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Parlamentswahl in Serbien Wie die Studierendenbewegung Serbien verändern will

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In Serbien haben Studierende die absolute Mehrheit bei der Parlamentswahl erhalten. Doch kann aus einer Protestbewegung eine Regierung werden?

In Serbien macht sich Hoffnung breit. Trotz eines befürchteten Kopf-an-Kopf-Rennens zwischen der Studentenliste und der Fortschrittspartei von Aleksandar Vučić gewannen die Studierenden die Parlamentswahl am vergangenen Sonntag deutlich.

„Die Hooligans standen schon bereit, um bei einem knappen Wahlsieg für Einschüchterung zu sorgen“, berichtet Andrej Ivanji aus Belgrad. Er lebt und arbeitet in Serbien und hat die Studierendenbewegung die vergangenen zwei Jahre eng begleitet.

Doch bei solch einem klaren Sieg musste selbst Vučić seine Niederlage eingestehen. „Auf den Straßen lag man sich weinend und lachend in den Armen, niemand hat damit gerechnet, dass unsere Jugend ihre eigene Zukunft wirklich bestimmen darf“, erzählt Ivanji. Doch wie geht es nun weiter nach diesem Erdrutschsieg? Wie kann aus einer Protestbewegung eine Regierung hervorgehen? Liegt die Zukunft Serbiens wieder in der EU?

Darüber sprechen in der Fernverbindung taz-Redakteurin Anastasia Zejneli und taz-Korrrespondent Andrej Ivanji.

Diese Folge wurde am 28.10.26 um 9.30 Uhr MEZ aufgezeichnet.

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