Trump verklagt die New York Times: Trump will 15 Milliarden vom „Sprachrohr der Demokraten“
Der US-Präsident wirft der „New York Times“ vor, Lügen über ihn und seine Familie zu verbreiten. Und sie habe Kamala Harris unterstützt. Das sei Wahlbetrug.
Foto: Shannon Stapleton/reuters
rtr/dpa | US-Präsident Donald Trump hat eine Klage wegen Verleumdung und übler Nachrede über 15 Milliarden Dollar gegen die „New York Times“ angekündigt. Das Blatt sei „zu einem regelrechten „Sprachrohr“ der radikalen linken Demokratischen Partei geworden“, schrieb Trump am Montag (Ortszeit) auf seiner Plattform Truth Social.
Die „New York Times“ nahm zunächst keine Stellung zu Trumps Ankündigung.
Trump warf der Zeitung auf seiner Online-Plattform Truth Social vor, über ihn, seine Familie und seine Unternehmen sowie über republikanische Bewegungen wie „America First“ und „Make America Great Again“ (MAGA) zu lügen.
Vorwurf: Unterstützung von Kamala Harris
Er kritisierte die Zeitung auch dafür, während des Präsidentschaftswahlkampfs seine demokratische Konkurrentin Kamala Harris unterstützt zu haben. „Ich betrachte dies als den größten illegalen Wahlkampfbeitrag aller Zeiten“, schrieb er.
„Die „New York Times“ durfte viel zu lange ungehindert lügen, diffamieren und mich verleumden, und das hört JETZT auf“, schrieb Trump. Die Klage werde im Bundesstaat Florida eingereicht. Weitere Details wurden zunächst nicht bekannt.
Trump hatte bereits in der vergangenen Woche gedroht, die „New York Times“ wegen eines Berichts über eine sexuell anzügliche Notiz und eine Zeichnung für den verurteilten und inzwischen verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zu verklagen.
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