: Thema: Medizinische Risiken
Frauen unterliegen spezifischen medizinischen Risiken – bei der Schwangerschaftsvorsorge oder auch bei bestimmten Krebsarten. 120 Ärztinnen, Wissenschaftlerinnen und Frauen aus der Selbsthilfebewegung diskutierten am vergangenen Wochenende in der Evangelischen Akademie in Tutzing das Thema „Umgang mit dem Risiko“. Sie formulierten frauengesundheitspolitische Ziele, um dem Trend nach zweifelhafter Diagnostik und der damit einhergehenden Verunsicherung von Patientinnen entgegenzuwirken. Die Teilnehmerinnen wollen die Bedürfnisse von Frauen zukünftig stärker ins öffentliche Bewußtsein bringen. Der Dialog mit Frauentherapiezentren, Gesundheitsläden und Selbsthilfegruppen gehört dazu. Auf Initiative der Frauen wird der Bundesverband Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft (AKF) den Deutschen Städtetag auffordern, die Gründung von fachübergreifenden Frauengesundheitsforen in allen Städten und Gemeinden anzuregen. Solche Foren arbeiten bereits – mit ersten Erfolgen – in München und Bremen.
Gemeinsam für freie Presse
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen