Angebot von Videospielhändler: Ebay lehnt Übernahme durch Gamestop ab
Ebay hat das Übernahmeangebot der US-Videospielkette Gamestop zurückgewiesen. Es sei „weder glaubwürdig noch attraktiv“, teilte Ebay am Dienstag mit.
afp | Die Online-Plattform Ebay hat das Übernahmeangebot der US-Videospielkette Gamestop abgelehnt. Es sei „weder glaubwürdig noch attraktiv“, teilte Ebay am Dienstag mit. Der Verwaltungsrat von Ebay sei überzeugt, „dass das Unternehmen unter dem aktuellen Management gut aufgestellt ist, um weiterhin nachhaltiges Wachstum voranzutreiben, seine Strategie konsequent umzusetzen und langfristigen Wert für unsere Aktionäre zu schaffen“.
Gamestop hatte Anfang Mai überraschend sein Angebot vorgelegt. Das viel kleinere Unternehmen bot 55,5 Milliarden US-Dollar (rund 47 Milliarden Euro) für Ebay. Gamestop-Chef Ryan Cohen sagte dem „Wall Street Journal“, er wolle einen „wahren Konkurrenten“ zum Handelsriesen Amazon schaffen.
Ebay wurde 1995 im Silicon Valley gegründet und entwickelte sich in den 2000er Jahren zu einer festen Größe im Online-Handel. Unter dem Aufstieg von Amazon zum Marktführer im weltweiten Online-Handel litt die Plattform aber deutlich. Im Jahr 2025 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 11,10 Milliarden US-Dollar und einen Nettogewinn von 2,03 Milliarden. Gamestop seinerseits erzielte im Geschäftsjahr 2025, das Ende März endete, einen Umsatz von 3,69 Milliarden und einen Nettogewinn von 418 Millionen US-Dollar.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen
meistkommentiert