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02.08.2026 , 13:30 Uhr
Die logische Weiterführung eines seit Jahrzehnten andauernden Trends, bei dem die Wähler ihr Kreuz bei den Parteien machen, die ihnen ordentlich das Fell über die Ohren ziehen.
zum Beitrag01.08.2026 , 00:11 Uhr
Informieren Sie sich über das Atlas Network, das Prometheus Institute, den "Wirtschaftsrat" der Union.
zum Beitrag01.08.2026 , 00:07 Uhr
Carbon Capture and Store ist total erlaubt, und wird auch schon viel gemacht - aber eben in Form von Biokohle, die zur Bodenverbesserung verwendet wird. Kohlenstoff ist biologisch viel zu wertvoll, und CO2 viel zu gefährlich, um es unter die Erde zu pressen.
zum Beitrag01.08.2026 , 00:04 Uhr
Deutschland kann im Ausland Brunnen bohren, und Schulen und Krankenhäuser bauen (und neuerdings auch Kasernen) - dann wird Deutschland wohl im Ausland auch Windkraft- und Solaranlagen bauen können.
zum Beitrag01.08.2026 , 00:02 Uhr
Es interessiert die Meisten. Aber viele sind sich des Ausmasses des Problems nicht bewusst - und auch nicht dessen, wie "einfach" es gelöst werden könnte.
zum Beitrag31.07.2026 , 23:59 Uhr
Das ist nicht der Punkt. Bis 2200 wird es so viele Disruptionen geben, dass die Zahl äusserst ungenau sein muss. Der Kurs der derzeitigen Regierung WÜRDE(!) uns aber da hin führen. In den Sparten, die zu EE und Nachhaltigkeit gehören, sind übrigens zur Zeit etwa 400.000 Deutsche beschäftigt, und diese Zahl müsste mindestens verfünffacht werden, um in vernünftiger Zeit zu Dekarbonisieren. Das sind Arbeitsplätze, die Wertschöpfung erzeugen. Ein immenses Konjunkturprogramm für mindestens 50 Jahre. Deutschland zahlt jedes Jahr 80 Mrd Euro ans Ausland, um Erdgas, Erdöl und Kohle zu kaufen.
zum Beitrag31.07.2026 , 23:50 Uhr
Der wissenschaftliche Konsens ist den massgeblichen Playern ohnehin schnuppe. Was die Wissenschaftler wirklich wissen steht in Journalen, von denen 99% der Menschen inklusive der politischen und wirtschaftlichen Player keine Vorstellung haben, und die sie niemals verstehen würden. Ich liefere nicht eine Annahme, sondern eine fundierte Abschätzung. Auf Basis äusserst verlässlicher Messdaten. Und ja, ich bin mir dessen absolut gewiss. Ich beschäftige mich seit Jahrzehnten mit Physik, Chemie, Biologie, Mathematik, Energiewirtschaft, Landwirtschaft, Windkraft und Solarstrom, Nachhaltigkeit und "Umwelt" - seit 17 Jahren sogar in grösserem zeitlichen Umfang als eines Vollzeitjobs. Und genau weil ich mir selber absolut sicher bin, ist es keine Desinformation. Ich versuche nicht, absichtlich einen Eindruck hervorzurufen, von dem ich weiss, dass er falsch wäre. Und ich traue dem Leser offensichtlich wesentlich mehr zu als Sie.
zum Beitrag31.07.2026 , 23:36 Uhr
Dass das wahrscheinlich nicht genau 5 Grad werden, sollte Jedem klar sein. Es ist eine ungefähre Abschätzung. Sollte aber recht genau hinkommen. 4 bis 7 halt. Deutschland so warm wie Spanien am Ende des letzten Jahrtausends. Der Knackpunkt ist aber: Das wird WIRKLICH(!) geschehen. Wie ich schon schrieb: Viele Leute denken, das KÖNNTE(!) vielleicht passieren - aber nein: Das WIRD(!) passieren. Es ist nicht mehr vermeidbar. Wir können wahrscheinlich noch verhindern, dass es noch viel schlimmer kommt, indem wir die Investitionen (Investitionen erwirtschaften Erträge!) möglichst schnell sinnvoll mindestens verfünffachen. Fossile Energieversorgung ist sogar teurer als eine auf Solarstrom und Windkraft Basierende.
In den ozeanischen Methanhydratlagerstätten befindet sich übrigens Methan mit dem 6- bis 100-fachen CO2-Äquivalent der gesamten menschengemachten Emissionen.
zum Beitrag31.07.2026 , 23:24 Uhr
Es gibt Alternative 0: Die Erde bietet ausreichend Ressourcen, dass sogar 1000 Milliarden Menschen umweltschonend und nachhaltig zu den Komfortbedingungen des jetzigen Durchschnittsdeutschen leben könnten - man müsste es halt organisieren.
zum Beitrag31.07.2026 , 23:21 Uhr
Der Lebensstil der meisten Leute müsste gar nicht so sehr verändert werden. Man muss halt auf ein wenig Brummen und Stinken verzichten.
zum Beitrag31.07.2026 , 11:36 Uhr
Für die komplette Dekarbonisierung wird ein Strombedarf von 1500 bis 2000 Mrd kWh im Jahr benötigt. Weil die Peaks von Solarstrom- und Windkrafterzeugung aber sehr schmal sind, wäre es viel zu aufwändig, den Jahresertrag vollständig nutzbar zu machen - also müssen etwa 20% mehr erzeugt werden, als verbraucht wird. Und weil es Jahre mit besonders wenig Wind und Sonne gibt, in denen der Energiebedarf aber trotzdem gedeckt werden muss, werden wir EE-Anlagen brauchen, die im Mittel 50% mehr Strom erzeugen als der Jahresbedarf ist - also 2250 bis 3000 Mrd kWh.
Zur Zeit erzeugen EE etwa 300 Mrd kWh im Jahr, und der Zubau liegt bei etwa 30 Mrd kWh pro Jahr - schon damit würde es mindestens 50 bis 70 Jahre dauern, auch nur 80% der Erzeugung aufzubauen. Und da haben wir dann noch nicht die benötigten Akkumulatoren, Elektrolyseure, Elektrofahrzeuge und Heizungen betrachtet.
zum Beitrag31.07.2026 , 11:25 Uhr
Es gibt eine Veröffentlichung, dass bei 3 Grad Erwärmung der Permafrost noch einmal so viel CO2 freisetzt, wie die Menschheit bisher insgesamt freigesetzt hat - was zu weiteren 1,5 Grad Erwärmung führen würde. Wir können also schon einmal davon ausgehen, dass der Permafrost komplett auftaut. Wir können nur noch hoffen, dass das sehr lange dauert und nicht das gesamte CO2 freigesetzt wird.
zum Beitrag31.07.2026 , 11:22 Uhr
Desinformation ist der absichtliche Versuch, mit Nennung richtiger, aber irreführender Fakten einen falschen Eindruck hervorzurufen.
zum Beitrag31.07.2026 , 10:52 Uhr
Die Bevölkerung macht ihr Wahlkreuzchen immer noch bei den Klimaschlächtern, die ihnen nebenbei auch noch finanziell das Fell über die Ohren ziehen.
zum Beitrag31.07.2026 , 10:50 Uhr
Diesen ganzen Verzicht braucht es gar nicht, um den Klimawandel vernünftig zu begrenzen. Es reicht, die fossilen Investitionen hin zu umweltschonenden Verfahren umzudirigieren. Noch. In einigen Jahren werden umfangreiche einschneidende Notstandsmassnahmen unausweichlich.
zum Beitrag31.07.2026 , 10:46 Uhr
Ich habe das nicht als gesicherte Klimaforschung bezeichnet. Die gesicherte Klimaforschung misst seit 30 Jahren im europäischen Binnenland eine Erwärmung von 0,5 Grad pro Jahrzehnt, dass die menschengemachten THG-Emissionen jedes Jahr immer noch weiter ansteigen, und dass der arktische Permafrost taut grossflächig, und in ihm dreimal so viel CO2 gebunden ist, wie die Menschheit bisher insgesamt freigesetzt hat (doppelt so viel, wie die Atmosphäre jetzt insgesamt enthält). Und es ist technisch nicht möglich, die globalen THG-Emissionen innerhalb weniger Jahrzehnte signifikant zu verringern - was viele wichtige Player auch gar nicht wollen. Meine Schlussfolgerung ist: Wenn wir also jetzt die Emissionen so schnell wie möglich verringern (also die Investitionen mindestens verfünffachen), dann wird es in den nächsten 100 Jahren im Binnenland ungefähr 10 x 0,5 Grad wärmer, je nachdem wie schnell der Permafrost reagiert. Verringern wir die Emissionen nicht, dann wird es allein durch die menschengemachten Emissionen 5 Grad wärmer, und der Permafrost kann global ungefähr bis zu 4,5 Grad dazufügen - im Binnenland also 9 Grad. Macht zusammen 14 Grad.
zum Beitrag31.07.2026 , 10:32 Uhr
Das Binnenland erwärmt sich doppelt so schnell wie der Durchschnitt des Planeten. Und die Klimaforscher rechnen nur mit den menschengemachten Emissionen und bis 2100. Deswegen bedeuten 3,5 Grad im globalen Durchschnitt, von denen wir jetzt schon 1,5 Grad haben, bis 2100 4 WEITERE(!) Grad im Binnenland. Also in Deutschland so wie in Spanien am Ende des letzten Jahrtausends.
zum Beitrag31.07.2026 , 10:29 Uhr
Es wäre technisch gar nicht möglich, die THG-Emissionen innerhalb weniger Jahrzehnte signifikant zu verringern - selbst wenn man denn wollte - was aber viele wichtige Player offensichtlich NICHT wollen.
zum Beitrag31.07.2026 , 10:22 Uhr
Bis 2100 sind über 70 Jahrzehnte. Und es ist unwahrscheinlich, dass die Erwärmung signifikant verlangsamt wird. Wegen des Permafrost eher beschleunigt
7 x 0,5 = 3,5
zum Beitrag31.07.2026 , 02:57 Uhr
Diese WEITEREN(!) 4 bis 7 Grad Erwärmung bekommen wir WIRKLICH(!) in den nächsten 100 Jahren. Das ist vielen Menschen nicht klar - die sind inzwischen unvermeidbar. Das wird WIRKLICH(!) passieren. Man kann die Weltwirtschaft nicht innerhalb weniger Jahre signifikant dekarbonisieren, das dauert Jahrzehnte - und im Moment steigen die Emission ja noch. Man kann nicht 100.000 Mrd Dollar in die Gegend werfen, und über Nacht fallen hunderte Millionen ausgebildete Fachkräfte vom Himmel, Fabriken und Maschinen, Geschäftsbeziehungen und die Organisation all der Aktivitäten. Aber wenn wir die Bemühungen zum Klimaschutz nicht schnellstmöglich wenigstens verfünffachen, dann können es auch 10 oder 20 Grad mehr werden. Wie jetzt - es soll doch bis 2050 dekarbonisiert werden!? Und niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen. Die Ampel war auf Kurs zu 80% Dekarbonisierung bis 2100, und die jetzige Regierung bis 2200. Wie jetzt - in Paris wurde doch das 2-Grad-Ziel beschlossen!? Dann fragen Sie bitte den Klimaforscher Ihres Vertrauens: Die menschlichen Emissionen zielen zur Zeit auf 3 Grad Erwärmung, und da kommen die Emissionen des tauenden Permafrost noch drauf; die sind gut für weitere 5 Grad.
zum Beitrag30.07.2026 , 22:49 Uhr
Die wirkliche Tragweite des Klimawandels wird ohnehin fast nirgends veröffentlicht. Die Klimawissenschaftler kennen die Wirkungsweise des atmosphärischen Systems, aber sie kennen nicht die technischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Realitäten, und wundern sich deswegen, dass viel weniger Klimaschutz betrieben wird, als sie für möglich halten. Ausserdem kommunizieren sie ihre Erkenntnisse aufgrund der wissenschaftlichen Disziplin extrem nüchtern und zurückhaltend, und glauben, die Tragweite der von Ihnen kommunizierten Sachverhalte müsste Jedem ins Auge springen - was sie aber natürlich nicht tut. Kommunizieren sie deutlicher, werden sie als "unwissenschaftlich" angegriffen. Das europäische Binnenland erwärmt sich seit 30 Jahren um 0,5 Grad pro Jahrzehnt, die globalen Treibhausgasemissionen steigen immer noch weiter an, der arktische Permafrost taut jetzt schon grossflächig (und in dem ist dreimal so viel CO2 gebunden, wie die Menschheit bisher insgesamt freigesetzt hat. Deutschland wird also in 100 Jahren die Temperaturen haben, die Spanien am Ende des letzten Jahrtausends hatte. Mindestens WEITERE(!) 4 bis 7 Grad wärmer als heute.
zum Beitrag25.07.2026 , 20:22 Uhr
Eine relativ tierfreundliche Form der Fleischwirtschaft ist z B die Dehesa in Spanien.
zum Beitrag25.07.2026 , 20:20 Uhr
Selbstverständlich isst jeder, was er mag. Es geht darum, wie die Menschen beurteilen, was sie mögen. Und weshalb sie von dem, was sie mögen, ausgerechnet das essen, was sie essen - obwohl sie auch andere Dinge mögen. Wer Fleisch isst, mag und unterstützt damit auch Folter(!) in Form von Haltung und Tötung von Nutztieren. Es ist schizophren und feige, den Verzehr von Fleisch zu geniessen, ohne dabei an die Qualen der Tiere zu denken.
zum Beitrag25.07.2026 , 20:13 Uhr
Vegetarier müssen nicht nur auf B12 achten, sondern besonders auch auf Vitamin A. In vielen Pflanzen befindet sich zwar Beta-Carotin, das der Körper nutzt um selber Vitamin A zu bilden, aber die Mengen sind meist gering.
zum Beitrag19.07.2026 , 16:00 Uhr
Die Temperaturen in Mitteleuropa steigen seit 30 Jahren um gemessene 0,5 Grad pro Jahrzehnt, und die globalen Treibhausgasemissionen steigen immer noch weiter an. Ausserdem taut der arktische Permafrost bereits jetzt grossflächig, und in dem ist dreimal so viel CO2 gebunden, wie die Menschheit bisher insgesamt freigesetzt hat. Der Temperaturtrend wird sich also fortsetzen - die Temperaturen werden in den nächsten 100 Jahren noch um WEITERE(!) 4 bis 7 Grad steigen. Deutschland bekommt Temperaturen wie Spanien am Ende des letzten Jahrtausends - Norddeutschland wie Lloret, Süddeutschland wie Almeria.
zum Beitrag18.07.2026 , 20:03 Uhr
Mit geeigneten Klimaanlagen (Luft-Luft-Wärmepumpe) kann man auch sehr energiesparend und nachhaltig heizen.
zum Beitrag18.07.2026 , 14:08 Uhr
Die Erwärmung schreitet im Binnenland doppelt so schnell voran wie im globalen Durchschnitt. Bei global 1,5 Grad ist es in Deutschland schon fast 3 Grad wärmer geworden. In den letzten 30 Jahren jedes Jahrzehnt um 0,5 Grad. Und die globalen Treibhausgasemissionen steigen immer noch an, und der arktische Permafrost taut jetzt bereits grossflächig - und in dem ist dreimal so viel CO2 gebunden, wie die Menschheit bisher insgesamt freigesetzt hat. Der Temperaturtrend wird sich also noch viele Jahrzehnte lang fortsetzen - das bedeutet, es wird in Mitteleuropa in den nächsten 100 Jahren mindestens um WEITERE(!) 4 bis 7 Grad wärmer. Wir bekommen in Deutschland Temperaturen, wie sie in Spanien am Ende des letzten Jahrtausends vorkamen. Norddeutschland wie Lloret, Süddeutschland wie Almeria.
zum Beitrag06.07.2026 , 12:54 Uhr
Willkür ist eines der Symptome von Diktatur.
zum Beitrag04.07.2026 , 12:10 Uhr
Tatsächlich ist Meerwasserentsalzung viel billiger als Krieg zu führen. Womit ich nicht sagen will, dass nicht trotzdem Kriege um Wasser geführt werden. Sogar die Elektrifizierung ist inzwischen viel viel billiger, als Krieg um Öl zu führen.
zum Beitrag02.07.2026 , 20:08 Uhr
Es wird immer Menschen geben, die sich nicht mit dem menschengemachten Klimawandel beschäftigen möchten. Es gibt ja auch noch Leute, die die Erde für flach halten, und für alle möglichen und unmöglichen anderen Hirngespinste. Das Ringen um Vernunft wird selbstverständlich niemals enden, wie sollte es denn!? Man kann nur sich konsequent für das Einsetzen, was man als richtig erkannt hat, und ansonsten acht auf sich selber geben, dass man vom Gram über das, was man für Missstände hält, nicht aufgefressen wird.
zum Beitrag27.06.2026 , 15:22 Uhr
Das deutsche Binnenland erwärmt sich seit 30 Jahren um 0,5 Grad pro Jahrzehnt, und die globalen jährlichenTHG-Emissionen steigen immer noch weiter an. Ausserdem taut der arktische Permafrost inzwischen grossflächig, und in dem ist 3mal so viel CO2 gebunden, wie die Menschheit bisher freigesetzt hat. Es wird also wohl noch viele Jahrzehnte lang weiter je 0,5 Grad wärmer werden.
zum Beitrag27.06.2026 , 15:19 Uhr
Das Pflegepersonal leidet meist noch mehr als die Betreuten. Die müssen bei der Hitze körperlich arbeiten - so wie Bauarbeiter, Postboten, Müllabfuhr etc etc.
zum Beitrag27.06.2026 , 15:17 Uhr
Mit den meisten Klimaanlagen kann man sogar auch äusserst stromsparend heizen! Und Warmwasser könnte man dann mit einer sog. "Brauchwasserwärmepumpe" erzeugen - eine Wärmepumpe, die Warmwasser aus der Gebäudewärme erzeugt, also bei Hitze die Klimaanlage noch unterstützt!
zum Beitrag27.06.2026 , 15:11 Uhr
Richtig - Schulen, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen brauchen dringend Kühlung, weil sich dort Menschen aufhalten, die bei Hitze nicht mal eben an den nächsten Badesee ausweichen können. Dabei geht es aber nicht nur um Schüler, Kranke und Alte: Mindestens genauso leidet das Pflegepersonal, die müssen bei der Hitze auch noch körperlich arbeiten. So wie Dachdecker und sonstige Bauarbeiter, Briefträger, Müllabfuhr ...
zum Beitrag28.05.2026 , 19:03 Uhr
Ganz im Gegenteil: Dass es auf Dauer unvermeidlich ist, im Mittel etwa 33% von Solarstrom und Windkraft nicht nutzen zu können, ist ein Argument FÜR(!) diese Formen der Energiegewinnung. Fossile und nukleare Kraftwerke vergeuden doppelt so viel der Energie der eingesetzten Brennstoffe. Man muss bei konventionellen Kraftwerken etwa 3mal so viel Energie hineinstecken, wie man dann als Strom herausbekommt.
zum Beitrag27.05.2026 , 20:22 Uhr
Deswegen müssen wir trotzdem ausreichend EE-Anlagen haben, um zumindest den Jahresstrombedarf zu decken - und das werden Solar- und Windkraftanlagen mit etwa dem 10fachen Jahresertrag sein, wie wir bisher haben. Was darüber hinaus benötigt wird, steht auf einem anderen Blatt.
zum Beitrag27.05.2026 , 20:17 Uhr
Dass Sie nachts teuren Strom wollen ist nicht schuld der EE-Anlagen. Die laufen bei Dunkelflaute nicht marodierend durch die Lande und erpressen Schutzgelder von den konventionellen Kraftwerken. Während der Gaslieferengpässe durch den Ukrainekrieg wurden am Markt bis zu 40ct/kWh gezahlt - da bekamen die Windkraft- und Solaranlagen trotzdem nicht mehr als die vereinbarten Vergütungssätze. Ohne diese Anlagen wäre der Strom noch viel teurer gewesen. Und grosse Solaranlagen speisen teilweise für unter 5 ct/kWh ein.
zum Beitrag27.05.2026 , 20:07 Uhr
Durch das Referenzertragsmodell kann man auch bei 3 Cent pro kWh landen. Die teuersten Zuschläge 2025 lagen bei 6,64 Cent. Beim höchsten Faktor des Referenzertragsmodells kämen Anlagen dieses Parks auf 8,57ct/kWh. Und bei einer mittleren jährlichen Teuerungsrate von 2% wären das über die 20 Jahre inflationsbereinigt im Mittel 7 Cent.
zum Beitrag27.05.2026 , 12:31 Uhr
Im langjährigen Mittel wird 50% mehr Strom erzeugt werden müssen, als verbraucht wird. Weil es EE-reiche und EE-arme Jahre gibt, aber auch in EE-armen Jahren der Verbrauch gedeckt werden muss. Und Solarstrom und Windkraft sind viel viel zu billig, als dass es sich lohnen würde, auch noch für die letzte kWh erzeugten Stroms eine Verwendung zu organisieren. Die Geräte für die Nutzung des Stroms der allerhöchsten Erzeugungsspitzen würden nur extrem selten verwendet, alle paar Wochen bis alle paar Jahre. Das wäre 100mal teurer, als einfach mehr Solarstrom und Windkraft zu erzeugen und die nicht nutzbaren Anteile abzuregeln.
zum Beitrag27.05.2026 , 12:28 Uhr
Die Energiewende verteuert den Strom nicht. Inzwischen macht die Energiewende den Strom sogar billiger.
zum Beitrag27.05.2026 , 12:19 Uhr
Die Einspeisevergütung onshore beträgt in den ersten 5 bis 15 Jahren (je nach windhöffigkeit) 7,49 Cent pro kWh und danach 4,17.
zum Beitrag26.05.2026 , 17:20 Uhr
Insgesamt steht auf der Erde 15mal so viel Windkraft wie in Deutschland allein, und 20mal so viel Solaranlagen.
zum Beitrag26.05.2026 , 17:12 Uhr
Frankreich zahlt für seinen Atomstrom 3mal so viel wie wir für unsere Windkraft und Solarstrom - pro kWh. Und wir brauchen noch etwa 10mal so viel Solarstrom und Windkraft, um vollständig zu dekarbonisieren.
zum Beitrag26.05.2026 , 13:04 Uhr
Die Spitzen der Erzeugung von Windkraft und besonders Solarstrom sind so hoch und schmal, dass es auf absehbare Zeit keine sinnvolle Möglichkeit geben wird, die zu nutzen. Noch dazu gibt es EE-reiche und EE-arme Jahre, aber natürlich müssen die EE auch in EE-armen Jahren den Energiebedarf decken. Von daher wird am Schluss der Dekarbonisierung im langjährigen Mittel 50% mehr Windkraft und Solarstrom erzeugt werden müssen als verbraucht wird. Bei konventionellen Kraftwerken hat sich daran aber niemand gestört, dass die fast dreimal so viel Energie verbrauchten wie sie als Strom erzeugten.
zum Beitrag26.05.2026 , 12:57 Uhr
Wir werden bis zum Abschluss der Dekarbonisierung in Deutschland etwa 10mal so viel Solarstrom und Windkraft brauchen, wie wir jetzt haben.
zum Beitrag26.05.2026 , 08:28 Uhr
Eine moderne Windkraftanlage enthält einige Zentner Kupfer, aber um den Strom zu erzeugen, den die Anlage in ihrer Lebensdauer einspeist, müsste ein Kohlekraftwerk über 75.000t Steinkohle verbrennen oder 250.000t Braunkohle. Das Kupfer ist danach nicht "weg", sondern wird recycelt.
zum Beitrag25.05.2026 , 18:54 Uhr
So lange Deutschland noch nicht zu 100% aus Solarstrom und Windkraft versorgt wird, muss dafür gesorgt werden, dass ein starker kontinuierlicher Ausbau stattfindet. So lange noch emissionsbehaftete Kraftwerke am Markt teilnehmen, müssen emissionsarme Technologien gefördert werden. Es gibt nämlich einen menschengemachten Klimawandel (und weitere schädliche Effekte der Emissionen), nach 26 Jahre "Energiewende" könnte man das mal begriffen haben.
zum Beitrag25.05.2026 , 18:49 Uhr
Bei den derzeitigen Kosten für Akkumulatoren wären Speicher für den Strombedarf einer Sommernacht ökonomisch sinnvoll, unter Berücksichtigung von Depth of Discharge (DoD), Alterung und Reserven. Die werden dann im Jahr für etwa 150 bis 200 Vollzyklen genutzt. Noch grössere Speicher würden in Sommernächten nicht mehr leer, und an Wintertagen nicht mehr voll - die zusätzliche Kapazität würde also nur für wenige Vollzyklen im Jahr genutzt. Windkraft erzeugt zu wenige Zyklen pro Jahr, um extra für sie Speicher zu bauen. Dagegen erzeugt Windkraft genug lange Zeiten hoher Erträge, um damit Wasserstoffelektrolyseure betreiben zu können. Moderne Windkraftanlagen erzeugen 40% der Zeit mehr als 36% ihrer Maximalleistung, wohingegen Solaranlagen in Deutschland nur etwa 15% der Zeit mehr als 33% ihrer Maximalleistung einspeisen.
zum Beitrag25.05.2026 , 16:16 Uhr
Um den gesamten Strombedarf zu decken, müssen so viele Solar- und Windkraftanlagen gebaut werden, dass die Spitzen der Einspeisung den momentanen Strombedarf manchmal übersteigen. Da die Spitzen der EE-Einspeisung sehr schmal sind, lohnt es sich weder ökonomisch noch ökologisch, auch die letzte kWh zu verwenden. Solarstrom und Windkraft selber sind inzwischen ja sehr billig. Noch dazu gibt es EE-reiche und EE-arme Jahr - der Strombedarf muss aber auch in den EE-armen Jahren gedeckt werden. Entsprechend werden so viele EE-Anlagen benötigt, dass im langjährigen Mittel etwa 30% der Erzeugung abgeregelt werden. Im Vergleich zu den 60 bis 70% der Energie der Brennstoffe, die in konventionellen Kraftwerken als Abwärme verloren gehen, ist das aber immer noch sehr wenig.
zum Beitrag04.05.2026 , 18:06 Uhr
Wie man sich seine Moral erschliesst, das hängt vom Verständnis jedes Einzelnen ab. Je mehr man lernt, und je mehr man erlebt, desto weiter ändert sich auch die Moral. Man ist verantwortlich, nicht nur für das "Schlechte", das man tut, sondern auch für die Unterlassung des "Guten", das man tun könnte. Egal ob man sich drum kümmert oder nicht, diese Verantwortung hat man.
zum Beitrag03.05.2026 , 15:43 Uhr
Deutschland erwärmt sich seit 30 Jahren um 0,5 Grad pro Jahrzehnt, und die globalen Treibhausgasemissionen sind immer noch jedes Jahr höher. Und der arktische Permafrost taut jetzt schon grossflächig - in dem ist 3mal so viel CO2 gebunden, wie die Menschheit bisher freigesetzt hat. In 100 Jahren liegen die Temperaturen in Deutschland also so hoch wie in Spanien am Ende des letzten Jahrtausends. Das ist faktisch schon nicht mehr vermeidbar. Es geht jetzt darum, zu verhindern, dass es NOCH VIEL SCHLIMMER wird.
zum Beitrag03.05.2026 , 15:37 Uhr
"Moral" ist das falsche Wort. Es ist einfach nicht gesund, sich an Dingen zu erfreuen, die Anderen schaden. Insbesondere dann, wenn man sich auch an Dingen erfreuen könnte, die vor allem nützlich sind.
zum Beitrag20.04.2026 , 23:30 Uhr
Hoffentlich wird der Wal gerettet. Übrigens werden in Deutschland JEDEN TAG 150.000 Schweine zu Tode gefoltert - bzw geschlachtet, nachdem sie unter Folterbedingungen gehalten wurden.
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