AfD verliert Kommunalwahl in Görlitz: Christdemokrat schlägt AfDler
Bei der Oberbürgermeisterwahl gewinnt Amtsinhaber Octavian Ursu gegen seinen Herausforderer von der AfD. Für die Rechtsextremen reicht es mal wieder nicht.
Die AfD hat eine weitere Kommunalwahl in Ostdeutschland verloren. Bei der Stichwahl in Görlitz kam der Oberbürgermeister-Kandidat der Rechtsextremen laut vorläufigem amtlichen Endergebnis am Sonntag zwar auf 44,2 Prozent der Stimmen. Für seinen Gegenkandidat Octavian Ursu (CDU) stimmten jedoch 55,8 Prozent.
Schon beim ersten Wahlgang vor zwei Wochen hatte Ursu nur knapp die für den direkten Sieg notwendigen 50 Prozent verpasst. Da stimmten 49,1 Prozent der Wähler:innen für ihn.
Octavian Ursu, der Christdemokrat und Amtsinhaber mit rumänischer Migrationsgeschichte, gilt als guter Lokalpolitiker. Sein AfD-Gegenkandidat Sebastian Wippel ist Polizist.
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Görlitz liegt in Sachsen am linken Ufer der Neiße, unmittelbar an der Grenze zu Polen. Die Wahlbeteiligung in der 55.000-Einwohner-Stadt lang am Sonntag bei 56,8 Prozent.
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Die Wahl reiht sich in eine ganze Reihe von Abstimmungen ein, bei der die AfD-Kandidat:innen in der Stichwahl das Nachsehen hatten. Nur im brandenburgischen Zehdenick hatte die AfD kürzlich ausnahmsweise mal die Nase vorn.
Anm. der Redaktion: In einer früheren Version stand versehentlich, Görlitz liege an der Oder. Südlich von Ratzdorf ist aber nicht die Oder, sondern natürlich die Neiße der Grenzfluss zwischen Deutschland und Polen. Das hätte man wissen können, oder? Nun denn, alles ist im Fluss. Wir haben es korrigiert.
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