Ich bin Türke und Moslem und gehöre damit der Gruppe an, die tendenziell zu der Gruppe der Integrationsunwilligen gehören. Vor einigen Tagen war ich wieder in der Moschee - und ich musste an die sachlichen (jawohl!) Argumente von Herrn Sarrazin denken. Meine Glaubensbrüder in der Moschee waren in jedem Punkt einfach "typisch": Keine deutschen Sprachkenntnisse (trotz durchschnittlicher Verweildauer von ca. 40 Jahren in Deutschland!), mind. 3/4 ALGII Empfänger, deutlich bildungsfern, Kinder unterqualifiziert, etc.
Seit Jahre versuche ich meine Landsleute zu mehr Leistung (Sprache, Sport, Arbeit, etc.) zu motivieren - aber leider ohne Erfolg. Eigentlich gibt es da ein paar Optionen, die sicher erfolgversprechener sind als viel wissenschaftliches Gelaber: Die Vorbeter in Moscheen - die nicht staatlichen eingeschlossen (gerade diese!!!) - müssten einer besseren Qualifikation unterzogen werden. Was vielen Moslems fehlt ist vor allem eine tiefere Reflexion über Gut / Schlecht bzw. Richtig / Falsch. Beispiel: Sozialbetrug wird von vielen Vorbetern als keine Sünde angesehen (so habe ich es oft gehört), obwohl jene, die auf diese Art zu Unrecht finanzielle Vorteile ergattern (ALG II und Schwarzarbeit) sich im Prinzip bei der arbeitenden Bevölkerung verschulden - ein entsprechendes Unrechtbewusstsein fehlt aber! Ein weit verbreiteter Humbug ist die Behauptung vieler muslimischer Geistlicher, das Ausnutzen des Systems sei keine Sünde - da es ein "christliches" System sei. Allein wenn man für die Vorbeter höhere Qualifikatonshürden einbauen würde - z. B. indem nur bestimmte Abschlüsse anerkannt werden - würde man in kurzer Zeit hohe und hoffentlich positive Multiplikatoreffekte erzielen. Die meisten Vorbeter haben das Bildungsniveau eines unterdurchschnittlichen Hauptschülers - das reicht nicht aus, wenn man eine Gruppe führen will!
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