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08.06.2026 , 10:00 Uhr
Ich bin froh, dass es Miles gibt. Fast alle anderen Anbieter sind vom Markt verschwunden oder haben so wenige Fahrzeuge, dass es im Alltag keine wirkliche Alternative darstellt. Miles-Autos findet man hingegen im Stadtgebiet recht gut und mittlerweile sogar in einigen Großstädten Deutschlands. Und das vom Kleinwagen bis zum Sprinter. Übrigens auch einen Audi A4 - der ist gar nicht so langsam, wie ein ander Forist schrieb.
Ich nutze Miles höchste ein paar Mal im Monat. Ich vermute, dass geht den meisten Nutzern so. Wer täglich ein Auto braucht, kauft sich eines. Das ist viel günstiger.
Aber wenn man nur selten ein Auto nutzt, ist es wirklich nicht entscheidend, ob das ein Benziner ist. Man fährt ja schon selten. Auf keinen Fall sollte man hingegen Carsharing-Anbieter vom Markt verdrängen. Dank Carsharing-Anbietern benötige ich und viele andere in meinem Umfeld in Berlin kein eigenes Auto.
zum Beitrag05.06.2026 , 10:00 Uhr
Sehr interessanter Artikel. Wenn Thiel fordert, die Nächstenliebe aus dem Christentum zu entfernen, weil man sich damit den Opfern, den Losern und den Schwachen zugewandt habe, dann entkernt er völlig das Christentum. Das wäre so als wenn man sagt, Fußball wäre auf Abwege geraten, als man anfing, den Ball mit dem Fuß zu treten. Es wäre dann Handball und kein Fußball. Ich bin kein gläubiger Christ und ja, die Bibel ist voller Stellen, die sich widersprechen oder unklar sind, aber ein paar Dinge sind in den Überlieferungen zu Jesus doch sehr eindeutig und unmissverständlich.
Aus dem Christentum eine Religion der Starken machen ist schon eine faszinierende mentale Verformung aller christlichen Lehren.
zum Beitrag05.06.2026 , 09:46 Uhr
Der Autor fordert die Ukraine zu Verhandlungen auf. Das hört sich erst einmal gut an. Doch mit wem soll die Ukraine verhandeln? Russland hat kein Interesse an Verhandlungen. Putin fordert weiterhin die völlige Kapitulation und de facto Auflösung der Ukraine. Derweil bringt seine Armee jeden Tag viele Ukrainer um. Was soll die Ukraine also tun? Darauf bleibt der Autor jegliche Antwort schuldig. Den Ukrainern auch noch vorzuwerfen, dass sie sich wehren, in dem sie gezielt Ölraffinerien angreifen, finde ich geradezu zynisch. Die Ukraine muss erst eine Sitaution schaffen, in der Putin sich zu Verhandlungen gezwungen sieht. Wie soll es anders gehen?
zum Beitrag02.06.2026 , 10:25 Uhr
Dazu gibt es sogar Studien, die zeigen, dass Investitionen in die Infrastruktur den extremen Parteien Stimmen kosten. Die AfD stellt sich ja auch hin und sagt: "Schaut, es zerfällt alles." Und damit haben sie ja recht. Der Großteil unserer Infrastruktur stammt aus den 1970ern oder ist sogar noch älter. Sie geben dafür Ausländern die Schuld, was natürlich Unsinn ist.
Verbessert sich die Infrastruktur, verbessert das direkt unser aller Leben, wenn z. B. ein Schwimmbad wieder eröffnet wird oder der Bus wieder fährt.
zum Beitrag02.06.2026 , 10:15 Uhr
Sportliche Großereignisse rechnen sich eigentlich nie für die austragenden Länder/Städte. Chicago, immerhin die drittgrößte Stadt der USA, haben sogar die Austragung von WM-Spielen der FIFA abgelehnt. Die Begründung: Man zahlt nur drauf, weil alles Geld an die FIFA und deren Sponsoren geht. Bei Olympia wird es nicht anders sein, nur, dass man da noch viele Sportanlagen zusätzlich errichtet, die man später meist nicht mehr benötigt.
Hinzu kommt, dass unser Kanzler uns ständig sagt, wir müssen mehr arbeiten und werden trotzdem viel weniger haben. Und dann sollen wir uns für ein Sportereignis begeistern, für das aus Zauberhand wieder Milliarden auftauchen?
zum Beitrag11.05.2026 , 09:48 Uhr
Vielen Dank für diesen Artikel. Beim Lesen fand ich mich wieder. Auch ich schaue selten in den Spiegel, kaufe die gleichen Größen in der Hoffnung, dass sie irgendwie passen und trage Fleece mit Regenjacke drüber, weil praktisch.
zum Beitrag28.04.2026 , 13:20 Uhr
Ich kann die Argumentation nachvollziehen. Es ist wichtig ein Zeichen zu setzen, dass die Menschen nicht allein gelassen werden, gerade in diesen Krisenzeiten und unter einer Regierung, die vor allem soziale Kälte signalisiert. Gleichzeitig halte ich die Maßnahme für fatal. Der Eindruck entsteht, wir können so weitermachen, wenn gleich es wahrscheinlich ist, dass bald stark rationiert werden muss, weil einfach weniger Öl vorhanden ist.
Schlimmer noch, wir halten den Verbrauch stabil. Andere EU-Länder gingen andere Wege. Und auch gezielte Auszahlungen sind wahrscheilch technisch bald möglich. So ist es ein Tropfen auf den heißen Stein, der wahrscheinlich noch lange glühen wird.
zum Beitrag10.02.2026 , 12:15 Uhr
Der Autor arbeitet mehrfach heraus, warum Verzicht uns nicht leicht fällt, nicht als Individuum oder als Gesellschaft. Er postuliert aber, dass Verzicht uns eigentlich zum Vorteil gereicht, unser Leben gar bereichert. Leider arbeitet er diesen, aus meiner Sicht, entscheidenden Punkt nicht heraus. Er bleibt abstrakt. Aber gerade wenn man versucht, unsere Perspektive auf Verzicht zu ändern, braucht es mehr als abstrakte Beschreibungen. Beispiel Reisen: Wenn ich nicht reise, um meine Familie zu besuchen, ist das Verzicht, aber für mich keine Bereicherung, im Gegenteil. Letztlich postuliert der Autor ein ganz neues Gesellschafts- und Wirtschaftssystem und verpasst es, dies greifbar zu untermauern.
zum Beitrag24.07.2025 , 16:19 Uhr
Weder Verlängerung noch Elfmeterschießen sind gute Möglichkeiten, um ein Spiel zu entscheiden. Direkt aufs Elfmeterschießen zu gehen ist aber auch keine Lösung. Elfmeterschießen hat mit dem Spiel wenig zu tun. Ein Sieg übers Elfmeterschießen ist nicht verdient, sondern glücklich.
Vielleicht sollte man eine Idee von van Gaal aufgreifen. Er schlug schon vor Jahren vor beim Spielstand von null zu null ab einer bestimmten Spielzeit anzufangen SpielerInnen vom Feld zu nehmen. Dann entstehen automatisch Räume, hoffentlich mehr Tore und Spiele dauern nicht mehr drei Stunden.
zum Beitrag10.07.2025 , 13:51 Uhr
Das Konzept geistert seit Anfang des letzten Jahrhundert umher. Schon seit den 1960ern Jahren weiß man, dass es praktisch nicht umzusetzen ist. Wesentlich weiter ist man seitdem nicht gekommen. Zahllose praktische Probleme sind nicht gelöst. Hinzukommt, die Technologie ist unfassbar teuer. Man bräuchte eine neue, zweite Infrastruktur, die komplett separat läuft von der regulären Bahn.
Aber das Konzept hinter dem Hyperloop ist eingänglich. Leicht ist die Physik dahinter verständlich. Ohne Widerstand kann man viel schneller fahren. Und das verfängt.
Elon Musk nutzte den Schall und Rauch, den er mit seinem Transrapid-Projekt erzeugte, dazu, um ein Projekt zum Ausbau einer regulären Bahnverbindung in Kalifornien zu torpedieren. Und das mit Erfolg. Hier scheinen sich Politiker genauso den Geist vernebeln zu lassen. Ein Blick zurück ist erhellend. Anfang der 2000er galt der Tranrapid als die Zukunft. Da funktioniert die Technik. Trotzdem stehen heutzutage nur eine Hand voll Strecken weltweit. Lohnt sich nicht. Nicht mal in Diktaturen.
Bitte steckt das Geld in unsere bestehende Bahn. Fun Fact: ICEs könnten viel schneller fahren, wenn wir die Schienen dafür hätten.
zum Beitrag24.06.2025 , 09:33 Uhr
Die Hoffnung trügt. Damit das Angebot selbstfahrender Autos attraktiv wird, müssen die Autos schnell verfügbar sein, d. h. binnen fünf Minuten. Für die Unternehmen wäre es am günstigsten die Autos ständig fahren zu lassen. Sie sausen wie Bienenschwärme durch die Straßen ohne Unterbrechung und sind dann direkt beim Kunden. Der nächste Schritt wäre dann für reine Autostraßen zu lobbyieren. Sicherer für die Fußgänger, weil sie dann nicht mehr stören und viel schneller. Und am Ende haben wir (wieder) reine Autostädte mit noch mehr Schnellstraßen. Ich hoffe, dass dies nicht passiert. Selbstfahrende Autos helfen aber nicht bei der Verkehrswende. Dafür benötigen wir weniger Autos, nicht andere.
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