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"Heuchelei"-Vorwurf gegen Italiens KabinettEx-Pin-up-Girl verbietet Straßenstrich

Die "schönste Ministerin der Welt", die einst mit Nacktfotos posierte, möchte in Italien der Prostitution im öffentlichen Raum ein Ende machen.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

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2 Kommentare

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  • M
    Markgraf

    Dieses Manöver passt zur derzeitigen Tendenz in Italien, soziale Problemfälle zu kriminalisieren.

    Der italienische Staat spart im sozialen Sektor die Gelder ein, die ihm durch die neuen Steuererleichterungen fehlen. Allerdings quellen Italiens Gefängnisse über. Dieses Problem will man wiederum dadurch lösen, dass man ungenutzte Kasernen zu Gefängnissen umfunktioniert oder Gefangenen am elektronischen Armband Freigang gewährt.

    Die Bußgelder sind nur in der Theorie abschreckend, denn Kontrollen werden so gut wie nie durchgeführt bzw. durch korrupte Polizisten vorher angekündigt. Es bleiben also nur die „Anfänger“ auf der Strecke. Die „Profis“ profitieren.

  • T
    taz-möger

    Der Euphemismus "Mädchen" täuscht sowohl über die Motive hinweg, unter denen diese Frauen ihre Körper verpachten, als auch über die Umstände, unter denen sie oftmals dazu gezwungen sind.

    Ich bin von meiner Lieblingszeitung einen umsichtigeren Stil gewöhnt.