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Die WahrheitEhre die Mähre

Donnerstag ist Gedichtetag auf der Wahrheit-Seite. Heute darf sich die Leserschaft an einem Poem zum Pferdefleischskandal erfreuen.

Dieser Pferdehackfleischschwindel / ist nicht nur ein übler Scherz. / Nein, dies metzgernde Gesindel / sticht mir tief ins heiße Herz. //

Kühe sind zwar nett und friedlich. / Aber striegeln? Muss nicht sein. / Ferkelchen sind meistens niedlich. / Aber Säue streicheln? Nein! //

Dazu könnten Entlein taugen. / Doch sie sind so klein und scheu. / Haben Gänse sanfte Augen? / Gucken Hühner warm und treu? //

Lämmer schon, nicht zu vergessen / Zwergkaninchen. Aber die / haben keine weißen Blessen. / Und ein Schafbock könnte nie //

einen Menschen so sehr lieben, / dass er ihn gesattelt schleppt / und, durch Schenkeldruck getrieben, / lustvoll durchs Gelände steppt. //

Über Gräben und Barrieren / trägt manch Springpferd fast allein / die Nation zu Ruhm und Ehren. / Und zu Gold. Das kann kein Schwein.

Die Wahrheit auf taz.de

Die Wahrheit

ist die einzige Satire- und Humorseite einer Tageszeitung weltweit.


Die Wahrheit

hat den einzigartigen Cartoonstreifen: ©Tom Touché.


Die Wahrheit

hat drei Grundsätze:

Warum sachlich, wenn es persönlich geht.

Warum recherchieren, wenn man schreiben kann.

Warum beweisen, wenn man behaupten kann.

Deshalb weiß Die Wahrheit immer, wie weit man zu weit gehen kann.



2 Kommentare

  • S
    Susi

    richtig, aber schau der text strotzt vor ironie.

  • V
    vic

    Nett, aber Springreiten ist Missbrauch.