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28.05.2026 , 19:03 Uhr
Ganz im Gegenteil: Dass es auf Dauer unvermeidlich ist, im Mittel etwa 33% von Solarstrom und Windkraft nicht nutzen zu können, ist ein Argument FÜR(!) diese Formen der Energiegewinnung. Fossile und nukleare Kraftwerke vergeuden doppelt so viel der Energie der eingesetzten Brennstoffe. Man muss bei konventionellen Kraftwerken etwa 3mal so viel Energie hineinstecken, wie man dann als Strom herausbekommt.
zum Beitrag27.05.2026 , 20:22 Uhr
Deswegen müssen wir trotzdem ausreichend EE-Anlagen haben, um zumindest den Jahresstrombedarf zu decken - und das werden Solar- und Windkraftanlagen mit etwa dem 10fachen Jahresertrag sein, wie wir bisher haben. Was darüber hinaus benötigt wird, steht auf einem anderen Blatt.
zum Beitrag27.05.2026 , 20:17 Uhr
Dass Sie nachts teuren Strom wollen ist nicht schuld der EE-Anlagen. Die laufen bei Dunkelflaute nicht marodierend durch die Lande und erpressen Schutzgelder von den konventionellen Kraftwerken. Während der Gaslieferengpässe durch den Ukrainekrieg wurden am Markt bis zu 40ct/kWh gezahlt - da bekamen die Windkraft- und Solaranlagen trotzdem nicht mehr als die vereinbarten Vergütungssätze. Ohne diese Anlagen wäre der Strom noch viel teurer gewesen. Und grosse Solaranlagen speisen teilweise für unter 5 ct/kWh ein.
zum Beitrag27.05.2026 , 20:07 Uhr
Durch das Referenzertragsmodell kann man auch bei 3 Cent pro kWh landen. Die teuersten Zuschläge 2025 lagen bei 6,64 Cent. Beim höchsten Faktor des Referenzertragsmodells kämen Anlagen dieses Parks auf 8,57ct/kWh. Und bei einer mittleren jährlichen Teuerungsrate von 2% wären das über die 20 Jahre inflationsbereinigt im Mittel 7 Cent.
zum Beitrag27.05.2026 , 12:31 Uhr
Im langjährigen Mittel wird 50% mehr Strom erzeugt werden müssen, als verbraucht wird. Weil es EE-reiche und EE-arme Jahre gibt, aber auch in EE-armen Jahren der Verbrauch gedeckt werden muss. Und Solarstrom und Windkraft sind viel viel zu billig, als dass es sich lohnen würde, auch noch für die letzte kWh erzeugten Stroms eine Verwendung zu organisieren. Die Geräte für die Nutzung des Stroms der allerhöchsten Erzeugungsspitzen würden nur extrem selten verwendet, alle paar Wochen bis alle paar Jahre. Das wäre 100mal teurer, als einfach mehr Solarstrom und Windkraft zu erzeugen und die nicht nutzbaren Anteile abzuregeln.
zum Beitrag27.05.2026 , 12:28 Uhr
Die Energiewende verteuert den Strom nicht. Inzwischen macht die Energiewende den Strom sogar billiger.
zum Beitrag27.05.2026 , 12:19 Uhr
Die Einspeisevergütung onshore beträgt in den ersten 5 bis 15 Jahren (je nach windhöffigkeit) 7,49 Cent pro kWh und danach 4,17.
zum Beitrag26.05.2026 , 17:20 Uhr
Insgesamt steht auf der Erde 15mal so viel Windkraft wie in Deutschland allein, und 20mal so viel Solaranlagen.
zum Beitrag26.05.2026 , 17:12 Uhr
Frankreich zahlt für seinen Atomstrom 3mal so viel wie wir für unsere Windkraft und Solarstrom - pro kWh. Und wir brauchen noch etwa 10mal so viel Solarstrom und Windkraft, um vollständig zu dekarbonisieren.
zum Beitrag26.05.2026 , 13:04 Uhr
Die Spitzen der Erzeugung von Windkraft und besonders Solarstrom sind so hoch und schmal, dass es auf absehbare Zeit keine sinnvolle Möglichkeit geben wird, die zu nutzen. Noch dazu gibt es EE-reiche und EE-arme Jahre, aber natürlich müssen die EE auch in EE-armen Jahren den Energiebedarf decken. Von daher wird am Schluss der Dekarbonisierung im langjährigen Mittel 50% mehr Windkraft und Solarstrom erzeugt werden müssen als verbraucht wird. Bei konventionellen Kraftwerken hat sich daran aber niemand gestört, dass die fast dreimal so viel Energie verbrauchten wie sie als Strom erzeugten.
zum Beitrag26.05.2026 , 12:57 Uhr
Wir werden bis zum Abschluss der Dekarbonisierung in Deutschland etwa 10mal so viel Solarstrom und Windkraft brauchen, wie wir jetzt haben.
zum Beitrag26.05.2026 , 08:28 Uhr
Eine moderne Windkraftanlage enthält einige Zentner Kupfer, aber um den Strom zu erzeugen, den die Anlage in ihrer Lebensdauer einspeist, müsste ein Kohlekraftwerk über 75.000t Steinkohle verbrennen oder 250.000t Braunkohle. Das Kupfer ist danach nicht "weg", sondern wird recycelt.
zum Beitrag25.05.2026 , 18:54 Uhr
So lange Deutschland noch nicht zu 100% aus Solarstrom und Windkraft versorgt wird, muss dafür gesorgt werden, dass ein starker kontinuierlicher Ausbau stattfindet. So lange noch emissionsbehaftete Kraftwerke am Markt teilnehmen, müssen emissionsarme Technologien gefördert werden. Es gibt nämlich einen menschengemachten Klimawandel (und weitere schädliche Effekte der Emissionen), nach 26 Jahre "Energiewende" könnte man das mal begriffen haben.
zum Beitrag25.05.2026 , 18:49 Uhr
Bei den derzeitigen Kosten für Akkumulatoren wären Speicher für den Strombedarf einer Sommernacht ökonomisch sinnvoll, unter Berücksichtigung von Depth of Discharge (DoD), Alterung und Reserven. Die werden dann im Jahr für etwa 150 bis 200 Vollzyklen genutzt. Noch grössere Speicher würden in Sommernächten nicht mehr leer, und an Wintertagen nicht mehr voll - die zusätzliche Kapazität würde also nur für wenige Vollzyklen im Jahr genutzt. Windkraft erzeugt zu wenige Zyklen pro Jahr, um extra für sie Speicher zu bauen. Dagegen erzeugt Windkraft genug lange Zeiten hoher Erträge, um damit Wasserstoffelektrolyseure betreiben zu können. Moderne Windkraftanlagen erzeugen 40% der Zeit mehr als 36% ihrer Maximalleistung, wohingegen Solaranlagen in Deutschland nur etwa 15% der Zeit mehr als 33% ihrer Maximalleistung einspeisen.
zum Beitrag25.05.2026 , 16:16 Uhr
Um den gesamten Strombedarf zu decken, müssen so viele Solar- und Windkraftanlagen gebaut werden, dass die Spitzen der Einspeisung den momentanen Strombedarf manchmal übersteigen. Da die Spitzen der EE-Einspeisung sehr schmal sind, lohnt es sich weder ökonomisch noch ökologisch, auch die letzte kWh zu verwenden. Solarstrom und Windkraft selber sind inzwischen ja sehr billig. Noch dazu gibt es EE-reiche und EE-arme Jahr - der Strombedarf muss aber auch in den EE-armen Jahren gedeckt werden. Entsprechend werden so viele EE-Anlagen benötigt, dass im langjährigen Mittel etwa 30% der Erzeugung abgeregelt werden. Im Vergleich zu den 60 bis 70% der Energie der Brennstoffe, die in konventionellen Kraftwerken als Abwärme verloren gehen, ist das aber immer noch sehr wenig.
zum Beitrag04.05.2026 , 18:06 Uhr
Wie man sich seine Moral erschliesst, das hängt vom Verständnis jedes Einzelnen ab. Je mehr man lernt, und je mehr man erlebt, desto weiter ändert sich auch die Moral. Man ist verantwortlich, nicht nur für das "Schlechte", das man tut, sondern auch für die Unterlassung des "Guten", das man tun könnte. Egal ob man sich drum kümmert oder nicht, diese Verantwortung hat man.
zum Beitrag03.05.2026 , 15:43 Uhr
Deutschland erwärmt sich seit 30 Jahren um 0,5 Grad pro Jahrzehnt, und die globalen Treibhausgasemissionen sind immer noch jedes Jahr höher. Und der arktische Permafrost taut jetzt schon grossflächig - in dem ist 3mal so viel CO2 gebunden, wie die Menschheit bisher freigesetzt hat. In 100 Jahren liegen die Temperaturen in Deutschland also so hoch wie in Spanien am Ende des letzten Jahrtausends. Das ist faktisch schon nicht mehr vermeidbar. Es geht jetzt darum, zu verhindern, dass es NOCH VIEL SCHLIMMER wird.
zum Beitrag03.05.2026 , 15:37 Uhr
"Moral" ist das falsche Wort. Es ist einfach nicht gesund, sich an Dingen zu erfreuen, die Anderen schaden. Insbesondere dann, wenn man sich auch an Dingen erfreuen könnte, die vor allem nützlich sind.
zum Beitrag20.04.2026 , 23:30 Uhr
Hoffentlich wird der Wal gerettet. Übrigens werden in Deutschland JEDEN TAG 150.000 Schweine zu Tode gefoltert - bzw geschlachtet, nachdem sie unter Folterbedingungen gehalten wurden.
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