piwik no script img

was fehlt ...... die Antwort

Darf in Kinderbüchern von „Negern“ die Rede sein? Was sagen eigentlich schwarze Kinder dazu? Eines hat der „Zeit“-Redaktion jetzt mal gründlich den Kopf gewaschen ...

„Kinder, das sind keine Neger“ titelt die Zeit diese Woche. Die Ansprache hat sich die neunjährige Ishema Kane zu Herzen genommen und der Zeit-Redaktion in deutlicher Sprache geantwortet:

„Ich finde es total scheiße, dass das Wort in Kinderbüchern bleiben soll, wenn es nach euch geht. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sich das für mich anfühlt wenn ich das Wort lesen oder hören muss. Es ist einfach nur sehr sehr schrecklich. Mein Vater ist kein Neger, ich auch nicht. Das gilt für alle anderen Afrikaner! So. Das war meine Meinung.“ (sic!)

So, jetzt sind wir gespannt: Di Lorenzo und Co., Sie haben das Wort - und vielleicht geht's diesmal ohne ganz so häufig das Wort zu sagen. (lrs/taz)

Unser Mittel gegen Antifeminismus

Wir machen linken Journalismus aus Überzeugung: kritisch, unabhängig und frei zugänglich für alle. Es gibt keinen Bezahlzwang, keine Paywall. Das geht nur, weil sich viele freiwillig beteiligen und unsere Arbeit unterstützen. Auch im Digitalen muss Journalismus, der für mehr Gleichberechtigung eintritt, finanziert werden. Unsere Leser:innen wissen: Journalismus entsteht nicht aus dem Nichts. Damit wir auch morgen noch unsere Arbeit machen können, brauchen wir Ihre Unterstützung. Schon über 48.000 Menschen machen mit und finanzieren damit die taz im Netz - kostenlos für alle. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5 Euro sind Sie dabei. Jetzt unterstützen

0 Kommentare