taz-Podcast „klima update°“ : Die Klima-News der Woche
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Die extreme Dürre in Madagaskar ist eher keine Folge der Klimakrise. Die treibt dafür Vögel in die Scheidung. „Grüne“ Fonds sind oft gar nicht so öko.
Im ostafrikanischen Inselstaat Madagaskar hungern viele Menschen, weil eine Dürre die Ernten zerstört hat. Ein Klima-Check von Forscher:innen ergab nun: Diesmal haben die menschengemachten Treibhausgasemissionen, wenn überhaupt, nur eine geringe Rolle gespielt. Langfristig wird das aber anders aussehen.
Die Klimakrise zerstört die Artenvielfalt auf der Erde. Ein Symptom: Sie scheint das Paarverhalten von Albatrossen durcheinander zu bringen. Die eigentlich monogam lebenden Seevögel trennen sich häufiger, wenn das Meer sich aufheizt. Dafür ziehen Wissenschaftler:innen mehrere Erklärungen in Betracht.
Wer mit seinem Geld Gutes fürs Klima tun will, wählt wahrscheinlich solche Geldanlagen, die als „grün“ beworben werden. Nur: Über einen Großteil der entsprechenden Fonds fließt doch wieder Geld in fossile Konzerne, hat der Verein Finanzwende recherchiert.
Im Podcast klima update° besprechen wechselnde Journalist:innen vom Onlinemagazin klimareporter° und aktuell auch der taz die wichtigsten Klimanachrichten der Woche. Darunter sind unsere Klimaredakteurin Susanne Schwarz und Lena Wrba von unserem Klimahub.
„klima update°“ Der Podcast zu Klimapolitik, Energiewende und Klimaforschung. In Kooperation mit dem Onlinemagazin klimareporter° und der taz Panter Stiftung. Immer auf taz.de, Spotify, Deezer, iTunes und überall, wo es sonst noch Podcasts gibt.
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