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meine Kommentare
29.11.2025 , 07:31 Uhr
Auch Sie haben offenbar einigen überlesen: Mein Beitrag beginnt mit dem Wörtchen vielleicht und stellt eine These zu den genannten Krankheiten auf, ich stelle keine allgemeingültigen Fakten dar, außer dem bereits bekannten und hinreichend studierten Gender Health Gap. Darüber hinaus gern auch nochmal meinen letzten Satz lesen, selber betroffen und beeinträchtigt von ME/CFS spreche ich allen – hier dürfen Sie sich angesprochen fühlen – ausdrücklich mein Mitgefühl aus, daher verstehe ich nicht, warum Sie sich scheinbar angegriffen fühlen.
„aber weder können Frauen es gebrauchen, damit als hysterisch dargestellt zu werden“
www.sueddeutsche.d...weiblich-1.1230420
„noch Männer, als privilegiert und wehleidig zu gelten. … und Männer als privilegiertes Feindbild aufzubauen und zu bemühen ist da nur ein Feigenblatt.“
Wo ist das passiert?
„Was habe ich mit dem Arzt, der Patienten schlecht behandelt, zu tun, außer meinem biologischen Geschlecht? Sagt das irgendwas darüber aus, ob ich privilegiert, reich oder unbehandelt krank bin? Nein.“
Bedaure, ich kann nicht folgen, bitte erläutern Sie, worauf Sie hinaus möchten?
zum Beitrag28.11.2025 , 07:47 Uhr
Bekanntermaßen erkranken überdurchschnittlich mehr Frauen als Männer & vielleicht ist dieser Gender Health Gap die Ursache für das geringe öffentliche Interesse, aber vor allem die mangelnde Bereitschaft, sich in Studien & Forschung damit auseinanderzusetzen. Die zumeist geringer verdienenden Frauen bieten einfach keinen lukrativen Anreiz für börsenorientierte Pharmariesen. Die männliche Medizin hat Jahrhunderte gebraucht in denen sie Endometriose, PCOS, Cushing-Syndrom… mal nicht mit „Hysterie“ abgewatscht, sondern endlich ernsthafte Krankheitsbilder anerkannt hat. Die übrigens in nicht wenigen Ärzteköpfen bis heute nicht angekommen sind, wie viele von Medical Gaslighting betroffene Frauen berichten. Frau kann von der Politik & Medizin nicht wirklich erwarten, sich mit sowas neumodernen wie die Folgen von ME/CFS & den Post- sowie Long Covid Erkrankungen auseinanderzusetzen (sarcasm out)… aber über Fachkräftemangel schwadronieren 🤦🏾♀️🤦♀️🤦🏻♀️
www.mecfs.de/daten-fakten/ www.bmg-longcovid..../gastbeitrag-grobe
Mein Mitgefühl für alle Betroffenen & der Wunsch, den Weg zu finden den jeder individuell für richtig empfindet. 🙏🌺
zum Beitrag28.11.2025 , 07:17 Uhr
„Besser schlecht gefahren als gut gelaufen“ Vor allem im Winter, wo bekanntermaßen viele sommerlichen Läufer und Radfahrer auf die Öffentlichen umsteigen.
„die Idee einer Anbindung Spandaus mit der Straßenbahn – die von der dort regierenden CDU abgelehnt wird – in ihrem Bericht an den Mobilitätsausschuss einfach kommentarlos durchgestrichen.“ Und besonders in diesem Bezirk, in Ermangelung anderer Öffentlicher, wäre die Tram dringend zu gebrauchen. Da auch in meist engen Straßen, besonders beim Feierabend Stau (auch durch Speckis) die lediglich hochfrequentierten Buslinien regelmäßig stecken bleiben.
„Andere Städte setzen konsequent auf die Straßenbahn und bauen viele neue Schienenstrecken, in Berlin blockiert die CDU alles, was keinen Auspuff hat, und hängt damit die Menschen ab“ Vernünftige Mobilität nicht gewährleisten und voranbringen können aber von Olympia phantasieren…
zum Beitrag27.11.2025 , 10:10 Uhr
„Das heißt im Umkehrschluss natürlich nicht, dass Männer nicht auch mal mehr zuhören und Themen wie sexualisierte Gewalt ernster nehmen müssen. Aber umgekehrt müssen auch Frauen darauf vertrauen, dass Männer eben auch einen wichtigen Beitrag zur Debatte liefern können, weil sie auch eine andere Perspektive haben. Demokratie bedeutet beiderseitiges zuhören und nicht sofort empört zu sein.“ Witzig, D A S von Ihnen zu lesen. Ich sehe in Ihren vergangenen Beiträgen weder, dass Sie Frauen wirklich zuhören geschweige denn deren Gewalterfahrungen ernst nehmen, ferner reagieren Sie außerordentlich empört und das hat definitiv nicht mein Vertrauen verdient, darin stimme ich Ihnen zu.
zum Beitrag27.11.2025 , 10:03 Uhr
„Wer nichts getan hat bzw. wem nicht nachgewiesen werden kann, dass er etwas getan hat, „
Und hier befinden Sie sich bereits außerhalb der Kurve, denn Unschuld und vermeintlich fehlende Nachweise bei tatsächlicher Schuld, sind wohl kaum gleichzusetzen.
zum Beitrag27.11.2025 , 09:58 Uhr
Nochmal meine verbindlichste Anerkennung für die Mühe die Sie sich machen, auch wenn sie ganz offenbar nutzlos ist da wir vor allem unter diesem Artikel ein paar Bro‘s haben, die ganz furchtbar beratungsresistent sind. Besonders das Unken über Kampffeminismus und das vermeintlich nebulöse toxische Patriarchat wird selbst mit nicht weniger ragebait artigen Parolen abgeschmettert, mit nebulösen Scheinargumenten und Nebenschlachtfeldern die Debatte verwässert, frei nach dem Motto, wenn keiner siegt ist mir das schon Sieg genug. Auch ich fühle mich hier manchmal wie Don Quijote gegen die sich ständig drehenden Mühlflügel von paternalistischen Ansichten, wie ich gefälligst mit der Gewalt und Ungerechtigkeit umzugehen habe, die ich durch diejenige erfahre, welche sich ihrer Privilegien nicht mal bewusst sind, Ungleichheit ableugnen und hat man dann doch mal ein unwiderlegbares Argument dann ach aber ach vergaß ich, die Deutungshoheit obliegt ja ohnehin den Herren… der Schöpfung. Wie dumm von mir… Diese Kommentarspalte auch mit (ohne) meine gecancelten Antworten und Beiträgen, steht exemplarisch für die Ursache und Folge des Problems, das der Artikel benennt.
zum Beitrag27.11.2025 , 09:36 Uhr
„Es ist kaum erträglich, wie viele Männer beleidigt sind und sich "diffamiert" fühlen“
Solln sie, meinethalben, wenn das schon alles ist, so ist das traurig genug aber muss man(N) sein verletztes Ego unter solche Artikel setzten? Der Artikel spezifiziert gewalttätige Akte an Frauen, welche ohnehin idR körperlich unterlegen sind. Der Artikel benennt Männer die sich diese Überlegenheit zu Nutze machen gerade um Frauen zu demütigen, zu verletzten, zu missbrauchen und final zu töten. Der Artikel spricht deutlich davon, dass es sich um ein flächendeckendes weltweites Problem handelt. Ein normale menschliche Reaktion wäre mE Entsetzen und Mitgefühl. Stattdessen lese ich hier die übelste Gegenwehrmechanismen und neben dem eigenen erfahrenen Entsetzen triggert massiv, wie männliche Foristen dazu stehen, geschweige denn dass diese abwehrenden und verleugnenden Kommentare stattfinden. Also goutiert durch eine vermeintlich moderierende Redaktion freigeschalten werden. Vielleicht hat die Scham ja die Seite gewechselt und das ist nun das traurige Resultat, Männer die sich kollektiv schämen und quengeln, statt endlich umzudenken und entsprechend zu handeln.
zum Beitrag27.11.2025 , 08:52 Uhr
Nach Sichtung der Kommentare und der erstaunlichen Buddy Culture in der sich Jungs selbst im digitalen Raum abklatschen, einig sind mit Ihrem präpubertären Gequengel, dass Sie vermeintlich nicht betroffen sind, sich nicht solidarisch zeigen können oder wollen, dass Thema ihnen zu aufgebläht scheint, während das Einzige was hier bläht ‘ne Menge verletzter Egos sind, mal die Sicht eines Opfers das sich ehrenamtlich mit Opfern beschäftigt, also mit gestandenen Erfahrungen hier liest und aus dem Kotzen nicht mehr rauskommt: Viele hier sollten sich schämen! Und viele hier sind die Antwort auf die Frage, braucht es das denn noch. Ja, solange Männer offenbar gesamtgesellschaftlich so ticken wie hier in der Kommune, braucht es dringend mehr Solidarität und die offene Ansage, das toxische und auch männerbelastende Patriarchat abzuschaffen. Erschreckend auch, dass eine Redaktion sich nicht scheut derart gedankenlose Kommentare freizuschalten, frau darf gespannt sein, ob dieses Kommentar stattfindet… daher der Appell an alle – unter einem Artikel zu Gewaltopfern, anlässlich eines internationalen Tags gegen Gewalt, den es leider bedarf – gedenkt bitte auch der Opfer (verda**t nochmal).
zum Beitrag27.11.2025 , 08:49 Uhr
Wer will der findet Wege, wer nicht will findet Gründe 👏👏🏼👏🏾 Glückwunsch 💐
zum Beitrag27.11.2025 , 08:48 Uhr
Keine weiteren Fragen euer Ehren.
zum Beitrag26.11.2025 , 09:32 Uhr
Das ist nicht korrekt, möglicherweise hätte das Gericht einiges Relevantes festgestellt, von menschenhändlerähnlichen Strukturen über widerrechtlicher Betäubung bis hin zu Vergewaltigungen. Herr Lindemann hat sich nur nicht lumpen lassen bei der Auswahl einer Horde von Top Anwälten, die die Opfer mit existenzgefährdenden Klageandrohungen mundtot machten… da blieb nicht viel übrig für die Ermittler und das Gericht. So funktioniert Recht in einem täterschützendem System, Verfehlungen sind durchaus und reichlich vorhanden aber wer es sich leisten kann, kommt durch und davon wie @ Stefan L. völlig richtig feststellte.
zum Beitrag26.11.2025 , 09:15 Uhr
„Sie erwarten vollstes Verständnis von Männern, bringen aber selber überhaupt kein Verständnis für Männer auf,“ Nope, lesen Sie den letzten Satz meines Eingangsbeitrages. Allgemein und wer aufmerksam mitliest, mein Standpunkt hier nochmal in aller Deutlichkeit, ich bin mir bewusst und fühle mit den tausenden von Männern die selber unter dem Patriarchat leiden dennoch sind sie im alltägliche Leben privilegierter, weniger von Benachteiligung und Ausgrenzung betroffen als FLINTA* und /oder PoC, DAS ist einfach mal Fakt. Zum Rest, klar, jeder entscheidet selbst, wann er sich solidarisiert, wenn die Entscheidung jedoch gegen null tendiert muss man(N) das aber nicht großartig unter solchen Beiträgen polemisieren. Mit etwas mehr Taktgefühl könnt es hier so einigen klar sein, dass Opfer mitlesen. Noch nie, wirklich noch nie habe ich hier gelesen, dass mal einer bedauerte, bei beobachteter Gewalt nicht eigegriffen zu haben, aber allein schon das würde einem Opfer helfen. Stattdessen lese ich hier ständig reproduziere Empörungskultur… DAS ist wirklich nicht hilfreich und kann man(N) sich dann auch einfach mal klemmen zu veröffentlichen.
zum Beitrag26.11.2025 , 08:54 Uhr
Als Betroffene und ehrenamtlich Tätige in einem Berliner Opfer-Hilfeverein muss ich mit Bedauern feststellen, dass neben wirklich grenzwertigen Kommentaren unter betreffenden Artikel das naheliegendste mal wieder von der taz versäumt wurde: Wirkliche Hilfsangebote zu offerieren. Daher anbei die bekannten Kontakte in Berlin für Betroffene sowie weiterführend Links
Weißer Ring weisser-ring.de/haeuslichegewalt
BIG Berlin www.big-berlin.info/
Frauenhauskoordinierung www.frauenhauskoordinierung.de/
Eulalia www.eulalia-eigensinn.de/
LARA lara-berlin.de/home
Hilfe und Unterstützung für von Gewalt betroffene Frauen und Mädchen auf den Berliner Senatsseiten
www.berlin.de/ba-p...2.php#headline_1_1
Ihr seid nicht allein 🌺
zum Beitrag26.11.2025 , 08:20 Uhr
Der erste, wirklich erste durchdachte, in Gedanken bei den Opfern und mit korrekter Einstellung, referierte Kommentar den ich hier unter so einigen Artikeln zum Thema Orange Day lese. Verbindlichsten Dank dafür 🙏💗 Zumal sich eine, völlig von Gewissen befreite Redaktion nicht scheut, Opferbeiträge zu canceln, aber Opfer verhöhnende Kommentare der Bro’s eine breite Öffentlichkeit zu bieten. Ich betreue Betroffene, die aufmerksam mitlesen, einige sind dankbar für die taz-Artikel, welche dem Thema wesentlich mehr Aufmerksamkeit widmen als andere Blätter. Umso bedauerlicher, dass zu viele getriggert werden von den Kommentarspalten, weil was überschriftlich deklariert wird in den Kommentaren mit Füßen getreten wird. Die gesamtgesellschaftliche Verantwortung ist halt nach der Artikelveröffentlichung noch lange nicht beendet und sollte auch bei der SORGFÄLTIGEN Auswahl der Kommentare stattfinden. Opfer möchte sich gesehen fühlen, dass findet in der Kommune nicht statt, eher das Gegenteil 😔
zum Beitrag26.11.2025 , 08:05 Uhr
„Gewalt gegen Mädchen & Frauen als gesamtgesellschaftliches Problem zu begreifen, ist noch immer nicht angekommen. Da ist mehr nötig, als einmal jährlich Betroffenheit am Tag gegen Gewalt gegen Frauen zu zeigen.“ Unter anderem auch in den Redaktionen, welche regelmäßig Stimmen von Gewaltopfern unter betreffende Artikel canceln während abwechselnd die üblichen Bagatellisierungen, Whataboutism, Dementi & sonstige Mechanismen kognitiver Dissonanz sich breiter Veröffentlichung erfreuen. Ganz abgesehen von augenscheinlich mangelnder Homogenität. @werte Redaktion: Bitte freischalten & sich fragen, wo bleibt der kritische Diskurs den Sie so oft verkünden:taz.de/taz-zahl-ic...936f-7a2f0666b18c/ taz.de/taz-Geschae...nwende/!vn6116230/ Wofür stehen Sie dann wenn die vermeintlich taz-eigenen Werte vor den persönlichen Schreibtischen enden? Wasser predigen & Wein trinken ist inakzeptabel, Opfer mundtot machen & verharmlosende Buddy Culture durch die Kommentare trollen lassen, ist das ganz Gegenteil dessen, was Sie mit ihren Artikeln aussagen wollen. Der Opfer gedenken & gleichzeitig ins Gesicht schlagen.
zum Beitrag26.11.2025 , 07:40 Uhr
Herjee, Sie stellen die Frage und Sie sind die Antwort 😔
zum Beitrag26.11.2025 , 07:38 Uhr
„Da tragen Sie ja voll das Patriarchat weiter.“
Inwiefern?
„sollten sich umstehende Frauen wie Männer einmischen. In manchen Konstellationen sind Frauen da effektiver.“
Ich bedaure, dass Ihre fiktiven Konstellationen sich nicht decken mit meinen mehrfachen traumatischen Erlebnissen. Ich hatte leider nicht die Möglichkeit, mir das Umfeld auszusuchen in dem ich angegriffen, belästigt und bedroht wurde aber ich gelobe Besserung – Sagen Sie mal, geht’s noch???
zum Beitrag26.11.2025 , 07:30 Uhr
Da haben wir ihn, den Stoff aus dem Helden gemacht sind. Ja danke und ich möchte kein Messer an noch ganz anderen Stellen meins Körpers 🤬 Sie haben den Artikel gelesen unter dem Sie so eifrig kommentieren???
zum Beitrag26.11.2025 , 07:26 Uhr
Oh, das ist natürlich bedauerlich, ein paar Monate im Leben sich bewusst werden, wie privilegiert man(N) sonst ist und sich nun durch eine Wehrpflichtsdebatte, die Sie vermutlich auf Grund Ihres Alters gar nicht mehr betrifft, diskriminiert zu fühlen. Willkommen im Leben von Millionen FLINTA* und / oder PoC. Im Übrigen empfinde ich das jahrelange zur Kasse bitten des Dreamteams Kapitalismus-Patriarchat, für die natürliche Begebenheiten dass ich monatliche Blutungen habe, auch nicht als Privileg. Eine Frau gibt zeitlebens durchschnittlich 20.000-30.000 € für Menstruationshygiene Produkte aus, exklusive des Fiskus der noch seine Märchensteuer auf die Produkte erhebt. Einfach mal random und völlig am Thema vorbei in die Debatte geworfen, so wie Wehrpflichtsempörung 😉
zum Beitrag26.11.2025 , 07:17 Uhr
Gedanken eines Privilegierten…wie vielen Frauen haben Sie Ihren sauberen Hintern, Ihre saubere Wäsche, Ihr sauberes Heim, Ihre Pflege, Ihre Mahlzeiten, Ihr Wohlbefinden, Ihre Unterstützung zu verdanken… nein, setzen Sie sich nicht ein weil auch Sie eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung, auch für evtl. eigene Nachkommen haben und bitte, schämen Sie sich auch nicht. Geht Sie doch alle nichts an, stimmst…
zum Beitrag25.11.2025 , 09:23 Uhr
„Aber sexualisierte Gewalt ist nur eine Form patriarchaler Gewalt. Ihr Fundament liegt in den Mikroaggressionen im Alltag ebenso wie im strukturellen Desinteresse an den gewaltvollen Lebensrealitäten von Flinta*. … Was können Männer tun?“ Das beginnt in Kommentarspalten in denen ich selten Akzeptanz & Mitgefühl für Betroffene lese, stattdessen sich häufig rassistisches Framing & sonstige übliche Abwehrmechanismen tummeln. Männer können akzeptieren, dass sie von Geburt an privilegiert sind, sprich selten von geschlechtsspezifischer Ausgrenzung & Abwertung betroffen sind, die FLINTA* täglich erleben. Ferner wirklich solidarisieren & nicht nur den Recken mit Worten postulieren, dazu brauchts keine bunten Fingernägel sondern wirkliche Hilfestellung, wenn Frauen bedrängt oder angegriffen werden. Beides mehrfach erlebt in einer Traube von „unbeteiligten“ Männern, die für mich spätestens dann Mittäter sind, wenn sie unbeteiligt bleiben. Auch in der eigenen Bubble rigoros gegen Sexismus vorgehen & toxische Mechanismen aufgreifen, angreifen und wenn kein Umdenken stattfindet ausschließen… denn was Männer meist übersehen, verdrängt oder vergessen haben, sie leiden genauso unterm Patriarchat.
zum Beitrag24.11.2025 , 11:29 Uhr
„Dass sich jemand entschieden hat, Gewalt auszuüben und man selbst keine Mittel hatte, sich dagegen zu wehren beziehungsweise sich jemand mit Macht und Brutalität darüber hinweggesetzt hat, ist schwer auszuhalten.“
So true 😓
„Wir müssen die Gesellschaft belasten, um Betroffene zu entlasten.“ „Wir müssen da hinschauen, wo es unbequem ist, sprechen, statt zu tabuisieren und als Gesamtgesellschaft Verantwortung übernehmen.“
Wäre schön, wenn das schon in den Kommentarspalten beginnt, wo sich am ehesten zeigt, dass die Gesellschaft kaum belastbar ist bei diesem Thema… von Verantwortung mal ganz zu schweigen.
„Das fängt schon bei verbalen Belästigungen und Erniedrigungen an, die oft noch weggelacht werden.“
Deswegen ist nichts abwegig an straffälligen Gesetzen gegen Catcalling und das Fotografieren fremder Frauen.
Danke Fr. Baumann Ihre Stärke und Mut machen Hoffnung 🙏🌺
zum Beitrag23.11.2025 , 13:24 Uhr
Ich verstehe, im Grunde hat der mindfuck das Gehirn gewechselt dennoch erlaube ich mir ein kleines Veto
„Verantwortung für sich übernehmen, heißt auch (!) vorsichtig zu sein (so sind die Zeiten, so ist die Welt)“
Unumwundene Zustimmung, sobald die Autorin ihre Wohnung verlässt. So schlimm die Welt ist aber wenn ich auch noch in meiner Wohnung anfangen muss, vorsichtig zu sein, dann stimmt etwas ganz gewaltig nicht. Jeder Mensch ist anders geartet, wie ich hier bereits an andere Stelle geschrieben habe: Ich werde beobachtet und schütze mich mit geschlossenen Vorhängen. Aber es darf mir auch egal sein IN meiner Wohnung. Der mindfuck hat seinen Urspruch in Michaels Kopf und ist nicht von der Autorin initiiert. Denn leider hinterfragt kaum einer seine Intention und die war ganz klar Kontaktaufnahme, nach (tage- wochenlangem *grusel*) Stalken, weil er sich - warum auch immer – angesprochen fühlt und ihm gefällt was er sieht… und das dann noch auf so unheimliche Art und Weise 😔
zum Beitrag23.11.2025 , 09:32 Uhr
Autschn… und jetzt aus der Sicht einer Frau, wenn Ihnen die bisherigen Kommentare schon keine erhellende Offenbarung bereiten konnten: Michael hat nicht einfach nur beobachtet und nachgedacht, sondern sie direkt angesprochen, wie die Modalitäten der zukünftigen Beobachtungen zu regeln sein könnten. Er ängstigt Sie mit der Gewissheit, dass er wohl schon eine Weile schaut, und das Spannen nicht einstellen wird ob nun mit oder ohne Fähnchen. Darüber hinaus verunsichert er sie mit dem vermeintlich gemeinsamen Agreement und abschließend wirkt er gefährlich, verletzt massiv ihr Sicherheitsempfinden mit der Kontaktaufnahme, denn was passiert, wenn es nicht so läuft wie er möchte…? Jetzt klar???
zum Beitrag23.11.2025 , 08:49 Uhr
„Was haben sie denn gegen "Gastarbeiter"?“
Und wie kommen Sie jetzt darauf? 🤷♀️ Sie sind ja eine Meisterin im Zungedrehen nur leider nicht der eigenen 😉😊
zum Beitrag23.11.2025 , 08:45 Uhr
Nope, ich meinte Michael hätte sie in Ruhe lassen sollen. Völlig richtig, man schaut aus dem Fenster, siehts halt aber dann schaut man auch wieder weg. Vor allem interpretiert MANN nicht mehr hinein und das hat Michael getan. Daher der Frontal Angriff, im Sinne von Erstürmen wir die Frau, die nackig rumstolziert hinter ihren Fenstern, das macht sie ja sicherlich nur für mich (Michael). Und nein, ich glaube den Nagel getroffen zu haben, denn warum sonst spricht er sie auf der Straße an, stellt sich artig vor und bereitet dann den Nährboden für dieses befremdliche Fähnchen Agreement? Sie sagten es selber schon, weil er etwas Gemeinsames vermutet, annimmt, reininterpretiert was gar nicht da war, bevor er sie nicht auf der Straße damit konfrontiert hat. Dabei völlig außer Acht lassend, dass er sich als Spanner und Stalker outet und die Autorin somit mehr ängstigt als wirklich einen wohlmeinenden Eindruck zu hinterlassen.
zum Beitrag23.11.2025 , 08:32 Uhr
Ach herjee, so vieles ist daran falsch, wo fange ich nur an 🤔 Klar, MEINE Entscheidung, nackt durch MEINE Wohnung zu laufen egal ob mit oder ohne Vorhänge, allerdings UNKOMMENTIERT! Michael hat kommentiert. Klar, könnte man darauf kommen gesehen zu werden, vielleicht möchte & muss man aber auch nicht, schließlich ist man zu Hause wo man sorglos ungestört sein sollte, aber Michael störte diese Sorglosigkeit! Ein erst jetzt einsetzendes Schamgefühl ist ausdrücklich von Michael initiiert, denn er will ihr „die Wahl lassen“ bei fehlendem 🚩 bekleidet sein zu MÜSSEN, andernfalls beobachtet er sie & beim 🚩 am Fenster sicher sein zu können, weiter „vermeintlich unbeobachtet“ nackt rumlaufen zu können. Verständliches Kopfkino bei ihr, dass ER ausgelöst hat: er sagt ich sehe dich, er behauptet, mit 🚩 sehe ich dich nicht aber was man bei derartig befremdlichen Verhalten glauben kann, bleibt im Dunkeln von Michaels Gehirnwindungen. Es war SEINE Entscheidung sie mit seinem cringen Denken & vermeintlich wohlwollenden Vorkehrungen (🚩 🤦♂️) zu konfrontieren / belästigen. Für die unschönen Konsequenzen der Empfindungen der Autorin ist ausschließlich Michael verantwortlich.
zum Beitrag23.11.2025 , 08:30 Uhr
Nope, wir leben schon in derselben Realität, wenn Sie die Toxizität genau richtig beschreiben:
„Verletzbarkeit, Angst, starke Empathie oder gar Schwulsein dürfen sich Männer beispielsweise in Patriarchaten keinesfalls leisten.“
„Ökonomische Autonomie ist für Frauen im Patriarchat selten vorgesehen.“
Ansonsten erlauben Sie mir bitte etwas Ironie: „Die Krone der Schöpfung“
„Wenn Männer bereit sind, aus falsch verstandener Verantwortung für die Familie ihre Schwester umzubringen und dafür ins Gefängnis zu gehen, wird sie eine Strafzahlung kaum schrecken.“
Nein das natürlich nicht, dafür wegsperren und nicht mehr raus lassen. Ich sprach von KLEINSTEN Vergehen (und nicht Mord), die bereits mit empfindlichen Strafzahlungen geahndet werden müssten.
zum Beitrag22.11.2025 , 14:25 Uhr
Bitte verzeihen Sie den Verweis auf Ihren Nick, aber da scheinen Sie in der Tat etwas ahnungslos zu sein. Artikel nochmal lesen und den Kommentaren folgen gibt ggfs. Aufschluss.
zum Beitrag22.11.2025 , 14:22 Uhr
In fast allem d’accord mit einer Ausnahme:
„(also Vorhänge zu, wenn man nicht beobachtet werden will). Es gibt kein Recht darauf, dass andere die eigenen Befindlichkeiten erraten“
Der Autorin war es offensichtlich egal, sonst hätte sie doch die vermaledeiten Vorhänge angebracht und zugezogen. Aber sie bewegt sich in ihrer Wohnung wie sie will und das ist ihr gutes Recht. Befindlichkeiten stellten sich erst ein, als der übergriffige Nachbar neben der artigen Vorstellung seiner Person (wozu?) sich noch als Voyeur und Stalker entpuppte, der vermeintlich, um nicht aus Versehen (ja klar 🙄) Gaffen zu müssen mit albernen Fähnchen Regeln (gruselig und unglaubwürdig) um die Ecke kommt.
zum Beitrag22.11.2025 , 14:12 Uhr
„Der Artikel ist mir unverständlich.“ Wundert nicht, mit einer Raffinesse die ich bei Ihnen nicht zum 1. Mal bemerke, verdrehen Sie derart geschickt die Tatsachen, dass man luft- & sprachlos zurückbleibt. SIE können & dürfen, nackt durch Ihre Wohnung laufen, ist Ihr Recht. Sollten Belästigungsempfindungen bei Einsehenden auftreten, müssen diese wegsehen, ggfs. eigene Vorhänge zuziehen aber vor allem die Kresse halten. Es gehört sich einfach nicht, Menschen drauf anzusprechen was sie hinter ihren 🚪& 🪟 tun. Vor den Gastarbeitern gegenüber, schütze ich mich mit geschlossenen Vorhängen. Weil ich weder ihrer Nacktheit ausgesetzt sein möchte, noch ihrem Stalking. Bei 3 🚬in ½ Stunde, mit halbverstecktem Gesicht hinterm Fensterrahmen, dabei unablässigen Starrens in meine Fenster. Fazit: Dier Arbeiter haben auf ihrem Balkon das Recht halbnackt zu sein & ich kann Vorhänge schließen, um diese WIRKLICHE Zumutung nicht sehen zu müssen. Sie haben nicht das Recht auf Stalking & Belästigungen, in Form von verbalen Dreck, den Sie mir sommers zurufen, wenn ich mir doch mal erlaube zu lüften. So wie Michael nicht das Recht hatte, die Autorin anzusprechen. Fertig ist die Laube.
zum Beitrag22.11.2025 , 14:05 Uhr
Bitte wie meinen? Sorry, steh auf der Leitung. Eine Frage wurde gestellt, und ich habe sie beantwortet. Das dies nicht die einzige Lösung sein muss, versteht sich von selbst. Sie adressiert nur erstmal die vorrangige Handlungsnotwendigkeit bei dem Verursacher des Problems, die Autorin wollte nicht auf der Straße von ihrem Nachbarn mit seinem Kopfkino konfrontiert werden, was soll sie da jetzt tun, was die Lage evtl nicht noch erheblich verschlimmert? Offenbar hat Michael die Situation ja schon fasch bewertet und glaubt, dass sie vor seinen Augen nackt rumläuft kann nur als Einladung gewertet werden (Hallo, ich bin der Michael) und möchte ihr vermeintlich Freiheit und Sicherheit offerieren, indem er seltsame Fähnchen Bedingungen anbietet, übersieht dabei aber, dass sich die Autorin nun völlig zurecht fragen muss, wie weit geht der Typ noch. Spielen wir es doch mal durch, wenn Michael partout nicht an mehr interessiert gewesen wäre, hätte er doch einfach die Kresse halten können, hinter seinem Fenster bleiben und meinethalben weiterhin STUMM genießen können. Aber er spricht sie an! Kasus knaxus für ein Frau, die sich nun zurecht bedroht fühlt.
zum Beitrag22.11.2025 , 13:52 Uhr
Natürlich erfreulich wenn Sie Einzelne (!) keine negativen Erfahrungen gemacht haben, sich von dem Mann, der Sie auf nacktes Turnen hinter geöffneten Fenstern ansprach, nicht bedroht fühlten… kommt offenbar ganz entscheidend darauf an, wie so etwas kommentiert wird. Michael hingegen informiert seine Nachbarin über seinen bisherigen Voyeurismus, bietet lächerliche Fähnchen Modalitäten an, damit sie weiterhin vermeintlich geschützt vor seinen Blicken nackig rumlaufen kann, und stellt ganz nebenbei noch klar wer ist. Also eine Anmache die keine sein soll, ziemlich cringe und dabei ist so ziemlich alles daran übergriffig und bedrohlich. Daneben noch vielen Frauen leider allzu bekannt wie nicht nur die Autorin von Bekannten berichten kann, sondern sich auch in den Kommentaren widerspiegelt. Von daher halte ich den Artikel nicht für sooo daneben, Michaels Verhalten und das wohlmeinende Goutieren vieler hier, als, er habe es nur gut gemeint finde ich wesentlicher daneben und daneben noch höchst beunruhigend.
zum Beitrag22.11.2025 , 13:37 Uhr
Duzen macht dreist, ne wa 😉 trotz der augenscheinlichen Aggression mit der Sie argumentieren hoffe ich auf Dialog Offenheit und möchte gern entgegnen: wo bitte ist was interpretiert? Nennen Sie neben den offensichtlich Herleitungen welche bereits von der Autorin im Artikel gemacht, aber auch von vielen Foristen hier korrekt eigeordnet wurden, Aussagen die Ihrer Ansicht nach falsch interpretiert wurden. Ich gehe gern darauf ein. Ansonsten… „Je kleiner das Bezugssystem, umso mehr muss mir das bewusst sein. Punkt“ all right und umso größer muss die Rücksichtnahme sein, deswegen gilt: Leben und Leben lassen, auch in der allseits bekannten Anonymität der Großstadt.
zum Beitrag22.11.2025 , 13:27 Uhr
„Also entweder ist die Analyse der Ursachen falsch oder aber die abgeleiteten Maßnahmen werden nicht korrekt umgesetzt.“
Inwiefern ist die Analyse falsch und was wären Ihrer Ansicht nach die richtigen Maßnahmen?
zum Beitrag22.11.2025 , 10:32 Uhr
Danke, treffender vor allem in den letzten 2 Absätzen kann man es nicht betiteln. Denn bei allen Frauenhäusern (& hätten sie Mio. Plätze) oder (überlegt wurden) Frauenabteile in U- & S-Bahnen, Gewaltschutzgesetzen, Fußfesseln… all das ist lediglich Symptombekämpfung. Das Patriarchat ist toxisch geworden, wo es ein männliches Selbstverständnis ist, sich einfach mal jeden Dreck überall erlauben zu dürfen, das Patriarchat ist existenzbedrohlich geworden wo Mio. Frauen aufgrund Ungleichstellung, Ignoranz der Care Arbeit, Gender Pay Gap usw & usf ökonomisch keine Chance auf Autonomie haben & das Patriarchat ist tödlich geworden, wo ein täterschützendes System Männer entlastet & strukturelles victimblaming tausende Frauen zu Mitschuldigen machen. Es müssen Maßnahmen getroffen werden, bis Männer erlernt haben, wofür sie sich halten: Die Krone der Schöpfung zu sein geht mit Verantwortung einher. Nicht Frauen gehören „weggeschützt“ sondern Männer diszipliniert & vielleicht trifft man sie da, wo es wehtut: empfindliche Strafzahlung zu Gunsten frauenschützender Projekte bei jedem kleinsten Vergehen (zB. catcalling) . Die heiße Herdplatte hat noch jeden gelehrt, sich nicht drauf zu setzen.
zum Beitrag22.11.2025 , 10:07 Uhr
„Patriarchat kriegt man früher eingeimpft.“
Yepp, auch die Mütter… oder was wollen Sie sagen?
zum Beitrag22.11.2025 , 09:02 Uhr
Eine richtige Reaktion wäre keine Reaktion gewesen. Sollte er weiter unkommentiert schauen ist das schon cringe genug. Wenn Michael selbst nicht über den nötigen Charakter verfügt wegzuschauen – so es ihn stört oder aber was hier wohl der Fall zu sein scheint, sich erregt und angeregt zu fühlen, zu viel eigenes Kopfkino in diese eigentlich harmlose Ausgangslage hineinzuinterpretieren – so ist das einzig sein Problem. Aber genau das ist passiert, Michael erregte das Schauspiel, in Ermangelung von Vorhängen konnte es ja nur ihm gelten also wurde der Frontalangriff gewagt. Auch Ihnen scheint das Wesentliche zu entgehen, jeder hat das Recht unbekleidet durch die eigene Wohnung zu springen, mit oder ohne Vorhänge, aber vor allem in Anonymität! Nichts an der Freiheit und Sorglosigkeit mit der die Autorin entscheidet durch ihre Wohnung zu laufen, wie sie will, ist seltsam…Seltsam ist Michaels Reaktion und wie man den Kommentaren augenscheinlich entnehmen kann, scheint ein öffentlicher Artikel nötig, wenn viele vornehmlich männlichen Foristen dass noch nicht einmal sehen: die Belästigung einer Mietmieterin in unmittelbarer Nähe, die sich ab sofort Sorgen um ihre Sicherheit machen muss.
zum Beitrag22.11.2025 , 08:49 Uhr
Ausziehen und seine Meldebescheinigung mit einem großen Sorry in ihren Briefkasten werfen, gerne Fotos von einem 🚩 in einem anderen Fenster am anderen Ende der Stadt schicken… Hauptsache er verlässt ihren Dunstkreis und gib ihr somit die Sicherheit wieder, die er ihr genommen hat.
zum Beitrag22.11.2025 , 08:45 Uhr
Danke, für… na Sie wissen schon ♥️&🧠. Es wird leider immer seltener, dass frau auf verständige Männer trifft. So selbstverständlich ist (das „Recht“ auf…) Übergriffigkeit mit der DNA verknüpft, dass nicht mal gesehen wird oder gesehen werden will, wo und inwiefern das Problem existiert. Geschweige denn dass es anerkannt und gelöst wird.
zum Beitrag22.11.2025 , 08:13 Uhr
Da Sie nun schon der 2. sind der ein verharmlosendes Gutgemeint in den Raum wirft, Veto: Nichts daran ist gut gemeint, hätten Sie den Artikel verinnerlicht, wäre das klar aber ich versuchs knapper, hab ja nur 1200 Zeichen. Großstadtversprechen Anonymität wurde gebrochen, eine Frau damit konfrontiert, dass man sie beobachtet hat & weiter beobachtet. Dem ganzen wird das Deckmäntelchen der wohlmeinenden Ritterlichkeit übergestülpt, MANN wollte ja nur helfen. Wobei 1. die Bevormundungswarnleuchte aufglimmt: Muss der Frau mitgeteilt werden, dass sie gesehen werden kann weil Sie ein bisschen zu dumm ist das selbst zu wissen…? Aber 2. wohl eher davon auszugehen ist, dass die Ansprache einen gezielten Zweck erfüllte: der Anmache wie sie ja auch erfolgt ist. „Sehe ich dich weiter nackt obwohl dass Fähnchen weg ist, kann nur in Frage kommen, dass du etwas von mir willst also hier bin ich, der Michael *grins*“ Für den Stalker Michael ist einfach unvorstellbar, dass eine nackte Nachbarin die sich in ihrer Wohnung frei & sorglos bewegt, keinerlei Bezug hat zu seinem Kopfkino & mit seiner Ansprache hat er ein mehr als unangenehmes Kopfkino in ihr ausgelöst… was bitte ist daran gut gemeint???
zum Beitrag22.11.2025 , 07:51 Uhr
3…2…1 da haben wir ihn. Den nicht Verstehenden (Wollenden ?). Wie bereits andere mühevoll versuchten klarzumachen, geht es nicht darum wer, wen, wann & wo sehen kann. In einer Großstadt ist es unvermeidlich, auch das Leben was sich hinter Fenster abspielt wahrzunehmen. Jeder hat das Recht in seiner Wohnung rumzulaufen wie er will, mit oder ohne Vorhänge, aber vor allem ohne Kopfkino! Ein ungeschriebenes Großstadtgesetz: Anonymität steht jedem zu, egal ob ich ihm beim Vögeln oder Scheissen zu sehen kann (@ Red. Sorry 😉). Das Problem ist bei Michael zu verorten dessen „wohlmeinende“ aber perfide Ansprache der Autorin, nichts ritterliches sondern kalkulierendes hat. Es war eine Anmache weil sein Kopfkino ihm suggerierte: läufst du weiter nackt hinter deinen geöffneten Fenster rum, wenn ich da bin, dann nur weil du was von mir willst. Deswegen stellt er sich auch artig vor & ist so bemüht, ihre – von ihm vermutete – Scham nicht zu verletzten. Ein mehr als kruder Umkehrschluss den im Übrigen auch Sie zu machen scheinen, wenn man Ihre Aussage (su) analysiert:
„Aber was steckt hinter dem Lächeln sonstiger Nachbarinnen und Nachbarn, die einem immer wieder über den Weg laufen?“
zum Beitrag21.11.2025 , 08:00 Uhr
OMfG fühl ich so hart 😂 danke, danke, danke für diesen süßen Artikel und tatsächlich kenne ich und auch meine weiblichen Bekannten das Problem derweil männliche Bekannte nicht nachvollziehen können, wo da überhaupt ein Problem ist. Aktuell sind die schmerbäuchigen (Gast ?) Arbeiter die sommers (halb-) nackt (?) auf ihrem Balkon stehen – gesegnet sei die hohe Balkonbrüstung 🙏 – und mir Schmutz rüberbrabbeln sobald ich die Fenster öffne, wieder verschwunden aber die nächste Saison kommt, wo das MorgenGRAUEN entsteht, sobald ich früh lüfte und die Vorhänge aufziehe…
zum Beitrag20.11.2025 , 20:34 Uhr
„Auch ich wurde schon des öfteren im Einsatz tätlich angegriffen, zum Glück "nur" gewürgt,…“ = anekdotische Evidenz.
„Fremden- und FLINTA*-feindliche Strukturen in hässlichen Chats zeigen ein ganz besonders Klientel unter der Dienstmütze auf“
nun wieder im Zusammenhang 😉 bezieht sich auf die Veröffentlichung mehrerer Polizeichats in den zig Beamten problematisches Gedankengut teilen. Ich kann mir zwar nicht vorstellen dass Ihnen das entgangen sein konnte, aber nun haben Sie zweifelsfrei die Herleitung zu den einzeln rausgepickten FLINTA* (Sternchen nicht vergessen ☝️). Allgemein der Tip, Kontext nicht überlesen, andernfalls entsteht der Eindruck, Sie wollen nicht verstehen.
zum Beitrag20.11.2025 , 13:21 Uhr
Ah verstehe, also basieren Ihre Aussagen auf Annahmen und anekdotischer Evidenz, nun auf dem weiten Feld hätte ich sicherlich auch einige persönliche & sehr hässliche Erfahrungen vorzuweisen, wollte ich in dem Fall aber bewusst nicht tun. Ich finde, die sich häufenden Vorkommnisse übermäßiger Polizeibrutalität aussagekräftig genug, inkludieren meine Erlebnisse. Selbstredend ist mir die Härte des Berufs bewusst & will ich nicht absprechen, dass er schwer ist. Aber es reicht bei niedergeschossenen Kindern & wird zu einem flächendeckenden Problem, wenn selbst Studien erhoben werden zu den begleitenden, die Täter in den Beamtenreihen schützenden Strukturen & sich offenbart, dass schon mit einer gewissen Effizienz solche „Tragödien“ abgefertigt werden, anstatt wirklich an der Ausbildung zu schrauben, aber vor allem auf die Eignung zu gucken. Fremden- und FLINTA*-feindliche Strukturen in hässlichen Chats zeigen ein ganz besonders Klientel unter der Dienstmütze auf & da kann man leider nicht von Ausnahmen sprechen. Der wirkliche Freund & Helfer scheint wohl eher die Ausnahme zu sein.
zum Beitrag20.11.2025 , 07:47 Uhr
„Und dann noch die vielen Couch-potato Kommentatoren, die ganz offensichtlich noch nie an realen Einsätzen beteiligt waren“
Auch nicht gerade valide Aussagen die Sie hier treffen… woher nehmen Sie diese Kenntnis?
zum Beitrag20.11.2025 , 06:54 Uhr
„Eine Beamtin zeichnete das Ganze mit ihrer Bodycam auf“
Aus der Rubrik Einzelfälle: Wirkungsvolle Demonstration der Nutzlosigkeit von Bodycams, wenn die Kollegin sauber aufzeichnet, dass auf ein bereits fixierten, lediglich stolpernden Mann eingetreten wird und doch keine relevante Strafverfolgung des Polizisten erfolgt.
zum Beitrag20.11.2025 , 06:40 Uhr
Danke und gut eingeordnet. Die Verbrämung dieser sich immer mehr häufenden Vorkommnisse zu tragischen Begebenheiten im Polizeialltag, gepaart mit einer Opferstruktur von psychisch Kranken und /oder PoC lässt dann auch zurecht den seltsamen beigeschmäcklen Gedanken zu, der hier oder unter ähnlichen Artikeln zum Thema in Bochum schon von anderen Foristen geäußert wurde und in höchstem Maße beunruhigt ist: Vielleicht entsteht da unbewusst in den Köpfen der Beamten eine natürliche Auslese noch bevor die „Tragödien“ passiert sind, und sind das die in Kauf genommenen Kollateralschäden da es sich ja eh um Menschen zweiter Klasse handelt, den gesellschaftlichen Ausschuss, die Verzichtbaren da Nutzlosen… also wird mit weniger Sorgfalt, Behutsamkeit in den Einsatz gegangen und mit ganzem Machismo und Dominanz durchgesetzt, was ungeschulte Polizisten für richtig halten. Im Nachgang wird’s wegrecherchiert und schönanalysiert so dass im Zweifel immer das Opfer mitschuldig ist und tötende Polizisten weiter „brav“ ihren Dienst verrichten können.
zum Beitrag19.11.2025 , 14:13 Uhr
„Ich hebe keinen Zeigefinger, ohne zu wissen, wie es tatsächlich abgelaufen ist.“
Wirklich? Na dann lesen Sie doch nochmal Ihren ersten Satz. Ein gehörloses Kind, psychisch labil da von der Mutter getrennt und im Konflikt mit einer hörenden Umwelt, zusätzlich körperlich beeinträchtig da Medikamentenentzug steht einer Horde Polizisten gegenüber die ganz offenbar keine Kommunikationsversuche unternehmen, sondern sofort in den harten Einsatz gehen, die Mutter aus der Tür zerren, fixieren und zu viert auf das Kind losgehen. Ich sehe da die Eskalation ja eher bei den Beamten…
zum Beitrag19.11.2025 , 07:53 Uhr
Aus der Rubrik Einzelfälle: Abschuss von Kindern freigegeben aber keine Sorge, die Staatsanwaltschaft haut euch sicher raus, ihr guten Freunde & Helfer 👍
Wer Sarkasmus findet, darf ihn behalten…
Klartext: Das Interview ist dürftig, zu nichts kann der ausgebildeter Polizist (Kriminalhauptkommissar a.D.) eine adäquate Aussage machen, natürlich Dank an die taz für die Bemühung aber das Interview ist wenig aussagekräftig, wenn die beinah frenetische Klammerung an Bodycams, alles ist was der Kriminologe & Polizeiwissenschaftler sermonartig produziert. Was sollen die Dinger bringen? Im Ernstfall sind sie dann defekt oder wie durch Zufall verdeckt, wie schon mehrfach dokumentiert. Ich bin einfach nur entsetzt, dass mit einer Angriffslust auf eine Zwölfjährige losgegangen wird, von der bekannt ist, dass sie nicht hören kann & in psychischer Bedrängnis ist – so dass nicht etwa der Schuss mit dem Teaser reicht, sondern GLEICHZEITIG tödlicher Schusswaffeneinsatz stattfindet. Polizisten die mit einem Kind nicht klarkommen, sind definitiv fehlbesetzt. Suspendiert, kaltgestellt, meinethalben auf Kosten der Gemeinschaft, Hauptsache sie rennen nicht mehr ballernd durch dieselbe.
zum Beitrag17.11.2025 , 09:01 Uhr
Alibifrau – schade, dass frau die Lebensrealität der Frauen aus den Augen verliert, die vielleicht keine so guten Startchancen oder ein gutes Leben hatten & auf gleichstellende Verhältnisse angewiesen sind. Welche auch rechtlichen Schutz beinhalten sollten, auch für „starke“ Frauen, denn wie der Backlash eindeutig belegt, hilft einer Frau ihre innere Stärke reichlich wenig gegen den körperlich überlegenen Mann.
„Was Männer sich vor 20 Jahren auf der Straße erlaubt haben, erlauben sie sich heute nicht mehr.“
Ganz im Gegenteil, wo vor 20 Jahren noch anderen Männer zum Schutz von Frauen beigestanden hätten, stehen sie heute blind daneben oder machen schlimmstenfalls noch mit. Hier haben wir mal wieder die weltfremde Aussage einer Frau, die seit Jahren nicht mehr ungeschützt im öffentlichen Raum unterwegs ist.
„Wenn sie damit den Staat vorführen oder in Schutzräume von Frauen vordringen möchte.“
Welche Schutzräume…die, die von der Justiz nicht geschaffen werden, weil Catcalling kein Verbrechen ist & Vergewaltigung nicht geahndet wird?
taz.de/Gewalt-gege...&s=Vergewaltigung/
zum Beitrag17.11.2025 , 08:23 Uhr
In Ermangelung von Bezügen zu meinen Worten frage ich mich, worauf sie hinauswollen? So hässlich trollen, ragebait & hatespeach in der digitalen Welt schon sind, macht es einen eklatanten Unterschied derartiges Gedankengut zu verbreiten & mitzunehmen auf die Straße & in den Dienst. Auch kann ich mich nicht mit dem angedeuteten Freispruch von harmloser Lust oder Unwissen befrieden: Polizist ist nicht nur ein Beruf, den ergreift man nicht weil man mal sehen wollte, ob man es schafft… man sitzt auch nicht die Ausbildung aus, ohne dabei ein Verständnis für die Tätigkeit zu entwickeln, für die man sich entschieden hat. Spätestens bei Kampausbildung & Übung an der Waffe, muss doch einem verständigen Menschen klar werden, was die eigene Verantwortung ist. Sollte das alles nicht fruchten, weil dem Homo mal wieder das Sapiens fehlt, sollte spätestens dann eine Eignungsprüfung den Mann auf Tauglichkeit testen. Rambos werden auf Bürer*Innen losgelassen & müssen sich nicht einmal Gedanken um Konsequenzen machen, da der Staatsapparat eher die Beamten als die Menschen schützt. Und dann wundert man sich über das tief verankerte Misstrauen dass Bürer*Innen Ihrer Regierung entgegenbringen.
zum Beitrag16.11.2025 , 07:34 Uhr
Die Tonalität des Beamten wirkt unbeholfen, er ist sich seiner Handlungen & inkludierten Konsequenzen gar nicht bewusst. Vielleicht liegt da der Erklärungsansatz für zunehmende Gewalt unterm Polizeistern, wozu sich Gedanken machen, was die eigenen Taten bewirken, wenn doch der Korpsgeist & spätestens die Staatsanwaltschaft idR schützt. Dass er nun die Ausnahme dR ist & beruflich seit Jahren auf Eis liegt, hat ihn jedoch nicht zu mehr Reflektion bewogen… eher im Gegenteil, der Opferstatus wird poliert & sich mit ratlos hängenden Schultern auf die Couch gesetzt – unter vollen Bezügen, während Polizeigewaltopfer möglichweise traumatisiert, berufsunfähig & am Existenzminimum knapsend kaum über die Runden kommen… oder tot unter der Erde liegen. Erschreckend, dass das die Menschen sind, die mit Nahkampfausbildung & allerlei Gerät zum schädigen von Menschen auf Bürger*Innen losgelassen werden. Ich will nicht abstreiten, dass es ein harter Jobs ist, umso härter muss die Arbeit an einem selbst sein, wenn man mit derartiger Machtfülle mit Menschen umgeht. Aus großer Kraft, folgt große Verantwortung; wurde nicht verstanden, wenn man liest, wie lax er an seine Ausbildung herangegangen ist.
zum Beitrag14.11.2025 , 07:04 Uhr
„Wenn das Militär der Welt ein einzelnes Land wäre, hätte es den viertgrößten CO₂-Fußabdruck aller Staaten.“
Ebenso wie die kaum beleuchtete CO₂ Bilanz des Militärs tragen enorme Emissionen der obersten 10.000 zum Klimakollaps bei, wird ebenfalls kaum thematisiert und sollte gleichwohl Tagesordnungspunkt sein:
„… die reichsten zehn Prozent der Menschheit für rund 47 Prozent aller Kohlenstoffdioxid-Emissionen verantwortlich. … So erzeugen Personen wie etwa Jeff Bezos oder Elon Musk, die zum reichsten Hundertstel gehören, 48 Tonnen CO2 im Jahr – rund 48-mal mehr als ein Mensch aus den unteren 50 Prozent (eine Tonne im Jahr).“
de.statista.com/in...in%20Zehntel%20der
zum Beitrag09.11.2025 , 09:17 Uhr
Frage einer ominösen Verwaltung:
„Wie es dazu kommt, dass immer mehr Taten angezeigt, aber immer weniger Menschen verurteilt werden, kann die Justizverwaltung nicht pauschal beantworten.“
Antwort:
„Fast zeitgleich wurde bekannt, dass der Berliner Senat die Mittel für den Gewaltschutz kürzen will.“
taz.de/Sexualisier...n-Berlin/!6123477/
taz.de/Debatte-um-...eurismus/!6128162/
Eindeutig ist der Backlash und zunehmende Gewalt gegen Frauen registriert aber Vater Staat bestraft seine Söhne nicht. Täterschutz ist strukturell verankert, da muss angesetzt werden, werte ratlose „Justizverwaltung“, sitzen Sie da nicht an der Quelle…?
zum Beitrag09.11.2025 , 08:54 Uhr
„Danach hat sich die Zahl von Webseiten, auf denen im ersten Halbjahr 2025 KI-generierte Missbrauchs-Fotos gefunden gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 210 Webseiten vervierfacht. Bei kinderpornografischen Videos sei der Zuwachs noch viel eklatanter.“
Neben den wichtigen zu klärenden Fragen die auch schon benannt wurden, „Einstieg zu Handlungen“ oder „Ventil zu Verhinderungen“, betrübt mich der (vielleicht philosophische) Aspekt. Die Menschheit generiert ein Tool, eine vermeintlich erhabene, moralischere (?) Intelligenz die der Menschheit aus Ihren Problemen Umwelt, Überbevölkerung, Hunger… etc. helfen soll und noch ehe alle begreifen wa sie da in den Händen halten entstehen Deep Fakes und Kinderpornos. Die Unzulänglichkeit des Menschen manifestiert sich in seinen Werkzeugen 😟
zum Beitrag09.11.2025 , 08:45 Uhr
„Der Artikel hätte besser recherchiert sein können.“
Nein, der Artikel sagt alles aus was nötig ist. Wozu bitte brauchen Sie Namen & detaillierte Infos der Tools und Schulungsmaterial??? 🫨🤯😦
zum Beitrag09.11.2025 , 08:34 Uhr
„Die Jus¬tiz¬mi¬nis¬te¬r:in¬nen der Länder lehnen mehrheitlich den Vorschlag ab, das heimliche Filmen bekleideter intimer Körperpartien unter Strafe zu stellen.“
Und weiter geht der Täterschutz.
„Es sei schwer, hier das strafbare Verhalten vom nicht-strafbaren Verhalten abzugrenzen“
Da ist gar nichts schwer, ma(N)n filmt/fotografiert völlig fremde Frauen einfach nicht, ist doch ganz einfach. Beim Pädokriminellen der am Spielplatzrand Fotos von Kindern macht, schrillen doch auch sofort alle Alarmglocken…
„Die ohnehin schwer beanspruchte Strafjustiz solle deshalb nicht mit zusätzlichen Verfahren belastet werden,…“
Fragen wir uns doch mal, womit die Strafjustiz beansprucht ist, vielleicht würden ja eindeutige Gesetze zum Schutz der Frauen vor (Cyber-)Grooming, Belästigung, Stalken, Deepfaking … Gewalt, Femizide ein deutlich abschreckendes Signal ergeben und in der Folge abnehmender Taten zu weniger Anzeigen führen! Wenn Tätern endlich klare und eindeutige Grenzen ihres regelwidrigen und abgründigen Verhaltens aufgezeigt werden, könnten in Folge einheitlicher Gesetzeslage Straftaten zurückgehen… nur so ein, die Justiz entlastender Gedanke 😉
zum Beitrag09.11.2025 , 08:08 Uhr
„Wer keinen Sex will, muss das deutlich machen und es im Zweifel später beweisen können.“
Quasi eine Einladung für Täter und rechtsstaatlich gesichertes Gaslighting, da der Opferstatus nicht anerkannt und erst noch „bewiesen werden muss“ während der Täter unbescholten seiner Wege ziehen kann.
„Ich hatte Angst, dass er noch aggressiver wird, wenn ich mich wehre.“
Aus der Psychologie sind 4 grundlegende Stressreaktionen des Körpers auf eine wahrgenommene Bedrohung bekannt, die 3 instinktiven „F‘s“ fight (Kampf, Gegenwehr), flight (Flucht), freeze (Erstarren) und das überlegte fawn (Rehkitz, der sogenannte Bambi-Reflex) was so viel wie einschmeicheln, katzbuckeln konkret in der Situation sich unterwerfen bedeutet. Eine erlernte bzw. bedachte Reaktion, die sicher vielen Frauen nicht unbekannt ist. Ua. ein Unterschied zwischen den Geschlechtern ist, dass das eine das andere mit bloßen Händen töten kann. Eine Frau wird sich nicht wehren und hat somit vor der deutschen Justiz ihr Recht auf Gerechtigkeit verwirkt. Traurig genug, dass „Nein heißt nein“ rechtlich definiert werden muss und es nun noch eine „Nur ja heißt ja“ Lösung braucht in unserem Täter-schützenden System.
zum Beitrag07.11.2025 , 07:20 Uhr
„Einen nicht unerheblichen Beitrag zu dieser Täter-Opfer-Umkehr hat die Polizei geleistet.“
„Lorenz wird vom Opfer zum Beschuldigten gemacht – und zwar von der Polizei Oldenburg“
Gehört zum täglich Brot völlig entarteter Polizisten, schließlich muss das eigene Fehlverhalten relativiert werden und um willkürliche Gewalt im Dienst zu rechtfertigen, wird der unbescholtene Bürger zum subversiven Subjekt. Das Forschungsprojektes KviAPol-Körperverletzung im Amt durch Polizeibeamt*innen hat sich ausführlich mit der etablierten Struktur Täter-Opfer-Umkehr gewalttätiger Polizisten und den supportenden Staatsanwaltschaften auseinandergesetzt.
kviapol.uni-frankfurt.de/
zum Beitrag04.11.2025 , 06:02 Uhr
Die inflationäre Nutzung ist natürlich ein Stück weit problematisch, da als „Modediagnose“ gehandelt, was ich ebenso abwertend finde. Fortschritt & Erforschung von Neurodivergenz findet denselben Anklang wie Masken tragen & auf Wissenschaftler hören in Pandemiezeiten; oder bei Gewalttaten im Stadtbild das Bashing von Migranten, während das eigentliche Problem mangelnde psychische Versorgung & eine xenophobe Politik & eine Agro-Manosphere sind (von der wesentlich mehr Gewalttaten ausgehen). Es ist kein Geheimnis, dass dem Homo das Sapiens oftmals abhandenkommt 😔 Ansonsten stimme ich zu, kann mir aber gut vorstellen, dass die zu verspürende Erleichterung überwiegt. Diejenigen die heute jung diagnostiziert werden, mögen Stigmatisierung erfahren, werden aber wenigstens gesehen, akzeptiert aber vor allem, sie werden entsprechend versorgt: Medikamentierung, fachgerechtere Therapie, erlernen von notwendigen Skills. Fragen Sie mal diejenigen die ohne Kenntnis und mit jahrzehntelangem Leidensdruck leben mussten, angesichts des medizinischen Desinteresse und der „normorientierten“ Kindesentwicklung & Erziehung vor den 2000ern.
zum Beitrag03.11.2025 , 09:37 Uhr
Zu wünschen wäre definitiv mehr Akzeptanz, die Gesellschaft tut sich ja schon schwer mit anderen Ethnien, Geschlechtsidentitäten… aber wenn selbst für Therapeuten aus den psychologischen Fachbereichen AD(H)S, ASS usw. neumodernder Kokolores und lediglich trendiger TikTok Content sind (Erfahrungsbericht aus unmittelbaren Umfeld) dann siehst schlecht aus.
zum Beitrag03.11.2025 , 08:16 Uhr
Bewertung ist immer auch abhängig von der Perspektive, also wer bewertet da wen oder was, ggfs. mit welcher Profession (wenn vorhanden). Korrigieren möchte ich Ihre Aussage der Persönlichkeitsstörung, Autismus ist eine neurologische Entwicklungsstörung, wobei der Begriff Störung allgemein, also auch in ASS (Autismus Spektrum Störung) mE ein diffamierende Charakter hat. Wir alle sind neurodivers, Autisten neurodivergent, sie entsprechen nicht der „Norm“, sie deshalb als gestört zu bezeichnen ist beleidigend. Autismus geht sicherlich mit Schwierigkeiten in sozialen Interaktionen hervor, diese sind jedoch Teil der neurologischen Struktur und nicht das Ergebnis einer instabilen Persönlichkeit. Abgesehen davon ist nicht immer ein Leidensdruck vorhanden. Wo eine vernünftige und offene, sowie verständige und fördernde soziale Struktur und Background gegeben sind, können sich Autisten bestimmt auch gut ohne schwerwiegende Beeinträchtigungen entwickeln.
zum Beitrag02.11.2025 , 08:41 Uhr
Klingt genau nach der Beschreibung auf dem (autistischen) Spektrum befindlicher Menschen. Welche sich ebenfalls selten mit Gruppenbildung & -gebaren anfreunden können, selten Einsamkeit, stattdessen Erfüllung im Alleinsein empfinden. Auch die Dynamiken der Anpassungsleistungen an soziales Interagieren sind hinreichend aus dem Spektrum bekannt, das sogenannte Masking von Autisten, die ihrem Umfeld genüge tun wollen (müssen) & dann eben zum Fußballspiel gehen aber idR lieber zu 2. als zu 12. den Nachmittag verbringen. Denn wenn, wie es häufig vorkommt noch AD(H)S eine Rolle spielt, überfordert ohnehin die Gesellschaft massiv & konzertierte sich der Outro lieber auf 1 als auf 12 Personen. Ist da aber zu 150 % präsent & interessiert wie der andre tickt, ohne Querverweise auf eigenes Erleben. Viel zu oft wird Menschen auf dem Spektrum vorgeworfen, sie wären nicht empathisch. Meines Erachtens ist das genaue Gegenteil der Fall. Prägungsbedingt und je nach (unverständigem) Elternhaus, sind junge Neurodivergenten gezwungen, in hohem Maße ihre Umgebung zu erfühlen um die eigene Sicherheit zu gewährleisten. Vielleicht partizipiert Hr. Kaminskis Otherness Institute wenn er Autisten inkludiert.
zum Beitrag01.11.2025 , 08:19 Uhr
Vielleicht aber nur vielleicht, geht’s ja nicht um Sensationsgier und der Befriedigung dessen sondern um die lebensnotwendige Aufarbeitung des Ungeheuerlichen, was ein Frau von Kindheit an erlebt hat. Sie hat meinen Respekt und ich bedaure, dass sie trotz all ihrem Widerstand und notwendiger Aufklärung, nicht den Frieden finden konnte, den es zum Weitertleben bedarf.
zum Beitrag30.10.2025 , 10:21 Uhr
Ganz hübsch auseinandergedröselt, sicher viel interessante Denkansätze dabei, aber am Wesentlichen vorbeiargumentiert: „Mach die Beine breit ist“ ein sprachlicher Allgemeinplatz. Wie bei Symbolen ist auch bei sprachlichen Gepflogenheiten / geflügelten Worten bedeutend, was in den Köpfen stattfindet: Hakenkreuze werden verbunden mit Nazis und erst im zweiten Anlauf (wenn überhaupt bekannt), ist die Swastika als hinduistisches Glückssymbol geläufig. Es kann also gesichert davon ausgegangen werden, dass das Marketing sehr genau wusste von der Doppeldeutigkeit dieser Aussage. Sie dennoch bewusst platzierte und ignorierte, dass neben der an sexuelle Belästigung grenzenden Derbheit dessen, auch eine Aufforderung zur Handlung verstanden werden kann.
zum Beitrag30.10.2025 , 10:02 Uhr
„Und die Abbildung von weiblichen wie männlichen nackten Körpern hat nix mit Sexismus zu tun.“ Wenn in der Werbung damit Autoreifen oder Grillwürstchen verkauft werden schon. Wenn zusätzlich die direkte Aufforderung zum Beine breit machen an das weibliche Model ergeht, ist’s grenzüberschreitend und hat ein gewalttätiges aggressives Geschmäckle. Oder ist da ein Bitte in dem Satz… nein? Also auch kein sexueller Konsens.
zum Beitrag30.10.2025 , 09:06 Uhr
Darin seh ich die große Chance für den Planeten 🌍😊
zum Beitrag30.10.2025 , 08:59 Uhr
Werbung bewegt sich im Spannungsfeld der Illusion und gesellschaftlicher Akzeptanz. Es werden "Harmful Stereotypes" bedient, wenn der Mann am Grill und die Frau an der Waschmaschine dargestellt wird, dass lässt im Umkehrschluss die Etablierung von Rollenzuschreibungen zu, wie in etwa, Männer sind der Fürsorgepflichten unfähig und Frauen können nicht berufstätig sein. „Normschöne“ nackte Menschen haben neben dem irritierenden Signal an Kinder (40% der 11jährigen lehnen ihren eigene Körper ab) dringend an der eigenen Optimierung arbeiten zu müssen, mit Slogans zum Beine-breit-machen auch noch fatale Konsequenzen in dem sie sexistischen Rollenbilder begründen. Objektifizierung von Körpern ist das Problem dass Sie nicht sehen wollen, vielleicht weil Sie gern weiterhin die Körper sehen möchten …? Durch Nacktheit in der Öffentlichkeit werden die Models herabgewürdigt und eine sexuelle Verfügbarkeit nahegelegt. Es geht um das Kolportieren sexistischer Darstellungsweisen und diese wirken weiterhin sehr negativ auf das Geschlechterverhältnis: Aufforderung/Anordnung zu sexuellen Handlungen an Frauen wären ok und nicht etwa ein 1. Schritt hin zu sexueller Gewalt.
zum Beitrag30.10.2025 , 08:33 Uhr
Selbstredend wäre eine Diskursebene schön, nur ist die mit Ihnen nicht erreichbar, da Sie über Diskursinstrumente die Deutungshoheit übernehmen & meinen, dass nur Sie die Wertigkeit der Argumente festlegen können: „nicht einfach mit einem Verweis…wegwischen“; “geben Sie…argumentativen Vorteil preis“; nur vermeintliche Trumpfkarten…hinklatschen“. Das ist keine gleichwertige Debattenkultur & ich lasse mich bei existenziellen, die ½ der Weltbevölkerung betreffenden Belangen nicht in Scheindebatten & auf rhetorische Nebenschlachtfelder zerren, von jemanden der aus dem privilegierten Kreis der anderen ½ stammt. Ferner bin ich nicht Ihr GoogleGnom, ich habe genug Problematiken benannt, wer will schlägt selber nach, wer nicht will, schlägt aufs Gegenüber ein. Auffällig wie oft Sie die Anmerkung der Lebensrealitäten stört & vielleicht bellt da der getroffene Hund. Denn mich macht neben dem Leid der FLINTA* auch die Einsamkeit der Incels traurig, ich bedaure, dass A. Tate Jünger dem Alpha-Wahnsinn folgen, weil es ein toxisches Patriarchat diktiert. Ich kann mich in Lebensrealitäten anderer hineinversetzen, mit etwas Empathie & Zuhören geht hoffentlich jedem mal ein Licht auf.
zum Beitrag29.10.2025 , 18:14 Uhr
Richtig, deswegen hingt Ihr Vergleich auch gewaltig. „Mach die Beine breit“ ist eine befehlsorientierte Auffforderung… sagen Sie das auf der Strase zu einer Frau, die woohlmöglich – und auch wenn‘s nicht passt, aber das sind numal viele Frauen – schon Opfer sexueller Gevalt geworden ist, triggern Sie damit reischlich. Aber ich will nicht langweilen, mit den für Sie unvorstellbahren Lebensrealitäten anderer.
Wer Feeler findet, darf sie behalten 😉😉
zum Beitrag29.10.2025 , 18:13 Uhr
Es bedarf schon etwas Größe, sich nicht an Rechtschreibfehlern festzubeißen in einer gereiften Debatte, noch mehr Größe wäre vorauszusetzen, die Lebensrealitäten von Menschen anzuerkennen in deren Haut man nicht steckt. Sie haben viel Potential 😉
zum Beitrag29.10.2025 , 10:49 Uhr
„Noch polemischer geht es auch nicht mehr.“
Sich die Realität zurechtzulegen, um die eigene kognitive Dissonanz zu verringern ist ein sehr alter Hut…
„Aber Ihre Misandrie ist ja weitgehend bekannt“
... und das von unserem Stammtisch Feministen 😉
„Übrigens ist z. B. Andrew Tate kein weißer Mann.“
Relativieren ist kein Gegenargument.
zum Beitrag29.10.2025 , 07:59 Uhr
Gut brüllt der Löwe, der sich niemals körperlicher Gefahren bewusst sein musste, wenn er auf „Damenwitzchen“ nicht fügsam und artig eingegangen ist. Liebe Grüße aus dem 21. Jahrhundert, in dem Gewalt an FLINTA*, Repressalien, Femizide oder Morde an allem das nicht der weißen männlichen Heteronormativität entspricht, im epischen Maße ausufern und Incels, Andrew Tate Jünger, tausende von Usern heimlicher Telegrammgruppen – die sich ausschließlich mit Themen der Betäubung und Vergewaltigung ihres weiblichen Umfeldes beschäftigen – in dem Fairy Tails männlicher User auf TikTok trenden, in denen sie postulieren auf welch kreative Art und Weise sie Ex-Freundinnen oder Mädels von denen sie einen Korb bekommen haben, töten werden… aufzeigen, dass der „Herrenwitz“ nicht nur die sich etablierende Misogynie zementiert sondern eben auch als Aufforderung zur Gewalt verstanden wird!
zum Beitrag27.10.2025 , 14:59 Uhr
„Es geht maßgeblich um die Frage, wem der Staat den Aufenthalt auf seinem Territorium gestattet und wem nicht, oder anders, um die Durchsetzung der Regeln, die er sich selbst gegeben hat.“ Warum bin ich hängengeblieben an dieser Aussage…? Vielleicht weil in Namibia (Deutsch-Südwestafrika), Tansania, Ruanda, Burundi und ein Teil von Mosambik (Deutsch-Ostafrika), Togo und Kamerun (Deutsch-Westafrika) die Deutschen auch nicht gefragt haben, ob sie fremdes Territorium betreten dürfen, geschweige denn sich an dortige Regeln gehalten haben. Wie auch, beim Ausnutzen von Land und Versklaven der Bevölkerung? Vielleicht weil mir in Ihrer Aussage die gesamtglobale Verantwortung fehlt, die wir sogenannte, 1. Weltländer denen gegenüber haben, von denen wir seit Jahrhunderten profitieren und deren Länder wir ausschlachten und mit denen wir dasselbe machen wie hier: Eine gesellschaftliche aber um einiges tödlichere Spaltung, da wir natürlich unsere Waffen dahinliefern, während sich unsere Politiker bequem zurücklehnen, in die weichen Nappaledersesseln des UN-Sicherheitsrates… ich weiß nicht, warum nur gefällt mir Ihre Aussage nicht 🤔
zum Beitrag27.10.2025 , 09:40 Uhr
„Es ist Realität, dass viele Männer aus dem arabischen Raum aus einer Kultur kommen, in der Frauen nicht die gleichen Rechte haben, Gewalt gegen sie gesetzlich legitimiert ist.“
Vergewaltigung in der Ehe ist in Deutschland auch erst seit 1997 strafbar… weiten Sie Ihren „Kulturbegriff“ aus und ich stimme Ihnen zu. Die Unterdrückung von Frauen ist ein globales Agreement zwischen Patriarchat und Kapitalismus. Das Rumschwurbeln auf den Religionen nur eine willkommene Ablenkung und dient der gesellschaftlichen Spaltung. Das ein Kanzler sich solcher Mittel bedient ist unwürdig.
zum Beitrag27.10.2025 , 09:22 Uhr
Das mag Sie jetzt überraschen aber eine überwältigende Mehrzahl der AfD Wähler sind Männer und auch beim Klimaschutz schneiden die Männer deutlich schlechter ab. Aber damit’s greifbarer wird empfehle ich gern den Schmöker „Was Männer kosten“ von Boris van Heesen, der macht das faktische Männerproblem ziemlich deutlich.
zum Beitrag27.10.2025 , 09:12 Uhr
Danke, da kann ich nur zustimmen, denn offenbar ist vielen nicht klar, wie das bisherige aber auch das Leben hier, für Geflüchtete aussieht. Mit Null Empathie für Entwurzelte, Traumatisierte von Familien getrennten Menschen völlig ohne soziale Background oder Mitteln zur Existenzsicherung, möchte man dirigieren, wie diese sich zu verhalten haben.
zum Beitrag27.10.2025 , 09:00 Uhr
Danke & D’accord… erfrischend, wenn noch etwas sapiens aber vor allem ♥️ in den Kommentaren stattfindet 😊
zum Beitrag27.10.2025 , 08:09 Uhr
Ich kann Ihre Erregung bedingt nachvollziehen, als männlich gelesene Person dem ersten Reflex, nämlich Abwehr und Leugnung nachzugeben ist nur leider weder reflektiert noch zielführend. Wenn Sie nicht glauben, dass Männer ein ernsthaftes Problem für die Gesellschaft darstellen, empfehle ich das Buch „Was Männer kosten“ von Boris van Heesen. Volkswirtschaftlich nimmt allein Deutschland jährlich einen Schaden von 63 Milliarden in Kauf, dass ist nicht mal weit außen oder daneben, das sollte im Fokus aller stehen.
zum Beitrag27.10.2025 , 07:54 Uhr
„Auch die Illegalisierung von Menschen ist eben keine naturgegebene Tatsache, sondern das Ergebnis politischer Steuerung.“ „Mit seiner Aussage macht der Bundeskanzler so ein politisches zu einem vermeintlich ästhetischen Problem. Fragen von Armut und Ausbeutung werden zu einer Frage der Optik.“ „Der vermeintliche Schutz „unserer“ Frauen dient dabei nicht der Gleichberechtigung, sondern dem Ausschluss von anderen.“ „Dabei ist klar: Wir haben ein Männerproblem. … Es zeigt sich in Gewaltverhältnissen, in unbezahlter Sorge-Arbeit und ihrer ungleichen Verteilung, in ungleichen Löhnen, in Parteien, Unternehmen und Medien.“ „Das Stadtbild zeigt demnach auch nicht, wie behauptet wird, das Scheitern von Integration – es zeigt Menschen, die diese Gesellschaft tragen und gleichzeitig von ihr ausgeschlossen werden.“ „Zugehörigkeit bemisst sich an ökonomischer Verwertbarkeit. Wer arbeitet, gilt als erwünscht; wer nicht, als überflüssig.“ Begeistert danke ich für einen der besten Artikel seit langem, den ich mal wieder in der Taz lesen durfte: pointiert, unaufgeregt, mit präzisem Blick für die relevanten Themen & der nachvollziehbaren Einordnung bzw. Darstellung von Symbiosen der Problemlagen.
zum Beitrag26.10.2025 , 15:35 Uhr
Oh wow, da kommt ja gleich die ganze Wucht digitaler Misogynie um die Ecke, wenn solche Kommentare auch noch freigeschaltet werden. Wie kommen Sie denn bitte darauf dass die FRAU sich vor Sozialabgaben drückt? Da haben wir mal den seltenen glücklich Fall, dass einer Frau endlich rechtlich der Lohn zugesprochen wird, der ihr vor Gesetz zusteht und sogleich manifestiert sich das Framing einer Sozialbetrügerin und wird diese Frau zur Verbrecherin degradiert. Schließen Sie da ein bisschen viel von sich auf andere oder welche Pferde 🎠🐎🏇 sind hier durchgegangen…?
zum Beitrag26.10.2025 , 08:17 Uhr
Warum nicht? Wenn, wie hier bereits von anderen Foristen thematisiert die Performance der Klägerin auch entsprechend hoch und eher mit den überdurchschnittlichen Leistungsbringern zu vergleichen war… warum sollte sie sich dann mit dem Gehalt derjenigen zufriedengeben, die weniger leisten? Bei gleichwertiger Arbeit sollte Sie weniger erhalten als der besserverdienende Mann und sich stattdessen abfinden mit dem Gehalt derjenigen die weniger leisten als sie. DAS ist Diskriminierung und hierin stimme ich zu, weder sozial noch gerecht. Was sind das nur alles für chauvinistische Gedankenmuster die sich hier tummeln?
zum Beitrag26.10.2025 , 07:55 Uhr
Ach bitte, definieren Sie doch „wirklich gleiche“ Arbeit, scheint ja von besonderer Wichtigkeit für Sie zu sein. Stimmen wir eventuell darin überein, dass ein männlicher Pfleger und eine weibliche Angehörige dieselbe Arbeit tätigen, wenn Sie eine komatöse Seniorin pflegen? Dann erklären Sie mir mal, warum der Pfleger für seine Tätigkeit Geld verdient und der Angehörigen die Pflege ihrer komatösen Mutter nicht angerechnet wird zB. bei der Rente. Wir sind noch Meilen von der Gleichstellung entfernt, wie der Blick auf die geschlechtlichen Unterscheide beim Thema Altersarmut beweist, und das bigotte Ergehen in Scheinargumenten ist da wenig zielführend. Aber ich freue mich immer wenn Privilegierte mit rosaroter 👓 von den Luxus Problemen anderer sprechen.
zum Beitrag25.10.2025 , 08:25 Uhr
Da kann ich nur zustimmen, zumal wir in einer Zeit leben, in der nicht nur die Übergriffigkeiten (verbal und körperlich!) in ihrer Aggression zunehmen sondern auf Grund „traditioneller“ Tendenzen – ach nennen wir das Balg beim Namen – rechter Strömungen und patriarchaler Voreingenommenheit selbst in institutionellen Strukturen wie Polizei und Justiz, Täterschutz im großem Stil betrieben wird. Anders erklären sich erschreckend niedrige Verurteilungszahlen nicht in D. Der Manosphere müssen Grenzen gesetzt werden, da Selbstreglement offenbar nicht mehr woke ist 😉
zum Beitrag25.10.2025 , 08:09 Uhr
Sehr gutes Interview, drängende wichtige Themen beleuchtet und korrekt eingeordnet, vielen Dank 🤗
zum Beitrag25.10.2025 , 07:50 Uhr
„Anwältin Sarah Lincoln rät Frauen daher: „Fragen Sie die Kollegen, wie viel sie verdienen!““
...zu kurz gedacht, denn so einfach ist das gar nicht. IdR und typisch deutsch spricht man nicht über Geld ob nun zu Haus oder unter Kollegen. Gerade am Arbeitsplatz, kann es für den Leak schnell Nachteile geben für beide, die Fragende und den Antwortenden. Da hilft auch das Entgelttransparenzgesetz wenig. Was helfen würde wären schwedische oder norwegische Verhältnisse wo völlig ohne Kollegen in Bredouille zu bringen, Gehälter öffentlich einsehbar sind.
zum Beitrag25.10.2025 , 07:48 Uhr
Selbstredend muss es gleiches Geld für gleiche Arbeit geben und da liegt der Hase im Pfeffer, und Ihre offenbar antiquierten Ansichten in der Biedermeierkommode (Dame…?). Wenn gerechte Entlohnung in Zukunft ein Ausschluss Kriterium für die Einstellung von Frauen ist, erweisen Sie den Frauen den größten Bärendienst, sollten Sie solche befremdlichen Gedankenmuster tradieren.
zum Beitrag25.10.2025 , 07:29 Uhr
Es kann doch nicht wirklich überraschen, dass eine Gesellschaftsform, in der seit Jahrtausenden das eine Geschlecht die unbezahlte Sorge- und Hausarbeit des anderen Geschlechts ausnutzt, auch in diesem Bereich die Frauen benachteiligt. Und das im dreifachen Sinne: die Frauen, welche potenzielle Rentenbeitragszahler*Innen gebären, leisten somit ihren Beitrag für die Zukunft, erleiden darob jedoch Lohneinbußen und sind noch dazu von Altersarmut bedroht. Dank Gender Pay Gap, Gratis Care Arbeit und wenig Versorgungsabsicherung im Falle von Scheidungen. Patriarchat und Kapitalismus ein Win Win Wonderland für Männer 👍 Wenn denn etwas getan werden soll, für Töchter, Schwestern, Mütter… dann doch bitte endlich an Gleichstellung arbeiten, statt Migranten zu bashen.
zum Beitrag23.10.2025 , 07:03 Uhr
Die Diskussion ist in der Tat müßig, da Sie nicht empfänglich sind für Argumente anderer und hier einfach nur ihrem widerlichen kleingeistigen Rassismus verbreiten. Ihre kulturspezifische Prägungen, die über die Sozialisation weitervermittelt werden, machen auch aus deutschen Männer Chauvis. Lesen Sie mal „Was Männer kosten“ von Boris v. Heesen: Das destruktive Verhalten von Männern kostet die Gesellschaft jährlich über 60 Milliarden (und das nur in D!), wenn man ua. Aspekte wie Häusliche Gewalt, (Wirtschafts-) Kriminalität, Verkehrsunfälle und Hooligans sowie deren Konsequenzen zusammen rechnet. Das bekommen Migranten auf Grund fehlender Infrastruktur gar nicht hin! Es ist hinreichend bekannt dass die Kriminalitätsstatistiken auf Grund racial profiling Migranten in der Überzahl führen, Serientäter sind idR weiß. Darüber hinaus frag ich mich, was ermächtigt Sie denn im Namen aller Männer zu sprechen, Frau Irm jedenfalls hat meine volle Zustimmung und wenn ich mir einen Stadtbezirk aussuchen müsste durch den ich nachts lieber gehe, dann wäre Kreuzberg Hellersdorf vorzuziehen.
zum Beitrag23.10.2025 , 06:47 Uhr
Das nenn ich mal kognitive Dissonanz, um die Realität nicht anzuerkennen werfen Sie Whataboutism vor, wo er gar nicht stattfindet. Irm mit Schirm ignoriert nicht, sie inkludiert: die Tatsache dass nicht NUR migrantische Männer eine Gefahr für Frauen darstellen. Wissen Sie, der Unterschied zwischen den Geschlechtern ist, dass das eine das andere mit den bloßen Händen töten kann, daher ist es einer Frau doch völlig egal welche Hautfarbe das Gegenüber hat. Hier wird kein Problem ignoriert da eher zeigt sich die epische Brisanz, weil für eine Frau einfach mal jeder Mann auf der Straße ein ernste Bedrohung sein kann, das und nur das ist der Grund, warum die „Töchter“ zurecht auf die Straße gegangen sind. Weil zunehmende misogyne Gewalt in allen Bereichen des alltäglichen Lebens von der Politik ignoriert wird. Bitte etwas mehr Mitgefühl, daneben rhetorisch sauber argumentieren und nicht dem Gegenüber das Wort im Mund verdrehen, Danke 😉
zum Beitrag23.10.2025 , 06:32 Uhr
Zustimmen ich muss. Wenn ich zurückblicke sind die eher „harmlosen“ Übergriffe von migrantische gelesenen Männern die ich erlebte, an einer Hand abzuzählen. Dem gegenüber stehen eine Vielzahl von Belästigungs- und/oder Gewalterfahrung teilweise mit Victim Blaming garniert und getoppt von institutionellem Machtmissbrauch, weil es in patriarchalen Strukturen den Tätern einfach superleicht gemacht wird, davon zu kommen. Denn bekanntlich bestraft Vater Staat nicht seine Söhne. Das Problem der Töchter auf der Straße sind nicht Migranten, das Problem sind Männer (!) denen aufgrund androkratischer Strukturen keine Grenzen auferlegt werden, erst recht nicht unter einem Kanzler der sinnbildlich für den alten weißen Mann steht.
zum Beitrag23.10.2025 , 06:22 Uhr
Ja, oder vielleicht auch erstmal Sicherheitsverwahrung und Umerziehungscamps für gewalttätige Männer und Therapieplätze für traumatisierte Frauen die sich vor lauter sexuellen und gewalttätigen Übergriffen nicht mehr auf die Straße trauen.
zum Beitrag22.10.2025 , 11:26 Uhr
Naja... Frauenhandel auf Konzerten, von mehreren Beteiligten organsiert und vor tausenden Konzertgängern praktiziert, finde ich jetzt nicht sooo privat aber ja, rechtlich ist alles geklärt: Wenn nur genug Kohle eingesetzt wird um sich Recht zu kaufen, wo LindeMANn unrecht handelt. Schon traurig wenn Victim Blaming derart zur männlichen Unkultur gehört, dass sich Foristen im nacheilenden Gehorsam auf die Seite von Vergewaltigern stellen…
zum Beitrag22.10.2025 , 09:51 Uhr
Es waren wohl etwas mehr als ein Vorwurf. Um Ihre Frage zu beantworten, in Lindemanns Fall ist die Unschuldsvermutung wiederhergestellt wenn mit genügend Zaster, genügend hochpreisige Anwälte, genügend Opfer einschüchtern und mit existenzbedrohlichen Schadenersatzforderungen bedrohen… Unschuld ist nicht billig aber in Lindemanns Fall war sie ein Schnäppchen. Sie können nicht wirklich so naiv sein… 😉
zum Beitrag17.10.2025 , 07:59 Uhr
Obwohl Schweden ein wesentlich feministischeres Land ist (als zB. Deutschland) und in Punkto Lebensqualität, Geschlechtergleichheit, Sicherheitsindex ein europäischer Vorreiter ist, sind weibliche Politikerinnen auch dort nicht vor der extremen Rechten sicher. Der Aufstieg rechter Parteien und das flächendeckende Framing „traditioneller“ Ideale, tradiert durch soziale Medien, sollen nicht mehr nur kratzen an den Errungenschaften der Emanzipation sondern sorgen gezielt für das Verschwinden der Frau aus öffentlichen Ämtern, Entscheider-Positionen und schließlich dem öffentlichen Diskurs. Es ist zutiefst bedauerlich, dass diese Mechanismen noch immer wirkmächtig sind, bezeichnend für ein Patriarchat unter dem Männer selber leiden und Unterdrückung erfahren wenn sie kein „Alpha“ sind. Diese toxische Gesellschaft dennoch goutierten so lange noch eine andere soziale Gruppe zur Abwertung zur Verfügung steht. Nur so erklärt sich neben dem Rassismus, der sich ebenfalls etablierende Frauenhass und wird Gewalt zunehmen, gegen alles, was nicht männlich und weiß ist.
zum Beitrag16.10.2025 , 14:00 Uhr
Stimmt ja, die subversiven Subjekte stehen ja einzeln vor der Waffe und nicht etwa mit der Waffe in der Hand und im Trupp. Wie dumm von mir 🤦😉
zum Beitrag16.10.2025 , 08:31 Uhr
Unglückliche Zufälle… hm mh… ja, auch immer dann, wenn in kritischen Auseinandersetzungen die Bodycam des übergriffigen Polizisten nicht funktionierte 😉 liest man auch so oft, naja: Einzelfälle. Und selbst wenn, scheuen sich Polizisten nicht, das Handy wegzunehmen oder Menschen zu verfolgen, die unbeteiligt dabei stehen und filmen.
zum Beitrag16.10.2025 , 08:26 Uhr
Ich teile Ihre Besorgnis und bin auch immer überrascht, inwiefern das Zulassen bedenklicher Aussagen oder das Canceln von Meinungen durch die Redaktion, teilweise beiträgt zu einer Diskursverschiebung die man schädlich bezeichnen kann, wenn man sich euphemistisch ausdrücken möchte. Mir ist aber bereits an andere Stelle aufgefallen, dass sich nicht wenige Polizisten unter den Foristen tummeln, da wundert es nicht wenn der Korps Geist greift und alles abgeleugnet wird, weil nicht sein kann was nicht sein darf.
zum Beitrag16.10.2025 , 08:16 Uhr
Ach naja, dass die Polizei gern mal Märchen protokolliert ist belegt:
„Eine besondere Rolle spielt dabei das polizeiliche Berichtswesen: Gewaltvolle Einsatzsituationen werden im Nachgang in Einsatzberichten dokumentiert und dabei aus Perspektive der beteiligten Polizeibeamt*innen dargestellt. In den Interviews zeigte sich diesbezüglich ein Kontinuum, das von professionellen Darstellungen aus polizeilicher Perspektive bis hin zu bewussten Falschdarstellungen reicht (sogenanntes „Geradeschreiben“).
Quelle KviAPol „Körperverletzung im Amt durch Polizeibeamt*innen“
kviapol.uni-frankfurt.de/
Schnell laufen offenbar die kopflosen Hühner, wenn Sie Meinungen die nicht ins eigene Weltbild passen, bei Radikalen verorten möchten. Ich verstehe Ihre kognitive Dissonanz, aber ich erlaube mir eine Weltsicht in der es god and bad cops gibt, ohne gleich in Spaltung zu verfallen, haben wir davon nicht bereits genug?
zum Beitrag16.10.2025 , 08:03 Uhr
Ich hatte die Untersuchung benannt: KviAPol „Körperverletzung im Amt durch Polizeibeamt*innen“ Das Forschungsprojekt KviAPol wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert und untersuchte von 2018 bis 2023 polizeiliche Gewaltanwendungen und ihre strafrechtliche Aufarbeitung in Deutschland. Die Ergebnisse des Projekts wurden in zwei Zwischenberichten (2019, 2020), im Buch „Gewalt im Amt“ (2023) sowie in zahlreichen weiteren Fachpublikationen veröffentlicht. Gerne für die, die nicht selber googlen können anbei der Link 😉 kviapol.uni-frankfurt.de/ Bevor Sie blindlings Mitläufertum bei Radikalen unterstellen, erklären Sie mal Ihre verklärte Realität, wenn auf den Videos eindeutig friedliche Menschen gezeigt werden, die willkürlich von Polizisten angegriffen werden… und vergessen Sie bitte nicht, Polizisten sind nicht nur ausgebildet in körperlicher Gewaltanwendung, sie bekommen noch dazu allerhand Werkzeug an die Hand, mit dem sie schädigen können. Gestärkt durch den Korpsgeist stehen Sie damit unbewaffneten Menschen gegenüber die lediglich eine Meinung vertreten, was noch immer ihr gutes Recht ist in D.
zum Beitrag15.10.2025 , 09:08 Uhr
Bedaure, aber ich muss Ihnen leider widersprechen und kann nur den anderen Foristen zustimmen: Es ist hinlänglich belegt, dass Polizisten in einem viel höheren Maß als allgemein bekannt wird, widerrechtlich Gewalt anwenden und ungeschoren davon kommen gerade weil im Korps Geist kein Kollege den andern anzeigt, weil mit dem sogenannten „Geradeschreiben“ Polizeiberichte den Einsatz beschönigen, beziehungsweise Polizisten sich gegenseitig `ne weiße Weste heranfabulieren und schließlich beim Fehlverhalten der Polizisten den ECHTEN Opfern Straftaten unterstellt werden, die dann etwaiges „härteres“ Durchgreifen der Polizisten rechtfertigen sollen. Das IST Täter-Opfer-Umkehr und institutioneller Machtmissbrauch an dem sich die Justizangehörigen strukturell bedingt, da sie Polizei näher stehen noch beteiligen. Dürfen Sie gern querlesen im Forschungsprojekt KviAPol „Körperverletzung im Amt durch Polizeibeamt*innen“
zum Beitrag15.10.2025 , 08:47 Uhr
Ich seh da keine gewalttätigen Demoteilnehmer, ich seh da Polizisten die vornehmlich und grundlos Frauen, die lediglich mit ihnen reden, ins Gesicht schlagen oder diese in den Schwitzkasten nehmen.
zum Beitrag15.10.2025 , 08:39 Uhr
War nicht schon geklärt, dass es sich mal wieder um bedauerliche Einzefälle handelt... ?
zum Beitrag01.10.2025 , 08:22 Uhr
Mit Dank & leichtem Dissonanzempfinden habe ich den Artikel gelesen. Erfreut wenn die Taz einerseits Räume für den Perspektivwechsel öffnet, begleitend zu Büchern, Stimmen aus Opferschutz/Gewaltbegleitern laut werden & den Blick schärfen – dass Gewalt gegen Frauen existenzbedrohend & alltäglich ist. Verbal beginnend (Catcalling), tödlich endend (Femizide) & wirklich JEDE Frau sämtliche Abstufungen dazwischen, in allen ihren Facetten MEHRFACH in ihrem Leben ertragen muss. Neben der mentalen Belastung des Erlebens sich zusätzlich der omnipräsenten Bagatellisierung, des strukturellen Victim Blamings, der etablierten Diffamierung ausgesetzt sieht, welche ebenfalls psychische Narben hinterlassen. Betrübt, wenn unmoderiert an anderen Stellen die vom Patriarchat Privilegierten ihrer kognitiven Dissonanz mit Realitätsflucht beikommen & sich unverhältnismäßig laut & viel darin ergehen, dass ein Umdenken gar nicht nötig sei. Denn schließlich obliegt ihnen die Deutungshoheit über Flirt oder Belästigung, war der optische Reiz zu hoch, die Nacht zu dunkel & überhaupt, sind wir nicht alle Tiere… & eigentlich die Frauen das Problem?
mmmfilm.de/movies/...em-ist-meine-frau/
zum Beitrag27.09.2025 , 11:06 Uhr
Kommentar entfernt. Bitte halten Sie sich an unsere Netiquette.
Die Moderation
zum Beitrag27.09.2025 , 10:30 Uhr
Großartig und gestochen scharf festgestellt, davon ab schön, dass wir beide über dasselbe schmunzeln können 😊 Denn auch ich habe den Artikel zum Kongress zur Bekämpfung patriarchaler Strukturen gelesen, stolperte über den denkwürdigen Einwand zur männlichen Konkurrenz aber auch über die Befindlichkeitsdebatte, die regelmäßig zum Diffundieren weiblichen Leids führt, weil Männer sind ja auch Opfer – also feinster Whataboutism so bald Männer in der Debatte stattfinden. Um ihre Frage zu beantworten und ich bin sehr gespannt ob es gelingt, denn maßgeblich trägt digitale Misogyne dazu bei, dass sich immer seltener Frauen äußern. Und wenn Sie es tun, dann liegt noch die Hürde der Freigabe durch Redaktionen vor den Meinungsäußerungen von Frauen zu den sie betreffenden Artikel, was reichlich absurd und traurig ist. Sie glauben nicht wie viele meiner Beiträge ohne jegliche Verstöße gecancelt werden. Der Digital Services Act und die Schaffung sicherer Räume für sämtliche Meinungen ist leider für viele eher was abstraktes und einseitiger / spaltender gesellschaftlicher Diskurs beginnt nicht nur bei der Berichterstattung sondern auch bei der Wahl und Freigabe von Kommentaren und Meinungen.
zum Beitrag27.09.2025 , 10:10 Uhr
Hhmmm verstehe… weil der Rückzug von Frauen aus d öffentlichen Leben & d Bedrohungslage für Frauen bei Catcalling, die sich ergebenen Konsequenzen, zB nicht wie es der Catcaller wünscht reagiert zu haben; der Tatsache, das Catcalling nur die 1. Stufe von gelebten & in der Gesellschaft immer etablierterem Frauenhass ist, der sich unter anderem in explodierenden Gewaltzahlen hinsichtlich häuslicher Gewalt & Femizide äußert; weiterhin myogene Strukturen von digitaler Gewalt wie Mobbing, DeepFake Pornos oder Spiken/Betäuben von Frauen um sie zu vergewaltigen & ebenfalls digital auszubeuten & zu demütigen; zumal weiteren Konsequenzen von psychischen Erkrankungen bei den belästigten/geschlagenen/vergewaltigten Frauen, ggfs. & nicht selten auch leidenden Kindern … kein sozial schädliches Verhalten sind??? Wer Sarkasmus findet, darf ihn gern behalten. Dem antifeministischen Backlash kommen wir nicht mir Relativierung sondern Ursachenbekämpfung bei. Darüber hinaus schon mal auf die Idee gekommen, dass das überlastete Strafjustizsystem wegen sich von einem toxischen Patriarchat bestätigter freidrehender Männer, auf dem letzten Loch pfeift? Lesen Sie mal „Was Männer kosten“ Boris von Heesen
zum Beitrag27.09.2025 , 09:47 Uhr
Danke 👍es muss offenbar tierisch schwer sein, mal den eigenen Standpunkt außer Acht zu lassen. Schade eigentlich, wenn die Debatte schon genau vorgibt, worum es geht, und anekdotische Evidenz die den gegenteiligen Standpunkt verherrlicht, eher zur Diffusion beiträgt, als wirklich aufs Problem einzugehen.
zum Beitrag27.09.2025 , 09:42 Uhr
Ihr aggressiver Konter macht nicht wirklich den Eindruck wertfrei eine Antwort entgegenzunehmen daher ein Abstecher in die Fiktion: mich würde nicht überraschen wenn er da mit heraushängender Zunge gestanden hätte. Zurück ins Reallife: Als Teenager war auf meinem Schulweg regelmäßig unregelmäßig (verschiedene Wochentage, verschiedene Hauseingänge) ein Typ, der die halbe Stunde vor Schulbeginn und die erhöhte Frequenz jünger Schülerinnen nutze, um noch ganz andre Dingerchen raushängen zu lassen.
zum Beitrag27.09.2025 , 09:18 Uhr
Sie haben’s leider noch nicht verstanden, daher kurz & knapp: ob geiler Arsch oder die Rückansicht, es steht Ihnen prinzipiell nicht zu, auf der Straße wildfremde Leute auf Ihr Äußeres anzusprechen. Ebenso liegt es nicht in Ihrem Ermessen, ob d Gegenüber ihre Äußerung als Beleidigung oder Kompliment auffasst. Hierzu Grüße aus 2025, Komplimente ungefragt abzugeben ist ebenfalls eine aufdringliche Grenzüberschreitung, denn Sie erwarten Dank, den ihnen d Gegenüber aber vielleicht gar nicht geben möchte. Wenn ich mich von jedem vor Exkrementen starrenden Obdachlosen oder Gruppen volltrunkener Typen, die mir ungefragt Komplimente gaben, in Gespräche hätte verwickeln lassen, läge ich vermutlich zerstückelt im Bahngraben. Das sind Fallbespiele & kein Anspruch auf Allgemeingültigkeit, ich würde aber meinen geilen Arsch darauf verwetten, dass viele Foristinnen hier Ähnliches berichten können. So verdichtet sich wieder das Bild, der kritischen Lebensrealität von Frauen, die Ihnen fremd ist. Daher & wenn Sie es richtig machen wollen, fragen Sie doch einfach die Angebetete wenn Sie wirklich hehre Absichten haben, bevor Sie mit Komplimenten trumpfen, dann zerrt Sie auch keiner vor den Kadi 😉
zum Beitrag27.09.2025 , 08:55 Uhr
Danke und d’accord, erschreckend mit welcher Vehemenz vor allem Männer ihr Denken und ihre Gewohnheiten nicht belastet sehen wollen und Beleidigung, Entwertung, Diffamierung von Frauen, die Reduzierung dieser auf ihre Körperteile und das in der Öffentlichkeit – als gut gemeinte Komplimente verbrämen möchten, die man doch bitte nicht zu ahnden hat. Dabei noch übelstes Gaslighting betreiben, denn selbstredend bleibt die Deutungshoheit darüber, wie Catcalling verstanden werden soll nicht etwa bei der Empfängerin sondern gefälligst auch beim Sender. Wir haben doch bereits eine überwiegend täterschützendes System, in dem Vater Staat die Söhne nicht bestraft. Wie gut es da in den aktuellen politischen Trend passt, dass Frauen sich ua. auf Grund von Catcalling immer mehr zurückziehen aus der Öffentlichkeit, digitale Misogynie zu immer weniger weiblichen Stimmen in den Medien führt und schlussendlich das Weibchen zu Hause bleibt wo es hingehört… ein Schelm wer dabei böses denkt.
zum Beitrag27.09.2025 , 08:35 Uhr
Danke für Ihre pointierte Argumentation, auch mir sträuben sich die Zehnägel hoch wenn im blinden Eifer der kognitiven Dissonanz der geile Arsch als dasselbe wie attraktive Rückansicht verkauft werden will und dabei die Demütigung und Entehrung, die die erste Aussage bewusst und absichtlich adressiert, einfach negiert und wegdiskutiert werden will. Wir haben klare Gesetze zu entehrenden Aussagen, da muss Catcalling inkludiert werden.
zum Beitrag27.09.2025 , 08:24 Uhr
Stimme zu, Catcalling (wegen dem Geräusch der zwischen gespitzten Lippen angesogenen Luft, mit dem man Katzen anlockt) hat selten was mit wirklichen Flirtversuchen zu tun. Es ist eine reine tumbe Machdemonstration die schon auf Grund der Sache die Abwertung der Frau zu inne hat. Betrachten wir die Ausgangssituationen, befinden sich Männer die das tun meist in Gegenwart andere Männer, Frau kann also auf den ersten Blick gar nicht lokalisieren wer der Ursprung ist, & würde sich auch kaum vor entsprechenden Mann aufbauen oder gar Gegenwehr demonstrieren, da noch mehr Catcalling & Abwertung die traurige aber zwangsläufige Konsequenz wäre. Umso erbärmlicher die wohlmeinenden Ratschläge so einiger Y-Chromosomen hier, Frau möge doch ignorieren & drüber stehen. Warum, damit alte weiße Männer nicht ihr Denken überprüfen & ihr Gewohnheiten ablegen müssen? Es sind seelischen Schäden die frau davon trägt…jedes einzelne Mal und diese vertiefen sich umso öfter Frauen das ertragen müssen. Das ist, als würdest du dem Water-Bording-Opfer sagen, waren doch nur ein paar Tropfen. Wenn Männer das endlich mal begreifen möchten, kämen wir in dieser Debatte auch um einiges weiter.
zum Beitrag27.09.2025 , 07:39 Uhr
„Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter: es wird die Mysogenie und den Frauenhass … sogar noch weiter fördern, da dies bei einem nicht unerheblichen Teil der Bevölkerung absolutes unverständnis auslösen wird.“
Sie haben Recht, na dann setzten wir Frauen uns am besten ins stille Eckchen, falten die Hände brav im Schoß und machen am besten gar nichts.
Sorry, aber ich finde Ihre Argumente extrem dünne… absolutes Unverständnis, realy? Wieviel Grips brauchte es denn um zu checken, dass Grenzüberschreitung – ja auch verbaler Natur – ein absolutes No-go sind. Herjee mein Hund schnallt, wenn die Katz faucht, dass er Abstand halten soll. Glauben Sie nicht dass der männliche Homo Sapiens (Sapiens lt. im übrigen „weise“ „vernünftig“) auch hinbekommt.
zum Beitrag27.09.2025 , 07:28 Uhr
Na dann schauen Sie sich mal im Bundestag um, wie viele Frauen da wirklich anwesend sind und wer die Gesetzgebung beeinflusst wenn es um Abtreibungsrechte, Erhaltung traditioneller Geschlechterrollen, Widerstand gegen die Istanbul-Konvention, Ablehnung der „Ehe für alle“ ... geht.
zum Beitrag27.09.2025 , 07:20 Uhr
Point!!! Genau da liegt der Hase im Pfeffer 👍
zum Beitrag27.09.2025 , 07:16 Uhr
Relativieren ist kein Gegenargument.
zum Beitrag25.09.2025 , 16:43 Uhr
ch kann da keinen blinden Aktionismus sehen und finde, es wird höchste Zeit gerade auch hinsichtlich der frauenfeindlichen Strukturen in der Rechtsprechung, wo Täter-Opfer-Umkehr beinah zum täglichen Handwerk von Polizei und Justiz gehört: Da bei digitaler Misogynie wie DeepFake Pornos oder TikTok Trends jüngerer Männer, über detaillierten Tötungsphantasien an Mädchen, von denen sie zurückgewiesen wurden, Verantwortungsdiffusion das höchste ist, was Entscheidungsträger und Instanzen hinbekommen. Weiter zeigt sich der gesellschaftlich Abgrund bei tausenden von männlichen Usern in Telegramm Gruppen, die sich darüber austauschen, womit und wie Frauen zu betäuben seien, um Sie zu vergewaltigen und das am besten noch in kleinen Videoclips den anderen zur Verfügung stellen. Der antifeministische Backlash hat schon längst Etablierung in der gesellschaftlichen Mitte gefunden, so nötigen die täglichen Femizide nur noch Schulterzucken ab weil nicht erkannt wird, das sexuelle Gewalt genau mit solchen „Lappalien“ wie Catcalling anfängt, übrigens auch mit whataboutims und kognitiver Dissonanz in Kommentarspalten, wo Ursachen für die Probleme im nacheilenden Gehorsam verwässert werden.
zum Beitrag25.09.2025 , 10:59 Uhr
„Nicht alles, was ethisch falsch ist, sollte vom Staatsanwalt verfolgt werden.“ Na das is ja mal ‘ne prima Steilvorlage – sprich den nächsten Belästiger darf ich mal herzhaft zwischen die Stelzen treten…ethisch nicht ganz korrekt, aber warum sollte der Staatsanwalt sich drum kümmern.
Im Übrigen kostet die Ordnungswidrigkeit „ausgespukter Kaugummi“ in einigen Städten bis zu 250 € Bußgeld, also ja, auch Belästigung sollte geahndet und mit harten Strafen belegt werden. Denn meistens handelt es sich bei Catcalling nur um die Spitze des Eisberges, der unter der Oberfläche Abgründe von misogynem Denkens, Frauenhass und Gewaltbereitschaft gegen Frauen offenbart.
zum Beitrag25.09.2025 , 10:49 Uhr
Bingo, Sie haben ebenfalls den Victim-Blaming-Contest gewonnen. Klargestellt: ein kurzes Dress ist noch lange kein Yes!!! Es liegt an Ihnen, Ihre tierischen Impulse zu kontrollieren und sich zivilisiert zu benehmen. Ihr geringschätziges Vokabular hinsichtlich der vermeintlichen Gedankenlosigkeit von Frauen, oder ihrer dürftigen Biologiekenntisse, gefolgt von der Klischeekeule zu dem Geld hinterherrennenden Frauen… lässt jedoch kaum darauf schließen, dass Sie eigenes problematischen Denken erkennen. Das ist… ziemlich schade
zum Beitrag22.09.2025 , 07:53 Uhr
„Dass die Mutter oft den Hauptteil der Carearbeit leistet, ja, dass sie diese Rolle aus strukturellen Gründen oft einnehmen muss, ist für mich viel wesentlicher. … wichtiger, sich anzusehen, welche Rolle der Vater bei der Erziehung der Söhne spielt, als über die Verantwortung der Mutter zu sprechen“ Excellent gekontert, an alle Empörten die die Schuld für misogyne Jungs bei den Müttern verorten möchten. Auch die Mütter unterliegen dem patriarchalem System & sind stark beschränkt in ihren Handlungsweisen.
„Als meine Mutter … Was für ein Leben hätte sie geführt, wenn sie es uns nicht geopfert hätte? Wie hätte ich mich ihr gegenüber verhalten müssen? Wie stark habe ich an problematischen Machtdynamiken partizipiert?“ Sehr selbstreflektiert. Danke, für die offenen Einblicke in das schwere Erkennen der eigene Privilegien & den Umgang mit den notwendigen Einsichten zur Geschlechtergerechtigkeit – die eben doch da beginnen muss, wo die Privilegierten / Bevollmächtigten Privilegien & Macht abgeben müssen um das reale Gerechtigkeit entsteht. Danke für den guten Artikel & das Interview mit jemanden der zeigt, was wirklich getan werden kann gegen toxische Androkratie, Frauenhass & Gewalt.
zum Beitrag14.09.2025 , 08:45 Uhr
„Ich würde mir wünschen, Jobs wie meiner oder Initiativen wie Edelgard wären obsolet. Aber solange wir im Patriarchat leben, wird es so was wie Edelgard immer geben müssen.“
Leider wahr und die Integration solche NGO’s in städtische Infrastruktur scheint leider notwendig ist aber auch nur Symptombekämpfung. Das Übel muss an der Wurzel beseitigt werden: Den Frauenanteil in Politik und Wirtschaft aufstocken, gerechte Verteilung und Entlohnung von Care-Arbeit sowie deren Berücksichtigung bei Rentenberechnung, strukturelle Diskriminierung bekämpfen. Selbstreflexion besonders bei den Privilegierten ist dringend erforderlich – Männer sind sich oftmals der Barrieren, denen Frauen über kurz oder lang in ihrem Leben unterliegen sind nicht einmal bewusst, leiden selber unter dem Patriarchat und konzentrieren ihre Abwehr dennoch auf Frauen. Was die Gewaltspirale nur noch weiter anspornt und obskure Blüten treibt, wie die Wucherungen der manosphere belegen.
zum Beitrag14.09.2025 , 08:23 Uhr
„Dabei geht es um den Vorwurf der Linken-Bundestagsabgeordneten Lizzy Schubert, die als parlamentarische Beobachterin bei der Demo war und nach eigenen Angaben von der Polizei attackiert wurde.“
Sicher nur ein Einzelfall.
zum Beitrag14.09.2025 , 07:58 Uhr
Danke für die ausführliche Recherche und das Beleuchten der Hintergründe. Nur mit reichlichem Euphemismus kann man die Rückschritte hinsichtlich der Gleichstellung und des Selbstbestimmungsrechts von Frauen als traurig bezeichnen, genaugenommen ist es erschreckend und einer vermeintlich vernünftigen Gattung unwürdig, derart radikal gegen das Leben von Frauen vorzugehen, aber das tut der Mensch ja auch in vielen anderen Bereichen. Wir haben das Sapiens nicht verdient im Homo… nur bewundert werden können die vielen Frauen die sich aktiv dagegen stemmen, ob in der Recherche solcher Netzwerke, der Versuche die Gesetze entsprechend zu novellieren bis hin zu den Demonstrationen und Netzwerken der Frauen, die Abtreibungspillen verschicken wo sie gebraucht werden.
zum Beitrag09.09.2025 , 10:18 Uhr
„Um es in den Worten des Sozialpsychologen Rolf Pohl zu sagen: „Ein männlicher Krisendiskurs ist ein entkontextualisiertes, und damit scheinheiliges Gerede.“ Denn der Krisen-Mythos lässt außer Acht, dass Männern immer schon strukturelle Macht ausüben. Selbstverständlich leiden auch sie unter der unentwegten Selbstoptimierung in der „Manosphere“. Trotzdem darf man nicht dem Reiz verfallen, sie in gleicher Weise wie Frauen zu Opfern zu erklären.“
Danke, gut differenziert!
zum Beitrag08.09.2025 , 18:37 Uhr
„Wenn ein Polizist behauptet, dass "unsauber" gearbeitet wird, dann sollte das doch bitte nicht einfach so in den Raum geworfen, sondern auch belegt werden. … die zwangsläufige Entfernung aus dem Dienst vorsieht. Und das sollen Polizisten reihenweise machen? … Und das soll systematisch erfolgen?!“
Na sicher, denn Polizisten sind Staatsanwalts Lieblinge: „Für die Strafverfahren zu Verdachtsfällen rechtswidriger polizeilicher Gewalt zeigen sowohl die offiziellen Statistiken als auch die Erhebungsdaten eine besondere Erledigungspraxis der Staatsanwaltschaften: Während über 90 % der Verfahren eingestellt werden, wird nur äußerst selten Anklage erhoben (laut Staatsanwaltschaftsstatistik in 2 % der Fälle).“
Und Polizisten verfügen noch dazu über die Deutungshoheit: „den auf eine polizeiliche Gewaltanwendung folgenden Auseinandersetzungen um die Bewertung der Gewalt in Gesellschaft und Justiz erweist sich die polizeiliche Deutungsweise angesichts dieser Umstände als besonders durchsetzungsfähig und dokumentiert so die besondere Definitionsmacht der Polizei.“
Seite 2 der Studie „KviAPol“ Körperverletzung im Amt durch Polizeibeamt*Innen kviapol.uni-frankfurt.de/
zum Beitrag08.09.2025 , 18:22 Uhr
Meinen Dank an Lowandorder für die Einordnung und nachgelegt: das Forschungsprojekt „KviAPol“ (von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert) der Goethe Uni Frankfurt/Main hat ausreichend Anzeichen für Beweismittelfälschung bis hin zu willentlichen Falschaussagen von Beamten im Dienst erfasst. Diese Studie befasst sich mit „Übermäßiger, polizeilicher Gewaltanwendung und ihrer Aufarbeitung" Das sogenannte „Geradeschreiben“ im polizeilichen Berichtswesen (Seite 6 der Studie 🤓) scheint demzufolge gängige Praxis zu sein und steht sinnbildlich für den „Schutz“ der Beamten untereinander (und vor dem bösen guten Anwalt) bei illegalem, willkürlichen und unangemessenen Verhaltens den Bürger*Innen gegenüber.
kviapol.uni-frankfurt.de/
zum Beitrag08.09.2025 , 18:01 Uhr
Der Kandidat hat so viele Waschmaschinen gewonnen, wie er tragen kann 😉 Ich durfte keine Hilfe erwarten, als ich bei der 110 anrief weil ich belästigt und angegriffen wurde und bin selbst willkürlich von Polizisten im öffentliche Raum angegriffen worden also nein, ohne Beamten-Rambos hätte ich zumindest ein Trauma weniger. Daher an dieser Stelle auch mal ein deutliches Veto gegen die vielen Stimmen hier, die die Ansicht vertreten, dass man ja erst dann schlimmes von Polizisten erwarten muss, wenn man sich am Rande der Legalität befindet. Nein, es reicht einfach zur falsche Zeit am falschen Ort zu sein. Und ich bin froh, dass der „Polizist“ keinen Teaser hatte, bei meiner kardiologischen Kondition hätte er mich töten können. Einfach so, weil freidrehen unterm Polizeistern von der Staatsanwaltschaft abgesichert ist, siehe „KviAPol“ kviapol.uni-frankfurt.de/
zum Beitrag08.09.2025 , 17:42 Uhr
Man kann auch mal die Scheuklappen ablegen und zur Kenntnis nehmen, was vermittelt werden will. Denn @Christiano Wallach hat da einen völlig korrekten Punkt: In einer Welt in der man Führerschein und Auto eben nicht mehr von den Eltern geschenkt bekommt sondern lange daraufhin sparen muss, in der Eigenheimerwerb so gut wie unmöglich ist und Familiengründung ohne Aussicht auf Verarmung im Alter – vor allem für Frauen – utopisch ist, was bleibt denn den jüngeren Generationen anderes als kurzfristiger Konsum? Woraufhin soll man sparen, wohin sich orientieren nun da Autokraten und Despoten die Welt übernehmen, alte weiße Männer die Emanzipation rückabwickeln, Trans- & Homophobie zu Must-haves in den neuen sozial-skills zählt und KI Einzug hält in die Kriegsführung und ach ja, Krieg in Europa wieder vor der Haustür steht. Ich denke nicht, das Ihre jüngeren Kolleg*Innen finden, dass Sie und andere Boomer eine gute Welt hinterlassen haben.
Kommentar gekürzt. Bitte halten Sie sich an unsere Vorgaben.
Die Moderation
zum Beitrag07.09.2025 , 20:30 Uhr
„. Ein Femizid im eigentlichen Sinn ist das außerdem nicht, das ist eine Beziehungstat an Familienangehörigen“ Soso… „Beziehungstat“… oder nicht doch „Familiendrama“, vielleicht „das blutigen Ende einer Ehe„ oder „familiäre Tragödie“? Nein, es ist ein Femizid und dazu noch ein Kindsmord. Die ständige Weichzeichnung und die Verbrämung der Fakten soll lediglich die Verantwortung vom Täter auf die Umstände verlagern, und zeigt damit nur den strukturellen Täterschutz männlicher Gewalt gegen Frauen auf. Auch sorgt eine derartige Berichterstattung, in der von vermeintlichen einzelnen „Beziehungstaten“ die Rede ist, bei Rezipienten eher für den Eindruck, die Schuld liege beim Opfer statt dem Täter, was Victim-Blaming Tür und Tor öffnet. Name it: bei täglich einer toten Frau in D sind das Femizide!!!
zum Beitrag07.09.2025 , 10:52 Uhr
Pointiert und faktisch… D’accord!
zum Beitrag07.09.2025 , 10:47 Uhr
Sie haben völlig recht und auch ich bedaure die Spaltung aber eine berechtigte Frage bleibt: Wer hat sie denn gemacht, die jahrzehntelange Klientel-Politik die uns das „Jetzt“ eingebrockt hat? Sicher nicht Gen Y & Z.
zum Beitrag07.09.2025 , 10:36 Uhr
Also in maroden Schulen und einstürzenden Brücken sehe ich jetzt keine „extrem“ aufgebaute Infrastruktur.
Stark geworden ist die AFD seit 2017 im Übrigen bei den mittleren Jahrgängen (35-59 Jahre)…
www.bpb.de/themen/...lerschaft-der-afd/
in die Bundestage kam sie also schon vor Jahren durch die heutigen Boomer, da ist es etwas kurzsichtig auf die Ergebnisse des letzten Jahres zu schielen, um das Elend den Jungen in die Schuhe zu schieben.
„Öffentliche Verwaltung stellte Personal zur Verfügung, um im Osten öffentliche, demokratische Strukturen aufzubauen. Das Geld, das für den Aufbau Ost geflossen ist, stand nicht doppelt zur Verfügung.“
Tja, wäre das nötig gewesen, wenn nicht die Treuhand aus dem Westen den Raubbau *pardon* Ausverkauf *räusper* was auch immer für eine Zirkus in Ostdeutschland betrieben hätte…?
Ich empfehle Vorsicht mit dem Wörtchen Wahrheit, ist auch nur ‘ne subjektive Marke im Mahlstrom der Geschichte.
zum Beitrag07.09.2025 , 10:18 Uhr
Klare, harte und wahre Worte 💪
zum Beitrag07.09.2025 , 09:58 Uhr
Wahre & wichtige Worte, Dank dafür. Vielen Ansichten werden hier sehr subjektiv tradiert. Boomer, die beigetragen haben zum demografischen Wandel und den Geburtenrückgang mit verursacht haben, dabei wenig für die Stärkung von Familien, vor allem Frauen im Arbeitsleben getan haben und sich nun beleidigt in die Leberwurst zurückziehen, weil die Reflektion schmerzhaft sein könnte. Im selben Atemzug, wie den jungen vorgeworfen wird, eine Kindheit genossen zu haben – warum auch nicht, ist das nicht die Pflicht von Eltern – wird die Zukunft der Kinder der eigenen Bequemlichkeit geopfert, weil die Folgen des eigenen Konsums, der liberalen Freiheiten und des defizitären Kapitalismus und die Wachstumslüge nicht gesehen werden will, während man mit der AIDA über die leergefischten Meere und um Ölfelder leckgeschlagener Tanker schippert. Alles sehr seltsam… 🤔
zum Beitrag07.09.2025 , 09:41 Uhr
Na das nenn ich mal kognitive Dissonanz. Sie übersehen da ganz augenscheinlich bei Ihrer Milchmädchen-Rechnung, dass vor 40 oder auch nur vor 20 Jahren, der Anteil der jungen Wähler*Innen wesentlich größerer war aber das Verhältnis kippt: Die wenigen jungen Generationen stehen aktuell mit lediglich 34,05 % den 45+ Jährigen gegenüber, die mit üppigen 65,95 % die Politik dieses Landes gestalten.
de.statista.com/st...en-bundestagswahl/
Wie bereits oben und von vielen andere beschrieben, machen Alte Politik zu ihrem eigenen Nutzen und mit Folgen, die sie nicht mehr ausbaden müssen. Das ist ein Fakt!
zum Beitrag07.09.2025 , 09:00 Uhr
100% Zustimmung 👍
zum Beitrag07.09.2025 , 08:44 Uhr
Danke für die reflektierten Worte 🙏
zum Beitrag07.09.2025 , 08:12 Uhr
D’accord, in allen Punkten. Erschwerend kommt hinzu, dass Boomer gewählt haben, was Sie nicht mehr ausbaden müssen. Einen konjunkturgeschwächten Arbeitsmarkt der eben nicht den AG’s den roten Teppich ausrollt sondern mit 1-Jahres-Verträgen verunsichert. Ein Rentensystem dass den jüngeren immer tiefer in die Tasche fasst, so dass bald 20 % nur für Rentenbeiträge drauf gehen, in 2035 werden 50 % !!! Sozialversicherungsbeiträge erwartet. Von dem, was dann vom Lohn übrig bleibt, kann man kaum die Miete und das Essen bezahlen. Bei 0-Klimapolitik und während sich die Boomer in Ihren Pools aalen, dürfen Gen Y & Z mit ihren Kindern durch vertrocknete Wälder spazieren und über die Migrationspolitik denken die Boomer vielleicht dann wieder nach, wenn sie im Seniorenheim über Stunden im eigenen Dreck liegen. Tschüssi Wolkenkuckucksland, hallo Realität.
zum Beitrag31.08.2025 , 06:28 Uhr
Bei mir ist es die rechte Körperhälfte die nach mehr Größe strebt und ist das völlig natürlich, wenn auch ärgerlich zumindest beim Schuh oder Handschuhkauf, dass ein/e Fuß, Hand, Bein, Arm, Brust, Ohr… größer sind als das Pendant. Viel umhergefragt und bemerkt, es geht allen so – also Entwarnung für alle die nach og. Syndromen zum Arzt rennen möchten. Ebenfalls häufig haben Frauen einen bewussteren Umgang mit sich und wissen genauer um die Ungleichheiten Bescheid, Männer achten da wohlmöglich weniger drauf und haben erst nach meinen Studien eine Blick dafür.
zum Beitrag28.08.2025 , 09:25 Uhr
Ich verstehe die berechtigte Sorge und auch wenn es nur eine Momentaufnahme ist, so kann ich zumindest aktuelle Befürchtungen zerstreuen. Hatte letztens das zweifelhafte Vergnügen, ein KI eingelesenes Hörbuch zu konsumieren, bei dem sich die KI erst später entpuppte, denn vorgestellt wurde es von einem bekannten Audioverlag mit der menschlichen Stimme eines bekannten Hörbuchsprechers, das sich aber von Kapitel zu Kapitel als akustische Herausforderung enthüllte. Unabhängig von dem bereits genannten Mankos der völligen Tonlosigkeit und des fehlenden Gefühls bis hin zu falschen Betonungen oder eigenwilliger Widergabe von Eigennamen, trumpfte diese Hörbuch mit streckenweisem Switch ins Japanische oder Französische auf, um dann die Geschwindigkeit zu drosseln oder zu potenzieren. Da sich dann noch nicht mal Zeit genommen wird, den von KI produzierten Quark auf Haltbarkeit zu prüfen werden die Hörer*Innen wohl vorerst ausbleiben.
zum Beitrag28.08.2025 , 07:57 Uhr
„Gegen den 22-jährigen Tatverdächtigen wird auch wegen einer Vergewaltigung und eines weiteren sexuellen Übergriffs in Amsterdam ermittelt.“
Tatsächlich, wie kommt es dann dass er auf freiem Fuß ist und nun das dritte Opfer zu beklagen ist? Das sind dann wohl die Folgen eines Täter schützenden Systems.
„Zahlreiche Reaktionen zeigten Unverständnis darüber, dass eine 17-Jährige spät nachts alleine mit dem Fahrrad eine entsprechende Strecke zurücklegt.“
Klassisches Victim Blaming, warum sollte sie auch nicht nachts mit dem Fahrrad nach Hause fahren, ein Privileg das so viele Männer unbehelligt genießen…
zum Beitrag28.08.2025 , 07:46 Uhr
„Wo sind die Titelblätter, die investigativen Fragen, die öffentliche Empörung?“
Die konzentrieren sich leider bei völlig nichtigen Themen, wie längst überfälligen Straßenumbenennungen.
„Warum braucht es Stimmen aus dem Ausland, um hier einen Diskurs zu starten, der längst überfällig ist?“
Weil der Alltagsrassismus in D so tief verwurzelt ist, dass er sich ungeniert selbst durch die Kommentarspalten vermeintlich linker Tagesblätter trollen kann.
„Wie sähe die Berichterstattung aus, wenn Rahma weiß gelesen worden wäre?“
Vermutlich etwas aufgeregter, aber nächste Woche schon wieder vergessen. Damit möchte ich auf gar keine Fall das alltägliche Erleben von nicht weiß gelesenen relativieren, ich habe Emilia Roig gelesen & weiß, dass sich Diskriminierung potenziert umso dunkler der Teint – aber im Grunde genommen sind wir alle „nur“ Frauen. Der Backlash zeigt deutlich, Gewalt gegen Frauen, Femizide, die „Ohnmacht“ der Politik gehen Hand in Hand & zeigen auf, in der hegemonialen Androkratie sind Frauenleben einfach nicht von Interesse. Mein Mitgefühl für alle Opfer & danke für Ihren Aufschrei & Ihren Kampf.
zum Beitrag27.08.2025 , 14:55 Uhr
Ich hoffe, Sie auch ☺️
zum Beitrag27.08.2025 , 07:19 Uhr
Jepp, und es geht ums Glashaus und die Steine 😉
zum Beitrag26.08.2025 , 17:36 Uhr
Danke 💐 für ein wahres, unkapriziöses Wort ohne defensive Exzesse ☺️
zum Beitrag26.08.2025 , 17:29 Uhr
Tja, ja so sind sie, die ganz normalen Männer. Feminismus darf schon sein, aber dann doch bitte in dem richtigen Ton. Zwischen souverän und verbiestert sind Frauen zu keinerlei Schattierungen fähig während Männer bekanntlich über eine Fülle manierlicher Umgangsformen verfügen. Dennoch scheint Ihnen nicht bewusst zu sein, dass es schlicht von Rücksichtslosigkeit zeugt, anderen den Anblick der eigenen Nacktheit aufzudrängen. Und natürlich sehe ich regelmäßig Frauen die ihre Oberbekleidung in der Öffentlichkeit lupfen… weil da ja nicht sofort eine Anzeige wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses ins Haus fällt. Den dezenten Hinweis auf die Mittelalten missverstehend, sich schnaufend echauffieren wie so viele hier, entgeht, dass die Autorin lediglich darauf anspielt, dass sich jüngere Generationen nicht überall entblößen müssen. Wer will schon wie Putin auf dem echten Esel durch die Gegend eiern. Schön wären „No Shirt, No Service“ Schilder wie früher in den Staaten, denn obwohl mittelalt scheint der Knigge gänzlich unbekannt und werden schlicht die männlichen Privilegien zur Schau getragen… naja offenbar doch der ganz NORMALE Wahnsinn 🤭
zum Beitrag26.08.2025 , 16:31 Uhr
Bedauere, Ihre mangelnde Empathie für marginalisierte Gruppen und Verständnisoverkill für Leute, deren Straße dann halt ’nen anderen Namen hat, bekomm ich einfach nicht unter einen 🎩 Dafür brauchts vermutlich auch etwas mehr moralischer Tiefe als in einen 🥄 passt.
zum Beitrag25.08.2025 , 20:29 Uhr
Übrigens: einem entgegenkommenden Mann nicht ausweichen führt in 90% der Fälle zur Kollision - langjährige eigene Statistik.“
100% Zustimmung, nachdem mir bewusst wurde, dass mir das Trottoir ebenso zusteht wie dem entgegenkommen Y-Chromosom – und ich nicht mehr in die Hunderinne springe – mehren sich die Kollision und natürlich in Anbetracht der körperlichen Dominanz des Gegenüber meine Schulterblessuren. Dennoch ist es das wert, das Reiben der männlichen Schulter (als wenn ich da wirklich einen Schaden anrichten könnte), der irritierte bis wütende Blick und das Hinterherrufen von Körperteilen was eindrucksvoll zementiert: Männer sind sich ihrer Privilegien noch nicht einmal bewusst, konfrontiert frau sie mit der fragwürdigen Existenz dieser, wird sie zum Angriffsziel.
zum Beitrag25.08.2025 , 20:08 Uhr
Whataboutism der zu erwarten war 🤦
zum Beitrag25.08.2025 , 19:58 Uhr
Danke 🙏 tut über die Maßen gut, dass diese Perspektive mal von einem Mann eingenommen und wiedergegeben wird, so einigen Quadratschädeln hier scheint die 24/7 Angst nicht bewusst zu sein, die Frauen alltäglich in der Öffentlichkeit erleben und aushalten müssen.
zum Beitrag25.08.2025 , 19:55 Uhr
"Der entscheidende Unterschied hierbei ist, dass Frauen sowas mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht machen würden." Die machen dafür andere Sachen. Haben Sie schonmal in einem Regionalzug den Zustieg einer Truppe angeschickerter Kegelschwestern oder eines Grüppchens weiblicher Schlagerfans auf dem Weg zu einem in der Nähe gelegenen Konzert?“
Echt jetzt?
taz.de/Uebergriffe...2BFans%2Bim%2BZug/
taz.de/Auf-dem-Weg...%2Bnach%2BCottbus/
Selber mehr als einmal Betroffene von zum Teil harten Übergriffen wünschte ich mir des Öfteren Kegelschwestern statt Testo-Clowns im Zug.
zum Beitrag25.08.2025 , 19:39 Uhr
„Ich habe an keiner Stelle auf den Inhalt von Wiki verwiesen…“
Na dann schauen Sie doch nochmal in Ihren Beitrag von 21:58 Uhr am 22.08. Überblick behalten ist auch ziemlich hilfreich, darüber hinaus sehe ich bei Ihnen auch einige ganz eigene rhetorische Mechanismen… so agree to disagree. Schönen Abend noch 😇
zum Beitrag25.08.2025 , 19:19 Uhr
Das schließen Sie woraus und was sagt uns das nun? 🤷♀️
zum Beitrag25.08.2025 , 18:57 Uhr
Bedaure, Entscheidungen die Gruppen marginalisieren und diskriminieren sollten zuallererst von diesen Gruppen entschieden werden, das ist es ja, was die menschliche Zivilisation endlich nach vorn bringen würde. Nach Ihrem de Gusto hätten wir noch heute Sklavenhandel und kein Frauenwahlrecht, waren ja immerhin nur Minderheiten. Ich hoffe Sie merken, dass dies zu kurz gedacht ist…
zum Beitrag24.08.2025 , 21:46 Uhr
Interessanter Gedanke, oder? Dass ein Mann sich mal genötigt sieht, weil eine Frau ihren Raum behauptet… wo es doch in der Realität bei tausenden Begegnungen umgekehrt ist und Männer noch nicht einmal die Nötigung bemerken, die sie andere zumuten.
zum Beitrag24.08.2025 , 21:29 Uhr
Jepp, während besagte Teile ungeniert selbiges den anderen vorwerfen, immer bemüht in die Opferrolle zu schlüpfen, Diffamierung & Gaslighting zu betreiben damit sich eine vernünftige Debatte völlig zerfranst, am Ende weiß keiner mehr, worum es eigentlich ging und das verbuchen solche dann als Sieg. Dabei wie immer nicht begreifend, dass es auf einem verbrannten Schlachtfeld keine Sieger gibt.
zum Beitrag24.08.2025 , 21:09 Uhr
Große Worte für jemanden der beim Gender Thema hier an anderer Stelle über die woke Bewegung schimpft, so leben und bewegen wir uns alle mit den Begrifflichkeiten und vielleicht bellt der getroffene Hund auch einfach.
zum Beitrag24.08.2025 , 11:41 Uhr
Das war längst überfällig und ist nur zu begrüßen, wenn der Entwurf durchgeht… mal schauen, ob das im männlich dominierten Bundestag klappt.
„Auch solle der Strafrahmen für Verstöße gegen das Gewaltschutzgesetz erhöht werden, von einer Geldstrafe oder höchstens zwei Jahren Freiheitsstrafe wie bislang auf eine Geldstrafe oder bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe.“
Besonders hohe Geldstrafen, welche wiederum in Gewalt-Präventionsschutz-Projekte fließen könnten, wären dann hoffentlich eine hinreichende Abschreckung. Falls das nicht hilft, muss wohl eine psychologische Begutachtung über Sozialverträglichkeit entscheiden 😔
zum Beitrag24.08.2025 , 11:09 Uhr
Ein Bild das zumindest von vielen Historikern die sich eindringlich mit der Person Amos beschäftigt haben, sowie Institutionen an denen er lehrte… haben sich Ottmar Ette, Jacob Mabe, Burchard Brentjes, Stefan Knauß, Louis Wolfrandt, Tim Hofmann, Jens Eberhardt und viele weitere geirrt und nur der zweifelnde Thomas Sandkühler liegt richtig… sehr unwahrscheinlich. Das Wiki-Durcheinander resümierend: Sie verweisen auf Wikipedia, ich lege dar wie falsch diese Daten sein können und nun fällt ihr Zitieren von Wikipedia auf mich zurück? Nachdem Sie selber völlig richtig feststellen, dass dort Geschichtsklitterei betrieben wird… na dann wären wir uns ja in dem Punkt einig. Danke für den Tip, kleiner Tip von mir
www.ardaudiothek.d...:d223c352027c8c67/
Gut recherchierte investigative Arbeit zum Rechtsruck im deutschen Wikipedia.
zum Beitrag24.08.2025 , 09:16 Uhr
Wichtiger und in seiner bedrückenden Eindringlichkeit erschreckender Artikel, dennoch Dank dafür, denn zu 99% ist er auch meine Realität. Männer sind sich gar nicht bewusst, inwiefern sie übergriffig und Täter sind und oftmals von Frauen als Gefahr gescannt werden, der es aus dem Weg zu gehen gilt. Ich vermisse ein bisschen die Corona Zeiten als alle auf Abstand gingen und beim Anstehen vor der Bustür sich keine widerlich schwitzende Hand über meine legte wenn ich mich an der Haltestange festhielt oder beim Sitzen auf den U-Bahn Bänken die Enge genutzt wurde, um an meinem Schenkel rumzugrabbeln. Und selbst wenn das optische Erscheinungsbild derart antifeminin und unscheinbar gestaltet wird bewahrt frau das nicht vor den Hardcore Widerlingen: die auf der Straße entgegen kommen, ihren Blick abwechseln zwischen Augen und meinem Schritt taxierten um in dem Moment an dem wir uns kreuzen hörbar schnaufen einatmen dass Hannibal Lecter vor Stolz erblasst wäre.
zum Beitrag24.08.2025 , 09:03 Uhr
Gefällt mir 🤭 möglicherweise je nach Zusammensetzung der Müsligruppe, spielte auch ein Schuss Platzhirsch-Gehabe in das befremdliche sich zur Schau stellen in Privatgärten hinein, aber im Grunde ist es egal. Vermutlich ist Männern nicht mal mehr bewusst und es so alltäglich dass man überall an den Hydranten pinkelt egal was die Intention war.
zum Beitrag24.08.2025 , 08:19 Uhr
Nicht zwangsläufig, immerhin leitet sich der Begriff Baby-Boomer aus der Masse der Geburten während eines bestimmten Jahrgangs ab, das an sich ist erst mal nichts diskriminierendes. Und selbstredend haben die Boomer in Ihrer Jugend auch politische Ideale vertreten nur leider und mit dem Älterwerden, sind sie weniger geneigt, politisch notwendige Veränderungen für gesellschaftlichen Frieden, und das Inkludieren von marginalisierten Gruppen sowie die dafür erforderlichen Denkmuster zuzulassen. Das ist ein bedauerlicher Fakt der sich evident in den Wahlergebnissen niederschlägt. Ich werte nicht alle Boomer ab, es gibt Ausnahmeerscheinungen, aber ein gros verhält sich leider sehr rückwärtsgewandt. Und wenn sie sich von meinen Worten getroffen fühlen, so ist möglicherweise was dran worüber es nachzudenken lohnt 😊 Dennoch danke für den Hinweis 👍
zum Beitrag24.08.2025 , 08:06 Uhr
Oh bitte schauen Sie nicht im, von rechten Gedankengut durchseuchtem deutschen Wikipedia, wie der mehrepisodige gut recherchierte Podcast „Sockenpuppenzoo“ kürzlich aufdeckte. Schauen Sie lieber hier
lernen-aus-der-ges...einquartiert%20war
zum Beitrag24.08.2025 , 08:05 Uhr
„Aber darin stimmen wir wahrscheinlich überein.“ Durchaus, ich wollte auch nur ergänzen, denn leider werden aus eurozentrischer Sicht dann auch Ethnien übersehen. Wie bei den „Indianern“ die weder Inder waren noch ein einheitliches Volk sondern sich aus verschiedenen Stämmen zusammen setzten.
zum Beitrag23.08.2025 , 18:01 Uhr
„Abgewogen werden muss die Gefahr an einem Schimpfwort festzuhalten gegen die Gefahr historisches Unrecht, das ja (jedenfalls an den Betroffenen selbst) nicht wieder gutzumachen ist, auch noch unsichtbar gemacht wird. Dies ist m.W. jedoch geschehen, weshalb auch ein Personenname die Straße zieren wird.“
Schon richtig, aber das entscheiden die betroffenen marginalisierten Gruppen und nicht die, die aus Bequemlichkeit oder aus rassistischen Gründen die Änderung verweigern. Genauso entscheiden nicht „Neuronormalos“ ob es ok ist, Autisten als Psychos oder Schizos zu bezeichnen und Männer diktieren nicht Worte wie *otze oder Bitch als für Frauen tauglichen Sprachgebrauch.
„Was die Apotheken angeht: … anderen Kulturen zu lernen und sich selbst zu verändern als auch des Drangs, sie zu unterdrücken und sich anzueignen.“ Auch wieder wahr, danke, die kulturelle Aneignung hatte ich übersehen.
zum Beitrag23.08.2025 , 17:45 Uhr
Hmmm… mansplaining? Na dann üben Sie sich doch bitte gern in den so erklärten Idealen und akzeptieren meine Meinungsfreiheit. Danke 😉
zum Beitrag23.08.2025 , 13:24 Uhr
Für mich IST Realsatire, dass Sie im Kontext von Rassismus einen Wikipedia Artikel zitieren, wenn doch nach dem gut recherchierten mehrteiligen Podcast „Sockenpuppenzoo“ klar ist, dass das deutsche Wikipedia durchdrungen ist von rechtem Gedankengut, da viele Einzelakteure diffizile Geschichtsklitterei betreiben.
So „kam“ Anton Wilhelm Amo nicht aus Afrika sondern wurde versklavt und er verdankte es seinem eigenem Intellekt, dass seine Besitzer mit seiner Geistesleistung experimentierten, um zu schauen, wie schlau so ein "Mohr" wirklich ist und werden kann.
www.amo.uni-halle.de/
www.deutschlandfun...fklaerers-100.html
Der dennoch Zeit seines Lebens xenophoben Übergriffen ausgeliefert war und schließlich doch lieber wieder nach Hause zurückkehrte um seinen Lebensabend als Eremit zu beenden.
zum Beitrag23.08.2025 , 12:59 Uhr
Danke auch an dieser Stelle fürs Gegenhalten bei den übermäßig tendenziösen Ansichten 👍
zum Beitrag23.08.2025 , 12:57 Uhr
D’accord, ich verstehe dieses fortwährende rückwärtsgewandte Festhalten an wirklich falschen Denk- und Handlungsweisen unter dem Deckmäntelchen der Tradition ebenfalls nicht, vermute das ist so ein Boomer-Ding. Der Kopf ist doch rund damit das Denken die Richtung ändern kann. 😊
zum Beitrag23.08.2025 , 08:14 Uhr
Die Straße erhielt Ihren Namen aufgrund preußischer Sklavenbestellung von „Hof-“, „Leib-“ und „Kammermohren“, also Akfrikaner*Innen die zB. als Musiker*Innen zu dienen hatten. Als „Mohren“ wurden sie vor allem für Repräsentationszwecke missbraucht. In exotischen Fantasiekostümen hatten sie Genussmittel & Kolonialwaren zu servieren, auf Wagen & Kutschböcken zu sitzen, dem Heer laut musizierend voranzumarschieren. Diese entführten und entwurzelten Kinder und Jugendlichen sind im Gebiet um die heutige „Mohrenstraße“ angesiedelt worden.
lernen-aus-der-ges...einquartiert%20war
Sicherlich brachten islamische Mauren medizinischen Fortschritt im Mittelalter nach Europa, aber wenn Begriffe verletzende Konnotationen auslösen, dann finde ich die Umbenennung richtig und wichtig und Diskriminierung, Scheuklappen, Unwillen und Änderungsverweigerung bei so vielen privilegierten und nicht marginalisierten Taz Lesern überaus befremdlich.
zum Beitrag23.08.2025 , 07:22 Uhr
Die ethnischen Gruppen, welche als Zigeuner bezeichnet wurden, sind neben Sinti, Roma, noch Lovara, Kalderasch, Lalleri, Manouche, Jerli und Jenischen.
cdn2.vol.at/2006/0...Sinti_und_Roma.pdf
zum Beitrag23.08.2025 , 07:05 Uhr
Wie überaus lästig, dass die rechten Tendenzen von der Taz goutiert mal wieder zuhauf ihren Niederschlag in den Kommentaren finden, mal schauen, ob Vorwärtsgewandte auch ihre Berechtigung haben. So ist der „Mohr“ durchaus ein belasteter diskriminierender Ausdruck und selbst wenn der Begriff veraltet & kaum verwendet, so trifft er POC’s denen es ein Anliegen war, das rassistische Erbe dieser Straßenbenennung positiv umzuwandeln. Basta! Die Swastika an sich ist auch kein fragliches Symbol, der Kontext macht die Problematik da sie von den Nazis übernommen wurde. Zu keiner Zeit wurden mit „Mohren“ Heilige oder Könige bezeichnet, die Straße erhielt ihren Namen nach den versklavte Afrikaner*Innen, die idR als „Hof-“, „Leib-“ und „Kammermohren“ bzw. als Musiker zu dienen hatten. Als „Mohren“ wurden sie vor allem für Repräsentationszwecke missbraucht. In exotischen Fantasiekostümen hatten sie Genussmittel & Kolonialwaren zu servieren, auf Wagen & Kutschböcken zu sitzen, dem Heer laut musizierend voranzumarschieren.
lernen-aus-der-ges...einquartiert%20war.
zum Beitrag22.08.2025 , 08:58 Uhr
„Der Besitz gilt seither nicht mehr als Verbrechen, sondern als Vergehen.“ Korrekt allerdings aus nachvollziehbaren Gründen, die der Artikel leider entbehrt, zumal die Bewertung als Verbrechen auch erst 2021 eingeführt wurde & seither zu mehr Problemen & Straffälligkeit der falschen Personen führte. Nach der Änderung 2021 wurden zB. Lehrer, die Fotos zur Beweisaufnahme von Gewaltanwendungen an Kindern, oder Eltern in einer Chatgruppe, die sich gegenseitig warnten & entsprechende Bilder austauschten, bereits strafbar wegen Besitzes dieser Bilder – die eigentlich entstanden bzw. verbreitet wurden zum Schutz der Kinder. Das machte die Anwendbarkeit der Änderung schwierig. Technisch gesehen unterscheiden sich die Begriffe lediglich in der Höhe der Mindeststrafe, die aber bei einem Verbrechen ein Jahr verlangt & somit jede*n Lehrer*In oder Eltern zu Unrecht übermäßig hoch bestraft. Bei einem Vergehen kann das Verfahren eingestellt werden, bei einem Verbrechen hingegen nicht. Natürlich ist es über die Maßen bedauerlich, dass die unmögliche justiziable Lage, Pädophilen Raum bietet, daher darf es nicht an der gründlichen Verfolgung mangeln. Nur leider ist D offenbar auch da Klassenletzter.
zum Beitrag21.08.2025 , 08:05 Uhr
Ja, die Einigkeit wenn es um den Bückling vor der rechten Blase und zu Gunsten des Macht Erhalts geht, ist immer wieder bedauerlich.
zum Beitrag19.08.2025 , 08:37 Uhr
An dem Werk ist überhaupt nichts „umstritten“, es hat seine Legitimität und seine Berechtigung zumal sexualisierte Gewalt wieder zunimmt. Der Senat hat nur keine Lust auf Beef mit der japanischen Regierung, die keinerlei Berechtigung hat, Berlin vorzuschreiben, welche Mahnmale wir wo hinstellen.
zum Beitrag17.08.2025 , 09:20 Uhr
„Die "betroffene" Frau scheint es jetzt auch nicht gestört zu haben.„
Und wie kommen Sie jetzt wieder darauf, ebenfalls ein Konstrukt Ihrer Phantasie? Wenn Sie die Medien gründlicher verfolgt hätten, wüssten Sie das es mehrere Zeugen gegeben hat, die der BETROFFENEN Frau beistehen mussten. Ein sachlicher Diskurs ist nur möglich wenn man alle Aspekte berücksichtigt und nicht Ausblendet, was man zur eigene Urteilsfindung als störend empfindet. Unter solchen Bedingung kann eben kein realitätsnahes Mindset entstehen und festigen sich Vorurteile die Sie leider eindrucksvoll demonstrieren, indem Sie ableugnen, dass es überhaupt eine Betroffenen und ein Vergehen gab.
zum Beitrag15.08.2025 , 20:40 Uhr
Stimmt, wobei Kali meiner Erinnerung nach das dunkle Gegenstück zu Shakti war, und Shakti wiederum ein zusammengesetztes Konzept aus mehreren weiblichen Gottheiten darstellt, die den jeweiligen männlichen Göttern gegenüber gestellt sind. Die Hindus haben’s nicht leicht, für jeden Tag des Jahres eine*n andere*n Gött*In 😀
zum Beitrag15.08.2025 , 20:30 Uhr
Ja danke Herr Oberstudienrat für diese völlig unnützen Ausführungen, da es sich bei M.K. weder um ein Versehen noch um einen Handkuss handelte, sondern die Aussage lediglich einen Ausrede ist. Sie wissen schon, der Teufel und die Großmutter.
Wir kommen nun zu den Fakten: Kunze hat eine Frau belästigt, indem er ihren Finger in den Mund genommen hat und sich ihr später in einer Hotellobby weiterhin aufgedrängt hatte, so dass andere dazwischen gehen mussten.
Nix mit Wertschätzung oder Ehrerbietung, auch nix mit dargereichter Hand, geschweige denn angedeuteter Kontakt, denn tatsächlich steckte er sich ihren Finger in den Mund und rückte ihr im Lauf des Abends weiterhin auf die Pelle. Daher auch für die größten „Traditionalisten“ in aller Deutlichkeit, das ist derbste sexuelle Belästigung, aber selbstredend sind Täter rhetorisch bewandert solchen Situationen zu begegnen, zumal es nicht das erste Mal zu sein scheint, und werden bei sowas eloquenter als bei dem Eheversprechen oder der Grabrede auf Vati.
zum Beitrag15.08.2025 , 20:07 Uhr
Wow, mächtig viel Phantasie, muss ja nicht das Schlechteste sein 😉 Gut dass Sie viele Fragezeichen verwendet haben, die bekommen Sie gerne alle zurück: Wie kommen Sie denn darauf???
zum Beitrag15.08.2025 , 19:58 Uhr
Weil wir eben doch nur Tiere sind, deren bisschen Vernunft und Wissen um ihr Ableben sie nicht daran hindert, mit Volldampf in die Apokalypse zu rennen, dabei jeden und alles mit sich ziehend. Insofern haben wir vermutlich nicht einmal die Bezeichnung Tiere verdient, den selbst die verhalten sich „humaner“. Aber ja, schlussendlich tut man der Nachwelt ein Gefallen wenn man als Wurmfutter endet, vielleicht adelt das den Menschen noch am meisten 😇
zum Beitrag15.08.2025 , 08:02 Uhr
Ich wollt’s nicht sagen, danke dass Sie es getan haben.
zum Beitrag15.08.2025 , 07:36 Uhr
Von einem gesunden Körper kann schon lange nicht mehr die Rede sein, wenn der Mensch selbst nach seinem Ableben als Sondermüll gelabelt werden müsste. So stellen Zahnfüllungen, giftige Knocheneinlagerung und Medikamentenreste, sowie Firlefanz im Sarg oder Grabbeigaben eine Umweltlast dar, sowohl für den Weg durchs Krematorium als auch bei einer Erdbestattung.
www.spiegel.de/wis...-0000-000013687807
zum Beitrag14.08.2025 , 20:16 Uhr
Ach wenn sich die Polizei doch mit wirklich ernsten Bedrohungen für Bürger*Innen auseinandersetzen würde, wie Neonazis, die über mehrere Bundesländer hinweg friedliche CSD Demonstranten verfolgen und in Berlin dann noch ein paar Journalist*Innen zusammen treten.
taz.de/Rueckreise-...%C3%BCtzt%2Bnicht/
zum Beitrag14.08.2025 , 15:40 Uhr
Dabei fällt mir doch noch ein, Unwetter hatten früher auch Frauennamen und das war sicher nicht als Verehrung gedacht 😉
zum Beitrag14.08.2025 , 15:39 Uhr
Den ´ setzen Sie vor dem e, dann kommt der ´ aufs e:
é Voilà 😀
Ich schätze, es reicht einfach eine unglaubliche Leseratte zu sein, aber wenn Sie sich wirklich fürs Thema interessieren, kann ich noch „Backlash - Die neue Gewalt gegen Frauen“ von Susanne Kaiser empfehlen.
zum Beitrag14.08.2025 , 15:24 Uhr
Mir drängt sich eher der Verdacht auf, dass ein wegen seiner Entgleisungen bekannter Politiker, mal wieder zu tief ins Glas geschaut hat und mehrfach die Grenzen einer Frau missachtet hat. Das ist ein klarer Fall von sexueller Belästigung eingebettet in Machtmissbrauch. Zumindest hat er den angerichteten Schaden für die Frau, seine Fraktion, die Politik im allgemeinen erkannt und das einzig richtige getan: sich entschuldigt und zurückgetreten. Ich würde ja noch eine Runde durch die AA’s empfehlen, wobei sich das erst „A“ vermutlich erübrigt, nachdem er im Vollsuff vorm Landtag referierte.
zum Beitrag14.08.2025 , 15:17 Uhr
M.K. hat sich stark alkoholisiert an einer Frau vergriffen und sie im Anschluss weiterhin bedrängt, so dass andere dazwischen gehen mussten. Bekannt ist er für ausufernden Alkoholkonsum & eine vernebelte Rede im Landtag (2017), sowie das Auffinden seiner völlig desorientierten Person in einer Hotellobby anlässlich des Europa Ausschusses in Malta (2016).
gruene-jerichower-...fall-in-magdeburg/
„unter starkem Alkoholeinfluss eine Mitarbeiterin einer anderen Fraktion sexuell belästigt und später in den Räumlichkeiten eines Hotels in der Nähe des Domplatzes weiter bedrängt, sodass andere Teilnehmer dazwischen gehen mussten.“
meetingpoint-jl.de...erste-konsequenzen
„am Donnerstag (12.06.2025), eine Frau sexuell belästigt. Wie die Volksstimme berichtete, soll Kurze den Finger einer Frau in den Mund genommen haben … Markus Kurze soll laut Augenzeugen stark alkoholisiert gewesen sein.“
dubisthalle.de/sex...ig-und-nicht-genug
zum Beitrag14.08.2025 , 14:58 Uhr
Werte Zonen Gabi, sämtliche körperlichen Annäherungen die nicht die Zustimmung des Gegenüber haben, sind Übergriffe und das ist auch gut so. So stärkt man sexuelle Selbstbestimmung und keine Populisten. Traurig genug das in einer vermeintlich zivilisierten Gesellschaft juristische Grundsätze wie „Nein heißt Nein“ definiert werden müssen, damit klar wird, was eine Grenzüberschreitung ist. Auch das reichte offenbar noch immer nicht, und da Täter sich dann auch gern an der vor Angst erstarten und stummen Frau vergreifen – weil sie hat ja nicht Nein gesagt – noch der Grundsatz „Nur ja heißt Ja“ hinterhergeschoben werden muss. Es geht um Konsens, gerade auch in Zeiten in denen Frauen mit Vorliebe zu Tausenden betäubt werden, um auch wirklich jede Schandtat begehen und gleich noch nebenbei ein paar Videoclips für die Homies machen zu können. Im Übrigen küssen Sie in manchen Ländern, in denen Männer sich küssend grüßen eine Frau, werden Sie abgemurkst… nur mal so zum Thema Tradition und Respekt.
zum Beitrag14.08.2025 , 11:53 Uhr
Gehaltvolles fehlte vielen daher mein Buchtip, durch den sich keiner persönlich angegriffen fühlen sollte. Da ich Zynismus für das einzig wahre (Über-) Lebenselixier halte, trifft Ironie auf fruchtbaren Boden & kenne ich die Bedenken. Als Frau 80- 😉 und mit weniger privilegierten Grundvoraussetzungen als die andere Hälfte der Weltbevölkerung, blicke ich natürlich aus einer anderen Perspektive auf die Gesellschaft & vertrete (nicht selten vehement) Standpunkte, die der Moderation bestimmt oft übel aufstoßen – geschweige denn vielen männlichen Foristen 🤭 Anderseits kann auch ich nicht schweigen & sage mir, dass wird die kritische, freie TAZ, die sich gegen Diskriminierung und für Verteidigung von Menschenrechten einsetzt, doch hoffentlich aushalten 😊🐾 Es darf halt auch nicht vergessen werden, dass im Rahmen des DSA (DigitalServiceAct) weitgreifende Untersuchungen zu Tage gefördert haben, dass Frauen und ihre Meinungen ohnehin schon viel zu selten im öffentlichen Diskurs stattfinden. Daher brennt mir immer das ♥️, wenn ich um jeden Satz ringen muss, während irgendwelche Trolle trumpesken Irrsinn in den Kommentaren verbreiten. Der Dank geht also Retoure für einen angenehmen Dialog.
zum Beitrag14.08.2025 , 09:16 Uhr
„Innenministerin Daniela Behrens … sprach sich gegen eine unabhängige Ermittlungsstelle aus. „Bei aller Tragik des Falles und bei aller Betroffenheit“ werbe sie dafür, „dass man die Polizei und den Rechtsstaat nicht diskreditiert.““
Wenn das Recht durch Beamte & Staatsanwaltschaft diskreditiert wird und wir uns immer öfter in einem willkürlichen Polizeistaat bewegen, sind unabhängige Ermittlungen dringend notwendig. Es fällt sonst immer schwere an „Einzelfälle“ zu glauben.
„Dass es keinen strukturellen Rassismus in der Polizei gebe, zeige laut Behrens unter anderem, dass die Polizei Niedersachsen eine im vergangenen Jahr veröffentlichte Studie zu Diskriminierung in der Polizeiarbeit in Auftrag gegeben hatte. Die Autorin der Studie, die Professorin an der Niedersächsischen Polizeiakademie Astrid Jacobsen, erklärte im Interview mit der taz allerdings, dass es sehr wohl Rassismus in der Polizei gebe. Und sie hat eine konkrete Forderung: eine unabhängige Beschwerdestelle mit Ermittlungskompetenz.“
Keine weiteren Fragen euer Ehren.
zum Beitrag14.08.2025 , 09:05 Uhr
Ich finde es über die Maßen schwierig und bedenklich, dass man sich auf politischer Ebene mit solch trumpesken Menschen und deren Argumenten rumschlagen muss, nur um der Demokratie genüge zu tun, die von diesen selbst Menschen zutiefst abgelehnt wird.
„Diskutiere niemals mit Idioten, sie ziehen dich runter auf ihr Niveau und schlagen dich dort mit Erfahrung.“ (Mark Twain? George Carlin? Yul Brynner? Jean Cocteau? …)
Es ist über die Maßen beklagenswert, dass dank schwindender Mehrheit das AFD-Verbot in immer weitere Ferne rückt.
zum Beitrag13.08.2025 , 20:02 Uhr
Ah ja, verstehe… naja, die guten alten Zeiten, nicht wahr? Na bald haben’s die Rechten ja wieder geschafft. Da ich überhaupt nieMANNden diene, springe ich wenn‘s so weit ist, freiwillig in die Kiste 🤭 Aber was genau ist der Unterschied vom klassischen Patriarchat zum heutigen, mE existiert da keiner…?
zum Beitrag13.08.2025 , 19:56 Uhr
Mir ist schon klar, dass ich gegen die Engstirnigkeit einiger hier nichts ausrichten kann, dennoch lass ich Bodyshaming, Diskriminierung, Ableugnung empirischer Belege, Verweigerung gegen androkratische Strukturen und deren Auswirkungen ganz sicher nicht unkommentiert. Medizinische Ursachen SIND Fakten, gender bias & male gaze SIND Fakten und was Frauen „sollten“… sollten sie selbst entscheiden 😉 Danke für Ihren wertvollen Beitrag 😀
zum Beitrag13.08.2025 , 19:55 Uhr
Nein, keine Sorge… ich erwarte gar nichts mehr von Ihnen. Sie haben bereits an anderer Stelle Ihre augenscheinliche Geringschätzung, Diskriminierung und das Bodyshaming krankheitsbedingt mehrgewichtiger Frauen zum Ausdruck gebracht und sich mE selbst disqualifiziert. Darüber hinaus gebe ich Ihnen Recht, mit Trollen kann man weder diskutieren noch debattieren, sorry ist mir zu trumpesk.
zum Beitrag13.08.2025 , 19:50 Uhr
Jedem Tierchen… na Sie wissen schon. Gesterkamps setzt leider erst beim Nationalsozialismus an, während Pohl beim Urschleim beginnt, ich bin immer gern etwas gründlich 😉 Wo jede*r ansetzt bleibt selbst überlassen, Hauptsache es wird auch wirklich in Materie eingetaucht und nicht in Foren rumgetrollt. Ich wollte selbstredend niemand zu nahe treten, ich schätze jeden Hauch von Ironie und an sich versteh ich die Enttäuschung. Auch ich frage mich bei manchen taz Artikeln, warum, wozu oder was sie eigentlich aussagen wollen. Erst kürzlich referierte ein Autor zu ein und demselben Thema zweimal innerhalb von 2,5 Stunden aber meine Frage nach der Notwendigkeit wurde leider von der Redaktion weggecancelt von daher seien Sie froh, dass Sie kritisieren und stattfinden dürfen.
zum Beitrag13.08.2025 , 19:38 Uhr
👍
zum Beitrag13.08.2025 , 13:07 Uhr
Inwiefern? Sorry, steh da grad auf der Leitung. Die Sichtbarkeit / Objektifizierung weiblicher Körper ist doch von fast keiner Plakatwand wegzudenken…
zum Beitrag13.08.2025 , 10:47 Uhr
„Die ganzen Krankheiten, die sie aufzählen mögen die Wahrscheinlichkeit übergewichtig zu werden erhöhen, sie sind aber nicht die Ursache dafür.“ Beweisen Sie das! Sorry aber mit Kaltschnäuzigkeit & Unempfänglichkeit für empirische Belege & bekanntes Wissen – sowie mangelndes Mitgefühl & geringschätzige Verurteilung kranker Frauen – marodieren Sie durch die Kommentare weil Ihnen die Realität nicht gefällt – in der zu Recht bemängelt wird, was das Patriarchat anrichtet. Überraschung, mir auch nicht, aber ich habe nicht das Privileg abzuleugnen was mich seit meiner Geburt pämpert, denn ich habe kein Zipfelchen und beiße mich durch. Was natürlich mit einem wesentlich schärferen Blick für Gesellschaft, Systeme, Machtgefälle und sonstigen Asymmetrien einhergeht als Ihnen offenbar bewusst, geschweige Sie sich vorstellen können. Ich würd ja weiterdiskutieren, aber dafür müssten Sie mal die Scheuklappen abnehmen, bitte 😀 @ Redaktion: mit Rücksichtnahme auf die Frauen und deren Leiden, welche von dem User QR. diskriminiert werden, bitte ich wiederholt um Freigabe meines Kommentars.
zum Beitrag12.08.2025 , 21:35 Uhr
„Rolf Pohl, Sozialpsychologe an der Universität Hannover, betrachtet Rechtsextremismus, Autoritarismus und Antifeminismus als Resultate einer gekränkten Männlichkeit.“
Der Autor Rolf Pohl „Feindbild Frau – Männliche Sexualität, Gewalt und Abwehr des Weiblichen“? Das allerdings ist ein umfangreiches, gut recherchiertes und ausgearbeitetes Werk, dass ich jedem enttäuschten Kommentierenden, dem hier zu wenig Kartoffeln in der Suppe sind, wärmstens empfehlen kann.
zum Beitrag12.08.2025 , 21:21 Uhr
„wie alle religiösen Ideologien, faschistisch, phallokratisch und frauenfeindlich“.
Stimmt doch 🤷♀️ Chapeau für den Mut 🎩
zum Beitrag12.08.2025 , 16:36 Uhr
Nach Belegen schreien und sie dann nicht lesen wollen, sooo führt man eine qualifizierte Debatte 🤭
zum Beitrag12.08.2025 , 06:58 Uhr
D’accord. Nun, ich hab selbst „meinen eigenen Stil“ abgelegt und übe mich in Unsichtbarkeit. Ernst genommen wird frau dann eben nicht im öffentlichen Raum, den kann ich mir nicht aussuchen, muss mich jedoch drin bewegen. Und dieser zeigt eindrucksvoll, wie durchdrungen er von einem patriarchalen Bild auf die Frau ist, die abgetan wird, sobald sie sich diesem Bild wiedersetzt.
zum Beitrag12.08.2025 , 06:53 Uhr
Nein, das nicht. Hygiene ist wichtig und freitags wird gebadet 😀 aber ich entsage dem gesellschaftlichen Druck als Frau auf den ersten Blick erkennbar, geschweige denn augenscheinlich gefällig auszusehen. Das befreit ungemein… ich versuche unsichtbar zu sein, die Kehrseite der Medaille ist wie gesagt, völlige „Standeslosigkeit“
zum Beitrag12.08.2025 , 06:47 Uhr
Ich WEISS 😔
zum Beitrag11.08.2025 , 15:30 Uhr
Schluss mit der Märchenstunde, hier haben Sie Ihre Belege…
„In diversen Lebensbereichen (Arbeit, Bildung, Beziehungen, Gesundheitswesen etc.) wurde dabei eine Schlechterstellung von dicken Frauen im Vergleich zu dicken Männern festgestellt. Dass für diese verstärkte Benachteiligung ästhetische Gründe beziehungsweise die genderspezifischen Rollenerwartungen einer patriarchalen Gesellschaft eine grosse Rolle spielen, zeigt sich unter anderem daran, dass Frauen überproportional von sozialen Sanktionierung für Hochgewicht betroffen sind als Männer, wobei die Diskriminierung dicker Frauen in einem wesentlich tieferen BMI-Segment beginnt als jene von Männern“
„Hochgewichtige Frauen sind auch in diesem Lebensbereich (Medizin) schlechter gestellt als Männer und Mediziner*innen empfehlen Frauen schon bei einem deutlich niedrigeren BMI eine Gewichtsreduktion als sie dies bei Männern tun“
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PS: Wer ist hier engstirnig? Bitte erweitern Sie einfach mal Ihren Horizont, das geht nicht mit ‘nem Radius von 0°
zum Beitrag11.08.2025 , 15:17 Uhr
Wie schon gesagt, aus Ihrem privilegierten Blickwinkel können Sie sich das alles hübsch einfach zeichnen. Das Ihnen als Mann die hegemoniale Machtasymmetrie zu Gunsten der Androkratie nicht bewusst ist liegt in der Natur der Dinge. Wünschenswert wäre ein Diskurs und/oder Perspektivwechsel und nicht das grundleugnende Ablehnende weil-nicht-sein-kann-was-nicht-sein-darf, aber hey, machen Sie wie sie wollen. 🤷♀️ Denn 1. Verkennen und negieren Sie die Aussage des Artikels, die in der unterschiedlichen Betrachtungsweise und Sicht auf die Bäuche von Männern (verzeihlich) und Frauen (no-go) gerichtet wird. 2. Nein, ganz im Gegenteil, ich habe ziemlich deutlich beleuchtet, inwiefern „Stutenbissigkeit“ und weibliches Ego geprägt durch Erziehung im Patriarchat ebenfalls seinen toxischen Einfluss nimmt, auf das Selbstbildnis von Frauen. Haben Sie mein Kommentar überhaupt gelesen oder geht’s prinzipiell ums anti-sein? 🤷♀️Nicht ich agiere hier mit Scheuklappen 😉
zum Beitrag11.08.2025 , 14:58 Uhr
„Frauen können ebenso grausam sein“ feinster whataboutims gepaart mit anekdotischer Evidenz „Machen manche Männergruppen zwar auch, aber zumindest meinen Beobachtungen nach deutlich seltener“. Gerne wenn Sie es so brauchen, den bösen bösen Frauen geschiehts ganz recht, wenn sie ungebeten auf vermeintliche Schwangerschaften angesprochen werden oder – noch schärfer – der Freundeskreis zur Achtsamkeit heranzitiert wird, da Frau ja nicht selbst entscheiden kann... (?)
zum Beitrag11.08.2025 , 14:51 Uhr
Nicht ganz aber passt schon… der Oxforder 😉
zum Beitrag11.08.2025 , 10:11 Uhr
„Kommentare dazu kommen hauptsächlich von Frauen in meinem Bekanntenkreis…“
Hm, möglicherweise weil Sie selbst die Phasen Ihres Sixpacks und der 5tägigen Quälerei (bestimmt mit nicht wenig Stolz) in Gesprächen thematisierten? Manchmal ist das wechselwirksam, manchmal wird man auch völlig grundlos auf die sportlichen Bemühungen anderer angesprochen. Hat zuweilen auch was mit dem eigenen „Attraktivitätslevel“ zu tun. Als (lt. vieler Aussagen anderer) optisch ansprechende und vor allem nicht meinem Alter entsprechend aussehende Person, bin ich vielfach von (vermutlich lt. eigenem Selbstbild weniger gutaussehenden) Menschen völlig ohne Einleitung oder Thematisierung in deren eigenen (geplanten) Trainingsplan involviert worden. Wie gesagt, ohne dass mich das interessierte oder ich die andre Person auf Äußerlichkeiten reduzierte oder bewertete. Ich glaube, das basiert auf einem gesellschaftlichen Rechtfertigungsdruck, dem weder ich noch mein*e Kumpel*Ine entkommen, wenn er/sie/es in meiner Gegenwart glaubt, unattraktiver zu sein und mich das gar nicht anficht. Weil ist ja mein*e Freund*In und hat so viel mehr / andere / wirkliche Qualitäten als das schnöde Erscheinunsgbild...
zum Beitrag11.08.2025 , 09:30 Uhr
„Und? Muss ich mich als Frau darauf einlassen?“ Auf gar keinen Fall, ich wage selber gerade ein „Experiment“ mein Äußeres betreffend, kann aber schon mal so viel ernüchterndes berichten: Entspreche ich nicht dem Bild dass die Gesellschaft von mir haben möchte, werde ich nicht ernst genommen, Respekt bleibt auf der Strecke und im besten Fall werde ich ignoriert. So viel dazu. Nun sind Mütter leider unterschiedlich und ich schätze, es hängt viel damit zusammen, dass auch Frauen geprägt sind, sich durch männliche Augen zu sehen. Die Beeinflussung kommt von außen und wird bereits den Mädchen oktroyiert, was und wie sie etwas zu ihrem Erscheinungsbilde beitragen / optimieren können. Es dauert Jahrzehnte das zu erkennen und bedarf eines dickeren Felles, als das was manche vor sich hertragen, sich dagegen zu wehren. Zumal wie bereits in meinem Experiment erkannt, hat frau irgendwann das Selbstwertgefühl, nicht zu entsprechen, wird sie noch weniger ernstgenommen, als wenn die Hupen aus dem Shirt purzeln und der Rock bestenfalls einem breiten Gürtel entspricht.
zum Beitrag11.08.2025 , 08:59 Uhr
Ich verstehe und anerkenne die Sorge, aber es bleibt bei übergriffigen Verhalten: Die vermeintlich Schwangere trank einen (!) Aperol Spritz (und nicht zehn… oder sitzt jeden Abend in des Wirtes Biergarten und trinkt) und der Wirt spricht den männlichen Bekannten an, anstatt direkt zu der betroffene Frau zu gehen. Zementiert somit seine patriarchale Prägung in der ein dominierendes Männchen das Weibchen zu kultivieren hat. Sicher gibt es Schlimmeres aber krankheitsbedingt eine Kugel vor sich herzutragen und ständig von „wohlmeinenden“ HERRschaften angesprochen zu werden, kann schon lästig werden und ebenfalls zu psychischen Problematiken führen.
zum Beitrag11.08.2025 , 08:48 Uhr
Ok, also haben Sie falsch zitiert und wir können feststellen, dass wir unterschiedlicher Meinung sind. Denn ich find es mutig, sich nicht dem Modediktat eine krankhaft auf Äußerlichkeiten fixierten Gesellschaft zu unterstellen. Und ich finde es lachhaft verkrampft auf menschlicher Würde zu pochen, was soll das sein? Wir sind alle nur Tiere die durch Zufall über etwas Vernunft verfügen, dass wir nicht besser sind als unsere Vorfahren zeigt eindrucksvoll, wie wir mit dem Planeten umgehen. Jedem geht beim Höhepunkt etwas Haltung verloren und wir alle machen ein komische Sexgesicht… oder haben Sie ‘ne Tüte dabei auf, wegen der Würde und so😉
zum Beitrag11.08.2025 , 08:39 Uhr
„Das ist gängige Ansicht/Theorie bei extrem vielen Feministinnen.“ Keine Theorie sondern Fakt der (im Übrigen auch von männlichen) Soziologen erforscht & bestätigt wird. Sie haben Recht, die Macht lag & liegt noch immer im Patriarchat begründet, dabei handelt es sich aber nicht um ein Narrativ sondern um ein, die Gesellschaft seit Jahrhunderten dominierendes Konstrukt. Hier von „Storys“ zu sprechen kann nur einem privilegierten Mann einfallen, dem diese Struktur auf Grund seines bevorzugten Geschlechts in der von seinen Vorfahren androkratisch geprägten Welt gar nicht auffällt. Im Patriarchat geformte Frauen unterliegen demselben male-gaze auf den weiblichen Körper wie Männer, erschwerend kommt hinzu das Es-kann-nur-eine-geben-Syndrom, dass eine beispiellose Rivalität zwischen Frauen fördert, um bei den machtführenden Männern auch stets an der Spitze zu bleiben. Humoristisch aufgearbeitet von C. Kebekus, zeigt es den Aufbau der gesellschaftlichen Normen unter denen „Alibifrauen“ (M. Daly) den Bedingungen & Ansprüchen der Männerwelt entsprechen & Geschlechtsgenossinnen abwerten, so oft & soviel es bedarf, um die eigene fragile Stellung in der Männerwelt zu bewahren.
zum Beitrag10.08.2025 , 21:25 Uhr
Epic fail: Die Objektifizierung von Frauenkörpern schreibt mittlerweile null Bauch, da eher noch ein Loch zwischen Zwerchfell & Hüften vor. So ist alles, was nach mehr aussieht für Männer entweder neues Leben oder eine Frau die sich nicht im Griff hat. Weiterhin jetzt mal ein paar Fakten für das Medizingenie hier im Forum, zu Frauenbäuchen die im direkten Vergleich nichts mit den vielen Männerwampen gemein haben, die tatsächlich entstanden sind, weil Mann sich nicht im Griff hat. Frauen bekommen regelmäßig Blähbauch mit der Periode, das verschwindet auch wieder & weiterhin sind Hormone auch mit Beginn des Klimakteriums für Gewichtszunahme verantwortlich. Darüber hinaus werden überdurchschnittlich viele Frauen krankheitsbedingt dick durch Endometriose, PCOS, Cushing-Syndrom, Schilddrüsenfehlfunktionen, Lipödem & das alles OHNE schlechtes oder zu viel Essen. Auch Reizdarmbeschwerden & Rektusdiastase (nach Schwangerschaften) können dazu führen, dass sich bei der Frau kein flacher Bauch mehr einstellt, egal wie viel sie trainiert. Abgesehen davon finde ich einen mangelnden Horizont sowie oberflächliche Verurteilungen schlimmer als mangelnde Disziplin.
zum Beitrag10.08.2025 , 20:55 Uhr
Ich glaube, was die Autorin vor allem bemängelt, ist die durchaus übliche männliche Grenzüberschreitung des Wirtes, den Bekanntenkreis der „dicken“ Frau anzusprechen und „zu warnen“ weil eine (in seinen Augen) Schwangere nicht trinken darf. Da eine Frau mit Bauch nicht seinem male gaze entspricht kann sie nur schwanger sein, und selbst wenn dem so wäre, so ist sein Verhalten, die Bekannten darauf anzusprechen, übergriffig. Ich würde im Café, wo ich einen Mehrgewichtigen beim dritten Stück Schwarzwälder Kirschtorte beobachte auch nicht zu ihm treten und ihn auf Fett-, Cholesterinwerte und Herzinfarkt Risko aufmerksam machen. So was macht frau einfach nicht, MANN hingegen schon…🙄
zum Beitrag10.08.2025 , 20:44 Uhr
Hm mh, Lagerfeld sprach aber über Jogginghosen und nicht T-Shirts. Darüber hinaus hat er sich diese hässliche Abwertung anderer auch erst erlaubt, nachdem er das eigene Moppelchen-Dasein hinter sich gelassen hat. Mit viel Hungerei und Personal Trainer fällts mir auch leicht über den "Kontrollverlust" anderer zu lästern.
zum Beitrag10.08.2025 , 20:16 Uhr
Und die Lösung der Polizei war Mord.
zum Beitrag10.08.2025 , 20:16 Uhr
Welche Wahrheit? Meine Überschrift? Nebenschlachtfelder?
zum Beitrag10.08.2025 , 08:32 Uhr
„Viele Kommentatoren unterschätzen die Kapazität und die daraus entstehende Not.“
Werter Hatespeech, nein tue ich nicht, selbst Frau kenne und sehe ich die Not bei vielen Freundinnen, Bekannten und Familie. Von daher danke, dass Sie es angesprochen haben, sonst hätte ich es gemacht mit dem nachfolgenden Vermerk auf die ohnehin bescheidene Versorgungslage in (vor allem ländlichen Gebieten in) D. Ferner möchte ich aufmerksam machen auf den gender health gap, der Frauen zusätzlich den Zugang zu fundierter Medizin erschwert sowie auch in der Vergangenheit für weniger Erforschung weiblicher medizinischer Themen verantwortlich ist. So kenne ich einige Frauen, die sicher gerne (mehr) Kinder bekommen hätten, denen der Wunsch allerdings unerfüllt bleiben wird wegen gar nicht oder zu spät erkannter Endometriose oder PCOS. Vielleicht möchte sich diese lächerliche androkratische Politik mal weniger an dem Selbstbestimmungsrecht von Frauen vergreifen und mehr die Krankheiten erforschen, die den Kinderwunsch oft unerfüllt lassen. Dafür darf sich dann auch gerne mal die Kirche einsetzen, denn das wäre wirkliche Nächstenliebe.
zum Beitrag10.08.2025 , 08:12 Uhr
„Warum weiter den skandalisierenden Mythos von "Polizei erschiesst Jugendlichen!" aufrechterhalten?“
Wäre Ihnen Polizei erschießt psychisch Kranken, lieber? Wäre das besser? Denn der eigentliche Skandal ist, dass es – wie Sie selber feststellen „Aber dieser Fall … wie so viele“ – viel zu viele sogenannte „Einzelfälle“ gibt.
„Dramé war suizidgefährdet und hatte ein Messer auf sich gerichtet.“
Ich sehe nicht, wo da irgendeine Gefahr für eine Überzahl an Polizisten gewesen wäre. Es gibt klare Richtlinien, wann Polizisten „gerechtfertigten“ Waffeneinsatz anwenden dürfen. In 1. Instanz wird WE angedroht, dann gibt es Warnschüsse (bei denen mE. Dramé das GEGEN SICH gerichtete Messer fallen gelassen hätte) & in nächster Instanz Schüsse, um das Gegenüber aufzuhalten (zB. in die Beine). Schüsse sollen lediglich dazu dienen akute Gefahr abzuwenden und nicht um zu töten. Das Problem war auch nicht irgendwelches Pfefferspray-Gestümpere sondern die willkürliche & gegen eigene Auflagen verstoßende Polizeigewalt der sofort tödlichen Schüsse aus einem Maschinengewehr(!) 😦Wenn da Hollywood war, dann nur in den Köpfen der Polizisten & da gehörts ausgerümpelt & mal ordentlich aufgeräumt.
zum Beitrag09.08.2025 , 09:23 Uhr
„Aber mich stört diese Heuchelei. Die Freiwilligenarbeit religiöser Menschen wird dankend angenommen, aber etwas Respekt dem Glauben selbiger wird nicht entgegen gebracht.“ Ist das nicht ebenfalls etwas bigott… weil, warum auch? Natürlich nimmt man gern und dankend das freiwillige Engagement von Menschen entgegen, warum sollte ich dafür einer Kirche danken, die lächerlichen Ablasshandel betrieben hat, um ihren Reichtum zu mehren, Tausende von Menschen gefoltert und verbrannt hat, Kindesmissbrauch in den eigenen Reihen nicht unterbindet bzw. angemessen aufarbeitet und seit Jahrtausend die Frau denunziert? Wo ist da der Respekt allen (!) Gläubigen gegenüber…? Ich habe auch schon ehrenamtlich gearbeitet und erwarte dafür auch keinen Dank für meine Göttin, Ben&Jerrys Eiscreme oder meinen Kater. Wenn man helfen möchte, dann tut man das aus intrinsischen Bedürfnissen oder hat ausgerechnet DIESE Kirche eine Monopol auf Menschlichkeit?
zum Beitrag09.08.2025 , 08:52 Uhr
Kurz & Gut 😉 sind Penisse über Jahrhunderte hinweg von männlichen Künstlern (Raffael, Michelangelo, Bernini) überschaubar dargestellt worden & entsprachen somit ebenfalls nicht den vermutlich natürlichen Proportionen, warum? Weil zu große Gemächte mit Dummheit gleichgesetzt worden & das wollten sich die intellektuellen Griechen nicht nachsagen lassen, deren Faible für rationelle Logik von der Renaissance begeistert aufgenommen & wiedergegeben wurde. Ein paar tausend Jahre davor konnten die Phallusse in Anatolien wiederum gar nicht groß genug sein, wurden mit Fruchtbarkeit identifiziert & begründeten den vermutlich 1. Männlichkeitskult d Geschichte (Göbekli Tepe). Da heutzutage Frauen vornehmlich nur noch der Objektbefriedigung dienen, wundert von Männern in Stein gegossene Pornographie wie die neue Meerjungfrau nicht. Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten und Bechs Meerjungfrau wäre nicht die erste Geschmacklosigkeit die irgendjemand irgendwo hin zimmert, kümmert mich aber auch reichlich wenig. Persönlich gefällt mir die kleine Meerjungfrau in ihrer Natürlichkeit definitiv besser 🧜♀️
zum Beitrag09.08.2025 , 08:07 Uhr
Unabhängig vom racial profiling sind unverhältnismäßige und unangemessene Übergriffe von Polizisten auf physisch Kranke die zB. mit einem Herzfehler zusammenbrechen oder mit Osteogenesis imperfecta irreparable Schäden davontragen können, oder eben auch psychisch Kranke die zB. von körperlichen Kontakt in Ausnahmezustände gebracht werden (Autisten) eben doch eine riesige Gefahr für Bürger*Innen. In der Regel geht man davon aus, dass Polizisten die Barriere zur Gewalt darstellen und nicht selber Gewalt, Trauma und am besten noch justiziables Victim Blaming ins eigene Leben bringen. Denn nicht selten erhalten Sie noch Unterstützung durch Staatsanwaltschaften, alles erschütternd und gut dargelegt aufgearbeitet im Forschungsprojekt KviAPol der Goethe Universität Frankfurt. kviapol.uni-frankfurt.de/ Ich verstehe, bedaure und fühle mit den Beamten, dass sie größtenteils mit Gewalt konfrontierte sind, aber es bedarf dringend Schulungen aber auch Kontrollmechanismen damit diese Gewalt – nicht an Menschen ausgelassen wird, die gerade nur zur falschen Zeit am falschen Ort sind. Polzisten muss beigebracht werden, dass nicht alles ein Nagel ist, sobald man einen Hammer in der Hand hält.
zum Beitrag09.08.2025 , 07:40 Uhr
„Auf Lux’ Frage, ob der Senat die Einschätzung teile, dass bei Tempo 30 weniger Mikroplastik durch Reifenabrieb entstehe als bei Tempo 50, räumt die Umweltverwaltung ein, dass dieser Zusammenhang erwiesen sei. … Und auch wenn es in diesem Zusammenhang kein Tempolimit gibt…“ Na da werden (auch) im Gedenken an nachfolgende Generationen ja mal wieder richtig intelligente, zukunftsweisende und umweltschonende Entscheidungen getroffen 🙄
zum Beitrag07.08.2025 , 20:27 Uhr
Keine Ursache, vielleicht möchte @Christian Deinhart auch mal andere Argument bemühen… dass der Wunsch der Mehrheit leider auch nicht immer zu allgemeingültigen Änderungen oder Regelungen führt, darauf ist hier schon an andere Stelle und gut fundiert von @Truhe hingewiesen worden (Danke 😊), mit Beispielen zum Thema Verbot der AFD und Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen. Werden von der Mehrheit befürwortet und finden trotzdem nicht ihren Weg in die Gesellschaft. Im Umkehrschluss kann eine gendergerechte Sprache ganz von selbst und durchs Wegsterben von Querköppen / Leerdenkern und Heranwachsen von Horizonterweiterten und Inklusionstoleranten entstehen, da wächst doch Hoffnung 😀🌱
zum Beitrag07.08.2025 , 20:09 Uhr
Warum auch (…die Linken)??? Es ging damals und geht heute um Gleichstellung im Sprachgebrauch sowie Respekt und Anerkennung. Sowie es nicht angebracht ist, bei der Anrede weiblicher Erwachsene ein denunzierendes Wort zu verwenden was diese auf unverheiratete oder unerfahrene Frauen reduziert und damit entwertet, so ist es nicht angebracht trans, inter+ zu diskriminieren.
zum Beitrag07.08.2025 , 20:01 Uhr
Ja, das guten Tag ist neutral und auch noch weit entfernt von dem ebenfalls lästigen und völlig nach der anderen Richtung ausschlagendem Gedutze, das eine Intimität von wirklich völlig Fremden / teilweise Institutionen aufnötigt die super befremdlich ist wenn es sich um den Stromanbieter, den Kabelvertrag oder das BVG-Abo handelt. Wobei ich mich mit meiner Sprache auch richte und nach der Antwort des Gegenüber neuausrichte, je nachdem was und wie es erforderlich ist. Wie schon gesagt, bricht sich keiner ‘nen Zacken aus der Krone aber doch gelegentlich weitere Ecken ins Hakenkreuz… wie’s ausschaut 🙄😉
zum Beitrag07.08.2025 , 14:47 Uhr
„In hellen Scharen“, ich frag mich manchmal, woher die Leute ihr Wissen nehmen. Nachweislich und bis heute gibt es überdimensional viel Jungen in den MINT Fächern, weil sich ein Mädchen nicht zutraut Ingenieur zu werden, ohne Kenntnis davon dass es auch eine Ingenieurin geben kann. Das ist nun wirklich ausreichend bekannt, bitte selbst nachzulesen…
„Geschlechtergerechte Sprache beeinflusst kindliche Wahrnehmung von Berufen Dr. Anne Klostermann Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs)“ idw-online.de/de/news632492
zum Beitrag07.08.2025 , 08:47 Uhr
Gut definiert, volle Zustimmung 👍
zum Beitrag07.08.2025 , 08:26 Uhr
D’accord, im übrigen gute Argumentation… die Mehrheit ist auch gegen die Bebauung des Tempelhofer Feldes aber selbst Volksentscheide bewahren die Berliner*Innen nicht davor, dass willige Politiker mit sogenannten und frech von Steuerzahler*Innen (die bereits dagegen entschieden haben!) finanzierten „Ideenwettbewerben“ das Land für Investoren schmackhaft machen.
zum Beitrag07.08.2025 , 08:07 Uhr
Nope, schleppend, aber konstant nimmt der Wunsch zu, vor allem die jüngere Bevölkerung gendert mit Leichtigkeit, weil einfach mehr Horizont, Einsicht und Verständnis zur Inklusion da ist. Der Diskurs und das Süppchen werden nur deshalb so hoch gekocht, weil den Rechten kein Schlachtfeld zu gering erscheint, um ordentlich Spaltung zu betreiben. Alos wer bellt, sollte sich fragen warum 😉 So kann man nur hoffen, dass wächst sich (im wahrsten Wortsinn 😀) raus und eine gendergerechte Sprache stellt sich auf natürlichem Wege ein.
zum Beitrag07.08.2025 , 07:32 Uhr
Danke, sowas passiert halt bei Multilingualität 😅
zum Beitrag06.08.2025 , 15:33 Uhr
„Übrigens: gerade bei Behörden-Schreiben, die dem Informationstransport dienen sollen, stellt sich die Frage nach der Verständlichkeit oft noch in ganz anderer Weise.“
Danke, das schießt mir dabei auch immer durch den Kopf. Gendersprache ist ganz sicher besonders für jüngst immigrierte Bürger, das kleinste Verständigungsproblem wenn sie (vermutlich nicht zu wenige) Amtsschreibern in den Händen halten.
zum Beitrag06.08.2025 , 15:15 Uhr
In Einigem stimme ich zu, ich anderem nicht…nur so viel: es gibt hinreichend Studien und Belege dafür, dass eine gendersensible Sprache durch Inklusion die Möglichkeiten sowie das zukünftige berufliche Betätigungsfeld von zB. Mädchen enorm erweitert. Ferner geht es um Respekt und Anerkennung der Personen die nicht durch das generische Maskulinum angesprochen werden. Natürlich kann Sprache nicht allein grundlegende diskriminierende Strukturen verändern, sie kann aber ein Instrument dafür sein, ein Bewusstsein für diese Ungleichheiten zu schaffen. Es geht um’s sichtbarmachen der Personen die eben häufig nicht von der Gesellschaft berücksichtigt werden. Vorschriften macht im Übrigen, wie der Artikel illustriert, aktuell nur WW.
zum Beitrag06.08.2025 , 15:00 Uhr
Also Hörensagen einer einzelnen Person… bleibt bei anekdotischer Evidenz, oder? Ich spreche auch nicht zwingend von Bankvorständen oder Börsengurus, Sie brachten den Aspekt ein, dass es sich nicht um Top Verdiener handeln könnte. Ich wollte lediglich beleuchten, dass es ein teurer Spaß ist und neben dem horrenden Strafzettel zu Führerschein Entzug führen kann. Das muss man sich leisten können.
zum Beitrag06.08.2025 , 08:08 Uhr
Auch von mir vielen Dank, ich hatte viel Spaß beim Lesen und Freude an der Sprachanarchie, die Menschen nicht ausschließen möchte 😊
zum Beitrag06.08.2025 , 07:59 Uhr
Unabhängig davon, dass die Akzeptanz allgemein niedrig ist, so ist sie doch bei den Männern noch um einiges niedriger als bei Frauen.
„Frauen, Personen mit höherer Schulbildung und die jüngere Generation zeigen sich weiter grundsätzlich offener gegenüber einer gendergerechten Sprache, …“
www.infratest-dima...rgerechte-sprache/
zum Beitrag06.08.2025 , 07:38 Uhr
Ja, also… sorry, aber wie kommen Sie denn darauf? In einem Satz wird die anekdotische Evidenz zur Allgemeingültigkeit erhoben? Also ich könnte mir vorstellen, dass ein großer Teil der Raser sehr gut verdient, denn die Knöllchen passend zur rasenden Leidenschaft muss man sich leisten können…oder was meinen Sie?
zum Beitrag05.08.2025 , 19:57 Uhr
„aber mir fällt spontan noch ein Aspekt mehr dazu ein, MÄNNLICH UR-angst! :-)“
Danke, das war eben auch mein erster Gedanke 😁
„weiteres zu zitieren verbietet mit die Sorge um meine so empfindlichen Mitmänner! :-)“
Ist wohl besser so, auf dem Empfindlichkeitsbarometer haben wir Grippesaison 😉
„Mein Fazit: Ist alte Taktik der "Rechten" Nebenschauplätze & Symbole !hoch zu jatzen" um "das Volk" von der Wirklichkeit abzulenken. Siehe Nr.47, Orban. Erdogan, uvam.„
Yepp, haben wir keine anderen Sorgen…?
zum Beitrag05.08.2025 , 19:50 Uhr
Ganz ehrlich? „Damen“ ist wieder sowas, das triggert mich persönlich enorm und ich kenne viele Frauen, Kolleginnen, Chefinnen und Mitarbeiterinnen die sich auch äußert ungern von vornehmlich männlichen Kollegen oder Vorgesetzten als (am besten noch „unsere…) Damen“ bezeichnen lassen. Geht gar nicht und die formale Anrede „Sehr geehrte Damen und Herren“ ist mWn auch schon oldschool. Das ist bestimmt noch Beamtendeutsch und Amtssprache aber in Zeiten des Email Verkehrs keine adäquate Anrede mehr.
zum Beitrag05.08.2025 , 19:38 Uhr
„Die Methode "Schreibe wie du willst" … in der Grundschule einzuführen. Das Ergebnis war nicht sonderlich gut.“ Ja das kann ich mir vorstellen und bedaure es sehr, denn schon dort beginnt Stigmatisierung für Menschen, die einfach noch zwischen den Geschlechtern hängen, in der Entwicklungsphase vom familiären Umfeld unterstützt werden und dort die erste Ausgrenzung erfahren. Auch die binäre Geschlechterordnung in amtlichen Schreiben macht Sinn, wenn Personen direkt angeschrieben werden (falls Sie das meinen) oder ggfs. bei der Dokumentation von mehreren Personen (Gruppen) neutrale Formulierungen verwendet werden. Was die privilegierte Hälfte betrifft (von Ihnen korrekt erkannt) glaube ich schon, dass jede Neuerung von dieser Art, vermeintlich Männlichkeit in Frage stellt und einem Großteil von, in traditionellen Werten sehr verhafteten Männern, Angst einflößt. Veränderung könnte ja mit Abstrichen am eigenen Lebensstandard einhergehen. Aber vermutlich ist mein Argument an der Stelle nicht so richtig platziert, da die Ablehnung des Genderns allgemein von einer großen Bevölkerungsgruppe ausgeht also auch Frauen inkludiert… die vermutlich auch seeehr den althergebrachten Werten frönen.
zum Beitrag05.08.2025 , 10:37 Uhr
Danke ja, hab ich in weiterer Recherche auch gecheckt 😅 die Auto-Politik ist natürlich ein trauriger Fakt und vermutlich aus D nicht wegzudenken, wo das Auto größter Exportschlager ist.
zum Beitrag05.08.2025 , 10:02 Uhr
„Einer Verpackungssteuer wie in Tübingen erteilt Bonde auf Nachfrage eine Absage, ebenso wie einer verschärften Mehrwegpflicht: „Wir müssen aufpassen, dass wir die Wirtschaft nicht überfordern.“ Das würde ja auch vom eigentlichen Problem ablenken: Berliner:innen, die ihre Pizzakartons nicht ordentlich zusammenfalten.“
Danke Herr Wahmkow, dann kann ich mir meinen Sarkasmus ja (fast) sparen 😉 wie schauts aus mit einem Wunsch an Frau Bonde, wenn alle Berliner*Innen 20 Pizzakartons zu Kranichen falten, und in ihr Ministerium schicken, fordern wir dann endlich mal ein bißchen die Wirtschaft?
zum Beitrag05.08.2025 , 09:21 Uhr
Potz Blitz, Sie haben Recht, Berlin führt sogar mit 60 % Tempo-30 Zonen
www.merkur.de/wirt...onen-92176090.html
Nun gut, aber offenbar nutzt es ja was „ Den vorliegenden Begleituntersuchungen zufolge, gibt es in den meisten Fällen Gewinne bei Verkehrssicherheit, Lärm- und Luftschadstoffminderung und bei den Aufenthaltsqualitäten – gleichzeitig wird die Auto-Mobilität nicht übermäßig eingeschränkt.“
www.umweltbundesam..._hauptstrassen.pdf
zum Beitrag05.08.2025 , 08:30 Uhr
Wichtiger und richtiger Schritt, denn in der heutigen Denunziationskultur und mittlerweile gesellschaftlich etabliertem Victim Blaming muss den Goliaths das Handwerk gelegt werden, dass sie sich schlicht mit ihren Mitteln erkaufen und selten basierend auf gerechten Intentionen zum Einsatz bringen. Ich verstehe auch den Einwand des DRB, um kippenden Missbrauch vorzubeugen müssen halt von Fall zu Fall gutgeprüfte individuelle Entscheidungen getroffen werden, nur zurzeit findet der Missbrauch eben flächendeckend zu Lasten einzelner und der Meinungsfreiheut statt, und werden Klagen bewusst angestrebt, um den Diskurs zu verschieben und eigene moralische Insolvenz zu kaschieren. Im eigenen Umfeld sehe ich den Missbrauch justiziabler Mittel, wenn Gewalttäter die Opfer anzeigen oder eine schlichte Käuferbewertung auf Amazon zu anwaltlichen Einschüchterungsschreiben und Schadensersatzforderungen führen. Es scheint ein Konsens zu sein, das justiziable Wege schon lange nicht mehr der Gerechtigkeit dienen sondern je nach Finanzstärke Recht erkauft wird. Das muss aufhören!
zum Beitrag05.08.2025 , 07:50 Uhr
Bezeichnend für den politischen Trend, für sein Amt ein Armutszeugnis und so fragt man sich nur, warum geht’s denn dann nicht wieder zurück in die Höhle? Wenn man sich mit der Zukunft so gar nicht anfreunden will und ein friedliches, akzeptierendes und respektierendes Leben der nachfolgenden Generationen so egal ist. Woher kommt diese Angst der privilegierten Hälfte der Bevölkerung, die der anderen Hälfte in einem fortlaufendem Sermon Daseinsberechtigungen, Gleichstellung abschreiben und Lebensvorschriften machen möchte, die sie selber zu keinem Zeitpunkt akzeptieren würden.
„Die Freiheit des einen hört da auf wo die des anderen beginnt“ wir können einiges lernen von E. Kant…wenn wir wollen…
zum Beitrag05.08.2025 , 07:40 Uhr
Großartig, besser kann man nicht beweisen, dass vernünftige Verkehrskonzepte zu einem lebenswerteren und rücksichtsvollerem Miteinander, gerade auch in Ballungszentren führen, wie schön wenn das endlich auch in Berlin umgesetzt würde. Und durch E-Roller ist auch keiner umgekommen 😊 das nennt man wohl eine Win-Win-Situation…
zum Beitrag04.08.2025 , 21:30 Uhr
„Auch die Richterin erkannte Misogynie als Motiv an und gelangte so zu einem härteren Urteil.“
Endlich ein Durchbruch und ein paar Lichtblicke, in der Regel beruhigt der Glaube, dass Gerechtigkeit auf dem Weg der Justiz erlangt wird, weniger als ein Nachtlicht.
zum Beitrag04.08.2025 , 09:42 Uhr
Mit absoluter Hochachtung für die Meisterung Ihres Lebens in der heteronormativen bilateralen Geschlechterordnung und weitere Anerkennung und Achtung für den Mut sich auf die Bühne zu stellen. Vielen Dank für Ihr couragiertes Auftreten. Ich wünsche Bram Tahamata alles erdenklich gute auf dem weiteren Lebensweg 👏🌺😊
zum Beitrag04.08.2025 , 07:46 Uhr
Sprech ich nicht ab, aber die Ausnahme ist nicht lebensbedrohlich, der rücksichtslose Autofahrer hingegen schon. Ich bitte ja lediglich darum, die Verhältnismäßigkeit nicht aus den Augen zu verlieren, beim geliebten Ausdauersport „Aufregen“. Lasst euch doch mal alle nicht so anstacheln. Der Artikel Titel sagt aus, der Wahnsinn soll ein Ende haben und in den Kommentaren gewinnt man eher den Eindruck er habe gerade erst begonnen. Da liegt ein 💩Roller im Weg, na und, haben wir nicht alle wichtigere Probleme und Sorgen? Ich wette, Frau Krüger hat viel Spaß bei der Auswertung.
zum Beitrag03.08.2025 , 15:37 Uhr
Ja sorry ich verstehe Ihren Ärger bitte nicht bös nehmen 😉 aber sind wir mal ehrlich: Das passiert doch mit sämtlichen anderen Verkehrsteilnehmern auch und noch ehrlicher mit zB. Autos viel häufiger. Denn der Rollerfahrer hat in der Regel (weil eigener Schaden) auch kein Interesse mit Ihnen zu kollidieren, Autofahrern ist es einfach 💩egal wenn sie andere Verkehrsteilnehmer*Innen wegnötigen, schließlich haben sie das dickste Fell und die meiste Knautschzone, der Verletze ist, der der Autos keinen Platz macht.
zum Beitrag03.08.2025 , 15:30 Uhr
Das Gras wird gebeten über die Sache zu wachsen, das Gras bitte… 🌱
zum Beitrag03.08.2025 , 15:20 Uhr
„Weshalb ist die Zahl der Fälle gestiegen?“ Möglicherweise etabliert sich Gewalt und Brutalität gegen Frauen auch einfach immer besser in der Mitte einer Gesellschaft, die vornehmlich zu „traditionellen“ Werten zurückkehrt und sich größtenteils aus AFD-Wählern zusammensetzt. Aber auch das Schwinden von Frauenhäusern, immer weniger Plätze und Geld für den Schutz von Frauen, könnte ein hinreichender Grund für steigende Opferzahlen sein. Ein Armutszeugnis für die Politik.
„Die Grünen erklärten, bei Gewalt gegen Frauen handele es sich nicht um „Familiendramen“, sondern um „patriarchale Gewalt“. „Es braucht mehr Präventions- und Täterarbeit, schnelle Verfahren, verpflichtende Schulungen von Polizei und Justiz“ Und ganz dringend einen gesellschaftlichen Wandel, Akzeptanz von Gleichstellung der Geschlechter von Kindheit an und Schulung sowie Umerziehung von Gewalttätern, bis hin zu horrenden Geldstrafen die ebenfalls in Frauenschutzprojekte fließen können. Gewalttäter müssen da getroffen werden wo’s weh tut, in der eigenen Brieftasche.
zum Beitrag03.08.2025 , 06:30 Uhr
Ja, ja und Ja, danke fürs sinn- und gehaltvolle Rekapitulieren 👏 wird ja wirkliche ‘ne Menge ge-wut-bürgert hier. Zum Gegenvorschlag: passiert doch schon. Jede App fordert mich auf ein Foto zu machen, ohne läuft die Uhr weiter und lässt sich die Fahrt, sowie die Zahlungsverpflichtung nicht beenden. Es lässt sich nur leider nicht auf die/den letzte*n Fahrer*In abwälzen wenn nach dem Abstellen das Teil durch irgendwelche Hoschis bewegt, demoliert oder sonst wie dem Nutzen entfremdet (zum Tauchen in die Spree geschickt) wird. Daher mal bitte für alle auch den Gedanken daran verschwenden, dass nicht immer die Nutzer die Rowdies sind.
zum Beitrag02.08.2025 , 21:29 Uhr
Wo genau habe ich das getan? Weil ich kritisiere, dass dem Roller der (vor allem ökologische Vorteil und) Nutzen abgesprochen wird, ist das eine automatische Abwertung des Autos…? Das ist ja mal‘ ne originelle Rhetorik.
zum Beitrag02.08.2025 , 21:28 Uhr
Prima, dann sind wir uns ja einig, im direkten Vergleich sind Autos einfach unökologischer, teurer und nerviger als Roller.
zum Beitrag02.08.2025 , 21:14 Uhr
„Er brachte seinen Körper in einen 1-A-Bodymaßindex“ Wenn’s mal so wäre, stattdessen muss frau sich oftmals – zusätzlich zu manspreading, manspleaning, manspraying (Deo-over-dosing) – noch mit nicht selten unzumutbaren Erscheinungsbildern rumärgern. Herrlich erfrischend und köstlich schwarzhumorig geschrieben. Danke sehr, war schön 😁
zum Beitrag02.08.2025 , 10:36 Uhr
Wenn Öffis ausfallen war mir der Roller nicht selten der Retter, so oft auf dem Arbeitsweg, dass ich gern der BVG die Kosten aufgebrummt, oder mein Abo erstattet hätte haben wollen. Regelmäßig parke ich das Teil ordentlich, ist mein Gehweg zu schmal, park ich auf der anderen Straßenseite, wo der Gehweg 2,50 m hat. Wann immer möglich fahre ich auf Radwegen oder auf Straßen (ist eh angenehmer als auf holprigen Gehwegen), komme ich Menschen nahe, bremse ich & verhalte mich rücksichtsvoll. Und das beobachte ich auch bei allen anderen Rollerfahrer*Innen so! Raser sind die Ausnahme, ein im Weg liegender Roller ist die Ausnahme! Ich habe wirklich den Eindruck dass 1. viele Kommentatoren hier noch nie Roller gefahren sind (schimpft sich dann vermutlich leichter 😉) aber auch persönliche Eindrücke zur Allgemeingültigkeit erhoben werden. Lassen wir doch mal bitte die Kirche im Dorf bei 1.165 Toten durch Autos.
www.destatis.de/DE...e-fahrzeugart.html
Ich halte die Roller nach wie vor für zukunftsweisend, was den Stadtverkehr betrifft & würde mir eine strukturiertes & für alle verträgliches Konzept der Umsetzung wünschen.
zum Beitrag02.08.2025 , 10:19 Uhr
„2 Personen auf einem Roller ist die Regel, nicht die Ausnahme“ Sorry aber mit anekdotischer Evidenz und subversiven Wahrnehmungen kommen wir hier nicht weiter. Zumal Ihr Vorschlag der Waage mehr als diskriminierend ist und auch ungenau sein kann. Hin und wieder hängt ein Beutelchen mit Einkauf an dem (bei VOIs vorgesehenem Haken) wie wollen Sie das den messen und darüber hinaus noch Mehrgewichtige benachteiligen???
zum Beitrag02.08.2025 , 10:04 Uhr
Subjektive Wahrnehmung bitte nicht zu Allgemeingültigkeit erheben, Danke.
zum Beitrag02.08.2025 , 10:02 Uhr
Auch das passiert doch schon. Egal welches Rollerunternehmen, man registriert sich mit Namen, Zahlungsdaten usw. in der App und kann gar nicht losfahren, ohne vorher nicht die üblichen Hinweise zu bestätigen und Verkehrsregeln zuzustimmen, desgleichen auf den übergeordneten Apps zur Nutzung unterschiedlicher Geräte wie zB. jelbi.
zum Beitrag02.08.2025 , 09:55 Uhr
„Wenn alles andere nicht hilft, geht es halt nur noch über die finanzielle Schiene.“ Sorry, aber ist 1000 € Bußgeld nicht schon die finanzielle Schiene? Darüber hinaus nicht zu Ende gedacht, was wenn die/der letzte Fahrer*In nicht verantwortlich ist für einen nachträglich bewegten Roller ist?
zum Beitrag02.08.2025 , 09:30 Uhr
„Muss auch die taz in Haftung genommen werden, wenn jemand mit einer zusammengerollten Zeitung jemanden schlägt?“
🤣🤣🤣 I 💙 it
zum Beitrag02.08.2025 , 09:27 Uhr
D’accord und um den Vorwurf des Whataboutism etwas zu entkräften muss zugegen werden, dass der E-Roller zumindest in der Stadt dem Auto vorzuziehen ist. Hätten wir eine grünere Politik und würden Lösungen nicht halbherzig übers Knie gebrochen werden – wenn es nicht grad des Deutschen liebstes Kind das Auto betrifft – gäbe es auch bessere Konzepte, Kontroll- und Wirkmechanismen für die E-Roller.
zum Beitrag02.08.2025 , 09:20 Uhr
„Eine Erfindung ohne wirklichen Nutzen, unökologisch, teuer und nervig.“ Ja sicher, gar kein Vergleich mit dem Auto 😉
zum Beitrag02.08.2025 , 09:12 Uhr
„Wenn die Zahluhr bei falschen Abstellorten weiter tickt, würde sich das niemand mehr trauen.“ Tut sie doch, in sensiblen Innenstadtbereichen (zB. Altstadt) gibt’s Parkverbotszonen und die Abstellzonen haben zumindest in Berlin auch zugenommen, so dass jeder Rollen vernünftig abgestellt werden kann. Habe selber den Roller auch schon 500 Meter zurückfahren müssen, weil ich die Verbotszone nicht im Blick hatte.
zum Beitrag02.08.2025 , 09:07 Uhr
Na Sie sind ja ein ganz Feiner und damit in Kauf nehmen, dass möglicherweise die/der letzte Fahrer*In dafür haftbar gemacht wird, weil auf deren Handy Daten zurückgegriffen werden kann? Mal daran gedacht (schon selbst beobachtet) dass irgendwelche anderen Hoschis ein Volkssport daraus machen, korrekt abgestellte Roller umzustoßen, in den Weg zu und vor Hauseingänge abstellen weil, nun ja, weil zwischen den Ohren möglicherweise ein paar Verdrahtungen fehlen…? Leben Sie doch einfach ein bisschen Verantwortungsbewusstsein vor und verhalten sich nicht ähnlich schwach verdrahtet, heben oder stellen Sie die blöden Dinger einfach beiseite… mann-o-mann 🙄
zum Beitrag01.08.2025 , 06:57 Uhr
Inwiefern kamen Menschen zu schaden?
zum Beitrag01.08.2025 , 06:44 Uhr
"Nicht nur Erbarmen, sondern Gerechtigkeit sind wir den Tieren schuldig." Arthur Schopenhauer
zum Beitrag01.08.2025 , 06:39 Uhr
So so Gesetze also, der Schweineschlachthof hat gegen Tierschutzgesetze verstoßen und soweit ich weiß, haben ARD & NDR nicht nach der rechtmäßigen Herkunft der Videos / Bilder gefragt, schließlich sind Quoten wichtiger. Sobald jedoch die Klage vom Schlachthof im Raum stand haben die Sender Bilder und Doku schnell von ihren Plattformen genommen. Nach Schlesinger wissen wir, wie Haltung in den öffentlich-rechtlichen aussieht 😤 Abgesehen davon irritiert mich eine Moral, nach der dem armen millionenschweren Schlachthof der Tier Qual zu Profit macht, ein Prozess „aufgezwungen wurde“ in dem er sich an zwei einzelnen Zivilpersonen abarbeitet und diese ökonomisch ruiniert. Ich schätze wir belassen es bei agree to disagree. @Redaktion: bitte um Freischaltung des Beitrages entsprechend Ihrer Netiquette, themenbezogen, keine Diskriminierungen aber meine Meinung wiederspiegelt, dabei die Meinung des Gegenüber respektiert, siehe letzten Satz...
zum Beitrag31.07.2025 , 15:40 Uhr
D’accord 👍
zum Beitrag31.07.2025 , 10:03 Uhr
„Wenn die "Aktivisten" nicht bestraft würden hätten wir sehr bald ganz viele Nachahmer die meinen sie stehen moralisch über dem Gesetz.“
Was ja ein denk- und debattierwürdiger Ansatz wäre, wenn das Gesetz über Moral sowie Ethik steht, und das Leid von Lebewesen billigend in Kauf genommen wird. Das deutsche Tierschutzgesetz (TierSchG) verbietet es, Tieren ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zuzufügen, wie steht's mit diesen Gesetzen, warum steht die Fleischindustrie darüber?
zum Beitrag31.07.2025 , 07:31 Uhr
Ich teile Ihre Bestürzung, der Mensch schafft es kaum, Empathie für den anderen Menschen aufzubringen, wie will er es dann tun, für das, was er lediglich als seine Nahrung ansieht. Beinah sehnt man sie schon herbei, die Sci-Fi Zukunft in der KI und Androiden menschlicher sind als der Mensch.
zum Beitrag30.07.2025 , 20:11 Uhr
„Dass das Vorgehen gegen Palästina-Proteste kein normales Polizeihandeln ist, untermauerte auch ein Brief des Menschenrechtskommissars des Europarats Michael O’Flaherty im Juni an Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU). Darin zeigte sich O’Flaherty „besorgt über Berichte über übermäßige Gewaltanwendung durch die Polizei gegen Demonstranten“.“
Alles nur Einzelfälle, kein Grund zur Aufregung.
zum Beitrag30.07.2025 , 20:01 Uhr
„Das Problem ist, dass Ein¬schüch¬te¬rungs¬klagen in Deutsch¬land oft kleingeredet werden, weil die Kosten im Vergleich zu den USA und Großbritannien viel geringer sind“, sagt Roger Mann, Anwalt für Presse- und Medienrecht und Gastprofessor in Göttingen.
Das mag ja sein, trifft aber NGO’s und Privatpersonen trotzdem härter als zB. Fleischindustrie und ist vermutlich nur der Anfang. Schließlich hat sich die Klägerin bewusst für die Verursacher entscheiden und sah von einer Klage gegen eine wirkmächtige Institution wie die ARD ab. Ein trauriger Trend des Wegschauens wird etabliert, wenn das Tierleid ohne Konsequenzen bleibt aber der Bote niedergemacht wird. Das war ein bitterer Präzedenzfall der in Zukunft an der Courage von NGO’s und an der Unabhängigkeit investigativer Ermittlungen nagen wird.
zum Beitrag30.07.2025 , 19:34 Uhr
So ziemlich alles unterliegt patriarchalen Strukturen, wird ja vornehmlich und seit Jahrhunderten von Männern organsiert, noch nicht bemerkt 😉 In der Führungsspitze der GKV sitzen 2 Männer und 1 Frau. Im Verwaltungsrat und in den Ebenen darunter erwarte ich auch keinen großen Frauenüberhang, Sie etwa? Aber was ändert das auch, denn was nützt ein Spitzenverband der nichts besseres zu tun hat, als kleinere Verbände gegeneinander aufzuwiegeln, um gerechte Forderungen derer ad absurdum zu führen und in der Konsequenz dafür zu sorgen, dass so wichtige Care Arbeit wie die Geburtshilfe mal wieder unterbezahlt bleibt, gar noch weniger verdient. Was glauben Sie verdient so ein Vorstandmännchen oder eine AG-Verräterin (oops freudscher Verschreiber) dafür, dass sie inhumane Entscheidungen treffen im Gegenzug zu Hebammen, die menschliches Leben auf die Welt holen. Was glauben Sie, hat wer verdient?
zum Beitrag30.07.2025 , 07:31 Uhr
Unabhängig von der möglichen Nichtigkeit der im Artikel benannten, gibt es doch hinreichend andere Studien, welche erstaunlich divergierende Ergebnisse aufweisen. 46 Industriestudien stellen Unbedenklichkeit aus, im Kontrast zu 72 unabhängigen St. welche Glyphosat als höchst krebserregend einschätzen. Die Heinrich Böll Stiftung hatte sich hinreichend mit dem Thema beschäftigt. Warum Industriestudien die Gefährlichkeit relativieren, muss wohl nicht weiter erklärt werden, brisanter finde ich Entscheidungen durch EU-Behörden, die in höchstem Maßen umweltschädigend sind, wenn Gl. weiterhin bis 2033 im Einsatz bleiben darf. So zeigt die H.B. Stiftung auf, dass bei der Einschätzung von 53 Herstellerstudien 85% der EU-Behörden Gl. als zuverlässig deklarieren, während 64% der unabhängigen Krebsforscher Gl. als nicht zuverlässig bewerten. Der logischste Schluss wäre wohl dem Geld zu folgen… Konzerne haben Politik mittlerweile auch auf höchsten Ebenen im Sack und das Bakschisch muss reichlich geflossen sein.
www.boell.de/de/glyphosat? gad_source=1&gad_campaignid=15822989709&gclid=Cj0KCQjw4qHEBhCDARIsALYKFNPlUIUM7H7sGDNQh8ZN-BVEktQSsZwnX1FKZIgZx7b52YC6yJqSwM4aAvh5EALw_wcB
zum Beitrag29.07.2025 , 20:38 Uhr
„Mich würde ja das Verhältnis von Grundwasser zum fertigen Getränk interessieren. Denn wenn aus 1 Liter Grundwasser 1 Liter Red Bull gemacht wird, dann wird konkret gar nichts verschwendet, sondern nur in anderer Form getrunken, „
Selbst wenn dem so wäre, kostet der Liter Wasser lediglich wegen Aufbereitung ca. 0,5 ct und wir entscheiden, wann wir den Wasserhahn aufdrehen. Das Red Bull bei dem die Baruther keine Entscheidungsgewalt haben, kostet bis zu 3,52 € / Liter. Ob das in der Form ohnehin getrunken worden wäre, wage ich arg zu bezweifeln.
zum Beitrag29.07.2025 , 20:27 Uhr
Ach ja... sorry, herzlichen Dank an die taz und Autorin für die umfangreiche Recherche und den zu Wort kommenden Frauen fürs mutige Teilen 🙏🌺
zum Beitrag29.07.2025 , 20:22 Uhr
Noch so eine unbekannte Frauenkrankheit, die in den Abgründen des Gender Health Gap verschwindet, weil einkommensschwache Eierstockträgerinnen einfach keinen lukrativen Markt abbilden, um vernünftige Forschung und Medizin zu entwickeln. Da kann Frau ja mal wieder nur 🤮
zum Beitrag29.07.2025 , 18:46 Uhr
Warum wundert mich das jetzt nicht… sind ja nur Frauen 🙄
zum Beitrag29.07.2025 , 08:18 Uhr
„am Schluss jedoch habe der GKV es als Gegenseite geschafft, „einen Keil“ zwischen die Berufsverbände zu treiben.“ Spiel Satz und Sieg würd ich meinen. Da schau also an, so wenig ist menschliches Leben im Frühstadium plötzlich wert. Während Kinder geboren werden sollen, um jeden Preis und über das Selbstbestimmungsrecht von Frauen hinweg, ist völlig egal wie Mutter und Kind vor-während-nach der Geburt versorgt sind. So so… das ist typisch patriarchale Logik bei der frau einfach nur das 🤮 kriegt.
zum Beitrag29.07.2025 , 07:29 Uhr
Spielerinnen werden nicht so gejazzt wie Spieler, können also weniger autark Meinungen vertreten. Deswegen ist es auch obsolet Spielerinnen einen feministischen Auftrag zuzuschieben, zu sehr ist d weibliche Fußball von Anerkennung abhängig & kann natürlich nur nach auferlegten Pfeifen tanzen. So zeigt sich selbst bei taz-Autoren ein male gaze basierter Blick auf Spielerinnen mit Aufwertung taz.de/Spanien-vor...bb_message_5060491 oder an anderer Stelle eben Abwertung weiblicher Körper taz.de/Sexualisier...lerinnen/!6100824/ Auch d Ungleichheit, unter der Frauen erstaunliche Leistungen bringen, finde ich wenig fortschrittlich taz.de/Forscherin-...bb_message_5047406 & schließlich zeigt sich, dass Frauenfußball auch nur ein Produkt ist, taz.de/Emanzipatio...on%2Bfu%C3%9Fball/ dass, solange es um Beifall ringen muss im Patriarchat, dabei vermutlich auch Abwege in politischer Meinungsbildung geht. Denn vielleicht ist diese politische Ansicht gar nicht die der Spielerinnen, sondern Trainer, Club, Vereins diktiert, mal daran gedacht?
zum Beitrag27.07.2025 , 21:23 Uhr
Nichts anderes konstatiere ich hier seit nun 3 oder 4 Postings aber noch immer bleibt die Frage, was wollten Sie eigentlich sagen? Kindly Reminder:
„Frauen müssen diese Freiheit jedoch auch nutzen.“ Bitte WELCHE Freiheiten hatten Frauen, und WANN hätten sie sich diese WO nehmen sollen?
Ich warte nicht mehr auf die Antwort, vermutlich wissen Sie es selbst nicht und es geht nur ums Phrasendreschen.
zum Beitrag27.07.2025 , 21:17 Uhr
Noch weniger mag ich jemanden Glauben schenken, der mit oblatendünnem Halbwissen daher paraphrasiert und seine Meinung mäandert, je nachdem wo er gerade gegen sein kann, Hauptsache gegen. Zwei Post weiter waren Sie der festen Überzeugung Männer und Frauen hätten gemeinsam gejagt und nun sieht das Alles wieder ganz anders aus…? Nicht sehr überzeugend.
„Ich werde Ihnen das jetzt nicht detailliert erklären.“ Da bin ich sehr erleichtert… ähm… wieso eigentlich? Vermutlich Wissenslücken, denn wie es scheint, ist das Anthropologische nicht Ihr‘s. Der Mensch wurde vor ca. 12.000 Jahren sesshaft im Nahen Osten, in Europa erst vor ca. 7.500 Jahren.
„Das Hauptproblem bzw. Erfolgsgeheimnis des Patriarchats ist ja gerade, dass sich Männer durch zielgerichtete Zusammenarbeit Ressourcen und Macht sichern.“ Das Patriarchat basiert auf der Diskriminierung der Frauen und Unterdrückung der schwächeren oder nicht adligen Bevölkerungsschichten, ich weiß nicht, ob ich das als Erfolgsgeheimnis feiern würde. Zum Mitschreiben: In Jäger-Sammler-Gruppen waren alle aufeinander extrem angewiesen, das Erfolgsgeheimnis der Menschheit war die Geschlechtergerechtigkeit, ohne wären wir längst ausgestorben.
zum Beitrag27.07.2025 , 08:05 Uhr
Was in d Kommentaren fehlt ist d Zustimmung zur Kernaussage d Artikels – zugegeben literarischer Tiefgang, Wortschwurbelei & Prosa dämpfen d Verständnis – aber wir haben definitiv der Bewegung viel zu verdanken die genau das tut, einstehen für demokratische Werte & Anerkennung von Minderheiten. Der Karnevalsvergleich hinkt, identitätsbedingt ist der Umzug bunter, entbehrt dabei aber nicht politischer Aussage & Brisanz. Das Mokieren darüber ist nur ein kleinliches Nebenschlachtfeld. Wurde schon mal ein Naziauflauf geschmäht, weil die Herrenmännchen in schwarzen Leibchen daher marschierten…? Ich glaube nicht. Das Mokieren über d fehlende Flagge, sowie geringschätzige Fritze-Äußerungen hat hingegen seine Berechtigung: Denn hier demonstrieren Politiker Engstirnigkeit, einen weiteren Ruck nach rechts & legitimieren so die exponentiell ansteigenden Angriffe gegen Queers. Auch die Zerrissenheit d Bewegung ist bedauerlich, der Ausgrenzung bei FLINTA* könnte mit LGBTQAI+ entgegen gewirkt werden, die Inklusion signalisiert Stärke & Einigkeit. So bleibt d Dank für d Mut, auf alle aufmerksam zu machen für die Politik sich nicht interessiert, neben Queers auch PoC, chronisch Erkrankte…
zum Beitrag27.07.2025 , 07:03 Uhr
„Weibliche Freiheit entsteht dort, wo es wirtschaftliche Unabhängigkeit gibt…Frauen müssen diese Freiheit jedoch auch nutzen. Die Männer scheinen das schon vor Jahrtausenden erkannt zu haben.“
Was wollen Sie sagen? Ich verweise nochmal auf die Geschichte: Nachdem Menschen sesshaft wurden, unterstützt durch Frauen welche für die tägliche Ernährung und dauerhafte Sicherheit sorgten, stieg die Schwangerschaftsrate exponentiell an. Frauen waren immer häufiger gebunden an Höhle, Feuer, später Heim und Herd. Männer nahmen die Verwaltung in die Hand und schufen sich ihre wirtschaftlichen Verhältnisse. Männer haben nichts „erkannt“, sie haben sich ihre Welt nach eigenem degusto geschaffen. Frauen wurden ihrer Wirkmächtigkeit in der Gruppe entzogen, indem sie an andere Stämme zur Verheiratung gereicht wurden, also auch ihr soziales Netzwerk komplett verloren. Besitz, Eigentum, Kapital (später) Titel folgten nun der männliche Erblinie, das Patriarchat entstand welches durch neue Religionen gestützt, die Frau abwertete… und das erfolgreich bis heute, nachdem der Kapitalismus die Religion ablöste. Bitte WELCHE Freiheiten hatten Frauen, und WANN hätten sie sich diese WO nehmen sollen?
zum Beitrag27.07.2025 , 06:46 Uhr
Das mit dem Mammut war vor der Seßhaftwerdung, richtig? Richtig. Mein Tip, beschäftigen Sie sich ein bisschen mit der Anthropologie, und zwar nicht den Stuß den wir aus dem Geschichtsunterricht kennen. Nach neuesten Forschungen war das heiß ersehnte Mammut sicherlich eine Kooperation zwischen Männern UND Frauen (denn auch diese jagten), aber für den Erfolg und das Überleben der Gruppe unwesentlich. Das Mammut kommt mal nicht eben herbei und lässt sich fangen. Derweil Männer in der Heide rumzogen und nach besagtem M. Ausschau hielten, betrieben Frauen nach dem „Sammeln“ den ersten Ackerbau (& damit ihr eigenes Verhängnis), jagten kleineres Wild und waren im Großen & Ganzen viel wesentlicher für das tägliche Überleben aller. Männer mussten sich beweisen, ihren sozialen Stand und ihre Nützlichkeit aufzeigen und lernten, um Frauen konkurrieren zu müssen … da war es dann schnell vorbei mit der Teamarbeit.
„Männer können unglaublich gut kooperieren, wenn ihnen das Vorteile bringt“
Genau, WENN ihnen das Vorteile bringt, und wenn nicht?
zum Beitrag26.07.2025 , 09:35 Uhr
Vielen Dank für diesen sehr wichtigen und gut gegliederten Artikel. Nicht nur im Sport, überall sind FLINTA* Übergriffen verbaler und tätiger Art, struktureller Gewalt und Machtmissbrauch, Victim Blaming, Ignoranz und Desinteresse ausgesetzt. Die Androkratie stützt sich auf Dominanz und Unterdrückung allem anderen gegenüber als dem eigenen Geschlecht. So wunderts nicht, dass Mütter selbst nicht die Stellschrauben bedienen können, die es braucht, um eine gerechtere Gesellschaft zu schaffen. Wie schnell würden sie Dominanz und Ausgrenzung im Patriarchat erleben, dass gerade wieder sehr in traditionelle Klischees verfällt. Entfaltungsräume werden enger, Framing extremer, Ausgrenzung absoluter. Hätte ich in jungen Jahren begonnen, jeden Übergriff zu dokumentieren, würden meine Aufzeichnungen heute einen Schätzing Roman um Längen (Seiten) schlagen. Noch einmal meinen verbindlichsten Dank an die junge Autorin, sich mutig diesem heiklen Thema zu stellen, an dem wir dran bleiben müssen. Immer und immer wieder!
zum Beitrag25.07.2025 , 17:15 Uhr
Oh wie schön, haben Sie evtl. GynÖkologie gelesen von Mary Daly? Hat den Eindruck, zumindest mag ich Ihre Aspekte und stimme in vielen zu. Das Patriarchat hat zu einer nekrophilen Weltordnung geführt die stets nur auf Vernichtung ausgerichtet ist. Umso paradoxer die Entwicklung der KI, die bestenfalls auch nur als toter Geist empfunden werden kann, denn hält sie nicht was sie verspricht ist sie ein Rohrkrepierer. Überflügelt sie uns gar, dann kann sie nur zum zwangsläufig logsichen Schluss kommen, dass der Mensch die größte Belastung des Planeten ist. Ich habe mal gelesen, dass Kooperieren nicht dem männlichen Naturell entspricht, schon seit der Sesshaftigkeit des Menschen und mit der Anhäufung von Besitz, Kaptal und der Vererbung dessen sowie Titeln… seither war der Mann peinlichst auf Trennung, Dominanz, Macht und Mehrung dessen ausgerichtet.
zum Beitrag25.07.2025 , 17:05 Uhr
„… der Frauenfußball hat vor allem beim Talentpool noch Nachholbedarf.“
Und das wird auch so bleiben so lange Zweitligisten-Spielerinnen (und drunter) gezwungen sind, für den Lebensunterhalt nebenbei zu arbeiten.
taz.de/Forscherin-...bb_message_5047406
„Während Fußballer schon in der Regionalliga ihren Lebensunterhalt mit den Sport verdienen und versichert sind, gibt es Fußballerinnen in der zweiten Bundesliga, die nebenbei Vollzeit arbeiten.“
zum Beitrag25.07.2025 , 08:18 Uhr
Wenigstens schaffen es die Frauen nicht auf den Rasen zu rotzen, ist das „Anmut“ genug? Inwiefern nehmen Körper und Seele schaden und was verstehen Sie unter unschicklicher Zurschaustellung des Körpers?
zum Beitrag25.07.2025 , 08:17 Uhr
II_ Stattdessen verschwindet das Geld da, wo auch sonst die Milliarden der Ranghöchsten landen. Bei alten weißen Männern, die wenn überhaupt nur die hübschen Blonden über den Rasen flitzen sehen wollen und so erklärt sich dann auch das auffallende Fehlen von PoC. Nein, feministischer Erfolg sähe anders aus und vielleicht – bei den vornehmlich von Männern dominierten Strukturen – wäre das von den Spielerinnen einfach zu viel verlangt, die noch lange nicht so ikonisiert werden wie männliche und möglicherweise auch einfach nur das wollen: Fußball spielen.
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zum Beitrag24.07.2025 , 20:24 Uhr
Au weia 🙈🙉🙊 machen wir es uns da nicht ein bisschen zu einfach?
zum Beitrag24.07.2025 , 20:19 Uhr
Lang gehegtes und gern verwendetes Totschlagargument: Das Matriarchat wäre auch nicht besser und um Himmels Willen, dann müssten ja Männer um ihre Rechte kämpfen. Wie kommen Sie darauf? Schließen Sie von sich auf andere… 😉? Wenn man sich die wenige matriarchalen Kulturen, Ethnien und Stämme der Welt anschaut ist das Gegenteil der Fall, idR. leben Menschen friedlicher, erfüllter und vor allem in Wohlstand zusammen, was meistens daran liegt, dass Frauen Besitz und Kapital verwalten.
zum Beitrag24.07.2025 , 16:08 Uhr
„Irgendwann wird der Frauenfussball mit ausreichend weiblichen Nachwuchstalenten, die Qualität von Männerfussball erreichen“
Die Frauennationalmannschaft gewann 8 * die Europameisterschaft (was der Rekord ist!) und zweimal die Weltmeisterschaft, bei der sie allerdings erst 1991 zugelassen wurde.
Die Männermannschaft im direkten Vergleich gewann 3 * Europa und seit 1991 einmal die Weltmeisterschaft.
Was meinen Sie mit irgendwann?
zum Beitrag24.07.2025 , 10:19 Uhr
Ahh… wie ambivalent. Die strategischen Ziele mit den Nachbarn find ich schwierig wie zB. im Fall von Taiwan. Man greift nicht einfach einen unabhängigen Staat an mit Verweisen auf die Geschichte, das billigen wir in Europa ja auch nicht (Putins „Ansprüche“ auf die Ukraine). Das China unter europäischen Invasoren gelitten hat, keine Frage, aber auch das ist Geschichte. Wenn China sich gegen ethnische Gruppen und Minderheiten im Land repressiv verhält ist Einmischung berechtigt und muss der Hinweis auf Menschenrechtsverletzung definitiv an Peking herangetragen werden. Darüber hinaus hat der Raubbau an der eigenen Natur auch folgenschwere Konsequenzen für den ganzen Globus, auch hier muss es erlaubt sein, mal zu fragen, was denn bitte Indien machen soll, wenn den Flüssen das Wasser schon im Himalaya abgedreht wird.
zum Beitrag24.07.2025 , 09:49 Uhr
Innerhalb von drei Jahrzehnten vom Entwicklungsland zur führenden Wirtschaftsmacht aufgestiegen (2014 BIP 10,4 Billionen) – was natürlich nur erreicht werden konnte mit rücksichtlosem Raubbau an Mensch und Umwelt – so ist China der größte Emittent von Gift- und Treibhausgasen, während die Lebensqualität der Chinesen nach Uno Index (HDI) nur das globale Mittelfeld erreicht. China ist zwar (noch) angewiesen auf ein stabiles Umfeld als auch starke Handelsbeziehungen, aber man gewinnt den Eindruck, langfristig dient das alles nur der Abschottung, um das Zhongguo wieder groß aber vor allem unabhängig zu machen. So propagiert die chinesische Führung zwar eine "harmonischen Weltordnung", die durch gegenseitige Achtung unterschiedlicher Kulturen, Kooperation und gegenseitigen Nutzen geprägt sein soll. Aber der Umgang mit ethnischen Bevölkerungsgruppen und unmittelbaren Nachbarn, deren Eigenständigkeit Peking nicht anerkennen will, zeigt ein anderes Bild. So können die zunehmender Militärausgaben (2014 rund 132 Mrd. US-Dollar) zu Recht mit Sorge betrachtet werden.
Tja der nächste Global Player sitzt in den Startlöchern…
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