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Wackelkopf-Figuren von Donald Trump, Elvis und der Queen.

Podcast „Weißabgleich“ Lol, wir lachen uns tot

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Foto: dpa

Wir finden heraus, wann Humor gegen Rassismus hilft – und wann uns das Lachen einfach nur noch im Hals stecken bleibt.

Rassismus ist anstrengend, gewaltvoll, frustrierend. Deshalb tut es auch mal gut, über Rassisten und unsere Erfahrungen mit ihnen zu lachen. Humor kann helfen und ermächtigen, heißt für manche Empowerment. Gleichzeitig sind rassistische Stereotype seit jeher die Grundlage für „witzige“ Inhalte in der Unterhaltungsindustrie.

Die entscheidende Frage scheint zu lauten: Wer lacht hier eigentlich über wen? In diesem Podcast sprechen wir, drei Ko­lum­nis­t*in­nen der taz, über die Rolle von Humor in unserer Arbeit, über Mainstream-Comedians, die uns (nicht mehr) zum Lachen bringen und über das Mysterium „Alman-Witze“.

Zuerst – „Prost-Mahlzeit!“: Warum verdammt kommt man auf die Idee, dass das eine angemessene Begrüßung ist, ob vor dem Essen, nach dem Aufstehen oder während man gerade die Klotür aufstößt? Und ist das schon dieser deutsche Humor, oder haben wir da etwas missverstanden?

taz auf die Ohren

Entdecken Sie die Podcasts der taz. Unabhängige Stimmen, Themen und Meinungen – nicht nur fürs linke Ohr. taz.de/podcast

Ob in rassistischen Situationen oder beim Dating, häufig heißt es für PoC in Deutschland: „50% abgefuckt, 50% absurd – gehe ich jetzt, oder bleibe ich, um danach eine gute Geschichte erzählen zu können?“ Die Spre­che­r:in­nen haben diese Entscheidung schon oft gefällt und erzählen daher in dieser Folge aus einem großen Erfahrungsschatz über Humor als Coping-Strategie, als Ermächtigung und Propagandamittel, über Upps! Die Pannenshow und Memes als Aftercare. „Kommt für die Jokes und bleibt für die Inhalte!“

Fatma Aydemir, Redakteurin im Ressort taz2/Medien. Autorin des Romans „Ellbogen“ und Mitherausgeberin des Essaybands „Eure Heimat ist unser Albtraum“.

Anna Dushime, Journalistin, Speakerin und freie Kreative. Podcast Hart unfair und neue taz-Kolumne „Bei aller Liebe

Hengameh Yaghoobifarah, Kolumne Habibitus, Autor_in, Redakteur_in und Referent_in zu Queerness, Feminismus, Antirassismus, Popkultur und Medienästhetik.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

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