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Nach 26 Jahren BürgerkriegPropagandaschlacht auf Sri Lanka

Den Regierungstruppen Sri Lankas ist es gelungen, die LTTE-Rebellen zu schwächen. Der Preis: die Aufrüstung der Gesellschaft und die Einschränkung der Meinungsfreiheit.

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

2 Kommentare

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  • L
    Loges

    Danke für Ihren ausführlichen Bericht. taz ist einzige Zeitung, die über die Lage in tamilischem Gebiet berichtet. täglich sterben hunderte Kinder und Frauen. Wann gibt es Frieden? Bitte leisten Sie weiter Ihren Beitrag für den Frieden und lassen Sie die Welt die Wahrheit erfahren.

  • R
    Ram

    Die Bezeichnung "Demokratische Republik Sri Lanka" steht zumindest nur auf dem Papier. Denn die Wirklichkeit sieht ganz anders aus: massive Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit. Wer die Regierung offen kritisiert, wird von ihr eliminiert. Daher müsste sich die internationale Gemeinschaft fragen, ob dieser Krieg, der von einer Regierung geführt wird, die alles andere als nach den demokratischen Prinzipien handelt, auch zu einer demokratischen Lösung führen wird.

    Es ist eine Schande, dass dieser Krieg unter dem Banner des Kampfes gegen Terrorismus schamlos ausgeführt wird. Dabei hat dieser Konflikt doch einen anderen Ursprung: die systematische Unterdrückung und Benachteiligung einer Minderheit in einem Staat. Eines müsste man verstehen: radikale Bewegungen entstehen gerade durch diese Faktoren, wenn anfangs friedliche Proteste mit Staatsgewalt und Mord beantwortet wurden.