Nach dem Tod von Papst Franziskus Was bleibt, wenn der Rauch sich legt? Papst Franziskus hat die katholische Kirche reformiert, das war nicht überall beliebt. Ein Blick auf sein Erbe in Afrika, Asien, Europa und Lateinamerika. Von Dominic Johnson, Simone Schlindwein, Erich Rathfelder, Michael Lenz und Katharina Wojczenko 23.4.2025
Legionäre Christi: Massenhafter Missbrauch Orden hat 175 Fälle zugegeben, in denen Minderjährige missbraucht wurden – in 60 Fällen vom Gründer Von Reiner Wandler Ausgabe vom 23.12.2019, Seite 10, ausland Download (PDF)
Amazonas-Synode im Vatikan Ein kleiner, bedeutsamer Schritt Kommentar von Philipp Gessler Die Weltbischofssynode hat mit der erforderlichen Zweidrittelmehrheit für das Ende des Zölibats entschieden – allerdings nur in der Amazonas-Region. 29.10.2019
Aufhebung des Zölibats Tausend Jahre sind genug Für Liberale eine „Frohe Botschaft“: Mit großer Mehrheit stimmen Bischöfe auf der Amazonas-Synode für ein Ende des Zölibats – zumindest teilweise. Von Michael Braun 27.10.2019
Kommentar Der Papst in Südamerika Angst vor Argentinien Kommentar von Jürgen Vogt Auf seiner Südamerikareise meidet Franziskus sein Heimatland Argentinien. Er hat Angst um sein Image als Papst der Armen und Bedürftigen. 17.1.2018
Philipp Gessler über die Papstreise nach Kolumbien Macht und Ohnmacht Von Philipp Gessler Ausgabe vom 12.9.2017, Seite 8, Meinung + Diskussion Download (PDF)
Schwere Sünden begangen PapSTreise In Bolivien bittet Franziskus um Vergebung für die Verbrechen der Conquista Ausgabe vom 11.7.2015, Seite 4, Politik Download (PDF)
Interview mit Elena Reynaga "Der Papst ist auch nur ein Mann" Die argentinische Sexarbeiterin Elena Reynaga ist auf den Papst nicht gut zu sprechen. Für sie ist der Umgang der Kirche mit HIV-Aufklärungsarbeit in Lateinamerika sehr widersprüchlich. Interview von Jürgen Vogt 26.11.2010
Katholische Kirche in Lateinamerika Die Befreiungstheologie wird 40 1968 trafen sich die katholischen Würdenträger Lateinamerikas im kolumbianischen Medellín. Mit ihrer Hinwendung zu den Armen schrieben sie seither Geschichte. Von Gerhard Dilger 1.9.2008
„Wir stehen an einem Kreuzweg“ Der Priester Leonardo Boff war in den achtziger Jahren einer der prominentesten Kritiker des verknöcherten Katholizismus. Er wetterte gegen starre Kirchenhierarchien, setzte sich kritisch mit dem Zölibat auseinander und forderte ein menschlicheres Verständnis von Sexualität. Der Vatikan versuchte ihn nach Kräften zu deckeln – ohne großen Erfolg. Die marxistisch inspirierte Befreiungstheologie Lateinamerikas hat die amtskirchlichen Bevormundungen gut überstanden. 100.000 Basisgemeinden gibt es alleinin Brasilien. Leonardo Boff, inzwischen 59 Jahre alt und in Rio de Janeiro lebend, verließ vor sechs Jahren den Franziskanerorden. Er fordert eine gründliche Reformation der katholischen Kirche: „Nur so kann die Kirche zu neuer Luft kommen.“ Mit ihm telefonierte ■ Annette Kanis Von Annette Kanis Ausgabe vom 6.6.1998, Seite , Dossier
„Schuld eingestehen, ist ein leichtes“ ■ Padre Juan Mendes, ein „Dissident“ in den Reihen der römischen Kirche, über das Verhältnis des heutigen Oberhirten der Katholiken zu Diktaturen Ausgabe vom 31.10.1997, Seite 3, Tagesthema Download (PDF)