piwik no script img

Deutsche Bahn plant DirektverbindungOhne Umsteigen von Berlin nach Oslo

Ab Sommer 2028 soll es eine direkte Zugverbindung zwischen Berlin und Oslo geben. Es soll eine der längsten Bahnverbindungen durch Europa werden.

dpa | Reisende sollen ab Sommer 2028 mit der Bahn direkt von Berlin nach Oslo fahren können. Täglich sollen zwei Zugpaare die Strecke von Berlin über Hamburg, Kopenhagen, Malmö und Göteborg bis nach Oslo in 14 bis 15 Stunden bewältigen, wie die Deutsche Bahn (DB) mitteilte.

„Angesichts hoher Kraftstoffpreise bleiben Fernverkehrszüge eine gute Alternative zum Auto oder Flugzeug“, sagte Fernverkehrsvorstand Michael Peterson laut Mitteilung. „Mit dem neuen internationalen Angebot von Berlin über Kopenhagen nach Oslo binden wir auch Nordeuropa noch enger an – und bringen gleich drei Hauptstädte über die Schiene zusammen.“

Die DB wird die Verbindung zusammen mit den Staatsbahnen in Dänemark und Norwegen anbieten. Die neue Direktverbindung Hamburg–Kopenhagen–Oslo zählt nach DB-Angaben zu den zehn von der EU-Kommission unterstützten Pilotprojekten für neue grenzüberschreitende Fernverkehrsverbindungen.

Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

Mehr zum Thema

0 Kommentare