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Nato-Gipfel in Ankara Was hinter der Inszenierung von Gastgeber Erdoğan steckt

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Der Nato-Gipfel in Ankara ist zur großen Leistungsschau geworden. Kritik war nicht erwünscht, damit die Türkei im besten Licht erscheint.

Die Staats- und Regierungschefs der 32 Nato-Staaten, ihre Delegationen, Ver­tre­te­r:in­nen der Rüstungslobby, Si­cher­heits­ex­per­t:in­nen versammelten sich in dieser Woche in Ankara zum Nato-Gipfel. In diesem Jahr geht es vor allem darum, möglichst viele Deals mit Rüstungsfirmen aller Art in die Wege zu leiten. Einer, der besonders davon profitieren will, ist der Gastgeber des Nato-Gipfels – der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan.

Ankara ist im Ausnahmezustand, es wurde mächtig investiert, damit die Stadt sich im besten Lichte zeigt. Der Flughafen, die Straße zum Gipfeltreffpunkt – alles herausgeputzt und renoviert. Kritik soll es nicht geben. Ganz im Gegenteil: Regierungskritische Jour­na­lis­t:in­nen sollen erst gar nicht berichten dürfen. Etlichen wurde die Akkreditierung für eine Berichterstattung zum Treffen des Militärbündnisses verweigert.

In dieser Folge der Fernverbindung richten wir unseren Blick in die Türkei, speziell nach Ankara. Was bedeutet der Gipfel für die Türkei. Und was verspricht sich Präsident Erdoğan von dieser Inszenierung? Darüber spricht Tanja Tricarico aus dem Auslandsressort der taz mit Türkei-Korrespondent Jürgen Gottschlich.

Diese Folge der Fernverbindung wurde am Mittwoch, 8. 7. 2026 um 11 Uhr MESZ aufgezeichnet.

Fernverbindung – Der Auslands-Podcast der taz erscheint jede Woche auf taz.de und überall, wo es Podcasts gibt.

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