piwik no script img
Blockade durch Umweltaktivisten

taz-Podcast „klima update°“ Die Klima-News der Woche

Empfohlener externer Inhalt

Wir würden Ihnen hier gerne einen externen Inhalt zeigen. Sie entscheiden, ob Sie dieses Element auch sehen wollen:

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung

Foto: Fabian Strauch/dpa

Die Grünen und Lützerath. Deutschland und der fossile Wasserstoff aus Norwegen. 2023 und die Klimapolitik.

Showdown in Lützerath: Das Dorf in Nordrhein-Westfalen soll der Kohle weichen und dafür geräumt werden. Das entspricht dem Deal zum Kohleausstieg, den Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck und NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur mit RWE vereinbart haben – beide Grüne. Schadet das der Partei? Darüber sprechen taz-Klimaredakteurin Susanne Schwarz und Sandra Kirchner vom Online-Magazin klimareporter°.

Habeck ist diese Woche nach Norwegen gereist. Von dort will Deutschland Wasserstoff importieren, aber erst mal nicht grünen, sondern blauen. Das heißt: Der Wasserstoff wird mithilfe von Erdgas statt Ökostrom produziert. Das entstehende Kohlendioxid soll mithilfe einer CCS-Technologie abgeschieden und gespeichert werden. Um die Notwendigkeit solcher riskanten Verfahren entbrennt gerade ein Streit in der Umweltbewegung. Und: Was wird 2023 in der Klimapolitik wichtig?

„klima update°“ Der Podcast zu Klimapolitik, Energiewende und Klimaforschung. In Kooperation mit dem Onlinemagazin klimareporter° und der taz Panter Stiftung. Immer auf taz.de, Spotify, Deezer, iTunes und überall, wo es sonst noch Podcasts gibt.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

Mehr zum Thema

2 Kommentare

 / 
  • Dietmar Rauter

    Vielleicht sollten wir langsam differenzieren: Es sind nicht mehr die 'Grünen', sondern einsame Spitzenpolitiker , die lieber ein System stützen und lieber nach Ausreden suchen, statt den Wähler*innen einen anderen Lebenswandel zumuten zu müssen. Wer die Bilder in Qatar oder die diplomatisch verpackte Fassungslosigkeit der norwegischen Politiker über den Auftritt von Habeck in Oslo verfolgen konnte, muss ich doch echt fragen lassen, ob er noch in der Realität oder in einem Fantasy-Kino unterwegs ist. Da sollten sich aufrechte Grüne endlich einmal fragen, wenn sie da eigentlich in den Club einsamer Männer in der Ampel geschickt haben. Klimapolitik mit RWE, BASF oder Heidelberg Zement funktioniert einfach nicht, alles nur Ausreden, nur um weiter mitreden zu dürfen!

  • tomás zerolo

    Hey,

    gibt es einen Zugang zu Euren Podcasts, der Eure Hörer*innen nicht durch die Viehgatter des Überwachungskapitalismus duchzwängt?

    Dann wäre ich gelegentlich interessiert.