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Urteil gegen Marine Le PenSchlechte Verlierer (vor allem für die Demokratie)

Marine Le Pen arbeitete lange daran, aus ihrem Rassemblement National eine salonfähige Partei zu machen. Das scheint nach ihrer Verurteilung vorbei.

Marine Le Pen und RN-­Parteisprecher Jean-Philippe Tanguy am Dienstag in der französischen National­versammlung Foto: Gonzalo Fuentes/reuters

Paris taz | Hat Marine Le Pen Grund, sich so bitter über ihre Verurteilung wegen Veruntreuung von EU-Geldern zu beklagen? Ein Pariser Gericht entzog der französischen Rechtspopulistin vom Rassemblement National (RN) am Montag für fünf Jahre das passive Wahlrecht, was eine erneute Kandidatur bei den nächsten Präsidentschaftswahlen verhindert. Das Urteil sei ein „politischer“ Entscheid, sie lasse sich nicht einfach so „eliminieren“, sagte Le Pen noch am Abend dem Fernsehsender TF1 vor rund 8 Millionen Zuschauern. Den Gerichtsentscheid verurteilt sie als „totale Vergewaltigung des Rechtsstaates“.

Wie ihre sämtlichen 24 Mit­angeklagten sei sie unschuldig, bei den vom Gericht verurteilten Unterschlagungen handle es sich bloß um „administrative Meinungsverschiedenheiten“ mit dem EU-Parlament. Trotz einer 152-seitigen Urteilsbegründung behauptet Le Pen, das Gericht habe seinen Beschluss nicht begründet. Sie will alle Mittel ausschöpfen, um 2027 dennoch zu kandidieren, was Rechtsexperten für unwahrscheinlich halten.

Nach dem Urteil ist Frankreich gespalten: Einige halten es für normal, dass auch prominente Politiker wie Le Pen für gesetzeswidrige Praktiken verurteilt werden und dafür Schadenfreude empfunden werden kann. Andere kritisieren das Urteil als übertrieben streng oder gar parteiisch. Wie sehr die Meinungen und Reaktionen geteilt sind, kam in den meisten Interviews der Medien auf den Straßen zum Ausdruck.

Ironischerweise forderte Le Pen 2013 im Fernsehen selbst ein Berufsverbot für korrupte Politiker. Sie verlangte eine Gesetzesänderung, damit Verurteilte wegen Unterschlagung öffentlicher Gelder lebenslang von Kandidaturen und Ämtern ausgeschlossen werden.

Trauer am rechten Rand

Damals bezichtigte die junge Parteichefin die regierenden Sozialisten, Dreck am Stecken zu haben und deswegen nichts für eine „Moralisierung“ der Politik zu unternehmen. Aufgrund des Gerichtsurteil vom Montag ist jetzt aktenkundig, dass sie zu diesem Zeitpunkt selber bereits in ein illegales Finanzierungssystem ihrer Partei durch veruntreute EU-Parlamentsmittel verwickelt war und keineswegs eine so weiße Weste hatte, wie sie damals vorgab.

Sehr bezeichnend nach dem Pariser Urteil sind nun die internationalen Reaktionen befreundeter Staats- und Regierungschefs und Politiker vom rechten Rand. Von Viktor Orbán über Mario Salvini (der von einer „Kriegserklärung aus Brüssel“ sprach) und Giorgia Meloni, Geert Wilders und Jair Bolsonaro bis Donald Trump äußerten die bekannten Rechtspopulisten Sympathie und Verständnis für Marine Le Pen und bedauerten es, dass sie an der Wahl zur Präsidentin gehindert werde. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow spricht von einer „Verletzung demokratischer Normen“.

Für die allermeisten in- und ausländischen Medien steht jedenfalls fest, dass der Gerichtsentscheid ein „politisches Erdbeben“, eine „Schockwelle“ oder gar ein „Urknall“ für die französische Demokratie sei. Zu viel der Aufregung, meint dazu der Parteichef der französischen Sozialisten, Olivier Faure: Die Partei sei nicht verboten worden und „auch 2027 wird es zweifellos einen RN-Kandidaten geben, und er wird wahrscheinlich sogar ebenso viele Stimmen erhalten“.

Die Reaktionen zeigen, dass die französische Politik nicht zur Normalität zurückkehren wird. Die Proteste gegen die Justiz sind sehr vehement. RN-Parteichef Jordan Bardella, der für 2027 als Ersatzmann für Le Pen designiert ist, schimpft über eine „Tyrannei der Richter“ und kündigt für das Wochenende Demonstrationen an. Seine Partei wolle „diese Empörungswelle bis zum Schluss begleiten und alle Mittel nutzen“, sagte er ergänzend.

Die Verurteilten werden zu Richter

Andere Parteikollegen greifen die Justiz noch schärfer und in pauschaler Weise an. Parteisprecher Jean-Philippe Tanguy meint, die Richter seien seit Längerem auf Abwegen, weil sie „das Gesetz nach Gutdünken interpretieren“ und gemäß ihren „ideologischen Ansichten“ urteilen. Die Verurteilte selbst dramatisierte die Sache am Dienstag bei einem Krisentreffen mit den RN-Abgeordneten: „Das System hat seine Atombombe herausgeholt“, und deswegen gerate nun „das Land ins Wanken“, sagte Le Pen. Ihre Partei verteilt ein Flugblatt, auf dem zur Unterstützung von Le Pen als eine Verteidigung der Demokratie aufgerufen wird. In einem RN-Communiqué wird der „Diktatur der Richter“ der Krieg erklärt.

Der Rollentausch ist perfekt: Die Verurteilten machen sich zu Anklägern der Richter, gesetzliche Regeln werden als Mittel einer Willkür diskreditiert. Deutlich wird aufgrund des veränderten Propagandasprache bereits die „Trumpisierung“ der populistischen Rechten in Frankreich. Die Strategie der „Normalisierung“ oder Entdiabolisierung“, mit der Marine Le Pen den von ihrem Vater Jean-Marie Le Pen geerbten rechtsextremen Front National in eine „salonfähige“ Partei verwandeln wollte, ist zu Ende.

Wer die Unabhängigkeit der Justiz als Grundpfeiler eines Rechtsstaates nicht respektiert, bedroht die Demokratie, betont in einem Interview mit Le Figaro der Verfassungsjurist Benjamin Morel. Er befürchtet eine „Anti-System“-Bewegung: „Die Strafe könnte, weit über die Grenzen des RN hinaus, eine generelle Offensive gegen die Grundfesten der Rechtsstaatlichkeit auslösen.“ Le Pens Disqualifizierung schaffe das Terrain für einen Kandidaten, der „alles sprengen“ will.

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23 Kommentare

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  • Es gibt viele Franzosen und Ausländer, die sehr schlecht behandelt werden, es kommt zu rassistischer Gewalt, die Front National (heute RN) hat da immer mitgespielt, alleine die 20 Verurteilungen von Jean Marie Le Pen zeigen auf, dass es sich um rechtsextreme Partei und Bewegung handelt. Marine hat jahrelang eine gute Show abgezogen und war darin richtig gut, sie wurde von Anfang an massiv von links und linksliberalen kritisiert, das tat ihr keinen Abbruch, solche Informationen sind bei vielen Durchschnittsfranzosen meist nicht angekommen. Jetzt ist es aber für alle sichtbar, dass diese Partei politische Kriminalität beinhaltet und dass sie eben eine typische rechtsextreme Partei ist.

  • Noch ist die Radikalisierung des RN in erster Linie eine Spekulation von Herrn Balmer, für die es gewisse Hinweise gibt.

    Behält Herr Balmer recht, was ich mir gut vorstellen kann, wäre das ein Vorzeichen für ein AfD-Verbot.

    In Frankreich geht es ja nur um zwei wichtige Parteimitglieder.

    In Deutschland würde womöglich die ganze Partei verboten werden.

    • @rero:

      Mich würde es wundern, wenn es nicht zu einem AfD-Verbot kommt, unabhängig davon was in Frankreich passiert....

  • Auch in Deutschland hört man ja immer wieder von zwielichtigen Parteispenden an rechte Parteien. Das sollte man wirklich ernst nehmen, sehr gut wie es in Frankreich gelaufen ist.

  • Das Urteil ist töricht. Damit gibt man den Rechtsextremen den Rückenwind, den sie für die nächste Wahl sich nicht besser hätten wünschen können.



    Wegen Korruption eine vorgesehene Gefängnisstrafe bis zum Maximum ausreichen? Ja bitte! Aber demokratische Prozesse haben auch Richter nicht anzutasten!

    • @TeeTS:

      Wen nes im Gesetz steht (und das tut es in Frankreich nunmal), ist es nicht der Richter, der den demokratischen Prozess "antastet" sondern der Gesetzgber, der ihn formt. In Frankreich musst man eben nicht bloß 18 sein, um für politische Ämter kandidieren zu können, sondern sollte sich auch keine der Katalogstraftaten für Politikverbote zuschulden kommen lassen haben. Das ist die Regel, und die gilt für Alle.

      Auch wir haben Zuverlässigkeitsanforderungen für alle möglichen Positionen - vom Anwalt über den Gastwirt bis zum Waffenbesitzer - die Menschen, die in den letzten x Jahren wegen bestimmter Straftaten verurteilt sind, nicht erfüllen können. Es ist natülich eine grundsätzliche Entscheidung, ob man vor die Wählbarkeit im demokratischen Prozess vergleichbare Hürden setzt, aber die Argumente es zu tun, sind nicht zu verachten. Es ja nicht, so als könne eine Staatspräsidentin die ihre Finger nicht unter Kontrolle hat (bzw. Veruntreuung von Staatsgeldern für Alltagsgeschäft hält), so viel weniger Schaden anrichten als z. B. ein Geschäftsführer, der mal eine Insolvenz verschleppt hat...

  • So hält man Demokratiefeinde auf, bevor sie an die Macht gewählt werden - und nicht wie in den USA oder in Deutschland mit der AFD.

  • Von mir aus Geldstrafe, Fußfessel und Gefängnis (auf Bewährung). Aber Entzug des passiven Wahlrechtes? Nein!

    • @Rottweiler:

      Frankreich hat einen Ruf zu verlieren, was den harten Umgang mit Politikern betrifft, die sich als charakterlich untauglich erwiesen haben. Die Guillotine mag Geschichte sein, aber der Grundsatz, dass solche Menschen von der Macht entfernt gehören und niemand zu fein oder zu wichtig ist, die volle Härte des Gesetzes zu spüren zu bekommen, hat heute offenbar noch Gewicht.

      In Deutschland ist es mehr eine Frage der Feinde, die sich ein Politiker gemacht hat, ob er durch Fehltritte seine Wählbarkeit verliert. Jenachdem müssen die gar nicht einmal Straftaten sein, und der Missetäter ist trotzdem weg vom Fenster. Andere hingegen werden entlarvt, drehen daraufhin eine Runde unter dem Radar und sind dann wieder da. Es kommt Alles darauf an, wie groß der Mob ist, der einen Kopf fordert bzw. welche Multiplikatoren ihn anfeuern.

      Wollen Sie da ernsthaft den Franzosen vorwerfen, unverhältnismäßig oder gar willkürlich vorzugehen?

    • @Rottweiler:

      Kein Entzug des passiven Wahlrechts? Warum? Man muss solche Leute auch einfach mal beim Wort nehmen, siehe Artikel:

      "Ironischerweise forderte Le Pen 2013 im Fernsehen selbst ein Berufsverbot für korrupte Politiker. Sie verlangte eine Gesetzesänderung, damit Verurteilte wegen Unterschlagung öffentlicher Gelder lebenslang von Kandidaturen und Ämtern ausgeschlossen werden.Ironischerweise forderte Le Pen 2013 im Fernsehen selbst ein Berufsverbot für korrupte Politiker. Sie verlangte eine Gesetzesänderung, damit Verurteilte wegen Unterschlagung öffentlicher Gelder lebenslang von Kandidaturen und Ämtern ausgeschlossen werden."

      • @hechtmaus:

        Mal vom offensichtlichen Spaß an der wohlverdienten Häme abgesehen: Ist eine Regel wirklich gut, weil ausgerechnet Marine Le Pen sie mal gefordert hat?

        • @Normalo:

          Gute Frage, die ich jetzt garnicht so einfach beantworten kann. Da gibt es einige Pros und Kontras. Aber wo ich eigentlich hinaus wollte ist, dass man hier auf bestehendes Recht verweist, und selbst Frau Le Pen dies akzeptiert /und sogar noch verschärfen wollte), uns sie nun "einfach mal die Fresse halten" soll.

        • @Normalo:

          Sehr guter Punkt!

    • @Rottweiler:

      Von mir aus Geldstrafe, Fußfessel und Gefängnis (auf Bewährung). Aber Entzug des passiven Wahlrechtes? Nein!



      ----



      a- Warum nicht, wenn es in Gesetz steht? Vergl. StGB § 45



      b- Möchtest Du von einem/r "verurteilten Kriminellen" im Parlament, gar in der Regierung vertreten werden?



      Btw. DAS sollten wir unseren "Freunden" auf der anderen Seite des Atlantiks überlassen. Die haben bei solchen Sachen viel weniger Skrupel.



      Da scheinen durch ordentliche Gerichte "Verurteilte" sogar einen "Bonus zu bekommen! :-(

      • @Sikasuu:

        Da steht kann, ein Gericht muss aber nicht zwingend davon Gebrauch machen. Herr Kohl hätte auch verurteilt werden können, wurde er aber nicht. Der war weiter Bundestagsabgeordneter.

        StGb § 45 (2) Das Gericht kann dem Verurteilten für die Dauer von zwei bis zu fünf Jahren die in Absatz 1 bezeichneten Fähigkeiten aberkennen

        • @Martin Sauer:

          Da steht kann, ein Gericht muss aber nicht zwingend davon Gebrauch machen.



          ----



          Du findest nichts dabei, Dich politisch von einem verurteiltem Straftäter vertreten zu lassen?



          Wie stellst Du dir das den vor?



          Der wird dann aus dem "Knast" zur "Arbeit" in Stadt- usw Räten, im Land- oder Bundestag gefahren?



          Btw. Das "le Pen" Hausarrest bekam & die Jahre nicht "absitzen" muss, ist schon ein großes Entgegenkommen.



          Ps. Hätte Kohl sein Bundestagsmandat aus einer Strafanstalt wahrnehmen können, wenn UNSERE Justiz nicht "weisungsgebunden", sondern UNABHÄNGIG wie in Frankreich gewesen wäre?

  • Der Rollentausch ist perfekt: Die Verurteilten machen sich zu Anklägern der Richter, gesetzliche Regeln werden als Mittel einer Willkür diskreditiert. Deutlich wird aufgrund des veränderten Propagandasprache bereits die „Trumpisierung“ der populistischen Rechten in Frankreich. Die Strategie der „Normalisierung“ oder Entdiabolisierung“, mit der Marine Le Pen den von ihrem Vater Jean-Marie Le Pen geerbten rechtsextremen Front National in eine „salonfähige“ Partei verwandeln wollte, ist zu Ende.



    ----



    Mal wieder ZEIT aus der Zeit einen > 25 Jahre alten Text von Umberto Eco "Urfaschismus" hervorzuholen. (1)



    Darin befiniert er mMn. eine sehr einleuchtende & überzeugende Messlatte, an der jeder selbst messen kann, wie "Faschissmus & Faschisten so ticken!



    Nicht anerkennen & negieren des Rechtsstaates ist nur ein Punkt, den von den o.a. weltweit genutzt wird! :-)



    Hier mal der Link dazu:



    www.zeit.de/1995/2...us/komplettansicht



    Für Leute die nicht gerne Lesen, das Konzentrat:



    www.pressenza.com/...-nach-umberto-eco/

  • „Die Strafe könnte, weit über die Grenzen des RN hinaus, eine generelle Offensive gegen die Grundfesten der Rechtsstaatlichkeit auslösen.“ Le Pens Disqualifizierung schaffe das Terrain für einen Kandidaten, der „alles sprengen“ will."

    Genau so ist es. Und das alles war komplett vorhersagbar und hätte daher vermieden werden sollen bzw müssen. Die Richterin ist vielleicht den Buchstaben des Gesetzes gefolgt, hat dabei aber den größeren Sinn komplett aus den Augen gelassen. Von daher ist das Urteil möglicherweise nicht das Ende, sondern im Gegenteil erst der Anfang der Affäre. Vielleicht kann der Justizminister das ja noch korrigieren, er hat sich ja schon entsprechend geäußert.

    • @Gerald Müller:

      Um den "größeren Sinn" - sprich: die politische Dimension - zu betrachten und zu berücksichtigen, haben Demokratien gewählte Volksvertreter, die nach politischen Kriterien Recht setzen. Die müssen sich darauf verlassen können, dass dieses Recht dann auch angewandt wird.

      Richter hingegen sind keine Politiker und auch nicht vom Volk legitimiert, für es Politik zu machen. Ihr "größerer Sinn" IST daher das Gesetz und seine faire, für Alle gleiche Anwendung. Das ist ihr Teil an den Fundamenten eines demokratischen Rechtsstaats.

    • @Gerald Müller:

      Nein, der Justizminister kann nicht korrigieren, weil die Richter*innen in ihrem Urteil unabhängig sind. Und die sollen dieses Urteil UNABHÄNGIG fällen, egal ob Le Pen die beste Aussicht hätte Frankreichs erste Präsidentin zu werden!!



      Klar, das Urteil birgt eine gewisse politische Brisanz, weil Marine Le Pen nicht mehr für die Präsidentschaft 2027 kandidieren kann, aber das sollte die Richter*innen nicht interessieren. Die Beweislage waren einfach zu erdrücken.



      Es wurde im großen Stil Gelder veruntreut. Wir reden hier von 4 Millionen €!! Und wofür? Für fiktive Beschäftigungen. Der Butler vom verstorbenen Jean-Marie Le Pen wurde damit bezahlt, die Schwester von Marine Le Pen bekam auch solche Gelder und sie war nie im Brüssel! Irgendwann ist Schluss. Marine Le Pen ist Anwältin. Sie wußte ganz genau, dass sie gegen das Gesetz handelte. Sie hat einfach geglaubt, dass sie über das Gesetz stünde, weil sie fast präsidial wäre. Sie ist definitiv kein Opfer. Es war ein langer Prozess, Marine Le Pen und ihre Partei hatten die Möglichkeiten gehabt sich bestens zu verteidigen. Jetzt über die Diktaktur der Richter zu sprechen, ist einfach lächerlich.

    • @Gerald Müller:

      ..... Die Richterin ist vielleicht den Buchstaben des Gesetzes gefolgt, hat dabei aber den größeren Sinn komplett aus den Augen gelassen.



      ----



      Meinst DU wirklich, dass "Betrug & Unterschlagung" bei "Marine le Pen" "anders" zu richten, zu bewerten ist, als bei "Mme Quelqu'un"?



      Wenn DAS so ist, werden sollte, haben "Faschisten die Macht übernommen!"

      • @Sikasuu:

        Oder: „Meinen SIE wirklich…?“

        • @Earl Offa:

          Oder: „Meinen SIE wirklich…?“



          ---



          Oh nein, wenn keine Argumente mehr da sind, kommt die Du/Sie Platte! :-(( Na ja, wenns der Wahrheitsfindung & dem Ego hilft! Ich bin da, als Skandinavier, nicht so sensibel! :-))