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Kaffeehaus und Gendarm: In der Wiener Kantine trifft sich die Israel-Fanbase unter Polizeischutz Foto: Leonhard Foeger/reuters

Beim ESC in WienPro- & Con-Test

Das große ESC-Familienfest ist auch 2026 vom Nahostkonflikt getrübt. In Wien feiern Israelfans neben Propalästina-Demos. Und am Ende gewinnt Bulgarien.

E s fühlt sich an wie eine Werbepause. Fans vor dem Ratshausvorplatz holen an diesem windigen Sonntagabend ihre Handys raus, gehen zum Bierstand, unterhalten sich. Dabei ist das Halbfinale des Eurovision Song Contests in Wien, das hier auf einer Leinwand gestreamt wird, noch in vollem Gange.

„Stop the Genocide“, ruft ein großer bärtiger Mann mit gelb-blauem Herz auf der Wange, durch das Gemurmel. Seine Begleitung versucht ihn zu beruhigen, spricht auf ihn ein. Während die beiden diskutieren, singt auf der Leinwand der israelischen Künstler Noam Bettan dreisprachig über die Liebe zu einer Frau, französisch, englisch, hebräisch. Aus der Halle hört man Applaus, aber auch Buh-Rufe.

Der österreichische Rundfunk ORF, der den European Song Contest (ESC) in diesem Jahr ausrichtet, entschied sich dafür, das komplette Live-Audio aus der Halle zu senden – und damit, anders als im vorigen Jahr, auch Störungen aus dem Publikum.

Bettams Aufritt ist nach drei Minuten vorbei, doch Martus Martei, der Bärtige, ist immer noch aufgebracht, rückt seine grüne Kappe zurecht und nimmt einen Schluck Bier. Er ist für eine Woche aus Schweden angereist. „Ich war mir lange unsicher, ob ich überhaupt fahren soll. Der ESC ist die beste Zeit für mich im Jahr. Und trotzdem ist mein Herz in zwei geteilt“, sagt er.

Mit seinen Überlegungen, den Wettbewerb in diesem Jahr ausfallen zu lassen, ist er nicht allein. Fünf europäische Länder haben entschieden, zu diesem 70. Jubiläum des Eurovision Song Contests, dem weltweit größten internationalen Musikwettbewerb, fern zu bleiben: die Niederlande, Spanien, Slowenien, Island und Irland. Sie kritisieren die Europäische Rundfunkunion (EBU) dafür, dass sie Israel trotz des Krieges in Gaza und Libanon teilnehmen lassen.

Streit in der ESC-Familie

Spaniens Ministerpräsident Pedro Sanchez bestärkte am Freitag die Entscheidung des spanischen Rundfunks, die Teilnahme zu verweigern und den Wettbewerb auch nicht im Fernsehen auszustrahlen. Man dürfe „angesichts eines illegalen Krieges und eines Völkermords“ nicht mehr schweigen. Es sei „eine Frage der Konsequenz, der Verantwortung und der Menschlichkeit“, nicht gleichgültig zu bleiben gegenüber dem, „was in Gaza und im Libanon weiterhin geschieht“.

Ich genieße die Show und buhe, wenn Israel auftritt, nur so kann ich es mit mir vereinbaren hier zu sein

Martus Martei, schwedischer ESC-Fan und Israelhasser

Für viele Fans ist der ESC ein großes, buntes Familienfest; man traf sich in den vergangenen Jahren in Liverpool, Malmö, Rotterdam oder Basel und feierte die kulturelle Vielfalt Europas. Der Wettbewerb gilt vielen auch als Fest der Queerness und Diversität. Bereits 1998 gewann mit der Israelin Dana International die erste trans Person, mit Nemo aus der Schweiz folgte vor zwei Jahren die erste nichtbinäre Person und auch der letzte Gewinner JJ aus Österreich lebt offen queer.

Was bleibt von dem familiären Zusammenhalt in diesem Jahr? Spaltet die Debatte über die Teilnahme Israels die Community? Und wie reagiert die EBU auf die Kritik?

Martus Martei hat sich am Ende entschieden nach Wien zu reisen, doch einige aus seinem Fanclub sind zu Hause geblieben. „Ich genieße die Show, und buhe, wenn Israel auftritt, nur so kann ich es mit mir vereinbaren hier zu sein“. Wen das störe, könne sich weiter weg stellen, sagt er.

Doch nicht für alle ist es so einfach, die Ressentiments gegen Israel zu ignorieren.

12.000 Euro für ein Café

Die zweithöchste Terrorwarnstufe gilt in Österreich bereits seit dem Überfall der Hamas am 7. Oktober 2023 Foto: Georg Hochmuth/APA/dpa

Die Tische in der Kantine im Museumsquartier sind am Donnerstagnachmittag voll besetzt. Eine Girlande mit kleinen Israelflaggen hängt an der Decke, die Gespräche und das Klappern von Besteck hallen von den hohen gewölbten Decken. Auch wenn die Kantine kein klassisches Café ist, hat es sich entschlossen bei der Caféaktion im Rahmen des Eurovision Song Contest in Wien teilzunehmen.

Die Länder des diesjährigen ESC bekommen in den Tagen vor dem Wettbewerb ein eigenes Café zugelost, das in den Landesfarben geschmückt ist und in dem sich Fans treffen können. Doch für Israel fanden der ORF, das Echo-Medienhaus und die Wiener Kaffeesieder, die die Aktion organisierten, zunächst kein passendes Café.

Als die Betreiberin der Kantine, Lisa Wegenstein, davon erfuhr, beschloss sie ihr Lokal zur Verfügung zu stellen. Doch nun wurde von ihr verlangt, ein geeignetes Sicherheitskonzept zu erarbeiten. Zwischen 10.000 bis 12.000 Euro koste der Polizeischutz, der laut österreichischem Sicherheitspolizeigesetz eingefordert werden kann, wenn die Veranstaltungen „dem Erwerbsinteresse dienen, oder um Vorhaben, für die die Zuseher oder Besucher ein Entgelt zu entrichten haben oder die nicht jedermann zur Teilnahme offenstehen“.

Ihr sei nicht bewusst gewesen, so Wegenstein im Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin profil, dass die Stadt diese Kosten nicht tragen werde und hatte nun Angst auf den Rechnungen sitzen zu bleiben. Am Ende erklärte sich das Echo-Medienhaus bereit, die Kosten zu übernehmen.

Unerwünscht und unsicher

Ich habe das Gefühl, dass sich am ESC viel entlädt, was eigentlich gar nichts mit dem Wettbewerb zu tun hat, sondern sich seit dem 7. Oktober angestaut hat. Die Leute denken, dass die Regierung hinter dem Kandidaten steht und sind deshalb wütend

Adina, 26, Studentin

Zwei Be­am­t:in­nen stehen nun während der Öffnungszeiten vor dem Eingang der „Kantine“. Drinnen sitzen Adina und Esther mit einem MacBook bei Melange und Limonade an einem der Tische. Das Café läuft über, der junge Kellner kommt zweimal, um ihnen Essen zu bringen, das sie gar nicht bestellt haben. Ein Fernsehteam filmt neben der Theke.

„Ich möchte die Kantine unterstützen für ihre Entscheidung, war aber auch sonst schon öfter hier“, erzählt Esther. Die 23-Jährige trägt eine Kette mit einem filigranen Davidstern über ihrem blauen Oberteil. Sie sagt von sich selbst, dass sie eigentlich unpolitisch sei, „aber doch irgendwie politisch durch meine Existenz“. Esther ist jüdisch und engagiert sich in ihrer Gemeinde in Wien. „Die Debatte um das Café zeigt, dass jüdisches Leben aus der Öffentlichkeit verdrängt werden soll, weil wir unerwünscht sind oder weil die Umstände für uns nicht sicher genug sind.“

Großer ESC-Fan sei sie nicht, sagt Esther, doch als Mitglied der Jüdischen österreichischen Hoch­schü­le­r:in­nen (JöH) wollte sie für die israelischen Fans ein Public Viewing organisieren. „Uns wurde geraten, es als Kundgebung anzumelden, damit wir Schutz von der Polizei erhalten“, erzählt sie.

Adina wiederum ist seit ihrer Kindheit ESC-Fan und will ihre Freundin am Samstag unterstützen. Die 26-Jährige besorgt die Stimmung gegen den israelischen Künstler Noam Bettan. „Ich habe das Gefühl, dass sich am ESC viel entlädt, was eigentlich gar nichts mit dem Wettbewerb zu tun hat, sondern sich seit dem 7. Oktober angestaut hat. Die Leute denken, dass die Regierung hinter dem Kandidaten steht und sind deshalb wütend.“ Dabei ist für die Auswahl der israelische Rundfunksender KAN zuständig, der als regierungskritisch gilt. Daher sagt sie: „Wer den israelischen Kandidaten ausbuht, buht das liberale Israel aus.“

Ein Moment der Kritik

24 Stunden zuvor und 100 Meter vom Fancafé entfernt, rufen De­mo­teil­neh­me­r:in­nen „Free Free Palestine“. Heute, am Nakba-Tag, der an die Vertreibung und Flucht Hunderttausender Pa­läs­ti­nen­se­r:in­nen im Zuge der israelischen Staatsgründung 1948 erinnern soll, findet ein ESC-Gegenprotest statt. Knapp 1.000 Teil­neh­me­r:in­nen kommen auf dem Maria-Theresien-Platz zusammen. Etwa ein Viertel davon sind internationale Pressevertreter:innen, darunter mehrere Kamerateams. Die Spannungen in Wien zwischen den Befürwortern und Gegenern einer israelischen Teilnahme sind am Ende auch eine gute Mediengeschichte.

Eine der Protestierenden ist Helena Scholl, gehäkelte Wassermelone im Haar, „Boykott-ESC“-Aufnäher auf der Jacke. Ihr ist es wichtig, an dem Tag bei dem Protest teilzunehmen. Die 23-Jährige ist kein großer ESC-Fan, aber findet es wichtig zu zeigen, dass es eine „Gegenöffentlichkeit gibt, die nicht damit einverstanden ist, dass Israel teilnimmt“.

Ihr ist klar, dass die Netanjahu-Regierung nicht den Teilnehmer bestimmt, aber mit dem Event trotzdem ihr Image verbessern kann. „Man muss politische Konsequenzen fordern für den Genozid, den Israel in Gaza verübt, und gleichzeitig ist es auch wichtig, Events wie den ESC zu kritisieren.“ Denn am Ende seien es die Flaggen der Länder, die die Leute in die Kamera halten und nicht die der Rundfunksender. „Dass Argument, dass KAN regierungskritisch sei, hält meiner Meinung nach nicht, denn über den Krieg in Gaza berichtet auch KAN kaum“, findet die 23-Jährige.

Zweiter Platz: Noam Bettan performte ein dreisprachiges Liebeslied Foto: Georg Hochmuth/APA/dpa

Der 2017 gegründete Sender KAN ist zwar staatsfinanziert, jedoch Netanjahu seit Jahren ein Dorn im Auge, weil er auch über Korruptionsskandale berichtet, in die der Ministerpräsident verwickelt war. Doch Berichte über die Situation im Gazastreifen fehlen. Auch Medienwissenschaftler Amit Schejter kommt in der Süddeutschen Zeitung zur Einschätzung, dass in den israelischen Mainstreammedien ein Konsens darüber herrsche, dass man im Krieg zusammenhalte.

Abgestimmtes Verfahren

Doch auch das Vertrauen der eher unpolitischen ESC-Fans fängt an zu bröckeln. Wie fair ist das Abstimmungsverfahren? Auch diese Frage bestimmte die Tage vor dem ESC. Seitdem die israelische Teilnehmerin Yuval Raphael im vergangenen Jahr das Publikumsvoting gewann und insgesamt Zweitplatzierte wurde, zweifelten viele das Abstimmungsverfahren an.

Anfang der ESC-Woche veröffentlichte die New York Times eine Recherche, laut der die israelische Regierung den Wettbewerb zur Imagepflege nutze und mindestens eine Million Euro zu Marketingzwecken ausgab. Ähnliche Kampagnen sind aus diesem Jahr nicht bekannt. Laut NYT kritisierte unter anderem der slowenische Rundfunk das Abstimmungsverfahren und vermutete eine Beeinflussung durch die israelische Regierung.

Doch Regierungen dürfen den Wettbwerb, der offiziell weiterhin als unpolitisch gilt, nicht beinflussen. 2026 erhielt KAN bereits eine Verwarnung, da er in einem Video erklärte, wie man mit den zehn Stimmen, die jeweils online, per SMS und Anruf zu vergeben sind, für Noam Bettan abstimmen kann.

Bereits in den Monaten davor soll unter den ESC-Mitgliedern laut NYT ein Stimmungsbild über eine Teilnahme Israels eingeholt worden sein. Einen Abschlussbericht darüber erhielten die Mitglieder nicht. Dafür beschlossen die Rundfunksender der Länder, die Teil der EBU sind, Änderungen beim Abstimmungsverfahren: 20 Stimmen wurden auf 10 halbiert und die Jurys kehrten wieder in die Halbfinale zurück, um die Entscheidungsgewalt des Publikums einzuschränken.

Israel ist nicht Russland

Am Finaltag selbst findet in Wien wieder ein propalästinensischer Demozug mit anschließender Kundgebung statt. Kosha ist gebürtiger Iraner und lebt seit einigen Jahren in Wien. Seine spanische Flagge sticht unter den palästinensischen hervor. Warum Spanien? „Weil Spanien als eines der wenigen Länder Palästina und den Genozid annerkennt“, erklärt er.

In Österreich dagegen merke man, den „westlichen Bias“. Man messe hier mit zweierlei Maß, findet er. Russland könne man ausschließen, bei Israel sei es dagegen nicht denkbar. Die Gegenseite dagegen argumentiert, dass der isarelische Sender KAN im Gegensatz zu russischen Sendern unabhängig arbeite.

Kosha findet es wichtig, dass Wien und die propalästinensische Community Momente wie den ESC nutzen, um auf die Straße zu gehen. Doch unter den Demonstrierenden findet man ohnehin kaum ESC-Fans, für die ein Nichteinschalten ein großes Opfer wäre.

Polizei im VIP-Bereich

Anders sieht es im Euroclub aus. Jeden Abend feiern die Hardcorefans hier ihren ESC, mit Stars aus den vergangenen Wettbwerben, Motto-Parties und viel Alkohol. Im Prater Dome tanzen mehrheitlich Männer auf zwei Etagen und drei Floors durch die Nacht. Während die Körper auf dem großen Floor dicht gedrängt tanzen, sitzen in der VIP-Lounge zwei Polizist:innen, drei weitere laufen durch die obere Etage.

Seit dem 7. Oktober 2023, dem Überfall und Massaker der Hamas auf Israelis, gilt in Österreich die zweithöchste Terrorwarnstufe. Einige Be­su­che­r:in­nen schauen sich verwundert um, doch die Bedenken verschwinden auf der Tanzfläche, beim nächsten Song oder wenn die Show in der Halle beginnt, berichten einige.

James, Mitte 30, dichter Schnurrbart, Union-Jack-Muscle-Shirt, spürt die angespanntere Stimmung. Und trotzdem sehe man die gleichen Leute, wie die Jahre davor. Wer den ESC in diesem Jahr nicht schaut, schaut ihn auch sonst nicht, glaubt er. Und wer den ESC liebt, kommt trotz allem nach Wien. „In den letzten zwei Jahren sitzen wir alle gemeinsam da und hoffen, dass es nicht Israel wird, denn hinfahren möchte ich nicht.“ Dafür habe er zu große Sicherheitsbedenken.

ESC-Fans hier, Ak­ti­vis­t:in­nen dort

In der Stadt kommt es kaum zu Überschneidungen von ESC-Fans und Protestierenden. Die Demonstrationen finden gut gesichert entfernt von der Stadthalle statt. Nur eine Gruppe von 17 pinken Clowns des Wiener „Secret Clown Servce“ schleicht sich vor den Zuschauer:innen-Eingang der Halle am Samstagnachmittag. Fans bleiben stehen, lachen über die komischen Gestalten, die sich plötzlich auf den Boden schmeißen.

Erst als sie die Schilder lesen, „vereint durch Genozid“, eine Anspielung an EBUs „vereint durch Musik“, wenden sie sich ab. Ein finnischer Fan im knallblau-weiß-gestreiften Sakko, ruft seinen Freund hektisch zurück. „Mit Genozid möchte ich nichts zu tun haben“, sagt er und eilt in die Stadthalle.

Und in der Halle? Läuft das Finale ohne große Probleme und Zwischenrufe ab. Und doch passiert um kurz vor ein Uhr nachts, was auch in den vergangenen zwei Jahren passierte. Angespannt warten die Zu­schaue­r:in­nen auf das finale Ergebnis. Kann Bulgarien, das die meisten Jury-Stimmen bekommt, auch im Publikumsvoting an Israel vorbeiziehen?

Momente der Nervösität vergehen, bis Bulgarien den ESC 2026 für sich entscheiden kann. Selbst unter den zuschauenden Jour­na­lis­t:in­nen jubeln einige erleichtert auf. Und blicken direkt in das nächste Jahr: Wie wird es weitergehen mit dem politisch unpolitischen Wettbewerb in Sofia 2027?

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