piwik no script img

Resozialisierung in AuschwitzSchocktherapie für Straftäter in Polen

Polen diskutiert über eine neue Therapiemethode für Strafgefangene: Kann ein Besuch in der KZ-Gedenkstätte Auschwitz bei der Resozialisierung helfen?

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

4 Kommentare

 / 
  • B
    Britt

    Bei Rechtsextremen (ja, die gibt`s auch in Polen ...) kann ein Besuch helfen. Bei allen anderen Straftätern bringt es meiner Meinung nach gar nichts und ist nur pure Staffage. Warum sollten sich Gewaltverbrecher ausgerechnet mit (jüdischen) KZ-Opfern identifizieren? Sinnvoller wäre es, die Täter mit den Leiden zu konfrontieren, das sie ihren Opfern zugefügt haben. Allerdings habe ich auch hier nicht viel Hoffnung, dass es etwas bringt.

  • HN
    Hugo North

    Ob Straftäter oder nicht: Hingehen, ansehen, informieren kann so verkehrt nicht sein.

  • IN
    Ihr Name3

    ich finds richtig so.

  • N
    NetReaper

    Und da sag noch einer, Auschwitz würde nicht instrumentalisiert... ^^

    Gut zu wissen, dass bei den deutschen Gedenkstätten so ein Unsinn nicht möglich wäre.