Wikileaks-Papiere über Cyberangriffe: CIA hackt wohl von Frankfurt aus

Erneut hat Wikileaks tausende brisante Dokumente veröffentlicht. Das publizierte Material gibt Einblick in die mutmaßliche Cyber-Spionagepraxis der CIA.

Ein Passwort wird am 25.08.2014 in Köln (Nordrhein-Westfalen) auf einem Laptop über die Tastatur eingegeben.

Zum Hacking-Arsenal der CIA gehören laut Wikileaks Malware, Viren und Trojaner Foto: dpa

BERLIN dpa | Die Enthüllungsplattform Wikileaks hat tausende Dokumente veröffentlicht, die von dem US-Geheimdienst CIA stammen sollen. Das unter dem Titel „Vault 7“ publizierte Material gibt Einblick über die mutmaßliche Cyber-Spionagepraxis der CIA.

Außerdem werden in den Dokumenten Schwachstellen von Smartphones, Computern und Elektronikgeräten beschrieben sowie Hacker-Werkzeuge vorgestellt. Laut einer Pressemitteilung von Wikileaks soll der Geheimdienst auch vom US-Generalkonsulat in Frankfurt aus Überwachungen durchgeführt haben. Zunächst hatte Spiegel Online über den Fall berichtet.

Zum Hacking-Arsenal der CIA gehören laut Wikileaks Malware, Viren und Trojaner. Demnach können etwa iPhones, Android-Geräte oder Windows-Rechner ausspioniert werden. Zudem soll über eine spezielle Software ein bestimmtes Fernsehgeräte-Modell von Samsung in eine Wanze verwandelt worden sein.

Wikileaks hat seine Informationen von anonymen Quellen bezogen. Erstmals hat die Enthüllungsplattform Dokumente vor Veröffentlichung bearbeitet und etwa Namen von CIA-Mitarbeitern oder andere Daten geschwärzt.

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