Sachbuch über Hitler Der Frieden auf dem Weg zum Krieg In „München 38. Die Welt am Scheideweg“ gehen Christian Goeschel und Daniel Hedinger der Frage nach, warum Großbritanniens Premier Chamberlain Frieden mit Hitler machen wollte. Von Klaus Hillenbrand 10.7.2026
Buch über die Umweltbewegung Alles egal ist auch keine Haltung Die „Bekenntnisse eines genesenden Umweltschützers“ von Paul Kingsnorth sind Wutreden eines Gescheiterten, der es sich gedanklich zu leicht macht. Von Heike Holdinghausen 6.7.2026
Buch über Heideggers Verhältnis zum NS Adorno hätte es besser wissen müssen Oliver Jahraus zeichnet die Kontroverse um Heideggers Beziehung zum Nationalsozialismus nach. Leider ermüdet das Buch in seiner Detailfülle. Von Klaus Englert 27.6.2026
Persönlicher Essay zum Nahost-Konflikt Die Mauer zwischen ihnen Der jüdisch-amerikanische Publizist Yossi Klein Halevi lädt in seinem Essay „Briefe an meinen palästinensischen Nachbarn“ zum Perspektivwechsel ein. Von Till Schmidt 25.6.2026
Buch über Abweisung vertriebener Juden Im Niemandsland Historikerin Susanne Heim zeigt in einer Studie, wie die Staaten nach 1933 die vertriebenen Juden abwiesen. Eine präzise Chronik von Verbrechen und Versagen. Von Stefan Reinecke 23.6.2026
Buch über Exilanten in Hollywood Traumfabrik im Würgegriff Jan Jekals Buch „Paranoia in Hollywood“ skizziert eindrucksvoll die Exilantengemeinde in Hollywood während des Zweiten Weltkriegs – und die Verwerfungen danach. Von Ralph Trommer 19.6.2026
Deutschkurdisches Buch „Wut und Wärme“ Wut, Mut, Rebellion und Fürsorge „Wut und Wärme“ wirft einen Blick auf die deutsche Realität. Dieser nähern sich die deutschkurdischen Tekkal-Schwestern aus ungewöhnlicher Perspektive. Von Serena Bilanceri 16.6.2026
Jüdische Identität und Punk Gegen die Welt, aber mittendrin Außenseitertum und Gemeinschaft, Toleranz und Widerstand: Der Sammelband „Jüdische Identitäten und Antisemitismus im Punk“ beschreibt, wie Punk-Kultur mit Jüdischsein verwoben ist. Von Rosa Budde 6.6.2026
Buch über Neoliberalismus Antriebslos durch die Geschichte in „Beliebige Fracht“ erzählt Ian Kumekawa die Kapitalismusgeschichte des 20. Jahrhunderts anhand zweier Frachtschiffe aus einer schwedischen Werft. Von Gerrit ter Horst 31.5.2026
Band von Theodor Lessing Wie die Fliegen Ein Band mit Artikeln des jüdischen Publizisten Lessing gibt Einblick in die deutsche Gesellschaft. Er beleuchtet das Ende der Zwanzigerjahre. Von Rudolf Walther 30.5.2026
Politik mit Memes Krieg der Bilder Der Kunsthistoriker Wolfgang Ullrich analysiert in einem neuen Buch Strategien autoritärer Bildpolitik – und macht eine neue Regierungsform aus: die „Memokratie“. Von Michael Wolf 26.5.2026
Neurechter Autor Benedikt Kaiser Der lange Marsch in die illiberale Republik Benedikt Kaiser hat ein Handbuch für eine identitäre Revolution verfasst. Wer es liest, versteht die geistige Grundlage einflussreicher AfD-Kreise. Von Sascha Ruppert-Karakas 25.5.2026
Geschichte der Ketzer Die Brüder von Jesus Christus Der Siegeszug des Christentums als Weltreligion war in seinen Anfängen geprägt von Unterdrückung und Ausgrenzung seiner Konkurrenten. Von Edith Kresta 24.5.2026
Sachbücher über Opfer Schmerz und Handlungsmacht Opferkult oder neue Härte? Zwei Sachbuchautorinnen betrachten aus verschiedenen Perspektiven den Umgang mit verwundbaren und verwundeten Menschen. Von Renate Kraft 19.5.2026
Buch über Haltung im Nahostkonflikt Wem steht Solidarität zu? Steffi Hentschke erzählt in „Manchmal würde ich gern schreien“ über ihr Ringen um die „richtige“ Haltung im Nahostkonflikt. Von Ulrich Gutmair 10.5.2026
Ein düsterer Blick auf die Geschichte Die Männer, die das 20. Jahrhundert abschaffen wollen Armin Thurnher geht in seinem Buch „Unsternstunden der Menschheit“ der Frage nach, „wie die Welt unerträglich wurde“. Von Gerrit ter Horst 9.5.2026
„Marmor, Quecksilber, Nebel“ Der Ursprung der Welt, die Grenzen der Sprache In „Marmor, Quecksilber, Nebel“ kreist Judith Schalansky um die Frage, ob sich die Weltgeschichte aus einem einzelnen Gegenstand entfalten lässt. Von Lukas Böckmann 6.5.2026
Sachbuch über Armut und Arbeit „Wenn ich Geld für Reisen ausgebe, fühle ich mich schuldig“ Miriam Davoudvandi hat ein Buch über das Aufwachsen in armen Verhältnissen geschrieben. Ein Gespräch über Scham, Aufstieg durch Arbeit und Haftbefehl. Interview von Ilo Toerkell 29.4.2026
Die Queen und die Thatcher Rätselhafte Ikonen Wer waren Queen Elizabeth II und Premierministerin Margaret Thatcher? Zwei neue Biografien nähern sich den Ikonen – hintergründig und vergnüglich. Von Dominic Johnson 28.4.2026
Buch über Augenzeugenberichte aus Gaza Erzählungen aus einem fernen Inferno Die syrische Autorin Samar Yazbek hat Überlebende aus Gaza interviewt. Das von ihnen dokumentierte Leid soll Eingang ins kollektive Gedächtnis finden. Von Alexandra Senfft 25.4.2026
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