Streitschrift von Žižek über Corona: Kein New Age, please

Werden wir irgendwelche Lehren aus dieser Zeit ziehen? Für den Philosophen Slavoj Žižek ist die Coronakrise eine neue Form von Kommunismus.

Eine Frau in gelber Warnweste und mit Mundschutz trägt Esssens-Kartons über eine Straße mit vielen Autos

Immer mehr Menschen in den USA sind durch Corona auf Lebensmittelspenden angewiesen Foto: ap/Marcio Jose Sanchez

Zeit zum Nachdenken, Chance für die Entschleunigung, bewusster leben. Während der Coronakrise verging kaum ein Tag, an dem nicht die Chancen für einen anderen Lebensstil beschworen wurden, den das Coronavirus – neben den Schrecklichkeiten – doch biete.

Für derlei Ideen hat Slavoj Žižek wenig übrig. Am Schluss seiner jüngsten, gerade in den USA erschienenen Streitschrift verfällt der slowenische Philosoph in den Duktus eines Achtziger-Jahre-Altlinken, der die aufkommende Seuche der „Selbsterfahrung“ als Ablenkung von der harten Pflicht des Klassenkampfs geißelt.

„Wir sollten“, dekretiert das Maschinengewehr der Philosophie, „keine Zeit mit spirituellen New-Age-Meditationen darüber verschwenden, dass uns die Krise dazu befähigen wird, uns darauf zu konzentrieren, um was es im Leben wirklich geht. Der wahre Kampf geht um die Frage, welche soziale Form die liberal-kapitalistische Welt-Ordnung ersetzen wird.“ Puh.

Mit der geharnischten Rhetorik nimmt Žižek, Jahrgang 1949 und immer noch Philosophie-Professor in Ljubljana und London, die argumentative Shock-and-Awe-Strategie auf, mit der er schon in seinen bisherigen Streitschriften zur (politischen) Lage gern sein Publikum gruselte.

Nieder mit dem Kapitalismus!

In seinem vor zwei Jahren erschienenen Rundumschlag „Der Mut der Hoffnungslosigkeit“ geißelte er den halbherzigen Reformismus der Linken, forderte den „deutlichen Bruch“ mit dem Kapitalismus und stritt dermaßen vehement für die Wiedererfindung des „bürokratischen Sozialismus“, dass man schon fürchten musste, er wolle den Genossen Breschnew mittels künstlicher Beatmung wieder zum Leben erwecken.

Schwer zu sagen, ob es die Angst vor einer Krise ist, die nicht nur abstrakt oder, wie 2008, fernab an der Wallstreet droht, sondern selbst einem so unverwundbaren Denker wie Žižek gefährlich nahe auf den Leib rücken kann, dass aus dem schweren Geschütz Systemwechsel in seinem neuen Band eine Schreckschusspistole geworden ist.

Zwar spricht sich Žižek darin – horribile dictu – für einen „neuen Kommunismus“ aus. Die Vokabel kommt in dem schmalen Band ungefähr so häufig vor wie das Wort Pandemie, von dem es seinen Titel hat. Er fällt aber hinter seine Forderung von 2018 zurück, dass die explosive Weltlage nur zu entschärfen sei, wenn es gelänge, „eine radikale Veränderung herbeizuführen, die über eine vage Vorstellung von gesellschaftlicher Solidarität weit hinausgeht“.

Denn der Kommunismus, auf den er diesmal hinauswill, ist nicht viel mehr als eine „neue Form der Globalisierung, die wechselseitige Abhängigkeit und den Primat der evidenzbasierten, kollektiven Aktion“ anerkennt.

„Der gefährlichste Philosoph des Westens“

Die etwas abgehungerte Definition stammt nicht einmal von Žižek selbst. Der sonst vor Konzepten nur so sprühende Großdenker hat sie beim britischen Ökonomen Will Hutton von der London School of Economics geklaut. Sie könnte aber auch von der Bertelsmann-Stiftung stammen.

Nicht dass das, was Žižek vorschlägt, obsolet wäre. Zumal die von ihm beschworene Gefahr des „Barbarismus“ gleichsam an jeder Hausecke lauert. Aber dieses Konzept ist etwas wenig für die „Neuerfindung“ einer großen Idee, für die sich Karl Marx immerhin die Mühe des „Kommunistischen Manifests“ gemacht hat.

Hätte der SPD-Vorsitzende Norbert-Walter Borjans die Idee ventiliert, hätte es sofort geheißen: Typisch, die Sozialdemokratie traut sich keine Revolution mehr zu. Nun tritt „der gefährlichste Philosoph des Westens“ (The New Review) in ihre Fußstapfen.

Natürlich birgt die Krise die Keime einer Art erzwungener Vergesellschaftung. Žižek sieht sie in Boris Johnsons Idee der Nationalisierung der British Railways, in Donald Trumps Blankoschecks an die US-Arbeitslosen und Benjamin ­Netanjahus Angebot an die Palästinenser, Corona zusammen zu bekämpfen.

Die WHO als Ersatz für das Proletariat

Doch folgt man Žižeks Definition, dieser „Kriegs-Kommunismus“ (wie ihn die Sowjetunion 1918 unter widrigen Umständen improvisieren musste), der mittels einer „globalen Organisation, die die Wirtschaft ebenso regulieren und kontrollieren kann wie die Souveränität der Nationalstaaten“ durchzusetzen, mutiert eine soziale Umwälzung zum etatistischen Kraftakt: Die WHO als Ersatz für das irgendwie verschwundene Proletariat. Die Gewerkschaften werden sich freuen.

Žižeks Buch ist kein großer Wurf, sondern ein geistreicher Schnellschuss. In elf knappen Kapitelchen assoziiert er sich in Windeseile durch alle Weltprobleme, von der Bedrohung Europas durch die neue Herrschaftsform „Putogan“ bis zur „Wissenschaft als transkultureller Universalität“.

Slavoj Žižek: „Pandemic! Covid-19 shakes the World“. Polity Press, Cambridge, 146 Seiten, 12,34 Euro

Bösartig gesprochen ließe sich eine strukturelle Analogie zwischen Žižek und dem Virus behaupten. Der Philosoph beweist, dass er die Zeitläufte so schnell kommentieren kann, wie das Virus sein Erbgut vermehrt: Parasit der Zeitläufte der eine, des Stoffwechsels der andere.

Aber wegen Binsenweisheiten wie der, dass Corona das „Fundament unseres Lebens erschüttert“ oder wir „alle in einem Boot“ sitzen, greifen wir nicht zu einem Denker, der, an Hegel, Lenin und Lacan geschult, wie kein anderer berufen wäre, den Weltgeist in einem einzigartigen Moment beim hermeneutischen Schopf zu fassen.

Der Mensch – eine Spezies ohne Bedeutung

Lesevergnügen bereitet natürlich trotzdem seine paradoxe Wort- und Gedankenakrobatik: Die MAD, die „Mutual Assured Destruction“ des Kalten Kriegs beispielsweise tauft er in die „Mutual Assured Distance“ um.

Das Beste an dem flinken Text ist, dass er den Krisenmoment nicht zu einem scholastischen Glasperlenspiel nutzt oder ihn zur barocken Dystopie aufbauscht. Philosophisch gesehen bläst Žižek nämlich zur Entwarnung. Das Virus, schärft er uns ein, habe „keine höhere Bedeutung“ wie etwa die, die Menschheit für ihren schlechten Umgang mit der Erde zu strafen. Man könne diesen Fall biologischer Kontingenz in Gestalt einer durchgedrehten Kopiermaschine namens Covid höchstens als die Bestätigung von Friedrich Schellings „nie aufhebbaren Rest“ bei der Organisation des Lebens deuten.

Tja – wenn die Menschheit wirklich nur eine „Spezies ohne besondere Bedeutung“ ist, die bei Launen der planetaren Evolution, wie wir sie gerade erdulden, auch über die Wupper gehen kann, gibt es wirklich keinen Grund, verschärft in sich zu gehen.

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■ Das neuartige Coronavirus trägt die offizielle Bezeichnung SARS-CoV-2. Es ruft die Krankheit mit dem offiziellen Namen Covid-19 hervor. Der Virus ist von Mensch zu Mensch übertragbar.

Ab Januar 2020 hatte sich das Virus von der Stadt Wuhan in der chinesischen Provinz Hubei her ausgebreitet – inzwischen weltweit.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Ausbreitung des Coronavirus am 11. März 2020 zur Pandemie erklärt, also zu einer weltweiten Epidemie.

Alle Artikel der taz zum Thema finden sich im Schwerpunkt Coronavirus.

Eine Pandemie ist eine weltweite Epidemie, also regional nicht begrenzt. Bei einer Pandemie überträgt sich ein neuartiger Virus von Mensch zu Mensch.

■ Da es keine Grundimmunität gibt, keine spezifischen Medikamente und keine Impfung, führt das zu einer hohen Zahl an teils schweren Erkrankungen und Toten. Dies kann unter anderem zu einer Überlastung des Gesundheitssystems führen, wie es beispielsweise in Italien bereits regional zu beobachten war. Deshalb ist das Ziel, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, damit nicht zu viele Menschen gleichzeitig schwer erkranken.

Auf eine weitreichende Beschränkungen sozialer Kontakte hatten sich am 22. März 2020 die Bundeskanzlerin und Regierungschefs der Länder geeinigt. Damit sollte der Anstieg der Fallzahlen verlangsamt und eine Überlastung des Gesundheitssystems möglichst verhindert werden. Im April sowie im Mai beschlossen Kanzlerin und Länderchefs dann schrittweise Lockerungen. Die Kontaktbeschränkungen bleiben grundsätzlich bis zum 29. Juni bestehen. Details regeln weiterhin die Länder. (Hier eine Übersicht der Bundesregiergung zu Regelungen in den Ländern). Im Fall regionaler schneller Anstiege der Infektionszahlen sollen die Behörden vor Ort sofort mit neuen Beschränkungen reagieren.

■ Einen Abstand von mindestens 1,5 Metern soll man weiterhin draußen zu allen anderen Menschen außer der Begleitung einhalten.

■ Ein Mund-Nasen-Schutz muss in ganz Deutschland beim Einkaufen und im Öffentlichen Personennahverkehr getragen werden.

■ Seit Anfang Mai gilt: Angehörige zweier Haushalte dürfen sich grundsätzlich treffen – beispielsweise also zwei Familien oder zwei Wohngemeinschaften. In einzelnen Bundesländern gibt es darüberhinaus Spezialregelungen.

Schulen und Vorschulen sollen unter Auflagen noch vor dem Sommer wieder für alle Kinder öffnen.

■ In Kliniken und Pflegeeinrichtungen wurden die Regeln gelockert: PatientInnen oder BewohnerInnen können wieder durch eine bestimmte Person besucht werden.

Alle Geschäfte in Deutschland dürfen unter Auflagen wieder öffnen – ohne Quadratmeterbegrenzung der Verkaufsfläche.

Im Sport ist das Training unter freiem Himmel wieder erlaubt. Freizeitsportler müssen sich aber an bestimmte Auflagen halten. So muss eine Distanz von mindestens 1,5 Metern gewährleistet sein.

Die Fußball-Bundesliga hat die Saison seit Mitte Mai mit Geisterspielen fortgesetzt – zumindest die erste und zweite Liga der Männer. Die Fußballbundesliga der Frauen bleibt hingegen zunächst ausgesetzt. Vor Publikum werden in dieser Saison in jedem Fall keine Spiele mehr stattfinden.

Großveranstaltungen bleiben bis zum 31. August verboten.

Bei Restaurants sollen die Bundesländer eine schrittweise Öffnungen selbst regeln. Auch für Kinos, Theater, Hotels oder Kosmetikstudios haben die Ländern die Lockerungen eigenständig zu verantworten.

■ Spielplätze sind unter Auflagen wieder geöffnet – darauf einigten sich Kanzlerin und Länderchefs bereits am 30. April.

Gottesdienste und Gebetsversammlungen sind wieder zugelassen – unter besonderen Anforderungen des Infektionsschutzes. Taufen, Beschneidungen und Trauungen sowie Trauergottesdienste sollen im kleinen Kreis möglich sein.

Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Zoos und botanische Gärten können unter Auflagen wieder öffnen.

Aktuelle Fallzahlen zum Coronavirus in Deutschland veröffentlicht das Robert-Koch-Institut (RKI).

Eine ausführliche Darstellung der COVID-19-Fälle in Deutschland bis auf Landkreisebene hat das RKI in einem Corona-Dashboard zusammengestellt. Auch gibt es tägliche Situationsberichte heraus.

Internationale Zahlen hat unter anderem die Weltgesundheitsorganisation WHO in einer interaktiven Grafik aufbereitet.

■ Ebenso weltweite Fallzahlen stellt die Johns Hopkins University auf einer interaktiven Karte dar.

■ Die Unterschiede bei den Fallzahlen von RKI, WHO und Johns Hopkins University bedeuten nicht, dass die Zahlen falsch sind. Differenzen ergeben sich vielmehr aus Melde-Verzögerungen und unterschiedlichen Quellen: Dem RKI werden die Fallzahlen von den Gesundheitsämtern über das jeweilige Bundesland übermittelt. Es meldet die Zahlen nach einer Prüfung dann weiter an die WHO – so kommt es zu Verzögerungen. Die Daten der Johns Hopkins University kommen nach eigenen Angaben aus verschiedenen öffentlich zugänglichen Quellen und können daher von jenen Zahlen von RKI und WHO abweichen.

Eine Erkrankung an Covid-19 nach einer Infektion mit dem Coronavirus äußert sich laut Bundesgesundheitsministerium durch grippeähnliche Symptome, wie trockenem Husten, Fieber, Schnupfen und Abgeschlagenheit. Auch über Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Durchfall sowie Schüttelfrost sei berichtet worden.

Die Inkubationszeit beträgt nach aktuellen Erkenntnissen wohl bis zu 14 Tage: Das heißt, dass es nach einer Ansteckung bis zu zwei Wochen dauern kann, bis Symptome auftreten.

■ Wichtig: Infizierte können den Virus schon übertragen, wenn sie selbst noch keine Symptome bemerken.

Der Coronavirus wird vor allem mit einer Tröpcheninfektion übertragen. Laut Robert-Koch-Institut sind theoretisch auch eine Schmierinfektion (über kontaminierte Oberflächen) und eine Ansteckung über die Bindehaut der Augen möglich. Nach bisherigen Erkenntnissen verlaufen mehr als 80 Prozent der Erkrankungen vergleichsweise mild. Wer meint, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, sollte unbedingt

zu Hause bleiben und zum Telefon greifen. Dann entweder

■ beim Hausarzt anrufen

oder beim

■ Ärztlichen Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117.

Telefonisch gibt es zudem noch weitere Stellen für Informationen:

■ Die Unabhängige Patientenberatung ist zu erreichen unter: ☎ 0800 – 011 77 22

Ein Bürgertelefon hat das Bundesgesundheitsministerium eingerichtet unter: ☎ 030 – 346 465 100

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice des Gesundheitsministeriums per Fax zu erreichen: ☎ 030 – 340 60 66 07, sowie per Mail unter info.deaf@bmg.bund(dot)de und info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Ein Gebärdentelefon mit Videotelefonie findet sich unter: www.gebaerdentelefon.de/bmg/

Die aktuellen Risikogebiete für Ansteckungen hat das Robert-Koch-Institut bis zum 10. April 2020 veröffentlicht. Mittlerweile hat sich Covid-19 weltweit ausgebreitet. Ein Übertragungsrisiko bestehe daher „sowohl in Deutschland als in einer unübersehbaren Anzahl von Regionen weltweit“, schreibt das RKI.

Für Reisende gibt es weitere Informationen zu Covid-19 und Reisewarnungen beim Auswärtigen Amt.

■ Zum Infektionsschutz gibt es auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) umfassende Anleitungen zum richtigen Händewaschen, zu den angemessenen Regeln beim Niesen sowie auch Merkblätter zu allgemeinen Hygiene- und Verhaltensregeln.

■ Niesen oder Husten soll man möglichst in die eigene Armbeuge und versuchen, sich seltener ins Gesicht zu fassen.

Händwaschen sollte man regelmäßig und zwar mindestens 20 Sekunden mit Wasser und Seife.

■ Reduzieren sollte man den Kontakt zu anderen Menschen derzeit so stark wie möglich, empfiehlt die BGzA. Wenn man doch in der Öffentlichkeit unterwegs ist, soll man möglichst einen Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen einhalten.

■ Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) gilt bundesweit einheitlich und bisher richten sich die Maßnahmen der Behörden nach diesem Gesetz, schreibt unser rechtspolitischer Korrespondent Christian Rath in seinem Überblick zur Rechtslage.

■ Die Katastrophenschutzgesetze der Länder sind anwendbar, sofern sich die Lage zur Katastrophe zuspitzen sollte.

■ Die Bundeswehr kann im Rahmen der Amtshilfe heute schon tätig werden, etwa im Sanitätsbereich oder zur logistischen Unterstützung. Im Extremfall kann sie auch im Inland eingesetzt werden, um (gemeinsam mit der Polizei) die öffentliche Ordnung zu bewahren oder wiederherzustellen, etwa wenn geplündert wird oder Krankenhäuser belagert werden.

■ In den „Notstandsgesetzen“ ist das geregelt, zu denen die Artikeln 35, 87a und 91 des Grundgesetzes zählen. Die „Notstandsgesetze“ wurden 1968 gegen den Widerstand der Außerparlamentarischen Opposition (APO) beschlossen.

■ Gerüchte, Falschmeldungen und Verschwörungstheorien über das Coronavirus kursieren derzeit viele.

■ Aufklärung über viele Corona-Falschmeldungen bietet unter anderem der Verein Mimikama.at.

■ Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO hat in englischer Sprache eine eigene Seite zur Aufklärung von Mythen über den Coronavirus veröffentlicht.

■ Zu den häufigsten Fragen hat das Robert-Koch-Institut ein FAQ zu Corona veröffentlicht.

■ Weitere Fachinformationen finden sich ebenso auch auf einer Überblicksseite des Robert-Koch-Instituts.

■ Verhaltens- und Hygienetipps und ebenso in einem FAQ die häufigsten Fragen beantwortet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf ihrer Corona-Übersicht auf infektionsschutz.de.

■ Umfassend informieren kann man sich auch beim Bundesgesundheitsministerium.

■ Eine weltweite Übersicht bietet die Weltgesundheitsorganisation WHO.

Bundesweite Telefonnummern im Überblick:

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: ☎ 116 117

Unabhängige Patientenberatung: ☎ 0800 011 77 22

■ Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums: 030 346 465 100

Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte: Fax: 030 / 340 60 66 – 07 sowie per Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de / info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de

Gebärdentelefon (Videotelefonie): www.gebaerdentelefon.de/bmg

■ Bei Sorgen ist die Telefonseelsorge rund um die Uhr erreichbar unter: 116 123 sowie 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222.

■ Infos über Corona auf Türkisch hat die taz in ihrem Text „Koronavirüs Almanya'da“ zusammengestellt.

■ In weiteren Sprachen sammelt die taz Info-Texte under taz.de/coronainfo

■ Hygiene-Infos in weiteren Sprachen bietet die BZgA in Hygiene-Merkblättern unter anderem auf Türkisch “Viral enfeksiyonlar – hijyen korur!“ (PDF) sowie auf Englisch “Viral infections – hygiene works!“ (PDF)

Leichte Sprache: Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache stellt das Bundesgesundheitsministerium zur Verfügung.

Gebärdensprache: Das Bundesgesundheitsministerium beantwortet Fragen mittels Videotelefonie und ist dafür über ihr Gebärdentelefon zu erreichen. Dazu gibt es hier noch mehr Infos. Das Gebärdentelefon ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 12 Uhr erreichbar. Ebenso möglich sind Fragen per Fax: 030 / 340 60 66 – 07 oder per E-Mail: info.deaf@bmg.bund(dot)de oder info.gehoerlos@bmg.bund(dot)de.

■ Weitere Sprachen: Kurze Info-Flyer der Johanniter auf Englisch (PDF), Dari (PDF), Arabisch (PDF), Farsi (PDF), Türkisch (PDF), Russisch (PDF), Italienisch (PDF) und Französisch (PDF) hat der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge bereitgestellt.

International: Informationen zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen stellt zudem die Weltgesundheitsorganisation WHO bereit.

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