piwik no script img

Eine neue Form von Verbundenheit

Ausgelöst durch die komplizierte und konfliktreiche Lage in Syrien rückt die kurdische Diaspora in Deutschland gerade eng zusammen. Was treibt sie um?

„Jin, Jiyan, Azadî“ – „Frau, Leben, Freiheit“: Medizinstudentin Şîlan aus Aachen (mit Handy in der Hand) hält das Banner fest Foto: Beritan Dik

Aus Köln Beritan Dik

Ein Fahnenmeer, Sonne flutet durch die Banner. „Hoch lebe der Widerstand in Rojava“, „Hoch die internationale Solidarität“, schallt es von allen Seiten Ende Januar in Köln. Mehrere Tausend Menschen aus Nordrhein-Westfalen (NRW) und dem ganzen Bundesgebiet sind hierher auf die Deutzer Werft gekommen, um zu protestieren. In NRW lebt die größte kurdische Diaspora in Deutschland. Etwas abseits vom Geschehen in Deutz steht gerade eine Medizinstudentin aus der kurdischen Hochschulgruppe (HSG) Aachen. Ihr Name ist Şîlan, sie ist auf dem Weg zum Studierendenblock. Dort angekommen, fällt sie jungen Menschen aus unterschiedlichen kurdischen Hochschulgruppen in die Arme. Einige von ihnen teilen sich Snacks, andere malen eine kurdische Flagge auf ein weißes Stück Pappe. Wieder andere planen, wie sie sich gleich aufstellen werden, oder produzieren Content für ihre Social-Media-Kanäle.

„Ich bin heute hier, um meine Solidarität mit Rojava zu bekunden“, sagt Şîlan. Auch wenn ihre Familie nicht aus Rojava stamme – die Angriffe der syrischen Übergangsregierung auf die kurdische Bevölkerung hätten sie betroffen gemacht. Şîlan ist Kurdin, ihre Vorfahren stammen aus Nordkurdistan, der heutigen Türkei. Aus Angst vor Repressionen will sie nur ihren Vornamen in der taz veröffentlicht sehen.

Was Şîlan und die anderen an diesem Tag auf die Straße treibt: Zunächst hatte Mitte Januar die Übergangsregierung, angeführt von Ahmed al-Scharaa, die von Kurden geleiteten Streitkräfte der Syrian Democratic Forces, kurz SDF, in Aleppo angegriffen. Ihre Begründung lautete, dass dort die staatliche Autorität wiederhergestellt werden müsse. Außerdem nutze die SDF die kurdischen Viertel in Aleppo als Rückzugsorte für ihre Kämpfer:innen. In den Augen der Interimsregierung von al-Scharaa führt die SDF einen separatistischen Krieg.

Ende vergangener Woche wurde dann bekannt, dass al-Scharaa und die SDF ein Abkommen geschlossen haben, das über eine Waffenruhe hinausgeht: Im Wesentlichen läuft es darauf hinaus, dass die Kur­d:in­nen den Anspruch auf Selbstverwaltung in Rojava aufgeben – für Zugeständnisse wie ein gewisses Maß an kommunaler Selbstverwaltung, die Anerkennung der kurdischen Sprache, die Beibehaltung eigener Brigaden innerhalb der syrischen Streitkräfte. Leyla Ferman, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik der Universität Bremen, kommentiert das am Telefon so: „Die Kur­d:in­nen ringen gerade um ihre Existenz. Die Ereignisse bestimmen das kurdische Leben für die nächsten 100 Jahre.“

Und der Bundesvorsitzende der Kurdischen Gemeinde Deutschland e.V., Ali Ertan Toprak, betont: Wenn die kurdische Selbstbestimmung in Rojava falle, dann würde auch über kurz oder lang die autonome Region Kurdistan im Irak von Islamisten angegriffen werden. Für die Wissenschaftlerin Ferman ist mit Blick auf andere kurdischsprachige Minderheiten wie die Je­si­d:in­nen klar: „Es wird keine Zukunft der Je­si­d:in­nen in Syrien geben, sollte es keinen Status für die Kur­d:in­nen geben.“ Damit wäre Syrien nach der Türkei das zweite Land, in dem Je­si­d:in­nen ihre angestammte Region nicht mehr bewohnen könnten. Leyla Ferman ist selbst Jesidin.

Sie glaubt, dass daran auch das jüngst geschlossene Abkommen mit der syrischen Regierung nichts ändere: „Es gibt keine verfassungsrechtlich gesicherten Rechte für Kurden in Syrien, keine echte politische Integration und keine glaubwürdigen, internationalen Instanzen, die als Garanten fungieren.“ Die Ideologie der HTS – eine islamistische Miliz, zu der auch der syrische Überganspräsident Ahmed al-Scharaa gehört und die maßgeblich am Sturz des Langzeit-Diktators Assad im Dezember 2024 beteiligt war – bleibe islamistisch. „Kurd:innen und alle Nicht-Muslime haben darin keinen Platz“, betont Ferman.

Während Şîlan und die anderen Studierenden in Köln auf der Deutzer Werft auf den Start der Demonstration warten, erzählt die 24-Jährige von der großen Trauer, von der Wut, die sie verspüre. Und sie spricht darüber, wie ihre Kom­mi­li­to­n:in­nen und sie ständig auf das Handy schauen würden, um die letzten, die ganz aktuellen Ereignisse in Syrien zu verfolgen.

Eigentlich wollte auch der Siegener SPD-Kommunalpolitiker Mohammad Eibo auf der Deutzer Werft dabei sein. Stattdessen eine kommt Sprachnachricht an die taz-Reporterin, Eibo ist leider krank geworden. Also ein Mobilfunkgespräch. „Einen Teil meiner Kindheit und Jugend habe ich in den kurdischen Teilen Aleppos verbracht“, erzählt er leicht verhustet. Er kenne die Menschen und die Straßen, die die syrische Armee angegriffen habe. „Ich bin jedoch in Rojava geboren. Um genauer zu sein, komme ich aus Efrîn.“ 2015 sei er nach Deutschland geflohen. Zuvor hatten die HTS-Miliz und der IS die Stadt Efrîn umzingelt.

Eibo hat Hoffnung für Rojava: „Die Menschen dort haben eine Utopie zum Leben erweckt.“ In Rojava werde Gleichberechtigung angestrebt. 50 Prozent der Politiker:innen, zum Beispiel, seien Frauen. Nicht alle sehen das so optimistisch wie Eibo. Ein arabischstämmiger SDF-Soldat berichtet in der taz von Diskriminierung und einem Zweiklassensystem innerhalb der SDF. Und die arabische Mitarbeiterin einer lokalen NGO in al-Raqqa, die bei der Re-Integration ehemaliger Frauen von IS-Kämpfern unterstützt, sagt, die SDF scheitere oft am eigenen emanzipativen Anspruch. Frauen in Ämtern und Behörden seien oft nur ein Feigenblatt, aber hätten eigentlich „nichts zu melden“.

Kemal Sido ist Nahostreferent der Gesellschaft für bedrohte Völker. Er sagt in einem längeren Telefonat, der jüngste Angriff auf Kur­d:in­nen reihe sich ein in eine Vielzahl von Attacken der syrischen Übergangsregierung und ihrer Milizen: Im Sommer eskalierte die Gewalt in der Provinz Suweida, wo eine Minderheit von Drus:­in­nen lebt. Auch mit der alawitischen Bevölkerung an der Küste – Ex-Machthaber Assad ist Alawit – kam es bereits im Frühjahr 2024 zu Kämpfen. Und nun der gewaltsame Konflikt in den Kur­d:in­nen­ge­bie­ten im Norden Syriens und in der Stadt Aleppo.

Auf der Kölner Demo sind kurdische Bewegungen von patriotisch-konservativ bis internationalistisch-links dabei

Dabei, so Politikwissenschaftlerin Ferman, „gab es ein Übereinkommen mit der syrischen Übergangsregierung, dass die Volksräte und auch ihre Polizei- und Sicherheitskräfte in ihren kurdischen Vierteln in Aleppo bleiben dürfen“. Abertausende Menschen mussten im Januar 2026 laut den Vereinten Nationen aus Aleppo flüchten. Zu den getöteten Zi­vi­lis­t:in­nen in Aleppo und Rojava gibt es derzeit keine verlässlichen Zahlen.

In Köln-Deutz ist mittlerweile auf der Werft der Demonstrationszug in Richtung Stadt losgelaufen. Es wehen auch viele Banner mit dem Kürzel der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) und solche der kurdischen Frauenverteidigungseinheiten (YPJ). Einige Demonstrierende schaffen es, sie von umliegenden Parkhausdächern zu hissen. Die YPG und YPJ gehören zu den SDF, den Syrian Democratic Forces. Die SDF sind ein Zusammenschluss aus kurdischen, arabischen und assyrischen Verbänden. Es geht ihnen aus der Sicht von Nahostreferent Kemal Sido „um Syrien und nicht nur um die Kurd:innen“.

Sido ist, ebenso wie Ferman, skeptisch, was die Intentionen der syrischen Regierung gegenüber der Selbstbestimmung der Kur­d:in­nen angeht. Auch er sieht in der Armee vor allem „eine Gruppe aus verschiedenen islamistischen Milizen“. Im März 2025 war er zuletzt in Syrien, hatte dort keine einheitliche Uniform der syrischen Streitkräfte gesehen.

„Rojava ist nicht nur eine Region, sondern auch ein gemeinsamer Gegenentwurf – gegen Nationalismus, gegen das Patriarchat“, betont in Köln-Deutz die Medizinstudentin Şîlan. Gerade hält sie zusammen mit anderen Studierenden ein Banner. „Frauenrevolution in Rojava verteidigen“ steht darauf. Rojava sei basisdemokratisch und die Macht komme von unten. „Das ist ein Hoffnungsschimmer dort für den ganzen Nahen Osten.“

Mohammad Eibo, Siegener SPD-Kommunalpolitiker, auf einem kurdischen Neujahrsfest in Siegen Foto: privat

Aber, sagt Müslüm Örtülü, Mitarbeiter von Civaka Azad, dem Kurdischen Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit in Berlin: Die syrische Übergangsregierung vertrete eine islamistische Ideologie und akzeptiere nicht die Autonomie der Völker. Auch wenn die HTS sich nach dem Sturz Assads in die syrische Armee integriert hat: Viele Kur­d:in­nen trauen al-Scharaa nicht.

Civaka Azad sympathisiert mit der von der EU als Terrororganisation eingestuften und in Deutschland verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK. Die Türkei versuche seit Langem, die kurdische Selbstverwaltung zu schwächen, sagt Örtülü. Gleichzeitig habe auch die USA, lange Zeit Schutzmacht der SDF, die Kur­d:in­nen bei den jüngsten Angriffen im Stich gelassen. Örtülü sieht es so: al-Scharaa – er nennt ihn bei seinem alten HTS-Kampfnamen „Jolani“ – und seine Regierungstruppen seien auch Islamisten, „aber sie sind Partner des Westens. Es ist dieselbe Ideologie wie der IS, doch sie werden nach Deutschland eingeladen, mit ihnen wird verhandelt und geredet“.

Für die in Köln demonstrierende Şîlan ist der Zweck dieses Vorgehens klar: „Das geschieht nur, um Menschen wieder nach Syrien abschieben zu können“, sagt sie bitter. Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) kündigte bereits eine „Abschiebeoffensive“ in Bezug auf Sy­re­r:in­nen an. Denn für Asylsuchende mit vorübergehendem Bleiberecht entfalle nach dem Sturz al-Assads der Schutzgrund. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte schon vergangenen November erklärt, er sehe keinen Asylgrund mehr für Syrer:innen. EU-Migrationskommissar Magnus Brunner hingegen betonte erst kürzlich, Syrien sei nach den EU-Regeln noch nicht als sicheres Herkunftsland zu bewerten, dafür sei die Situation zu instabil.

Das „Frau-Leben-Freiheit“-Banner auf der Demo hält nun eine andere Studentin. Ihre Haare sind, wie die vieler Frauen hier, seitlich geflochten. So wollen sie Solidarität zeigen mit kurdischen Kämpferinnen, rufen dabei „Jin, Jiyan, Azadî“ – „Frau, Leben, Freiheit“, der feministische Slogan der PKK. In den sozialen Medien war unlängst ein Video zu sehen, auf dem ein Mann, mutmaßlich ein Kämpfer der syrischen Regierungstruppen, den Zopf einer angeblich getöteten kurdischen Kämpferin in die Kamera hält. Der Mann nennt sich Rami Yousef al-Dahsh. Er hatte das Video wohl zunächst selbst auf Facebook gepostet. Nun behauptet er, dass der Zopf nicht echt gewesen und das Video ohne sein Wissen ins Netz gestellt worden sei. Die Szene löste weltweit Protest gegen Rami Yousef al-Dahsh und Solidarität mit Kurdinnen aus.

In der Dämmerung macht sich Hoffnung auf vielen Gesichtern breit. Die Menschen rufen: Hoch lebe die Einigkeit der Kurd:innen!

Die Medizinstudentin Şîlan hat Angst, dass nun auch die Gefahr von IS-Terrorangriffen in Deutschland wieder steigen könnte. Tatsächlich konnten inmitten von Chaos und Kämpfen zwischen der syrischen Armee und den SDF eine unklare Zahl an inhaftierten IS-Terroristen aus den kurdisch kontrollierten Gefängnissen fliehen.

Während die Menschen auf der Kölner Demonstration nun rufen, dass „deutsche Waffen raus aus Kurdistan“ sollten, fordert Şîlan: „Jolani, also al-Scharaa, und seine Übergangsregierung müssen als das bezeichnet werden, was sie sind: als Terroristen.“ Die EU solle ihnen keine 620 Millionen Euro für den Wiederaufbau des Landes zur Verfügung stellen. Außerdem solle die Bundesregierung al-Scharaa auch nicht nach Deutschland einladen, wie Mitte Januar, als er wegen der Kämpfe mit der SDF dann kurzfristig absagte.

Aus Şîlans Sicht begeht die amtierende syrische Regierung Kriegsverbrechen und müsse deshalb dafür sanktioniert werden. Der wissenschaftliche Dienst des Bundestags kam vergangenen September in einem Gutachten im Auftrag der Linken-Abgeordneten Cansu Özdemir zu dem Schluss, dass die syrische Armee in Massaker und Menschenrechtsverletzungen involviert sei. Das Gutachten bezog sich auf Berichte von Menschenrechtsorganisationen.

Köln-Deutz am 24. Januar: Tausende Menschen nehmen an einer pro-kurdischen Demonstration auf der dortigen Werft teil Foto: Christoph Hardt/imago

Doch die Menschen wie Şîlan auf der Demonstration in Köln-Deutz kämpfen nicht nur gegen den Umgang der deutschen Bundesregierung mit der syrischen Übergangsregierung. Sie kämpfen auch gegen das Bild von ihnen als Protestierende, wie es sehr oft in der medialen Berichterstattung gezeichnet wird. Aus ihrer Sicht ist es ein Zerrbild.

Şîlan ist zum Beispiel enttäuscht, wie die Aachener Zeitung über eine Demo berichtet hat, an der auch ihre Hochschulgruppe in Aachen teilnahm.

Es sei dort nur aus einer „Sicherheitsperspektive“ berichtet worden, ausschließlich die Polizei sei zitiert worden mit Zahlen zu Gewalt, Ausschreitungen und Verkehrsbehinderungen. Nach der Perspektive von ihr und ihrer Hochschulgruppe sei fast nicht gefragt worden: „Weshalb interessiert es die Medien nicht, warum wir demonstrieren?“ Auf der Deutzer Werft bleibt die Demo an diesem Tag friedlich. Zuvor war es in verschiedenen Städten zu Ausschreitungen mit syrischen Ge­gen­de­mons­tran­t:in­nen und Po­li­zis­t:in­nen gekommen.

In Köln wehen auch Banner der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) und der kurdischen Frauenverteidigungseinheiten (YPJ) Foto: Christoph Hardt/imago

Müslüm Örtülü, Mitarbeiter von Civaka Azad, dem Kurdischen Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit in Berlin, meint, diese Art der Berichterstattung hänge mit der Kriminalisierung der kurdischen Freiheitsbewegung und dem Verbot der PKK in Deutschland zusammen. Gerade wegen der Frustration über die Berichterstattung in Medien und das Vorgehen der deutschen Regierung zeige sich aber innerhalb der kurdischen Diaspora in Deutschland eine neue Form von Zusammenhalt. Der Bundesvorsitzende der Kurdischen Gemeinde Deutschland, Ali Ertan Toprak, beschreibt es am Telefon so: „Ich habe noch nie erlebt, dass die Kur­d:in­nen so eng zusammenrücken. Das gibt uns Kraft.“

Zuvor sei, so Toprak, innerhalb der kurdischen Diaspora der Spalt zwischen der kurdischen Freiheitsbewegung aus Nordkurdistan (in der Türkei gelegen) und einer konservativeren, nationalistischen Bewegung in Südkurdistan (im Irak) größer gewesen. Diese neue Einigkeit ganz unterschiedlicher Strömungen, zumindest für den Moment, ist auch an den Fahnen und Bannern auf der Demo abzulesen: Verschiedene kurdische Bewegungen, von patriotisch-konservativ bis internationalistisch-links, sind dort vertreten.

Als sich schließlich mitten auf der Werft in Köln und an diesem Januartag die Menge zum Versammlungsende noch mal zusammenfindet, macht sich in der Abenddämmerung Hoffnung auf vielen Gesichtern breit. Immer wieder rufen die Menschen: „Hoch lebe die Einigkeit der Kurd:innen!“

Gemeinsam für freie Presse

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen