piwik no script img

Bischofskonferenz wählt Generalsekretärin

Katholiken rebellieren, Bischöfe wollen mit Wahl von Beate Gilles ein Zeichen setzen

Am Beginn der Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz am Dienstag wählten die Bischöfe die Theologin Beate Gilles zur Generalsekretärin der Deutschen Bischofskonferenz. Die erste Frau auf diesem Posten sagte, es sei „eine herausfordernde, aber auch spannende Phase für die katholische Kirche“.

De facto laufen der Kirche die Gläubigen derzeit in Scharen davon, der Unmut wird ständig größer. Das Kölner Amtsgericht etwa hat vor einer Woche deutlich mehr Termine für Kirchenaustritte vergeben, aber die Hotline musste innerhalb von Minuten wegen Überlastung geschlossen werden. Anlass ist die Verschleppung der Aufklärung sexualisierter Gewalt durch Kardinal Woelki. Die Ursachen für die Rebellion liegen aber tiefer: Undemokratische Strukturen und der Zwangszölibat zählen dazu. Zuletzt hatte die Initiative Maria 2.0 sieben Thesen unter anderem gegen Klerikalismus und Patriarchat an Kirchentüren angeschlagen. (gut)

Nur noch 440 – dann sind wir 50.000

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 440 Freiwillge, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen