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Online-Petition für Missbrauch-ButtonTwitter-User fordern besseren Schutz

Drohungen, Belästigungen, blöde Anmachen. Tausende Twitter-User fühlen sich gegen derlei Angriffe zu wenig geschützt. Jetzt fordern sie das Netzwerk zum Handeln auf.

BERLIN/LONDON dpa | Tausende Nutzer von Twitter drängen das Online-Netzwerk, seine Teilnehmer besser vor Drohungen und Belästigungen zu schützen. Es müsse einfacher sein, Beleidigungen an Twitter zu melden, verlangen sie in einer Online-Petition. Sie fordern Twitter auf, einen „Missbrauch melden“-Knopf einzuführen. Bis Montagvormittag hatten mehr als 55.000 Menschen den Aufruf unterzeichnet.

Der Protest entzündete sich an dem Fall einer britischen Aktivistin und Journalistin Caroline Criado-Perez. Sie hatte sich erfolgreich dafür eingesetzt, dass Frauen auf Banknoten des britischen Pfund abgebildet werden. Danach berichtete sie von massenhaften Drohungen über das Online-Netzwerk.

Sie habe über 12 Stunden etwa 50 Drohnachrichten pro Stunde erhalten, sagte sie dem britischen Fernsehsender BBC, darunter auch Androhungen sexueller Gewalt. Sie habe Anzeige bei der Polizei erstattet. Twitter habe allerdings nicht auf ihre Kontaktversuche reagiert, sagte sie.

Twitter-Nutzerin Kim Graham startete daraufhin die Online-Petition. „Belästigungen auf Twitter kommen leider viel zu oft vor. Und häufig werden sie ignoriert“, heißt es darin. Twitter müsse deutlich machen, dass so etwas nicht toleriert werde.

Twitter erklärte gegenüber der BBC, einen Knopf zum Melden von Missbrauch gebe es bereits in der iPhone-App des Netzwerks. „Wir ermutigen Nutzer, Profile, die die Twitter-Regeln verletzen, über eines unserer Formulare zu melden“, sagte eine Sprecherin.

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1 Kommentar

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  • T
    Theo

    Auch hier die Frage (da im anderen Beitrag allzu sehr zensiert wird): ist die Queen keine Frau? Die ziert doch etliche (alle?) Banknoten.