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Keine neuen Beweise gegen Deniz Yücel

Die Stellungnahme der türkischen Regierung zur Beschwerde des Türkei-Korrespondenten der Welt, Deniz Yücel, vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) ist seinen Anwälten zugestellt worden. In dem Dokument seien vom türkischen Justizministerium keine neuen Beweise gegen Yücel vorgelegt worden, berichtet die Welt. Der Schriftsatz wiederhole die Vorwürfe des Haftbefehls, Terrorpropaganda und Volksverhetzung, und verweise auf Artikel Yücels als Beweise. Der ehemalige taz-Redakteur Deniz Yücel ist seit Februar in der Türkei in Gefangenschaft. Yücel hatte im April Beschwerde vor dem EGMR gegen seine fortgesetzte Inhaftierung eingelegt. Das Gericht hatte daraufhin die Türkei aufgefordert, Stellung zu nehmen. Das Dokument war mit Spannung erwartet worden, weil man sich Aufschluss über den tatsächlichen Umfang der Vorwürfe gegen Yücel erhoffte. (taz)

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