piwik no script img

Die WahrheitDes Frühlings modriger Hauch

Donnerstag ist Gedichtetag auf der Wahrheit. Heute darf sich die Leserschaft an einem Poem über Gefühle in dieser blühenden Jahreszeit erfreuen.

Bild: Reuters

Frühling kommt mit Sang und Schall

stets von oben aus dem All.

Macht an alter Stelle fest,

beispielsweise im Geäst

eines Baums in Park und Wald –

findet auch woanders Halt:

Vögel trillern, Blumen blühn

und die Lüfte wehen grün

durch den Wiesengrund – und weich,

Enten wackeln Richtung Teich.

Frühling ist im Wind und wärmt,

alle Welt geht raus und schwärmt!

Mancher lächelt viel und pfeift,

wenn ihn bald die Liebe streift.

Sie entführt ihn himmelwärts,

macht ihm federleicht sein Herz,

so dass er, auf Zeit verwirrt,

durch die Atmosphäre irrt,

gar nicht weiß, wie ihm geschieht,

bis er wieder klarer sieht …

Was begann mit viel Gefühl,

endet nämlich gerne kühl:

mal mit einem Wolkenbruch –

öfter auch mit Mundgeruch!

Unser Mittel gegen Antifeminismus

Wir machen linken Journalismus aus Überzeugung: kritisch, unabhängig und frei zugänglich für alle. Es gibt keinen Bezahlzwang, keine Paywall. Das geht nur, weil sich viele freiwillig beteiligen und unsere Arbeit unterstützen. Auch im Digitalen muss Journalismus, der für mehr Gleichberechtigung eintritt, finanziert werden. Unsere Leser:innen wissen: Journalismus entsteht nicht aus dem Nichts. Damit wir auch morgen noch unsere Arbeit machen können, brauchen wir Ihre Unterstützung. Schon über 48.000 Menschen machen mit und finanzieren damit die taz im Netz - kostenlos für alle. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5 Euro sind Sie dabei. Jetzt unterstützen

Mehr zum Thema

1 Kommentar

 / 
  • Trifft Dich des Frühlings modriger Hauch:

    "Warte nur, balde pennerst Du auch!"