Gedenken an Anschlag von Halle Wo die Solidarität schwindet
Beim Gedenken in Halle thematisieren Überlebende des Anschlags ihre Ängste. Es geht um die Wahl in Sachsen-Anhalt, den 7. Oktober und fehlenden Zusammenhalt.
Am 9. Oktober 2019 feiert die jüdische Gemeinde in Halle den höchsten jüdischen Feiertag, Jom Kippur, als ein bewaffneter Mann versucht, die Synagoge zu stürmen und 52 Menschen darin zu erschießen. Als ihm das nicht gelingt, beginnt er, willkürlich auf Passant:innen zu schießen. Vor seiner Festnahme tötet er erst Jana L., dann Kevin S. und verletzt weitere Personen. Sein antisemitisches, rassistisches und misogynes Weltbild wird im Laufe des folgenden Gerichtsprozesses deutlich. Währenddessen ringen die Überlebenden mit den traumatischen Erlebnissen, den deutschen Behörden und dem Gedenken an die Tat. Bis heute.