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Wahlkampf-Bus der CDU abgebrannt

Ein Brandanschlag auf einen CDU-Bus überschattet den in Fahrt kommenden Wahlkampf in Berlin. Der Landeschef der CDU, Frank Henkel, sprach am Freitag von einer unerträglichen Tat und einem „neuen Tiefpunkt in der politischen Auseinandersetzung“. Laut Polizei war der brennende Bus kurz vor Mitternacht von Autofahrern im Ortsteil Staaken entdeckt worden. Die Feuerwehr löschte das Feuer, verletzt wurde niemand. Der Bus brannte komplett aus. Der Polizeiliche Staatsschutz übernahm die Ermittlungen. Laut CDU wurde der Bus von Wahlkreiskandidat Thilo-Harry Wollenschlaeger genutzt.

Der Berliner CDU-Generalsekretär und Kreisvorsitzende der Union in Spandau, Kai Wegner, zeigte sich erschüttert von der Tat. Er sprach von einer „nicht zu akzeptierenden Grenzüberschreitung“. Henkel wie auch Wegner wiesen darauf hin, dass es in den vergangenen Tagen im Wahlkampf zahlreiche Sachbeschädigungen, Vandalismus und „blinde Zerstörungswut“ gegeben habe. Die Grünen-Fraktionschefin Ramona Pop nannte den Anschlag auf den Bus einen „üblen Angriff auf den demokratischen Wettbewerb und die Meinungsfreiheit“. (epd)

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