Erdbeben in Venezuela: Zahl der Toten steigt auf mehr als 4.400
Vor zweieinhalb Wochen erschütterte ein Erdbeben Venezuela. Nun gab die venezolanische Regierung an, dass die Zahl der Todesopfer auf 4.490 gestiegen ist.
afp | Rund zweieinhalb Wochen nach dem schweren Doppel-Erdbeben in Venezuela ist die Zahl der Todesopfer auf mehr als 4.400 gestiegen. Seit der Katastrophe am 24. Juni seien 4.490 Todesopfer gezählt worden, erklärte die venezolanische Regierung am Sonntag im Onlinedienst Telegram. 16.740 Menschen wurden demnach verletzt.
Zur Zahl der Vermissten macht die Regierung keine Angaben. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen könnte sie aber bei bis zu 50.000 liegen. Andere Schätzungen gehen eher von einer Zahl nahe 10.000 aus. So oder so ist zu befürchten, dass die Zahl der Todesopfer noch deutlich steigen wird.
Die beiden Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 hatten Venezuela am 24. Juni im Abstand von nur 39 Sekunden erschüttert. Am schwersten betroffen ist der nördlich der Hauptstadt Caracas gelegene Bundesstaat La Guaira mit der gleichnamigen Hafenstadt. Nach Regierungsangaben leben dort nun mehr als 19.000 Menschen in behelfsmäßigen Lagern.
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