Die Gentechnik-Hysterie geht mir ebenso auf die Nerven...
...wie die dümmlichen Greenpeace-Kampagnen gegen „Genfood“, „Genfraß“ oder wie auch immer die Schwachsinns-Parolen lauten. Haben sich die Gentechnik-Kritiker eigentlich mal überlegt, daß der Mensch seit fast 10.000 Jahren gentechnisch veränderte Lebensmittel nutzt? An die Gentechnik-Kritiker: Alle Nutzpflanzen und –tiere sind gentechnisch veränderte Monster, die nur durch Züchtung erzeugt worden sind. Bei jedem Züchtungsvorgang werden 20000 Gene miteinander vermischt, ebenso wie bei jeder Fortpflanzung. Allein mit jedem Glas Milch nehmen Sie auch einige zehntausend Kuhzellen zu sich - pro ml Milch, wohlgemerkt -, d.h. die genetische Information für eine ganze Kuh. Ebenso essen Sie mit jedem Frühstücksei die Gene eines ganzen Huhns – und jetzt denken Sie an Rinderfilet, Salate und alles was Sie sonst noch verspeisen – jedes Mal essen Sie viele zehntausend Gene mit! Sind Ihnen schon Hörner gewachsen oder vielleicht ein Ringelschwänzchen und Schweineöhrchen? Oder wenn Sie Vegetarier sind – haben Sie schon eine Kohlkopf bekommen? An Ihrer Stelle würde ich sofort aufhören zu essen!
Verglichen damit ist die Veränderung oder Einfügung einzelner Gene durch die moderne Gentechnik, und sei es auch über die Artgrenzen hinweg, eine Lappalie! Alle angeblichen Gefahren der Gentechnik sind eingebildet - Unfälle oder gar Todesfälle hat es bei der Anwendung der Gentechnik nicht gegeben, trotz des Anbaus auf einer Gesamtfläche, die gegenwärtig dreimal so groß ist wie Deutschland ist. Viele Freizeitvergnügen sind ungleich gefährlicher als die gesamte weltweit eingesetzte Gentechnik! Zur Weiterbildung sei allen überempfindlichen Gemütern ein Buch empfohlen: „Die Panikmacher“ von Walter Krämer und Gerald Mackenthun – äußerst hilfreich zur Unterscheidung von eingebildeten und wirklichen Gefahren!
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