sprachen bietet die BZgA in Hygiene-Merkblättern unter anderem auf Türkisch “Viral enfeksiyonlar – hijyen korur!“ (PDF) sowie auf Englisch “Viral infections – hygiene works!“ (PDF)

Leichte Sprache: Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache stellt das Bundesgesundheitsministerium zur Verfügung.

Gebärdensprache: Das Bundesgesundheitsministerium beantwortet Fragen mittels Videotelefonie und ist dafür über ihr Gebärdentelefon zu erreichen. Dazu gibt es hier noch mehr Infos. Das Gebärdentelefon ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 12 Uhr erreichbar. Ebenso möglich sind Fragen per Fax: 030 / 340 60 66 – 07 oder per E-Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de oder info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de.

■ Weitere Sprachen: Kurze Info-Flyer der Johanniter auf Englisch (PDF), Dari (PDF), Arabisch (PDF), Farsi (PDF), Türkisch (PDF), Russisch (PDF), Italienisch (PDF) und Französisch (PDF) hat der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge bereitgestellt.

International: Informationen zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen stellt zudem die Weltgesundheitsorganisation WHO bereit.

Wie geht es weiter nach der Pandemie? Die Welt: Wird sie eine bessere? Ein taz-Themenschwerpunkt über Utopien, Visionen und schönen Zumutungen, die uns in der Post-Corona-Zeit womöglich erwarten. Alle Texte finden Sie unter taz.de/NachCorona

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