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Impro-Comedy „Intimate“Ranzige WGs und schlecht gebaute Joints

In der Serie „Intimate“ klopfen bekannte Gesichter blöde Sprüche. Das funktioniert auch in der neuen Staffel sehr gut.

Kann man zu irrelevant sein, um gecancelt zu werden? Können Hippies und Punks befreundet sein? Wie funktioniert Polyamorie? Was, wenn der eigene Zwillingsbruder einen rauswirft? Und wie setzt man eigentlich die Pointen einer Geschichte?

Letzeres können die Macher der Impro-Comedy Serie „Intimate“ definitiv beantworten: Ranzige WGs, peinliche Second-Hand-Funde und schlecht gebaute Joints – „Intimate“ ist herrlich simpel und durch schnelle Schnitte und kurze Szenen unterhaltsam.

Seit der ersten Staffel hat sich in der Freundesgruppe einiges verändert: Emil ist blond und macht als „Keta Pan“ sehr mittelmäßige Musik, Bruno und Oskar sind nicht mehr Darsteller in „SOKO Undercover“, sondern arbeitslos und landen in einem Indie-Impro-Film, obwohl sie guten Kaffee, aber gar keine Improvisation mögen.

„Intimate“ wird von der Produktionsfirma um Emil und Oskar Belton, Leo Fuchs, Bruno Alexander und Max Mattis namens „Kleine Brüder“ produziert. Die fünf übernehmen Drehbuch, Regie, Schnitt und Produktion – und spielen sich in den Hauptrollen unter ihren echten Namen mehr oder weniger selbst.

Serie

„Intimate“, jetzt auf Joyn und ab 8. April jeweils dienstags ab 23. März. Uhr auf ProSieben

Da viel improvisiert wird, fühlt sich die Serie authentisch an – die fünf Hauptdarsteller wie die witzigen, ein bisschen nervigen Nachbarn von nebenan. Sie sind perfekt aufeinander eingespielt und klopfen blöde Sprüche, wie in einer echten Freundesgruppe.

Vor allem das Schauspieler-Duo Oskar und Bruno glänzt zusammen: trottelig, liebenswürdig, frech, sodass sie sich manchmal selbst das Grinsen nicht verkneifen können.

Auch gibt es viele bekannte Gesichter in originellen Rollen zu entdecken: Sido als Vater einer Schülerin, die den obdachlosen Emil aufnehmen will oder Merlin Sandmeyer als genialer, exzentrischer Darsteller, der Method-Acting erklärt. Nach herrlichen Fremdschammomenten in der ersten Staffel gibt es nun neue Folgen von „Intimate“ – perfekt für faule Nachmittage, zum Vor-sich-hin-Kichern.

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