Nach den US-Wahlen : Ist Trump ein Faschist?
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US-Präsident Donald Trump versucht Migrant*innen zu vertreiben und die Demokratie unter Druck zu setzen. Haben die Liberalen ein Rezept dagegen?
Der US-Präsident Donald Trump versucht mit Dekreten Migranten zu vertreiben und die Demokratie unter Druck zu setzen. Dabei verspricht er den Anbruch eines goldenen Zeitalters für die USA. Aber vor allem will er den Staatsapparat mit willfährigen Beamten besetzen und die Demokratie schleifen.
Damit, dass Trump ein normaler, die Regeln der Demokratie achtender Präsident würde, rechnet inzwischen niemand mehr. Seine Ankündigungen wie die Ausrufung des Nationalen Notstandes an der Südgrenze, Massenabschiebungen, Ende von Klimaschutz, die Ausweitung der Erdölförderung, der „anti-woker“ Kulturkampf von oben waren bereits durchgestochen.
Dass Trump allerdings tatsächlich ausrufen würde, die USA würden in seiner Amtszeit ihr Territorium vergrößern, war denn doch erstaunlich. Und dennoch: Nach acht Jahren Trumpismus ist die Normalisierung des extremistischen Wahnsinns offenbar abgeschlossen. Es regt sich niemand mehr auf.
Wird der US-Präsident in seiner zweiten Amtszeit eine Diktatur etablieren, eine Art Mussolini-Regime des 21. Jahrhundert? Oder wird der Trumpismus etwas Neues, nicht weniger Erschreckendes: eine Fusion von Rechtsextremismus, Populismus mit den libertären Träumen einer Tech-Oligarchie, die Demokratie für hinderlich hält?
Darüber diskutiert in der neuen Folge vom taz-Bundestalk der Parlamentskorrespondent Stefan Reinecke mit Chefredakteurin Barbara Junge und dem für die USA zuständigen taz-Auslandsredakteur Bernd Pickert.
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