piwik no script img

Was fehlt …… ein Tiger, der brüllt

Mit ein paar Freunden feierten Bruce Grubb und seine Freundin eines abends ihren Einzug in einen Bauernhof im schottischen Peterhead. Zwischendurch musste Grubb mal zu seinen Kühen in den Stall. Und was er sah von weitem – völlig nüchternen Blickes, wie er später versicherte: einen Tiger zwischen all den Widerkäuern. So berichtet es das Boulevardblatt The Scottish Sun.

Grubb bekam Schiss, vor allem aber hatte er Angst um die Kühe, von denen einige kurz vor der Kalbung standen. Deswegen rief er die Polizei, die mit auch gleich mit sechs Mannschaftswagen und teilweise schwer bewaffnet anrückte. Kein Zweifel, auch die Beamten hatten Muffensausen. Einer soll sich sogar schlichtweg geweigert haben, aus dem Auto zu steigen, weil er nicht als Tigerfutter enden wollte.

Insgesamt 45 Minuten belagerten die Polizisten daraufhin den Stall. Der Tiger rührte sich nicht vom Fleck, die Beamten auch nicht. Da wurde es Grubb zu bunt. Er selbst fuhr mit seinem Pickup direkt ans Stalltor, was das Tier zu keinerlei Reaktion bewegte. Woraufhin Grubb nochmal genauer hinschaute und feststellen musste: der Tiger war zwar nicht aus Papier, aber aus Stoff.

Grubb war die ganze Sache hochnotpeinlich, während die Polizei ihm dennoch auf die Schulter klopfte: „Falscher Alarm mit besten Absichten.“ Den Plüschtiger musste Grubb allerdings an die Beamten abgeben, die ihn wohl fortan als Maskottchen halten werden. Unklar bleibt, wie die flauschige Raubkatze in den Stall gelangt war. Wie sagte doch einst Mao Tse-tung: Wer einen Tiger weckt, sollte einen langen Stock benutzen. (taz)

Nur noch 460 – dann sind wir 50.000

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 460 Freiwillge, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen

0 Kommentare