piwik no script img

taz Talk mit Bartholomäus GrillÜber das Bauernsterben

Wir sehen das Gras nicht wachsen, wir trampeln nur darauf herum: Wie die globale Agrarindustrie die traditionelle Landwirtschaft und bäuerliche Strukturen zerstört und dabei die ökologische Krise noch verschärft: „Bauernsterben“ – so heißt das neue Buch von Bartholomäus Grill. Es beschreibt den globalen Siegeszug der Agrarindustrie und die fatalen Folgen für Mensch, Tier und Umwelt. Dieses Buch ist ein leidenschaftlicher Appell für eine radikale Transformation unseres Landwirtschafts- und Ernährungssystems. Es geht um den Krieg gegen die Natur – und gegen uns selbst. Grill wuchs als Bauernbub in einer Epoche auf, in der die meisten Höfe noch in natürlichen Kreisläufen wirtschafteten. Später erlebte er den Beginn der „grünen Revolution“, den Modernisierungsschub der Landwirtschaft, die ein beispielloses Bauernsterben auslöste. Die industrielle Landwirtschaft zählt zu den destruktivsten Entwicklungen der modernen Welt, sie richtet ökonomischen und ökologischen Schaden an und führt zu sozialen Verwerfungen. Ein taz Talk zur Buchpremiere von „Bauernsterben“ mit Bartholomäus Grill, gebürtiger Bayer und Bauernsohn, moderiert von Jan Feddersen, taz-Redakteur für besondere Aufgaben.

Termin verschoben! 04.12.2023, 19 Uhr, taz Kantine, Friedrichstr. 21, 10969 Berlin. Alle Infos: taz.de/talk

Unser Mittel gegen Antifeminismus

Wir machen linken Journalismus aus Überzeugung: kritisch, unabhängig und frei zugänglich für alle. Es gibt keinen Bezahlzwang, keine Paywall. Das geht nur, weil sich viele freiwillig beteiligen und unsere Arbeit unterstützen. Auch im Digitalen muss Journalismus, der für mehr Gleichberechtigung eintritt, finanziert werden. Unsere Leser:innen wissen: Journalismus entsteht nicht aus dem Nichts. Damit wir auch morgen noch unsere Arbeit machen können, brauchen wir Ihre Unterstützung. Schon über 48.000 Menschen machen mit und finanzieren damit die taz im Netz - kostenlos für alle. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5 Euro sind Sie dabei. Jetzt unterstützen