Seit mehr als vier Jahren recherchiert ein taz-Team zum „Hannibal“-Netzwerk. Die Recherche gibt es jetzt auch zum Hören als Podcast.
„Das Hannibal-Netzwerk“ – Ein Podcast von Podimo mit Unterstützung der taz, bis zum 30. Mai 2022 alle Folgen auf taz.de, danach nur hier auf Podimo.
Es hat eine Weile gedauert, bis die taz-Recherche auf Widerhall stieß. Inzwischen haben sich auch viele andere Medien, der Bundestag und im Prinzip alle Sicherheitsbehörden Deutschlands mit dem „Hannibal-Netzwerk“ beschäftigt: Einem rechtsextremen Netzwerk von Elitesoldaten, Reservisten und Polizisten in ganz Deutschland, die sich auf einen “Tag X“ vorbereiten. Die Waffen und Munition horten und Safe-Häuser einrichten. Es handelt sich um Menschen, die eigentlich unseren Staat vor Gefahren schützen sollen. Die aber selbst zu einer Gefahr werden. Es geht um Prepper, geheime Militärtrainings, bizarre Rituale und Agenten auf Abwegen.
In insgesamt 11 Folgen geben die Reporter:innen Sebastian Erb und Christina Schmidt (inzwischen bei der Zeit) in dem Podcast einen Einblick in die mehrfach preisgekrönte Recherchen und präsentieren dabei auch Erkenntnisse und Anekdoten, über die sie noch nie öffentlich gesprochen haben. Es geht auch um die Frage: Wie gefährlich ist dieses Netzwerk wirklich für die Sicherheit Deutschlands und für uns als Bürger*innen? Und sind wir ausreichend vor diesen Leuten geschützt?
Die Engagierten stärken
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen
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