Inhaftierte Wissenschaftlerin in Iran Forschung ohne Schutz Gastkommentar von Roland Marchal Wir sind zwei französische Wissenschaftler, die in Iran festgenommen wurden. Unsere binationale Kollegin Fariba Adelkhah ist noch immer in Haft. 4.6.2020
Jubiläumsausstellung in Wuppertal Milliarden Menschen kennen ihn Die Ausstellung zu seinem 200. Geburtstag, „Friedrich Engels – Ein Gespenst geht um in Europa“, konnte endlich in Wuppertal eröffnen. Von Max Florian Kühlem 27.5.2020
das ding, das kommt Das letzte „Törööö!“ ist lange her Von Alexander Diehl Ausgabe vom 23.5.2020, Seite 58, kultur nord Download (PDF)
Deutsche Gedenkkultur Privileg und Gedenken Kolumne Schlagloch von Charlotte Wiedemann Zwischen 8. Mai und Mbembe: Es ist Zeit, eurozentrische Geschichtsbilder zu überwinden – gerade in Deutschland. 13.5.2020
Leben in den Mythen anderer Brief an die Deutschen Gastkommentar von Achille Mbembe Worum geht es Achille Mbembe? In der taz schildert er sein „Denken des Überquerens von Identitäten“. 11.5.2020
Debatte um Achille Mbembe Zum Schweigen gebracht Kolumne Afrobeat von Dominic Johnson Bei der Debatte um Achille Mbembe geht es weniger um dessen angeblichen Antisemitismus als um Deutschlands Unwillen, die eigene Kolonialzeit aufzuarbeiten. 3.5.2020
Debatte über Antisemitismus Rückendeckung für Mbembe Der umstrittene Philosoph Achille Mbembe bekommt Unterstützung: Intellektuelle beziehen Stellung und fordern die Absetzung Felix Kleins. Von Jannis Hagmann 3.5.2020
Nachruf auf Franz Ansprenger Der Afrika-Pionier Deutschlands berühmtester Afrika-Historiker, der die hiesige Beschäftigung mit dem Kontinent prägte, ist tot. Würdigung eines Kollegen. Von Rainer Tetzlaff 3.5.2020
Archäologe über Republik Freies Wendland „Gasmaskenfilter und Kabelbinder“ Der Archäologe Attila Dézsi hat mit früheren BewohnerInnen die Reste der Republik Freies Wendland ausgegraben. Ein Gespräch über bleibende Erinnerung. Interview von Friederike Gräff 2.5.2020
Postkoloniale Theoretiker Leerstelle Antisemitismus Die Verdienste postkolonialer Forschung sind groß. Doch die Causa Achille Mbembe zeigt, dass sie das Wesen des Antisemitismus verkennt. Von Saba-Nur Cheema und meron mendel 25.4.2020
Opposition in Russland Justiz-Farce geht weiter Der Menschenrechtler Juri Dmitrijew steht ab Montag wieder vor Gericht. Der Historiker wird der Herstellung von Kinderpornografie beschuldigt. Von Klaus-Helge Donath 10.2.2020
Historikerin über Brutalismus „Die Agenten des Vergessens“ Mehr als nur Kulisse für Bierreklame und Netflix-Serien: Die Historikerin Sanja Horvatinčić kämpft für den Erhalt jugoslawischer Partisanen-Denkmäler. Interview von Martin Reichert 12.2.2020
das portrait Radu Preda, dubioser rumänischer Institutsleiter, wird abgesetzt Von William Totok Ausgabe vom 16.1.2020, Seite 2, der tag Download (PDF)
Konsumgewohnheiten Total Banane Das meistverkaufte Obst der Welt ist die aus dem Geist des Kolonialismus geschaffene Dessertbanane. Kann man so etwas überhaupt fair handeln? Von Mahé Crüsemann und Benno Schirrmeister 10.1.2020
das portrait Lynn Rother bringt die Kunstforschung nach vorne Von Jan Zier Ausgabe vom 8.1.2020, Seite 26, nord Download (PDF)
Der Untergang von Hasankeyf Die antike Siedlung Hasankeyf ist 12.000 Jahre alt. Weil die AKP dort einen Staudamm gebaut hat, versinkt sie bald in den Gewässern des Tigris. Von Figen Güneş Ausgabe vom 4.1.2020, Seite I, taz gazete Download (PDF)
Erklärung zum Olympischen Frieden Das Papier nicht wert Kolumne Olympyada-yada-yada von Markus Völker Die UN-Vollversammlung verabschiedet wieder einmal eine Resolution zum Olympischen Frieden. Aber was bringt das eigentlich? 19.12.2019
Paläontologin Madeleine Böhme „Ich tue das, was ich tun muss“ Madelaine Böhmes Ausgrabungen führten zu den Knochen des ältesten aufrecht gehenden Menschenaffen. Ein Besuch in Tübingen. Von Andreas Thamm 14.12.2019
das ding, das kommt Der Parkplatz der leeren Versprechungen Von Robert Matthies Ausgabe vom 7.12.2019, Seite 58, kultur nord Download (PDF)
Postkoloniale Vernetzung in Afrika Wo sind die Deutschen? Auf Einladung des Goethe-Instituts in Kamerun diskutieren afrikanische Künstler über Kolonialismus. Positionen aus Europa sind nicht dabei. Von Andreas Fanizadeh 25.11.2019